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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Planungsleistungen für Dämme in Trier (ID:13609032)


DTAD-ID:
13609032
Region:
54290 Trier
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Baustellenüberwachung , Dienstleistungen im Bereich Geotechnik , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Planungsleistungen für Dämme , Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Am rechten Moselufer in Trier erfolgt der Hochwasserschutz (HWS) durch einen ca. 100 Jahre alten Deich bzw. durch eine wasserseitige Anschüttung des Geländes. Der Deich von der...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
05.12.2017
Frist Angebotsabgabe:
05.01.2018
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Trier: Planungsleistungen für Dämme
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz Trier
Deworastraße 8
Trier
54290
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Heinrich Krzywon
Telefon: +49 651-4601-425
E-Mail: heinrich.krzywon@sgdnord.rlp.de
Fax: +49 261-120887-425
NUTS-Code: DEB2
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.sgdnord.rlp.de

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planungsleistungen zur Ertüchtigung des Hochwasser-Schutzdeiches Trier (2. BA), Ingenieurbauwerke, Örtliche Bauüberwachung, Geotechnik, Tragwerksplanung, Abschluss eines Stufenvertrags
Am rechten Moselufer in Trier erfolgt der Hochwasserschutz (HWS) durch einen ca. 100 Jahre alten Deich bzw. durch eine wasserseitige Anschüttung des Geländes. Der Deich von der Kaiser-Wilhelm-Brücke stromabwärts bis zu einer Schiffswerft wurde geotechnisch untersucht und soll ertüchtigt werden (hier: ca. 2,1 km langer 2. Bauabschnitt, etwa Mosel-km 191 bis 188,9). Ziel ist die Sicherstellung des HWS bei unveränderter Deichhöhe. Der bauzeitl. HWS muss gewährleistet sein. Auf die erläuternden Unterlagen, die von der zugehörigen Internet-Seite (vgl. I.3) heruntergeladen werden können, wird verwiesen. Dieses Vergabeverfahren umfasst die erforderlichen Planungsleistungen (vgl. II.1.1). Abschluss eines Stufenvertrags; Stufe I bis Leistungsphase 4. Vsl. Starttermin (Planung): 15.04.2018. Weitere Planung so, dass Baubeginn vsl. 1.8.2019.

CPV-Codes:
71322400

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEB2
Hauptort der Ausführung
Trier

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
485023-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 233-485023

