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Wettbewerbsbekanntmachung - Planungsleistungen für Brücken in Rosenhof (ID:5201294)

Auftragsdaten
Titel:
Planungsleistungen für Brücken
DTAD-ID:
5201294
Region:
55543 Rosenhof
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.06.2010
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau der "Alten Nahebrücke" und für die Gestaltung der historischen Brücke über den Mühlenteich in Bad Kreuznach. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Planungsteams bestehend aus: 1. Ingenieuren (Ingenieurbauwerke); 2. Fachplanern / Ingenieuren (Tragwerksplanung); 3. Architekten und / oder Stadtplaner. Das Verfahren wird aufgrund der Erklärung der EU-Kommission vom 19.12.2008 IP/08/2040 als beschleunigtes Verfahren mit verkürzter Bewerberfrist ausgeschrieben. Der Auslober beabsichtigt, Generalplanungsbüros oder Arbeits-/ Bietergemeinschaften, die die oben genannten Disziplinen abbilden, zur Teilnahme am Planungswettbewerb aufzufordern und einen der Preisträger mit den folgenden Leistungen zu beauftragen: 1. An den Ingenieur (Ingenieurbauwerke): § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 1 – 6; 2. An den Ingenieur (Tragwerksplanung): § 49 HOAI 2009, Leistungsphasen 2 – 6; 3. An den Architekten und / oder Stadtplaner: frei zu vereinbarende Leistungen, die für die Gestaltung eines Brückenbauwerkes im geregelten Preisrecht nicht abgedeckt sind. Lage: Das bekannte Brückenbauwerk über den Mühlenteich und die Nahe verbindet das Stadtzentrum von Bad Kreuznach und die sog. Altstadt. Die historischen Brückenhäuser - erstmals erwähnt im Jahr 1495 - sind Wahrzeichen der Stadt an diesem zentralen Standort, der zugleich eine bedeutende Schnittstelle zwischen dem städtischen Leben und den ausgeprägten innerstädtischen Naturräumen (Kurpark) darstellt. Funktion: Die Funktion der Brücke geht somit weit über die Bedeutung als Verkehrsträger hinaus. Es ist ein Treffpunkt für Bürger und Gäste der Stadt und zugleich wichtiges Bindeglied hinüber in die Altstadt. In dieser Aufgabenstellung sind die Brücken über Mühlenteich und Nahe in den vergangenen Jahren mehrfach, z. B. auch in den Gestaltungsvorschlägen zum "Brückenschlag", thematisiert worden. Mit der Sanierung der Mühlenteichbrücke und der Neuerrichtung der sog. "Alten Nahebrücke" soll nunmehr ein wesentlicher Impuls zur gestalterischen und funktionalen Stärkung dieses bedeutenden innerstädtischen Bereiches gegeben werden. Wesentliche Wettbewerbsziele: Mit der Planung der neuen Brücke soll eine technisch hochwertige und wirtschaftliche Ingenieurleistung umgesetzt werden. Die hohen gestalterischen Anforderungen an das Bauwerk sollen der herausragenden Bedeutung des historischen und naturnahen Ambientes des innerstädtischen Standortes entsprechen. Aus diesen Gründen ist es erforderlich, dass Fachplaner für Ingenieurbau, Tragwerksplaner und Architekten und / oder Stadtplaner interdisziplinär zusammenarbeiten. Bei der Planung der neuen Brücke sind die vom Auftraggeber vorgegebenen hydraulischen Randbedingungen zu berücksichtigen. In den Jahren 1998 – 2004 wurden im innerstädtischen und unmittelbar angrenzenden landschaftlichen Bereich umfangreiche und wirkungsvolle bauliche Hochwasserschutzmaßnahmen realisiert, deren Funktion durch das neue Brückenbauwerk nicht beeinträchtigt werden darf. Aufgrund der Wasserstände ist grundsätzlich eine Bauzeit im Flußbett von April bis Oktober im Jahr zu favorisieren. Zusätzlich ist der Neubau der zu ersetzenden schadhaften "Alten Nahebrücke" innerhalb eines straffen Zeitplanes angezeigt. Der Auslober hält vor diesem Hintergrund hinsichtlich der Termine zum Planungs- und Bauablauf den Abbruch der bestehenden Brücke ab April 2011 für erforderlich und im unmittelbaren Anschluss daran den Beginn der Realisierung des Neubaus der "Alten Nahebrücke". Abrissplanung und Errichtung einer Behelfsbrücke werden nicht Gegenstand der Beauftragung des mit dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Auftrages werden. Es wird jedoch erforderlich sein, das neue Brückenkonzept Anfang 2011 planerisch in die Abrissplanung, Verortung der Behelfsbrücke und Planung der innerstädtischen Baustelleneinrichtung zu integrieren. