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Ausschreibung - Planungsleistungen für Brücken in Ludwigshafen am Rhein (ID:6300905)

Auftragsdaten
Titel:
Planungsleistungen für Brücken
DTAD-ID:
6300905
Region:
67065 Ludwigshafen am Rhein
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.07.2011
Frist Angebotsabgabe:
26.08.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ingenieurleistungen (Generalplaner) für die Erneuerung der Hochstraße Nord - B 44 -. Erneuerung der Hochstraße Nord - Bundesstrasse B 44 - in Ludwigshafen vom Autobahnende BAB A 650 bis zur Rheinbrücke (Kurt-Schumacher-Brücke). Die Hochstraße Nord (B 44) in Ludwigshafen, die von 1970 bis 1981 errichtet wurde, setzt sich aus 34 Teilbauwerken zusammen. Es handelt sich um Überbauten, Unterbauten, Stützwände und auf den Überbauten um acht Verkehrszeichenbrücken sowie um 12 Maste mit Verkehrszeichen. Die Hochstraße Nord mit ihrem heutigen Stadtautobahncharakter ist eine der beiden Hauptverkehrsadern zwischen Mannheim und der im Westen von Ludwigshafen gelegenen A 650. Der linksrheinisch im Anschluss an die Kurt-Schumacher-Brücke gelegene Nordbrückenkopf der Hochstraße Nord erfüllt eine wichtige Verkehrsfunktion für die Verkehrsbeziehungen in Richtung Norden und Süden Ludwigshafens. Die Prognoseverkehrsbelastung für das Jahr 2020 beträgt ca. 44 000 Kfz/24h mit einem Schwerverkehrsanteil von 10 %. Im Rahmen der Vorplanung sind drei vom Auftraggeber vorgegebene Varianten zu untersuchen. Dabei handelt es sich: 1. um einen Ersatzneubau auf bestehenden Unterbauten im grundsätzlich heute vorhandenen Umfang, 2. um einen Ersatzneubau einer Hochstraße auf gesamter heute vorhandener Länge mit insgesamt 3 Fahrstreifen mit dynamischer Fahrstreifensignalisierung (die bei einer Entscheidung für diese Lösung Bestandteil des weiteren Auftrages wäre), 3. um eine teilweise Erneuerung der Überbauten auf bestehenden Unterbauten und um den Neubau eines Abschnittes in einer geländegleichen Lage als innerstädtische Hauptverkehrsstraße. Zur dritten Variante hat der Auftraggeber eine umfangreiche Studie erstellen lassen, die den ausgewählten Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mit überlassen wird. Der Auftraggeber verlangt die Einbeziehung städtebaulicher Belange bei allen 3 Varianten. Dazu ist die Beteiligung von Stadtplanern als Nachunternehmer oder im Rahmen einer gleichberechtigten ARGE im Rahmen des Generalplanungsauftrages erforderlich. Im Rahmen der Vorplanung ist eine Visualisierung aller Varianten zu erstellen. Nach der Vorplanung erfolgt die Entscheidung des Auftraggebers für eine Variante, für die die zur Realisierung erforderlichen weiteren Leistungen erbracht werden sollen. 71351220, 71353000, 71355000, 71318100, 71313100, 71313000, 71521000, 71410000, 71317200.
Kategorien:
Bodenuntersuchungen, Vermessungsdienste, Katastervermessung, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieurleistungen außer Bau, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Baustellenüberwachung , Bodenuntersuchungen , Dienstleistungen für Lichttechnik und Tageslichttechnik , Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Geologische Beratung , Lärmschutzberatung , Oberirdische Vermessung , Planung von Stromversorgungssystemen , Planungsleistungen für Brücken , Stadtplanung , Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen , Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen , Umwelttechnische Beratung , Vermessungsarbeiten , Vorbereitung und Analyse von Bohrkernen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  209569-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein Wattstraße 109a z. H. Herrn Berthold Best 67065 Ludwigshafen DEUTSCHLAND Tel. +49 621504-6601 E-Mail: Berthold.Best@Ludwigshafen.de Fax +49 621504-3290 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.ludwigshafen.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Ingenieurleistungen (Generalplaner) für die Erneuerung der Hochstraße Nord - B 44 -.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Ludwigshafen. NUTS-Code DEB34
