DTAD

Ausschreibung - Postdienste in Koblenz (ID:5937319)

Auftragsdaten
Titel:
Postdienste
DTAD-ID:
5937319
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.03.2011
Frist Vergabeunterlagen:
08.04.2011
Frist Angebotsabgabe:
15.04.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Planer:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Postzustellungsaufträge des Gemeinsamen Mahngerichts der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland. Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Oberlandesgericht Koblenz, dieses vertreten durch seinen Präsidenten, schreibt einen Rahmenvertrag über die Durchführung der förmlichen Zustellungsaufträge (elektronische PZA) des Gemeinsamen Mahngerichts der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aus. Das jährliche Aufkommen an bundesweiten Zustellungen ist starken Schwankungen unterlegen. Ein bisheriger Höchstwert wurde 2010 (998 000 Stck.) erreicht, das geringste Aufkommen der letzten Jahre betrug ca. 645 000 Zustellungen. Als Wert des jährlichen Mindestzustellungsaufkommens werden daher 650 000 Zustellungen angenommen. Ca. 70 % aller Zustellungen sind außerhalb der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland zu bewirken, ca. 25 % entfallen auf das Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz sowie 5 % auf das Saarland. Die regionalen Zustellschwerpunkte unterliegen naturgemäß Schwankungen. Ein Anspruch auf eine gerantierte Sendungsmenge besteht nicht. Der mit dem Zuschlag zustande kommende Vertrag beginnt zum 1.7.2011 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren.
Kategorien:
Post-, Kurierdienste
CPV-Codes:
Postdienste
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  68769-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Land Rheinland-Pfalz, vertreten d.d. Oberlandesgericht Koblenz Stresemannstraße 1 Kontakt: Vergabestelle Frau Devant/Herr Herbel 56068 Koblenz DEUTSCHLAND Weitere Auskünfte erteilen: ULMENSTEIN Rechtsanwälte Ellernstraße 26-28 Kontakt: Rechtsanwalt Christian Frhr. v. Ulmenstein 30175 Hannover DEUTSCHLAND Tel. +49 511123136-0 E-Mail: kanzlei@ulmenstein.de Fax +49 511123136-36 Internet: http://www.ulmenstein.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Bundesland Rheinland-Pfalz Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Postzustellungsaufträge des Gemeinsamen Mahngerichts der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 4 NUTS-Code DEB17
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Frist in Monaten 36 Geschätzter Gesamtwert des Auftrags über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung geschätzter Wert ohne MwSt. Spanne von 4 500 000,00 bis 6 600 000,00 EUR
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Oberlandesgericht Koblenz, dieses vertreten durch seinen Präsidenten, schreibt einen Rahmenvertrag über die Durchführung der förmlichen Zustellungsaufträge (elektronische PZA) des Gemeinsamen Mahngerichts der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aus. Das jährliche Aufkommen an bundesweiten Zustellungen ist starken Schwankungen unterlegen. Ein bisheriger Höchstwert wurde 2010 (998 000 Stck.) erreicht, das geringste Aufkommen der letzten Jahre betrug ca. 645 000 Zustellungen. Als Wert des jährlichen Mindestzustellungsaufkommens werden daher 650 000 Zustellungen angenommen. Ca. 70 % aller Zustellungen sind außerhalb der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland zu bewirken, ca. 25 % entfallen auf das Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz sowie 5 % auf das Saarland. Die regionalen Zustellschwerpunkte unterliegen naturgemäß Schwankungen. Ein Anspruch auf eine gerantierte Sendungsmenge besteht nicht. Der mit dem Zuschlag zustande kommende Vertrag beginnt zum 1.7.2011 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