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: 1. Neuplanung des Ingenieurbauwerkes "Alte Nahebrücke" mit Tragwerksplanung und architektonischer Gestaltung. Das heutige Brückenbauwerk wurde (nach Sprengung der historischen Brücke in den letzten Kriegstagen) im Jahr 1956 als Spannbetonbrücke errichtet und ist nicht mehr sanierungsfähig. Das zu planende Bauwerk hat eine Länge von ca. 50 m und eine Breite von ca. 11 m und wird an der gleichen Stelle errichtet; 2. Gestaltung der bestehenden Brücke über den Mühlenteich in Fortsetzung der architektonischen und stadtraumplanerischen Qualitäten der vorgenannten, neu zu errichtenden "Alten Nahebrücke". Der Brückenabschnitt "Mühlenteich" wird (unabhängig von der hier beschriebenen Aufgabenstellung) zeitgleich mit dem Neubau der Nahebrücke im Tragwerk saniert. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, perspektivische Visualisierung verlangt. Zusätzlich eine überschlägige statische Berechnung sowie eine grobe Schätzung der Bauwerkskosten und schriftliche Erläuterungen zum Planungskonzept insgesamt. Hinweis zum Download: Bildhafte Unterlagen und weitere Informationen zum Wettbewerbsbereich sowie der Bewerberbogen sind unter www.stadt-bad-kreuznach.de unter "Bürgerinformation" unter "Bauen" zu entnehmen. Wirtschaftlichkeit: Der Auslober erwartet bezüglich der statisch-konstruktiven Gestaltung und Umsetzung eine wirtschaftlich realisierbare Planungskonzeption des Brückenbauwerkes. CPV: 71322300, 71300000, 71327000, 71240000.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Planungsleistungen für Brücken
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  174253-2010

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadt Bad Kreuznach vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Andreas Ludwig Viktoriastraße 13 Kontakt: Abteilung Stadtplanung und Umwelt z. H. Herrn Hans-Bettino Gagliani 55543 Bad Kreuznach DEUTSCHLAND Tel. +49 671800740 / 1716259313 E-Mail: Bettino-Hans.Gagliani@bad-kreuznach.de Fax +49 671800728 Internet-Adresse(n) www.stadt-bad-kreuznach.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau der "Alten Nahebrücke" und für die Gestaltung der historischen Brücke über den Mühlenteich in Bad Kreuznach. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Planungsteams bestehend aus: 1. Ingenieuren (Ingenieurbauwerke); 2. Fachplanern / Ingenieuren (Tragwerksplanung); 3. Architekten und / oder Stadtplaner. Das Verfahren wird aufgrund der Erklärung der EU-Kommission vom 19.12.2008 IP/08/2040 als beschleunigtes Verfahren mit verkürzter Bewerberfrist ausgeschrieben. Der Auslober beabsichtigt, Generalplanungsbüros oder Arbeits-/ Bietergemeinschaften, die die oben genannten Disziplinen abbilden, zur Teilnahme am Planungswettbewerb aufzufordern und einen der Preisträger mit den folgenden Leistungen zu beauftragen: 1. An den Ingenieur (Ingenieurbauwerke): § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 1 – 6; 2. An den Ingenieur (Tragwerksplanung): § 49 HOAI 2009, Leistungsphasen 2 – 6; 3. An den Architekten und / oder Stadtplaner: frei zu vereinbarende Leistungen, die für die Gestaltung eines Brückenbauwerkes im geregelten Preisrecht nicht abgedeckt sind.