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
05.01.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
III.1.1.1)
Teilnahmeanträge und Angebote sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen und in Papierform in einem verschlossenen Umschlag einzureichen (§§ 53 (4) bis (6) VgV). Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gemäß Ziff. III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen.
III.1.1.2)
Vorlage eines aktuellen Nachweises nach § 44 (1) VgV für die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise für die erlaubte Berufsausübung (ausgestellt nach dem 1.11.2016, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.
III.1.1.3)
Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in Papierform auszufertigen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind.
III.1.1.4)
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen.
III.1.1.5)
Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).
III.1.1.6)
Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 separat in Papierform vorzulegen (§ 47 (2) VgV).
III.1.1.7)
Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot vorzulegen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
III.1.2.1)
Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 000 000 EUR für Personenschäden und von 1,5 000 000 EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
III.1.2.2)
Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
III.1.2.3)
Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und der Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
III.1.3.1)
Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung, fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z.B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1).
III.1.3.2)
Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 10 Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards). Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung, anrechenbare Baukosten, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, Ausführungsort, Objekttyp und –größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen, Honorarzone, Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Insgesamt können maximal sechs Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:
a) Eine Referenz (Referenz Nr. 1), die in besonderem Maße geeignet ist, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Diese Referenz wird einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
b) Weitere maximal fünf Referenzen (Nr. 2 bis 6, ohne Nr. 1) mit den o.a. Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“.
Weitere Hinweise zu den Angaben in den Formblättern: siehe zusätzliche Punkte unter Ziff. VI.3.6.
III.1.3.3)
Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des Stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes gefordert und mit dem Angebot gewertet.
III.1.3.4)
Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):
Erfahrungen mit Planungs- und Bauüberwachungsleistungen im Deich-/Dammbau mit Nebenbauwerken (z.B. Flussdeiche) bzw. im Konstruktiven Wasserbau.
Für die Wertung als geeignete Referenzen gelten folgende Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen:
a) Vergleichbare Leistungen in der Objektplanung HOAI § 43 Ingenieurbauwerke (Hochwasserschutzdeiche/-dämme/-rückhaltebecken oder sonstige wasserbauliche Maßnahmen), Leistungsphasen 2 bis 8, ggf. Besondere Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung für Ingenieurbauwerke, ggf. in Kombination mit Geotechnik für wasserbauliche Maßnahmen, ggf. in Kombination mit HOAI § 51 Tragwerksplanung.
b) Bei abgeschlossenen Projekten: Abschluss LP 8 nach dem 1.11.2007 oder bei laufenden Projekten zumindest Abschluss LP 7 (erfolgte Vergabe) zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist.
c) Mindestens ein Referenzprojekt für Ingenieurbauwerke/Hochwasserschutzdeich an Flüssen (Deich-/Dammbau), mit mind.: Honorarzone II und Örtliche Bauüberwachung, anrechenbare Kosten ≥ 1 000 000 EUR;
Ggf. (nicht verpflichtend) in Kombination mit Geotechnik für wasserbauliche Maßnahmen;
Ggf. (nicht verpflichtend) in Kombination mit HOAI § 51 Tragwerksplanung für Stützwände, Verbau/Sicherung von Geländesprüngen, mit mind.: Honorarzone II.
d) Weitere Referenzen aus dem Bereich Deich-/Dammbau im Hochwasserschutz/Wasserbau oder vergleichbarer Aufgabenstellungen für Ingenieurbau, Geotechnik oder Tragwerksplanung.
e) Die Referenzen 1 bis 6 sind vom Bewerber (bei Bietergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind nur eigene Leistungen anzuführen, d.h. solche, die vom Bewerber oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht wurden.
f) Die Referenzen 1 bis 6 müssen in Summe das gesamte vorgenannte Spektrum vergleichbarer Leistungen für Ingenieurbau, Geotechnik und Tragwerksplanung der geforderten Leistungsphasen abdecken.
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.3 (Referenzen Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter):
Referenzen für den Projektleiter und den Stellvertretenden Projektleiter werden erst mit Angebotsabgabe gefordert und auch erst mit dem Angebot gewertet. Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb noch nicht einzureichen.
Allgemein werden nachstehende Anforderungen als vorläufige Information benannt, die Spezifizierung und die Vorgabe zur vorzulegenden Form erfolgen mit der Angebotsaufforderung an die nach Ziff. II.2.9.2 ausgewählten Bewerber.
Vom Projektleiter werden mit Angebotsabgabe geeignete Referenzen wie folgt erwartet: Koordination/Projektleiter bei Projekten mit technischer Planung bei wasserbaulichen Maßnahmen (Ingenieurbauwerke, Geotechnik), davon mindestens ein Projekt mit Zuordnung Hochwasser-Schutzdeich; weitere Projekte in artverwandten Bereichen.
Vom Stellvertretenden Projektleiter werden mit Angebotsabgabe geeignete Referenzen wie folgt erwartet: mindestens ein Projekt in verantwortlicher Position mit Ingenieurbauwerke/Geotechnik für Hochwasserschutzdeiche; weitere Projekte mit Ing.-Bauwerke/Geotechnik im Bereich Deichbau bzw. Wasserbau oder Hochwasserschutz.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wat.de//vgv-f.hws-trier.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wat Ingenieurgesellschaft mbH
Kleinoberfeld 5
Karlsruhe
76135
Deutschland
Kontaktstelle(n): Harald Dietz
Telefon: +49 721-9872-151
E-Mail: h.dietz@wat.de
Fax: +49 721-9872-88
NUTS-Code: DE122
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.wat.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
wat Ingenieurgesellschaft mbH
Kleinoberfeld 5
Karlsruhe
76135
Deutschland
Kontaktstelle(n): Harald Dietz
Telefon: +49 721-9872-151
E-Mail: h.dietz@wat.de
Fax: +49 721-9872-88
NUTS-Code: DE12
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.wat.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71322000
71240000
71521000
71327000
71332000