64110000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Zustellung von geschätzten 650 000 bis 1 000 000 PZA jährlich bei einem 3-Jahres-Vertragsverhältnis.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.7.2011. Ende: 30.6.2014 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Es wird eine Vertragsstrafe für fehlerhafte oder zeitverzögerte Zustellungen vereinbart.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Ein Angebot von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bietern findet nur Berücksichtigung, wenn in dem Angebot jeweils alle Mitglieder genannt sind und ein Mitglied als bevollmächtigter Vetreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt ist. Außerdem müssen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Anbieterdarstellung (A01). Die Darstellung dient der allgemeinen Information. (Die Nichtvorlage dieser Erklärung führt zum Ausschluss des Bieters). a) Angaben zum Bieter, Firmenname, Rechtsform, Firmenanschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse, Adresse der Hauptniederlassung; b) Niederlassungen in allen Postleitzahlbereichen (bezogen auf die ersten beiden Ziffern) vorhanden? (Bitte die PLZ-Bereiche angeben, in denen Niederlassungen nicht vorgehalten werden); c) Durchschnittliche Anzahl der im Bereich des Ausschreibungsgegenstandes eingesetzten Mitarbeiter in den Jahren 2008, 2009, 2010; d) Wie viele Mitarbeiter werden aktuell für den Ausschreibungsgegenstand eingesetzt? e) Durchschnittlicher Jahresumsatz des Unternehmens in 2008, 2009, 2010; f) Durchschnittlicher Jahresumsatz bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand in 2008, 2009, 2010; g) Erläutern Sie das Leistungsspektrum Ihres Unternehmens, insofern es über den ausgeschriebenen Gegenstand hinausgeht; h) Zertifizierungen Ihres Unternehmens. 2. Fotokopie einer aktuellen Handelsregisterauskunft, nicht älter als 6 Monate, 3. Fotokopie der Postlizenz der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen gemäß § 5 Abs. 1 PostG. 4. Eigenerklärung (A04) Der Bieter versichert, dass: a. er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung/Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB – z.B. Preisabsprachen); b. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat; c. er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat; d. keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist: (1) § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), (2) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), (3) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, (4) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, (5) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr.10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, (6) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), (7) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden. e. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind; f. das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet; g. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt; h. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die "Technologie von L. Ron Hubbard" anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt; i. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind; j. seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden; k. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben; l. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen; m. eine Haftpflichtversicherung besteht, um mögliche Schäden abzudecken, die bei der Durchführung der förmlichen Zustellungen entstehen können und dass diese Verträge auch die Risiken des Auftragnehmers abdecken (s.a. § 35 PostG, Haftung bei der Durchführung der förmlichen Zustellung). Danach haften die verpflichteten Lizenznehmer für Schäden, die durch eine Pflichtverletzung bei der Durchführung der förmlichen Zustellungen entstehen). Die Versicherungssumme muss je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR und für Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR betragen und ist auf einen Betrag von max. 3 000 000 EUR pro Versicherungsjahr begrenzt; n. er im Falle der Zuschlagserteilung vor Abschluss des Vertrages eine für den Angebotspreis gültige Entgeltgenehmigung gemäß § 34 S. 4 PostG der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen erlangt hat und der Auftraggeberin eine Abschrift der Genehmigungsurkunde vor Vertragsschluss vorlegt. Mit seiner Unterschrift versichert der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben. Werden unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird das Angebot