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Erneuerung der Hochstraße Nord - Bundesstrasse B 44 - in Ludwigshafen vom Autobahnende BAB A 650 bis zur Rheinbrücke (Kurt-Schumacher-Brücke). Die Hochstraße Nord (B 44) in Ludwigshafen, die von 1970 bis 1981 errichtet wurde, setzt sich aus 34 Teilbauwerken zusammen. Es handelt sich um Überbauten, Unterbauten, Stützwände und auf den Überbauten um acht Verkehrszeichenbrücken sowie um 12 Maste mit Verkehrszeichen. Die Hochstraße Nord mit ihrem heutigen Stadtautobahncharakter ist eine der beiden Hauptverkehrsadern zwischen Mannheim und der im Westen von Ludwigshafen gelegenen A 650. Der linksrheinisch im Anschluss an die Kurt-Schumacher-Brücke gelegene Nordbrückenkopf der Hochstraße Nord erfüllt eine wichtige Verkehrsfunktion für die Verkehrsbeziehungen in Richtung Norden und Süden Ludwigshafens. Die Prognoseverkehrsbelastung für das Jahr 2020 beträgt ca. 44 000 Kfz/24h mit einem Schwerverkehrsanteil von 10 %. Im Rahmen der Vorplanung sind drei vom Auftraggeber vorgegebene Varianten zu untersuchen. Dabei handelt es sich: 1. um einen Ersatzneubau auf bestehenden Unterbauten im grundsätzlich heute vorhandenen Umfang, 2. um einen Ersatzneubau einer Hochstraße auf gesamter heute vorhandener Länge mit insgesamt 3 Fahrstreifen mit dynamischer Fahrstreifensignalisierung (die bei einer Entscheidung für diese Lösung Bestandteil des weiteren Auftrages wäre), 3. um eine teilweise Erneuerung der Überbauten auf bestehenden Unterbauten und um den Neubau eines Abschnittes in einer geländegleichen Lage als innerstädtische Hauptverkehrsstraße. Zur dritten Variante hat der Auftraggeber eine umfangreiche Studie erstellen lassen, die den ausgewählten Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mit überlassen wird. Der Auftraggeber verlangt die Einbeziehung städtebaulicher Belange bei allen 3 Varianten. Dazu ist die Beteiligung von Stadtplanern als Nachunternehmer oder im Rahmen einer gleichberechtigten ARGE im Rahmen des Generalplanungsauftrages erforderlich. Im Rahmen der Vorplanung ist eine Visualisierung aller Varianten zu erstellen. Nach der Vorplanung erfolgt die Entscheidung des Auftraggebers für eine Variante, für die die zur Realisierung erforderlichen weiteren Leistungen erbracht werden sollen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71322300, 71322500, 71327000, 71321000, 71323100, 71351100, 71351500, 71351220, 71353000, 71355000, 71318100, 71313100, 71313000, 71521000, 71410000, 71317200
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Erbringung folgender Leistungen für die Erneuerung der Hochstraße Nord auf Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2009: — Leistungsbild Ingenieurbauwerke nach § 42 Leistungsphasen 2 bis 9 (Honorarzone V), — Leistungsbild Verkehrsanlagen nach § 46 Leistungsphasen 2 bis 8 (Honorarzone V), — Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 49 Leistungsphasen 2 bis 6 (Honorarzone V), — Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53 Leistungsphasen 2 bis 9 (Honorarzone II), Straßenbeleuchtung, Elektroinstallation in den Bauwerken, Aufzüge, Pumpwerk, Signalisierung, Bahnsicherung, Lichtsignalanlagen. Erbringen folgender Beratungsleistungen: — Leistungen für Bodenmechanik, Erd- und Grundbau der Leistungen 1 bis 3 (Honorarzone V), — Leistungsbild Entwurfsvermessung für die Leistungsphase 1 bis 2 (Honorarzone V) sowie die Besonderen Leistungen, hier: das Orten und Aufmessen des unterirdischen Bestandes (Honorarzone V), — Beweissicherung angrenzender Bauwerke, — städtebauliche Integration analog des Leistungsbildes Bebauungsplan Leistungsphasen 2-5. Erbringen folgender Besonderer Leistungen: — Erstellen des Zuschussantrages sowie der Planfeststellungsunterlagen, BOStrab-Antrag, — Planung der Oberleitungsanlage für die Stadtbahn, — Örtliche Bauüberwachung, — Bauüberwachung Bahn, — Verkehrsführungspläne der einzelnen Bauphasen, — Großräumige Verkehrsführung incl. Beschilderung/Wechselwegweisung während der Bauausführung, — Beschilderungs- und Markierungsplan Endzustand, — Erstellen bzw. Fortschreibung der Bauwerksbücher des Auftraggebers, — Erstellung eines Entsorgungskonzeptes für schadstoffbelastete Abfälle einschließlich des Entsorgungsmanagements (Begleitscheinverfahren), — Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination, — Einbeziehung städtebaulicher Belange mit Beteiligung von Stadtplanern als Nachunternehmer oder im Rahmen einer gleichberechtigten ARGE, — Visualisierung von Vorentwurfsvarianten.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 17.4.2012. Ende: 31.12.2026 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Geforderte Haftpflichtversicherungen des Auftragnehmers: — 1 500 000 EUR für Personenschäden, — 1 500 000 EUR für sonstige Schäden (Vermögens- und Sachschäden). Sicherheitseinbehalt von 5 % der Bruttorechnungssummen (geprüft).