Beschreibung der Beschaffung:
II.2.4.1/ Vormerkung
Die SGD Nord wird die Bauträgerschaft für die Deichertüchtigung ggf. an die Stadt Trier übertragen. In diesem Fall erfolgt die Deichertüchtigung unter Regie der SGD Nord und in Bauträgerschaft der Stadt Trier. Die Stadt Trier wird dann ggf. auch in den Vertrag zu den hier in diesem Verfahren bekanntgegebenen Planungsleistungen eintreten.
II.2.4.2/ Leistungsumfang
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen u. Stufen:
Pos. 1/ Ing.-Bauwerke.
Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 43 HOAI.
Pos. 1.1.1) LP 1 bis 4.
Pos. 1.1.2) Optional LP 5 bis 9.
Pos. 2/ Besond. Leistungen IBW.
Pos. 2.1) Örtliche Bauüberwachung.
Pos. 2.1.1) Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für Ing.-BW für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 12.1, HOAI.
Pos. 3/ Geotechnik (Fremdüberwachung und QS).
Pos. 3.1) Grundleistungen Geotechnik.
Pos. 3.1.1) Beratung bis zur Genehmigungsplanung, nach Bedarf.
Pos. 3.1.2) Optional Beratung ab Ausführungsplanung, nach Bedarf.
Pos. 3.1.3) Optional Sondierungen nach Bedarf.
Pos. 3.2) Leistungen während des Baus.
Pos. 3.2.1) Optional QS-Plan.
Pos. 3.2.2) Optional Fachbauleitung, Fremdüberwachung.
Pos. 3.2.3) Optional Labor-/Feldarbeiten, chem. Analysen.
Pos. 4/ Tragwerksplanung nach Bedarf.
Pos. 4.1) Grundleistungen nach § 51 HOAI für Massivbauwerke.
Pos. 4.1.1) LP 1 bis 4, nach Bedarf.
Pos. 4.1.2) Optional LP 5 u. 6, nach Bedarf.
Die Leistungen sollen in folg. Stufen beauftragt werden (stufenw. Beauftragung):
Stufe I: Grundleistungen / LP 1 bis 4 (Pos. 1.1.1, 3.1.1, 4.1.1).
Stufe II: Optionale weitere Leistungen gemäß Auflistung oben.
II.2.4.3) Termine
Für den Auftrag gelten folgende terminl. Rahmenvorgaben:
a) Leistungsbeginn unmittelbar nach Abschluss des Verfahrens, vsl. Vertragsbeginn 15.4.2018
b) Vorlage der Genehmigungsplanung bis vsl. 15.10.2018
c) bei unmittelbarer Weiterbeauftragung: LP 5 bis vsl. 15.3.2019 und LP 6 u. 7 bis vsl. 15.7.2019
d) Beauftragung Bauarbeiten vsl. 15.7.2019, Baubeginn vsl. 1.8.2019
Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden (z.B. Verschiebung Leistungsbeginn ohne Verkürzung der Gesamtlaufzeit). Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Ausführungsphase im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
II.2.4.4) Abstimmung
Einzelheiten bzgl. der Abwicklung der einzelnen Maßnahmen sind nach Leistungsbeginn mit dem AG abzustimmen.
Mögl. Beeinträchtigungen, wie bspw. der benachbarten Gastronomiebetriebe sind zu minimieren. Hierzu sind vom Planer während der Ausführungsplanung ggf. Anforderungen an Provisorien zu definieren, erforderl. Maßnahmen zu planen und mit dem AG abzustimmen.
II.2.4.5) Auftragswert
Der Auftragswert wird mit ca. 500 000 EUR angenommen.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 15.04.2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
II.2.9.1)
Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“ kann als pdf-Vordruck auf der in Ziff. VI.3 genannten Internetseite heruntergeladen werden.
II.2.9.2)
Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl Bewerber, die gemäß Ziff. II.9.2.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung:
— III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten drei Jahren (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Wichtung 45 Prozent, davon 20 Prozent für Referenz Nr. 1),
— Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 15 Prozent),
— Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 10 Prozent).
Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkten vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche.
Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6) VgV).
Der „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“ kann als pdf-Vordruck auf der in Ziff. VI.3 genannten Internetseite heruntergeladen werden.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
II.2.11.1) Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4.
Die optionalen Leistungen der Stufe II werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes nach Erbringung der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) und der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
II.2.11.2) Erläuterung Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit endet mit dem Ablauf der 5-jährigen Gewährleistung der Baumaßnahmen.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Die hier zu vergebenden Planungs- und Überwachungsleistungen sind hinsichtlich der technischen und terminlichen Abhängigkeiten entsprechend mit den Leistungen und Belangen anderer Beteiligter abzustimmen. Hierzu zählen bspw.: (Ökologische) Aufwertung des Moselufers, SiGeKo, Vermessung, Öffentlichkeitsarbeit und private Anlieger, Kampfmittel/Altlasten.


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
III.2.1.1)
Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß Ziff.III.1.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
III.2.1.2)
Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die SGD Nord wird die Bauträgerschaft für die Deichertüchtigung ggf. an die Stadt Trier übertragen. In diesem Fall erfolgt die Deichertüchtigung unter Regie der SGD Nord und in Bauträgerschaft der Stadt Trier, die dann ggf. auch in den Vertrag zu den hier in diesem Verfahren bekanntgegebenen Planungsleistungen eintreten wird.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05.01.2018
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26.01.2018

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.05.2018

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

VI.3.0)
Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind unter der Internet-Adresse http://www.wat.de//vgv-f.hws-trier.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internet-Seite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortgeschrieben und nach Ablauf der Teilnahmefrist deaktiviert.
Zu den auf der Internet-Seite bereitgestellten Unterlagen gehören:
Bekanntmachung.
— EU-Bekanntmachung (das hier vorliegende Dokument als pdf-Datei);
— Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei);
Informationen und Unterlagen zum Vorhaben:
— Geotechnischer Bericht Nr. 2/Überprüfung der Hochwasserschutzanlagen Trier, Bereich Jugendherberge bis Schiffswerft; inkl. Lageplan Teil 1 bis 3 (pdf-Datei).
— Allgemein-Information Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord/Link zur Homepage der SGD Nord (http://www.sgdnord.rlp.de).
Einheitliche Europäische Eigenerklärung:
— Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format.
— Link zum Dienst der EU-Kommission zum Ausfüllen und Wiederverwenden der EEE: https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de.
— Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur elektronischen EEE (pdf-Datei):
GROW-2016-00244-05-00-DE-TRA-00.pdf.
Fragen und Formulare zum Vergabeverfahren:
— Fragen und Antworten, wird bei Bedarf vom AG aktualisiert (pdf-Datei);
— Bewerbungsformular Eignungskriterien, vom Bewerber auszufüllen (xlsx-Datei);
— Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei);
— Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei);
Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ auf der vorgenannten Internet-Seite.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau — Geschäftsstelle —
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131-16-2234
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131-16-2113
Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB – Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau – Geschäftsstelle –
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 01.12.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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