ausgeschlossen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzbenennung (Anlage A02). Hinweis: Angesichts der Wichtigkeit, die die förmliche Zustellung innerhalb des automatisierten gerichtlichen Mahnverfahrens besitzt, kommt der Erfahrung des Anbieters in diesem Bereich erhebliche Bedeutung zu. Die Anlage A02 "Referenzen" ist vollständig auszufüllen und dem Angebot beizulegen. Es sind mindestens zwei vergleichbare Referenzobjekte aus dem Bereich der öffentlichen Verwaltung zu benennen, die dem ausgeschriebenen Gegenstand in Ausführung (u.a. elektronische Verarbeitung und bundesweite Zustellung) und Umfang (ab ca. 650 000 PZA/p.a.) entsprechen. Können Referenzen nicht benannt werden, wird das Angebot mangels Eignung für den vorliegenden Rahmenvertrag nach § 19 Abs. 5 VOL/A-EG nicht berücksichtigt (Eignungskriterium). 2. Eigenerklärung Leistungsfähigkeit (B02). Eigenerklärung Leistungsfähigkeit: Hiermit gebe(n) ich/ wir folgende Eigenerklärungen gemäß § 7 Abs. 1 S. 2 VOL/A-EG ab und versichern ausdrücklich, dass nachfolgende Angaben zutreffen. Insoweit ein Feld mit "Nein" anzukreuzen ist, führt dies - mangels Eignung des Bieters - zum Ausschluss des Angebots nach § 19 Abs. 5 VOL/A-EG. Der Auftragnehmer holt die Zustellungsaufträge werktäglich beim Amtsgericht Mayen zu den vereinbarten Zeiten ab. Entsprechende Transportkisten werden seitens des Auftragnehmers in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt, eine Vorsortierung der Sendungen seitens des Auftraggebers wird nicht vorgenommen, Ja/Nein. Der Auftragnehmer nutzt Umzugs- und Nachsendedatenbanken zur Ermittlung aktueller Anschriften, Ja/Nein. Der Auftragnehmer unterhält Stellen zur Heilung heilbarer Zustellungsmängel, Ja/Nein. Mit der Durchführung von Zustellungen nach § 166 ff ZPO werden nur Zusteller beauftragt, die durch geeignete Schulungsmaßnahmen über eine entsprechende Qualifikation bezüglich der Zustellung und, soweit notwendig, bezüglich der Datenpflege des Tracking-Systems verfügen, Ja/Nein. Alle Mitarbeiter, die mit der körperlichen PZA oder deren Daten in Kontakt treten, werden regelmäßig auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen hingewiesen und verpflichtet, Ja/Nein. Empfang und Verarbeitung elektronischer Einlieferungsdaten des Auftraggebers sind möglich, Ja/Nein. Elektronischer Versand (Rücklieferung) der Zustellungsdaten im gewünschten Satzformat (Anlage B 01) an den Auftraggeber als einheitliche Datei ist möglich, Ja/Nein. Ein elektronisches, Web-basiertes Sendungsverfolgungswerkzeug wird dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Dieses dokumentiert relevante Verarbeitungsschritte nach Zeitpunkten (Datum). Es ermöglicht mindestens die Suche nach Sendungsnummern und/oder dem Geschäftszeichen des Auftraggebers, Ja/Nein. Sendungsnummern können nach Vorgabe des Auftragnehmers durch den Auftraggeber selbstständig vergeben werden. Barcodierte Sendungsnummern im Barcode-Zeichensatz 128 sind zulässig, Ja/Nein. Bei Erfassung von Zustellungsdaten (Daten der Zustellungsurkunde) werden Plausibilitätsprüfungen vorgenommen, die widersprüchliche Angaben ausschließen. Gleiches gilt für Daten, die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden (z.B. Tag der Zustellung kann nicht jünger als Tag der Einlieferung sein), Ja/Nein. Der Auftragnehmer stellt durch geeignete Maßnahmen einen sicheren Datenimport und -export sicher (z.B. Verschlüsselung), Ja/Nein. Zustellungsurkunden werden dem Auftragnehmer in Stapeln mit eindeutigen Stapelnummern zu 50 Stück fortlaufend indexiert (Paginiernummer) zurückübersandt, Ja/Nein. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber die Zustellungsurkunde einer jeden Sendung als Bilddatei (Multipage TIFF) zur Verfügung. Stapel- und Paginiernummer sind mit der Bilddatei zu Recherchezwecken verknüpft, Ja/Nein.? Der Auftragnehmer unterhält eine telefonische Hotline während der üblichen Bürozeiten montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr, die als Ansprechpartner bei Problemen mit PZA-Sendungen zur Verfügung steht. Diese Stelle ist auch per E-Mail erreichbar, Ja/Nein. Der Auftragnehmer veranlasst regelmäßig, mindestens halbjährlich, Testsendungen zur Kontrolle und Verbesserung des Sendungsprozesses, Ja/Nein. Eingelieferte PZA werden in 95 % aller Fälle (bezogen auf den Einlieferungstag) binnen einer Frist von E+3 zugestellt und die Daten zurück geliefert (§ 2 Ziff. 3 PUDLV), Ja/Nein. Insoweit wir für die Verarbeitung und Zustellung der vertragsgegenständlichen Sendungen Nachunternehmen einsetzen, verfügen wir über die erforderlichen Ressourcen bei diesen Unternehmen im Sinne von § 7 Abs. 9 VOL/A-EG, Ja/Nein.