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Ausschreibung - Planung von Stromversorgungssystemen in München (ID:11111754)

Übersicht
DTAD-ID:
11111754
Region:
81679 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Planung von Stromversorgungssystemen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe von Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (siehe II.1.1)) zur Modernisierung der Jugendherberge München City. Das Projekt umfasst die...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.08.2015
Frist Vergabeunterlagen:
22.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
22.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Bayern e. V.
Mauerkircherstraße 5
81679 München
Herrn Weixler
Telefon: +49 8992209815
www.jugendherberge.de/bayern

 
Weitere Auskünfte erteilen:
CQS Integrales Projektmanagement in der BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9
80636 München
Frau Dierks/Frau Graab
E-Mail: jhm-city@cqs-pm.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
CQS Integrales Projektmanagement in der BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9
80636 München
Frau Dierks/Frau Graab
E-Mail: jhm-city@cqs-pm.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
CQS Integrales Projektmanagement in der BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9
80636 München
Frau Dierks/Frau Graab
E-Mail: jhm-city@cqs-pm.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013, § 53, Abs. 2. für die Anlagengruppe 4, 5 und 6, der Leistungsphasen 1-9 nach HOAI 2013, § 55 für das Projekt „Modernisierung der Jugendherberge München City“.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe von Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (siehe II.1.1)) zur Modernisierung der Jugendherberge München City. Das Projekt umfasst die Errichtung eines Teilneubaus und eine Modernisierung/Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Die Jugendherberge München-City liegt im Münchner Stadtteil Neuhausen und gehört zu den höchstfrequentierten Jugendherbergen in Bayern. Im Jahr 2013 und 2014 wurde die Jugendherberge jährlich für im Schnitt 70 000 Übernachtungen in Anspruch genommen.
Das Gebäudeensemble setzt sich aus drei Gebäuden (hier als A, B, und C bezeichnet) mit einem im Innenhof liegenden eingeschossigen Anbau, der als Speisesaal/Mensa genutzt wird, zusammen.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude (A), wurde bereits 1929 als „Jugendhaus“ errichtet und gilt aufgrund dessen als älteste Jugendherberge Deutschlands und einer der ersten Jugendherbergen Europas. Das Gebäude (B) wurde 1956 erbaut und über einen hofseitigen eingeschossigen Anbau mit dem, im Jahre 1964 errichteten Gebäude (C), verbunden.
Das Gebäudeensemble wurde in Stahlbetonskelettkonstruktion im Inneren, mit tragenden Mauerwerkswänden außen errichtet.
In den mehr als 60 Jahren des Betriebs ist die bauliche Substanz weitestgehend verbraucht und abgenutzt. Die Bestandsgebäude (B) und (C) sowie Mensa sollen abgerissen und auf dem gleichen Baugrundstück neu errichtet werden. Die Geländefläche soll neu hergerichtet werden. In einer Voruntersuchung wurde eine BGF für den Neubau von ca. 6 880 m2 ober- und unterirdisch festgestellt.
Die Modernisierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes (A) umfasst ebenfalls qualitative und quantitative Verbesserungen sowohl in der Bausubstanz als auch in der Ausstattung. In einer Voruntersuchung wurde eine BGF für das Bestandsgebäude von ca. 2 800 m2 ober- und unterirdisch festgestellt.
Der Auftraggeber plant seine Dienstleistung in demselben Umfang im zu modernisierenden Bestandsgebäude sowie dem Teilneubau mit einer Erhöhung der Kapazitäten fortzuführen und dadurch weiterzuentwickeln. Durch integrative und inkludierende Konzepte für die unterschiedlichen Bewohnergruppen und Mitarbeiter verfolgt der Auftraggeber einen modernen, den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Ansprüchen folgenden Ansatz, für die Modernisierung der Jugendherberge München City.
Im Rahmen der Erhöhung der Kapazitäten sollen die derzeit 335 Betten erhalten werden bzw. lt. DJH wären bis zu 500 Betten wirtschaftlich erfolgreich auszulasten. Die Sanitär- und Zentralbereiche müssen entsprechend der letztlich geplanten Bettenzahl nachgewiesen werden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand und einer im Jahr 2013 erarbeiteten Kostenschätzung wird von Investitionskosten der KGR 200-600 von 12 000 000 EUR netto ausgegangen, wobei die Rahmenbedingungen für diese Annahme fortzuschreiben sind. Die Kosten sind in förderfähige und nicht förderfähige Kosten zu trennen.
Der Auftraggeber legt im Rahmen der Sanierung Wert auf eine nachhaltige und ökologische Vorgehensweise und Umsetzung.
Die Baumaßnahme soll Anfang 2017 beginnen und im Herbst 2019 abgeschlossen sein. Der Beginn der Planungsleistung erfolgt direkt nach Auftragsvergabe. Im Zuschlagsverfahren erhalten alle ausgewählten Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, Gelegenheit zur umfangreichen Einsicht in sämtliche Projektunterlagen, die für die Abgabe eines Honorarangebotes und die Durchführung eines beabsichtigten Verhandlungsgesprächs erforderlich sind.
Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013, § 53, Abs. 2. für die Anlagengruppe 1, 2,3,7 und 8, der Leistungsphasen 1-9 nach HOAI 2013, §55 für das Projekt „Modernisierung der Jugendherberge München City“.
AG 1 (Abwasser, Wasser- und Gasanlagen) nach § 53 HOAI 2013;
AG 2 (Wärmeversorgungsanlagen) nach § 53 HOAI 2013;
AG 3 (Lufttechnische Anlagen) nach § 53 HOAI 2013;
AG 7 (Feuerlöschanlagen)nach § 53 HOAI 2013;
AG 8 (Gebäudeautomation, inkl. MSR) nach § 53 HOAI 2013;
Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung;
Leistungsphase 2 Vorplanung;
Leistungsphase 3 Entwurfsplanung;
Leistungsphase 4 Genehmigungsplanung;
Leistungsphase 5 Ausführungsplanung;
Leistungsphase 6 Vorbereiten der Vergabe;
Leistungsphase 7 Mitwirken bei der Vergabe;
Leistungsphase 8 Objekt-/Bauüberwachung;
Leistungsphase 9 Objektbetreuung;
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