II.1.2) Kurze Beschreibung
Lage: Das bekannte Brückenbauwerk über den Mühlenteich und die Nahe verbindet das Stadtzentrum von Bad Kreuznach und die sog. Altstadt. Die historischen Brückenhäuser - erstmals erwähnt im Jahr 1495 - sind Wahrzeichen der Stadt an diesem zentralen Standort, der zugleich eine bedeutende Schnittstelle zwischen dem städtischen Leben und den ausgeprägten innerstädtischen Naturräumen (Kurpark) darstellt. Funktion: Die Funktion der Brücke geht somit weit über die Bedeutung als Verkehrsträger hinaus. Es ist ein Treffpunkt für Bürger und Gäste der Stadt und zugleich wichtiges Bindeglied hinüber in die Altstadt. In dieser Aufgabenstellung sind die Brücken über Mühlenteich und Nahe in den vergangenen Jahren mehrfach, z. B. auch in den Gestaltungsvorschlägen zum "Brückenschlag", thematisiert worden. Mit der Sanierung der Mühlenteichbrücke und der Neuerrichtung der sog. "Alten Nahebrücke" soll nunmehr ein wesentlicher Impuls zur gestalterischen und funktionalen Stärkung dieses bedeutenden innerstädtischen Bereiches gegeben werden. Wesentliche Wettbewerbsziele: Mit der Planung der neuen Brücke soll eine technisch hochwertige und wirtschaftliche Ingenieurleistung umgesetzt werden. Die hohen gestalterischen Anforderungen an das Bauwerk sollen der herausragenden Bedeutung des historischen und naturnahen Ambientes des innerstädtischen Standortes entsprechen. Aus diesen Gründen ist es erforderlich, dass Fachplaner für Ingenieurbau, Tragwerksplaner und Architekten und / oder Stadtplaner interdisziplinär zusammenarbeiten. Bei der Planung der neuen Brücke sind die vom Auftraggeber vorgegebenen hydraulischen Randbedingungen zu berücksichtigen. In den Jahren 1998 – 2004 wurden im innerstädtischen und unmittelbar angrenzenden landschaftlichen Bereich umfangreiche und wirkungsvolle bauliche Hochwasserschutzmaßnahmen realisiert, deren Funktion durch das neue Brückenbauwerk nicht beeinträchtigt werden darf. Aufgrund der Wasserstände ist grundsätzlich eine Bauzeit im Flußbett von April bis Oktober im Jahr zu favorisieren. Zusätzlich ist der Neubau der zu ersetzenden schadhaften "Alten Nahebrücke" innerhalb eines straffen Zeitplanes angezeigt. Der Auslober hält vor diesem Hintergrund hinsichtlich der Termine zum Planungs- und Bauablauf den Abbruch der bestehenden Brücke ab April 2011 für erforderlich und im unmittelbaren Anschluss daran den Beginn der Realisierung des Neubaus der "Alten Nahebrücke". Abrissplanung und Errichtung einer Behelfsbrücke werden nicht Gegenstand der Beauftragung des mit dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Auftrages werden. Es wird jedoch erforderlich sein, das neue Brückenkonzept Anfang 2011 planerisch in die Abrissplanung, Verortung der Behelfsbrücke und Planung der innerstädtischen Baustelleneinrichtung zu integrieren. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: 1. Neuplanung des Ingenieurbauwerkes "Alte Nahebrücke" mit Tragwerksplanung und architektonischer Gestaltung. Das heutige Brückenbauwerk wurde (nach Sprengung der historischen Brücke in den letzten Kriegstagen) im Jahr 1956 als Spannbetonbrücke errichtet und ist nicht mehr sanierungsfähig. Das zu planende Bauwerk hat eine Länge von ca. 50 m und eine Breite von ca. 11 m und wird an der gleichen Stelle errichtet; 2. Gestaltung der bestehenden Brücke über den Mühlenteich in Fortsetzung der architektonischen und stadtraumplanerischen Qualitäten der vorgenannten, neu zu errichtenden "Alten Nahebrücke". Der Brückenabschnitt "Mühlenteich" wird (unabhängig von der hier beschriebenen Aufgabenstellung) zeitgleich mit dem Neubau der Nahebrücke im Tragwerk saniert. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, perspektivische Visualisierung verlangt. Zusätzlich eine überschlägige statische Berechnung sowie eine grobe Schätzung der Bauwerkskosten und schriftliche Erläuterungen zum Planungskonzept insgesamt. Hinweis zum Download: Bildhafte Unterlagen und weitere Informationen zum Wettbewerbsbereich sowie der Bewerberbogen sind unter www.stadt-bad-kreuznach.de unter "Bürgerinformation" unter "Bauen" zu entnehmen. Wirtschaftlichkeit: Der Auslober erwartet bezüglich der statisch-konstruktiven Gestaltung und Umsetzung eine wirtschaftlich realisierbare Planungskonzeption des Brückenbauwerkes.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71322300, 71300000, 71327000, 71240000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