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Auftraggeber fordert die Vorlage eines logistischen Konzepts zur Auftragsabwicklung. In diesem Konzept ist nachfolgenden folgenden Kriterien Rechnung zu tragen. Die Vorlage eines solchen Konzeptes ist ein Ausschlusskriterium. Abholung. Es ist anzugeben, zu welchen Zeiten werktäglich (montags bis freitags) die Abholung von Postzustellungsaufträgen möglich ist. Die Postzustellungsaufträge des Gemeinsamen Mahngerichts der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland stehen montags bis donnerstags zwischen 13:00 und 16:00 Uhr und freitags zwischen 13:00 und 13:15 Uhr zur Abholung bereit. Die Sendungen sind bei dem Gemeinsamen Mahngericht der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Sankt-Veit-Straße 38, 56727 Mayen abzuholen. Die vollständige Kuvertierung der Postzustellungsaufträge (Doppelkuvertierung) wird bei dem Mahngericht Mayen mit einer Poststraße durchgeführt. Es ist genau anzugeben, in welcher Weise die PZU bereitzustellen sind (Bereitstellung von Transportkisten durch Bieter, maximale Anzahl PZU je Behältnis, Vorsortierung nach Postleitzahlen zwingend, Frankierung, oder sonstige bieterseitige Anforderungen, kann z.B. auf die Verklebung des äußeren Umschlags verzichtet werden). Es ist anzugeben, in welcher Weise der Bieter Möglichkeiten der elektronischen Ausgangsdokumentation zur Verfügung stellt (Einlieferungslisten o.ä.). Zur Dokumentation der Einlieferung stellt das Mahngericht derzeit eine .xml-Datei zur Verfügung, die neben dem Produktionsdatum des Auftraggebers die Stapelnummer, die Geschäftsnummer und die Sendungsnummer enthält sowie die Anschrift des Empfängers. Ausführung. Es ist anzugeben, wie die bundesweite Postzustellung durchgeführt wird. Hierzu zählen insbesondere die Darstellung der logistischen Strukturen und die sich daraus ergebenden durchschnittlichen, garantierten Laufzeiten der Postzustellungsaufträge. Soweit erforderlich sind Unterschiede darzustellen, die sich bei Zustellungen durch eventuelle Subunternehmer ergeben. In diesem Fall ist von besonderem Interesse, ob und welche Auswirkungen die Inanspruchnahme von Nachunternehmern für den elektronischen Workflow (Datenrücklieferung) hat oder haben kann. Umschläge. Es ist zu berücksichtigen, dass der Auftraggeber Briefumschläge mit den Maßen 120 mm Höhe und 238 mm Breite (Außenumschläge) und 110 mm Höhe und 220 mm Breite (Innenumschläge) verarbeitet. Bei einer evtl. maschinellen Bearbeitung der Umschläge seitens des Auftragnehmers ist von diesen Maßen auszugehen. Die verwendeten Umschläge werden auf Anforderung als Muster zur Verfügung gestellt. Eine Verwendung von Umschlägen des Bieters gegen zusätzliches Entgelt ist ausgeschlossen. Eine Materialübernahme steht unter dem Vorbehalt der Verarbeitbarkeit in der technischen Umgebung des Mahngerichts (Drucker, Poststraße, Schneidsysteme). Zustellungsdaten, Laufzeit. Die Postzustellungsaufträge werden in der herkömmlichen, papiergebundenen Form übergeben. Die Zustellungsdaten müssen jedoch in elektronischer Form an das Gemeinsame Mahngericht der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland als einheitliche Datei zurückgeliefert werden. Die erwartete Datensatzstruktur ist Anlage B01 zu entnehmen. Es wird eine Laufzeit von max. E+3 vereinbart. Die Rücklieferung der Daten an das Mahngericht ist in der vorgenannten Laufzeitspanne enthalten. Der Vorgabewert von E+3 muss in 95 % (bezogen auf den Einlieferungstag) aller Sendungen eingehalten werden. Nach dem Übergabetag (E) stellt der Auftragnehmer die Sendung binnen 3 Werktagen zu (+3) und liefert die Daten in einer einheitlichen Datei an das Mahngericht zurück. Es ist anzugeben, in welcher Weise Zustellungsdaten elektronisch erfasst und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden (u. a. auch Angaben zu Plausibilitätsprüfungen bei der Erfassung von Zustellungsdaten). Mit den Daten der Zustellungsurkunde (also E+3) wird die elektronische Rücklieferung der Zustellungsurkunde als einheitliche Bilddatei je Zustellung erwartet (Multipage-TIFF). Rücklieferung der Papier-Zustellungsurkunde. Zustellungsurkunden sind nach der Zustellung in Stapeln zu maximal 50 Stück an das Mahngericht zurück zu liefern. Die Urkunden müssen nach Erfassungsdatum, Erfassungsstapelnummer und Reihenfolge der Erfassung sortiert sein, um ein späteres Auffinden beim Auftraggeber zu gewährleisten. Eventuelle zusätzliche Versendungskosten für die Rücklieferung der Zustellungsurkunden (z.B. Maxibrief, Paket) fallen nicht an. Für die Rücksendung der Zustellungsurkunden wird, abweichend von den elektronisch zurück zu liefernden Bilddateien, eine Laufzeit von E+5 in 95 % aller Fälle, bezogen auf den Einlieferungstag, erwartet. Barcodierung, Sendungsverfolgung. Die Postzustellungsurkunden der PZU werden durch das Gemeinsame Mahngericht der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland mit einem Barcode versehen. Der Barcode wird im Barcode-Zeichensatz 128 erstellt. Dieser soll weiter eingesetzt werden und eine Sendungsverfolgung beim Auftragnehmer online ohne Mehrkosten ermöglichen. Das Sendungsverfolgungswerkzeug (Tracking-Tool) ist darzustellen. Die Möglichkeiten des Systems sind kurz zu beschreiben. Es ist anzugeben, ob und wie genau die Informationen des Sendungsverfolgungswerkzeuges (Tracking-Tool) zum internen Qualitätsmanagement verwendet werden. Das ausschließliche oder zusätzliche Aufbringen eines Barcodes auf den äußeren Umschlag der PZU kommt für den Auftraggeber nicht in Frage. Vordrucklieferung. Soweit das genehmigte Entgelt für die PZU auch die Lieferung von Vordrucken (Zustellungsurkunde – ggf. auch äußerer Umschlag) umfasst, sind die erforderlichen Spezifikationen des Gemeinsamen Mahngerichts der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland zu beachten, die auf Anforderung als Muster zur Verfügung gestellt werden. Eine Verwendung von Vordrucken des Bieters gegen zusätzliches Entgelt ist ausgeschlossen. Eine Materialübernahme steht unter dem Vorbehalt der Verarbeitbarkeit in der technischen Umgebung des Mahngerichts (Drucker, Poststraße, Schneidsysteme) entsprechend dem derzeitigen Muster. Niederlegung. Es ist anzugeben, in welcher Weise der Bieter Ersatzzustellungen durch Niederlegung gemäß § 181 ZPO bewirkt. Das konkrete Verfahren bei Niederlegung ist zu beschreiben. Heilung. Es ist anzugeben, ob der Bieter besondere Einrichtungen und Mitarbeiter vorhält, um heilbare Mängel zu beseitigen (z.B. Adressrecherche u.ä.). Preise, Abrechnung (siehe Anlage A03, "Preisblatt"). Die Preise (Entgelte) und die Art der Abrechnung für die Postzustellung sind auf dem anliegenden Preisblatt anzugeben. Sofern dem Auftraggeber eine Rechnung gestellt wird, erfolgt die Abrechnung monatlich nachträglich. Mit dem angebotenen Entgelt sind alle Leistungen abgegolten.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
335/10
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 8.4.2011
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
15.4.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 1.8.2011
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Gemäss § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag nach § 107 Abs. 1 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Im Sinne des vergaberechtlichen Beschleunigungsgrundsatzes zwingt der Gesetzgeber den Bieter, der auf eine Rüge hin einen Nichtabhilfebescheid vom Auftraggeber erhält, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Erhalt des Bescheides einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer einzureichen. Lässt er diese Frist verstreichen, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstrasse 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 6131-160 Fax +49 6131-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Oberlandesgericht Koblenz, Stresemannstr. 1, 56068 Koblenz, DEUTSCHLAND.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
27.2.2011
DTAD
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