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Gewährung monatlicher Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerische Haftung, Vertretung durch einen Bevollmächtigten.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Alle Bieter haben ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung gemäß Vordruck HVA F-StB-ING 21.1 "Eigenerklärung zur Eignung" voranzustellen (Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen im Straßen- und Brückenbau, HVA F-StB). Folgende Erklärungen bzw. Nachweise gem. VOF sind in der aufgeführten nummerierten Reihenfolge gegliedert geheftet vorzulegen. Darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht!
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung gem. Vordruck HVA F-StB ING 21.1, 2.1 Erklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung oder Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen bezogen auf den vorliegenden Auftrag, 2.2 Liste der vorgesehenen Unterauftragnehmer, falls zutreffend, 2.3 Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft mit Vordruck HVA F-StB ING 21.1 einschließlich Benennung des bevollmächtigten Vertreters, falls zutreffend, 3. Bestätigung über die nach III.1.1) geforderten Versicherungen, 4. Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den Geschäftsjahren 2007-2009. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Sämtliche Unterlagen sind auch für alle vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen und bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 5. Organigramm über die beim Auftragnehmer vorgesehene Projektorganisation mit Nennung der Personen (1.-3. Leitungsebene) für die technische Bearbeitung des Projekts, 6. Bescheinigungen über Mitgliedschaft in berufsständischen Vereinigungen (nur Personen der 1. und 2. Leitungsebene), 6. Studiennachweise bzw. Bescheinigungen über die berufliche Befähigung (nur Personen der 2. und 3. Leitungsebene), 7. Liste der in den Jahren 2007-2009 erbrachten vergleichbaren Leistungen für Projekte mit einem jeweiligen Volumen von mindestens 10 000 000 EUR (ohne Mehrwertsteuer, Wert der Bau- und Ingenieurleistungen zusammengerechnet) mit Angabe des Auftraggebers (keine Objektunterlagen beifügen!) 8. Liste der in den Jahren 2007-2009 erbrachten stadtplanerischen Leistungen in vergleichbaren Kommunen mit Angabe des Auftraggebers (keine Objektunterlagen beifügen!) mit Darlegung der Erfahrungen bei der Umsetzung komplexer Vorhaben einschließlich umfassender öffentlicher Beteiligungsprozesse Möglicherweise geforderte Mindeststandards Sämtliche Unterlagen sind auch für alle vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen und bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Zugelassen werden Bewerber, bei denen der Generalplaner und seine Unterauftragnehmer bzw. alle Mitglieder der Planungsgemeinschaft nach den Ingenieurgesetzen der Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen bzw. Bewerber, die als Staatsangehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union, eines anderen Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz (Mitglied oder Vertragsstaat): — einen Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis besitzen, der mindestens dem Niveau des Artikels 11 Buchst. c der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22), geändert durch Richtlinie 2006/100/EG des Rates vom 20.11.2006 (ABl. EU Nr. L 363 S. 141), entspricht und in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat erforderlich ist, um die Erlaubnis zur Aufnahme und Ausübung des Berufs einer Ingenieurin oder eines Ingenieurs zu erhalten oder um eine der deutschen Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" entsprechende Berufsbezeichnung zu führen, oder, — innerhalb der letzten 10 Jahre vor Antragstellung den Beruf einer Ingenieurin oder eines Ingenieurs vollzeitlich 2 Jahre lang in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat, in dem dieser Beruf nicht reglementiert ist, ausgeübt haben und dabei im Besitz eines oder mehrerer Befähigungs- oder Ausbildungsnachweise sind, die mindestens dem Niveau des Artikels 11 Buchst. c der Richtlinie 2005/36/EG entsprechen und bescheinigen, dass die Inhaberin oder der Inhaber auf die Ausübung des Berufs einer Ingenieurin oder eines Ingenieurs vorbereitet wurde; das Erfordernis der zweijährigen Berufsausübung entfällt, wenn der Ausbildungsnachweis eine reglementierte Ausbildung abschließt, die mindestens dem Niveau des Artikels 11 Buchst. c der Richtlinie 2005/36/EG entspricht. Für die Anerkennung nach Satz 1 müssen die übrigen Anforderungen an die Befähigungs- oder Ausbildungsnachweise nach Artikel 13 der Richtlinie 2005/36/EG erfüllt sein; dabei sind Ausbildungsnachweise im Sinne des Artikels 3 Abs. 3 der Richtlinie 2005/36/EG und Ausbildungsgänge im Sinne des Artikels 12 der Richtlinie 2005/36/EG gleichgestellt. Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie entsprechend der oben beschriebenen Voraussetzungen einen verantwortlichen Ingenieur benennen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
4-14104
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Vorinformation Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2010/S 250-383811 vom 24.12.2010
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
26.8.2011 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 31.10.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Tel. +49 6131162234 Internet: http://www.mwkel.rlp.de Fax +49 6131162100
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Fristen des § 107 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit: 1.) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftragnehmer nicht unverzüglich gerügt hat, 2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
30.6.2011
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