Das Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut: 1.) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlußkriterien und Vollständigkeit; 2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung). Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlußkriterien: 1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht; 1.2 Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder der Bietergemeinschaft; 1.3 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 4 (4) VOF; 1.4 Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 7 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen); 1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlußgründe nach § 11 VOF vorliegen; 1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" gemäß § 23 (2) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 für den zuständigen Ingenieur für Ingenieurbauwerke des Ingenieurbüros in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft oder für den zuständigen Ingenieur für Ingenieurbauwerke in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll; 1.7 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" gemäß § 23 (2) VOF 2009 oder nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 für den zuständigen Ingenieur als Tragwerksplaner des Ingenieurbüros in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft oder für den zuständigen Ingenieur als Tragwerksplaner in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll; 1.8 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und / oder "Stadtplaner" gemäß § 23 (1) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 für den Architekten und / oder Stadtplaner des Architektur- oder Stadtplanerbüros in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft oder für den zuständigen Architekten / Stadtplaners in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll; 1.9 Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 23 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.6 bis 1.8 nachweisen; 1.10 Wird von § 12 (3) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer 1.3 bis 1.9 vorzulegen. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1.1 – 1.10 sind von Generalplanern und im Falle der Bewerbung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Liegen diese Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vor, führt dies zwingend zum Ausschluss. Teilnahmeberechtigt sind nur Generalplanerbüros oder Arbeits-/ Bietergemeinschaften, die sämtliche Disziplinen (Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Architektur und / oder Stadtplanung) durch die Nachweise unter 1.6. – 1. 8 für die entsprechenden Personen abbilden. Die Federführung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Ingenieur für Ingenieurbauwerke liegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften innerhalb der einzelnen Disziplinen, also z. B. 2 Ingenieurbüros für die Tragwerksplanung, ist jeweils der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, konkret des federführenden Ingenieurbüros (für Ingenieurbauwerke), die durch Eigenerklärung zu führen sind: 2.1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen (Objektplanungen für Ingenieurbauwerke) / Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 350 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz < 350 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz < 150 000 EUR netto wird 1 Punkt, bei fehlender Angabe 0 Punkte