CPV-Codes: 71323100

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
298836-2015

Termine & Fristen
Unterlagen:
22.09.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
22.09.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
16.12.2015 - 31.12.2019

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis gem. § 5 Abs. 4 lit. A) VOF über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer. Die Deckungssumme je Schadensfall soll mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden betragen.

Zahlung:
Keine.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Mit dem Teilnahmeantrag sind alle nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise einzureichen. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb können bei der CQS Integrales Projektmanagement in der BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG (Ziff. I.1)) angefordert werden.
Der Teilnahmeantrag ist bei der Vergabestelle schriftlich und mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Dabei ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, dieser wiederum in einem verschlossenen Umschlag mit dem dafür in dem Bewerbungsformular vorgesehenen Adressetikett zu versehen und einzureichen.
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(2) Erklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen;
(3) Erklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;
(4) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Satz 1 lit. a)-g) und Abs. 9 lit. a)-e) VOF vorliegen; sowie
(5) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (siehe Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt worden sind, unter Bestimmung einer Nachfrist nach Maßgabe des § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern. Liegen die nachgeforderten Erklärungen bzw. Nachweise bei Ablauf dieser Nachfrist nicht wie gefordert vor, kann der Bewerber nicht am weiteren Verfahren beteiligt werden. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Erklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen gemäß § 5 Abs. 4 Satz 1 lit. c) VOF, jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013 und 2014);
(2) Angabe des jährlichen Mittels der Beschäftigten gemäß § 5 Abs. 5 lit. d) VOF, jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) unterteilt nach Berufsgruppen; sowie
(3) Angabe über die beabsichtigte Vergabe von Unteraufträgen nach §5 Abs. 5 lit. h) VOF.

Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Angaben gemäß § 5 Abs. 5 lit. c) VOF zu den für technische Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 lit. a) VOF deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem ist die jeweils branchenspezifische Berufserfahrung in Jahren anzugeben;
(2) Angabe von maximal 5 Referenzprojekten der vorgesehen Personen (5 Referenzen für den Projektleiter und 5 Referenzen für den stellvertretenden Projektleiter) oder 5 Büroreferenzen nach Maßgabe von § 5 Abs. 5 lit. b) VOF über in den letzten 5 Jahren (2010 bis 2014) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind. Den Referenzen sind Anlagen mit aussagekräftigen Informationen (Grafiken, Grundrisse, Ansichten, Fotos, wesentliche Gebäudekenndaten) oder eine Eigenerklärung mit Kurzbeschreibung in Papierform auf jeweils maximal 3 DIN A4 Seiten beizufügen. Im Falle personenbezogener Referenzen können auch solche Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam tätig waren. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:
— Neubau- Umbau- Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme im Bereich Jugendwohnen (Beispielweise Jugendwohnheim, Jugendherberge, Hostel, Internat oder Studentenwohnheim) oder im Bereich Betreutes Wohnen, Altenheim oder Hotel, wobei die Gesamtkosten KG 200-600 ≥ 12 000 000 EUR netto und die Gesamtnutzfläche ≥ ca. 4 500 m2 betragen;
— Teilnutzung von Gastronomie/Großküche mit Speisenausgabe, wobei die Gesamtkosten für die Gastronomie/Küche KG 300-400 ≥ 300 000 EUR netto und die Gesamtnutzfläche ≥ ca. 200 m2 betragen müssen;
— Nutzung als Büro-, Verwaltungs- oder Schulgebäude;
— Inanspruchnahme staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Leistungserbringung im Referenzzeitraum 2010 bis 2014. Wenn diese Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn 5 Referenzen die o. g. Kriterien (zu den Details siehe die dem Bewerbungsformular beiliegende Auswahlmatrix) vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 5 Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers diejenigen Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen. Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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Ergänzungsmeldung
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