erteilt; 2.2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte und Technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Führungskräfte und technische Mitarbeiter erforderlich, bei weniger als 4 Führungskräften und technischen Mitarbeitern werden 2 Punkte erteilt, bei weniger als 2 Führungskräften und technischen Mitarbeitern 1 Punkt, bei fehlender Angabe oder bei Unklarheiten, z. B. ob sich die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung beziehen, 0 Punkte; 2.3 Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK, BL bzw. MA und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte, bei fehlender Angabe oder bei Unklarheiten, z. B. ob sich die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung beziehen, 0 Punkte. Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften innerhalb der einzelnen Disziplinen, werden für die Eignungsnachweise /- angaben unter Ziffer 2.1. bis 2.3. getrennte Angaben verlangt, bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1., und 2.2. addiert. Bei der Bewertung zu 2.3 wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet. 2.4 Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Ingenieur des federführenden Ingenieurbüros geplant hat: Planung für den Neubau eines Brückenbauwerkes (als Ingenieurbauwerk) im innerstädtischen Bereich / Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) von min. 1 000 000 EUR brutto für den Brückenneubau und die Erbringung der Leistungsphasen 1-6 gemäß § 42 HOAI im Zeitraum ab 1.1.2000 erforderlich. Bei Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) < 1 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen (Leistungen aus den Leistungsphasen 1-6 gemäß § 42 HOAI, hiervon mindestens 3 vollständig erbrachte Leistungsphasen) werden 50 % der über die Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt; 2.5 Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, für das der Tragwerksplaner des Generalplanerbüros oder des in der Arbeits-/ Bietergemeinschaft zugeschalteten Tragwerksplanerbüros das Tragwerk geplant hat: Tragwerksplanung für den Neubaus eines Brückenbauwerkes / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) von min. 1 000 000 EUR brutto für den Brückenneubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2-6 gemäß § 49 HOAI im Zeitraum ab 1.1.2000 erforderlich. Bei Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) < 1 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen (Leistungen aus den Leistungsphasen 2-6 gemäß § 49 HOAI, hiervon mindestens 3 vollständig erbrachte Leistungsphasen) werden 50 % der über die Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt; 2.6 Referenzprojekt 3: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Architekt und / oder der Stadtplaner des Generalplanerbüros oder des in der Arbeits-/ Bietergemeinschaft zugeschalteten Architektur- oder Stadtplanungsbüros geplant hat: Gestalterische Mitwirkung / Planung beim Neubau eines Brückenbauwerkes oder Planung einer gestalterischen Maßnahme im urbanen Kontext / Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) von min. 500 000 EUR brutto und die Erbringung von Planungsleistungen im Zeitraum ab 1.1.2000 erforderlich. Bei Bauwerkskosten (ohne Nebenkosten) < 500 000 EUR brutto werden 1,5 Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt. Für alle Referenzprojekte gilt: Projekt eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt. Der Zeitraum der Leistungserbringung muss innerhalb der letzten ca. 10 Jahre liegen (ab 1.1.2000). Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto (ohne Nebenkosten) für den Neubau des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen gemäß HOAI zu machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters (Ingenieur, Tragwerksplaner und Architekt und / oder Stadtplaner) anzugeben. Die jeweiligen Projektleiter müssen die Personen sein, deren Qualifikation nach
Abschnitt III.1 zu 1.)
Ziffer 1.6 – 1.8 nachzuweisen ist. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 3 Seiten DIN A4) vorzulegen. Die Referenzprojekte 1- 3 können identisch sein, wenn es sich um ein Brückenneubauprojekt des gleichen Planungsteams handelt, das sich für diesen Teilnahmewettbewerb bewirbt. 2.7. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Der Adressat der Referenzauskunft ist das federführende Ingenieurbüro. Die Referenzauskunft muss Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind eine vollständige Referenzauskunft und eine optimale Gesamtbeurteilung erforderlich. Bei fehlenden Aussagen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt; 2.8 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft eines öffentlichen Auftraggebers zu einem beliebigen Ingenieurbauwerk. Der Adressat der Referenzauskunft ist das federführende Ingenieurbüro. Der Zeitpunkt der Referenzausstellung muss innerhalb der letzten ca. 10 Jahre liegen (ab 1.1.2000). Die Referenzauskunft muss Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind eine vollständige Referenzauskunft und eine optimale Gesamtbeurteilung erforderlich. Bei fehlenden Aussagen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 3 Referenzprojekten oder 2 Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 20 Bewerber zur Teilnahme am Planungswettbewerb aufgefordert werden. Rangstellen können bei Punktegleichheit mehrfach besetzt werden. In diesem Fall erhöht sich die Teilnehmerzahl am Planungswettbewerb aber nur dann, wenn es sich mit der Rangstelle, die der 20. Teilnehmer besetzt, um eine Mehrfachbesetzung handeln sollte. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der Auftraggeber stellt auf seiner Homepage www.stadt-bad-kreuznach.de unter "Bürgerinformation" unter "Bauen" den Bewerberbogen zum Download bereit. Ferner sind dort die folgenden projektbezogenen Unterlagen zu dem Wettbewerbsgrundstück als Information und zum Download hinterlegt: Luftbild, Lageplan mit Eintrag des Wettbewerbsgebietes.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
Ja Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" gemäß § 23 (2) VOF und "Architekt" und / oder "Stadtplaner" gemäß § 23 (1) VOF berechtigt sind und je über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Es werden nur Planungsteams - als Generalplaner oder Arbeits-/ Bietergemeinschaften - zugelassen, die sämtliche Disziplinen (Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Architektur und / oder Stadtplanung) abdecken. Ingenieure sind nur in bindender Arbeits-/ Bietergemeinschaft mit Architekten und / oder Stadtplanern teilnahmeberechtigt. Architekten und / oder Stadtplaner sind nur in bindender Arbeits- / Bietergemeinschaft mit Ingenieuren teilnahmeberechtigt. Die Federführung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Ingenieur für Ingenieurbauwerke (nicht für Tragwerksplanung) liegen. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgelegt ist. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS
Nichtoffen Gewünschte Teilnehmerzahl: 20
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
1. Statisch-konstruktive Konzeption, Funktionalität und Realisierbarkeit des Brückenbauwerkes; 2. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Herstellung und Unterhalt; 3. Gestaltung des Brückenbauwerkes; 4. Einfügung des Brückenbauwerkes in das (historische) Stadtbild und in den Landschaftsraum / Flusslandschaft; 5. Berücksichtigung der vom Auftraggeber vorgegebenen hydraulischen Randbedingungen zur Sicherstellung der Funktion der vorhandenen baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: "VOF-Verfahren Wettbewerb Neubau der "Alten Nahebrücke" in Bad Kreuznach".
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 28.6.2010 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
Teilnahme 28.6.2010 - 16:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die
ausgewählten Bewerber 9.7.2010
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise 1. Preis 19 200 EUR netto; 2. Preis 12 000 EUR netto; 3. Preis 7 200 EUR netto sowie 3 Anerkennungen à 3 100 EUR netto, zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend Nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Peter Anheuser, Stadtrat CDU Bad Kreuznach 2. Prof. Dr.-Ing. Klaus Bollinger, Frankfurt 3. Michael Boos, Stadtrat SPD Bad Kreuznach 4. Prof. Jochem Jordan, Frankfurt 5. Prof. Dr.-Ing. Manfred Keuser, München 6. Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft, Frankfurt 7. Andreas Ludwig, Architekt und Oberbürgermeister Bad Kreuznach 8. Gerold Reker, Architekt, Kaiserslautern 9. Klaus Speckmann, Stadtrat FDP Bad Kreuznach 10. Stellvertreter: Jörg Binz, Architekt, Steffen Riedle, Architekt, Dipl.-Ing. Martin Schneider, Frankfurt, Jeanette Schnorrenberger, Architektin, Bernhard Unholtz, Architekt, Stadtverwaltung Bad Kreuznach ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
Termine: Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis spätestens 28.6.2010 unter www.stadtbad- kreuznach.de unter "Bürgerinformation" unter "Bauen" abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 28.6.2010 um 16:00 Uhr bei der unter I.1.) angegebenen Adresse mit dem Aktenzeichen "VOF-Verfahren Wettbewerb Neubau ‚Alte Nahebrücke' in Bad Kreuznach" vorliegen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei der Vergabestelle Stadtverwaltung Bad Kreuznach, Abteilung Stadtplanung und Umwelt, Viktoriastraße 13, 55543 Bad Kreuznach, DEUTSCHLAND. Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage ist am 9.7.2010, Termin Kolloquium am 22.7.2010 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 28.9.2010 (18:00). Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Wettbewerbsarbeiten bei der Vergabestelle. Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den 3 Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren / Wichtung 40 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die maximale Punktzahl wird für den 1. Preis erreicht, für den 2. Preis werden 2 Punkte, für den 3. Preis 1 Punkt erteilt; 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase zwecks Umsetzung der Projektziele des Auslobers / Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen, Maßnahmen zur Optimierung der Planungsabläufe und Darstellung von besonderen Bauabläufen im innerstädtischen Bereich sowie die Sicherstellung der vom Auslober vorgegebenen wesentlichen Projektziele darzustellen (siehe
Abschnitt II.1.2 dieser Bekanntmachung).
Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Termin- und Kostenkontrolle. Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Maßmahmen zur Sicherstellung der vom Auslober vorgegebenen wesentlichen Projektziele darzustellen (siehe
Abschnitt II.1.2 dieser Bekanntmachung). Bei fehlenden oder
unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 4. Honorar / Wichtung 5 %. Erwartet werden die Honorarkomponenten für: 4.1 Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 1- 6. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI 2009 derzeit von folgender Honorarzone und anrechenbaren Kosten auszugehen: Honorarzone IV, anrechenbare Kosten 2 000 000 EUR netto. Ein beziffertes Honorarangebot ist nicht vorzulegen; 4.2 Leistungen bei der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2009, Leistungsphasen 2-6. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI 2009 derzeit von folgender Honorarzone und anrechenbaren Kosten auszugehen: Honorarzone IV, anrechenbare Kosten 2 000 000 EUR netto. Ein beziffertes Honorarangebot ist nicht vorzulegen. Es können insgesamt maximal 3 Punkte (2x maximal 1,5 Punkte) erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 5. Honorar, frei zu vereinbaren / Wichtung 5 %: 5.1 Honorar für Leistungen des Architekten und /oder Stadtplaners, die für die Gestaltung eines Brückenbauwerkes und die Beratung der Ingenieure bis einschließlich zur Ausführungsplanung des Brückenbauwerkes im geregelten Preisrecht nicht abgedeckt sind; 5.2 Nebenkosten gemäß § 14 HOAI 2009. Es können maximal 3 Punkte (2x maximal 1,5 Punkte) erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. Unter 5.1 wird ein Angebot in der Höhe von 40 000 EUR netto als wirtschaftlich angesehen. Bedingungen für den Auftrag: Der Auslober beabsichtigt, ein Generalplanungsbüro oder eine Arbeits-/ Bietergemeinschaften mit den folgenden Leistungen abschnittsweise zu beauftragen: 1. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß § 42 HOAI 2009, Leistungsphasen 1- 6; 2. Leistungen bei der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2009, Leistungsphasen 2-6; 3. Leistungen an den Architekten und /oder Stadtplaner, die für die Gestaltung eines Brückenbauwerkes und die Beratung der Ingenieure bis einschließlich zur Ausführungsplanung des Brückenbauwerkes im geregelten Preisrecht nicht abgedeckt sind. Folgende Abschnitte sollen jeweils gebildet werden: 1-2, 3, 4, 5, 6 (gemäß Anlage 12 zu § 42 HOAI 2009, gemäß Anlage 13 zu § 49 HOAI 2009. Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preisträgern an einen der Preisträger. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgechriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. Vergütung: Soweit geregeltes Preisrecht gilt, erfolgt die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen des § 8 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe 2008 (RPW 2008) wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird. Hinweise: Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.2). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 5 Kalendertage nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwvlv.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwvlv.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
9.6.2010
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