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Ausschreibung - Postdienste in Koblenz (ID:6641260)

Auftragsdaten
Titel:
Postdienste
DTAD-ID:
6641260
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.11.2011
Frist Vergabeunterlagen:
26.11.2011
Frist Angebotsabgabe:
13.12.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Förmliche Postzustellung PZA für Gerichte und Staatsanwaltschaften der ordentlichen Gerichtsbarkeit sowie der Sozial- und der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Rheinland-Pfalz. Förmliche Postzustellung PZA für die Gerichte und Staatsanwaltschaften der ordentlichen Gerichtsbarkeit sowie der Sozial- und der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Rheinland-Pfalz. Die Leistung ist in 3 Gebietslose aufgeteilt. Gegenstand der Vereinbarung ist ein Rahmenvertrag mit einer festen Laufzeit von 30 Monaten ohne Option. Gegenstand der Leistung ist nicht die sog. ePZA. Die Vergabestelle wird betreut durch ULMENSTEIN Rechtsanwälte, Hannover.
Kategorien:
Post-, Kurierdienste
CPV-Codes:
Postdienste
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  342955-2011

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Land Rheinland-Pfalz vertreten durch den Präsidenten des
Oberlandesgerichts Koblenz
Stresemannstrasse 1
Kontaktstelle(n): Vergabestelle OLG Koblenz
Zu Händen von: Herrn Runkel oder Vertreter im Amt
56068 Koblenz
DEUTSCHLAND
E-Mail: guenter.runkel@ko.mjv.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen: ULMENSTEIN Rechtsanwälte
Uhlemeyerstrasse 13
Zu Händen von: RA Christian Frhr. v. Ulmenstein
30175 Hannover
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 511123136-0
E-Mail: kanzlei@ulmenstein.de
Fax: +49 511123136-36
Internet-Adresse: http://www.ulmenstein.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Bundesland Rheinland- Pfalz
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Förmliche Postzustellung PZA für Gerichte und Staatsanwaltschaften der ordentlichen Gerichtsbarkeit sowie der Sozial- und der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Rheinland-Pfalz.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 4: Postbeförderung im Landverkehr [3] sowie Luftpostbeförderung NUTS-Code DEB1
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung Laufzeit in Monaten: 30 Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 3 500 000,00 bis 4 500 000,00 EUR
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Förmliche Postzustellung PZA für die Gerichte und Staatsanwaltschaften der ordentlichen Gerichtsbarkeit sowie der Sozial- und der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Rheinland-Pfalz. Die Leistung ist in 3 Gebietslose aufgeteilt. Gegenstand der Vereinbarung ist ein Rahmenvertrag mit einer festen Laufzeit von 30 Monaten ohne Option. Gegenstand der Leistung ist nicht die sog. ePZA. Die Vergabestelle wird betreut durch ULMENSTEIN Rechtsanwälte, Hannover.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
64110000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
1 600 000 PZA über alle Lose für die Laufzeit der Vereinbarung. Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 3 000 000,00 bis 4 500 000,00 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2012. Abschluss 30.6.2014

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1

Bezeichnung: Los 1.


1) Kurze Beschreibung

Ausführung förmlicher Zustellungen (PZA) der im Landgerichtsbezirk Koblenz
ansässigen Rheinland-Pfälzischen Justizbehörden.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

64110000

3) Menge oder Umfang

Monatlich etwa 19 265 Sendungen.
Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert ohne MwSt:
Spanne von 1 000 000,00 bis 1 500 000,00 EUR

Los-Nr: 2

Bezeichnung: Los 2.


1) Kurze Beschreibung

Ausführung förmlicher Zustellungen (PZA) der in den Landgerichtsbezirken
Bad Kreuznach, Mainz und Trier ansässigen Rheinland-Pfälzischen
Justizbehörden.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

64110000

3) Menge oder Umfang

Monatlich etwa 19 564 Sendungen.
Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert ohne MwSt:
Spanne von 1 000 000,00 bis 1 500 000,00 EUR

Los-Nr: 3

Bezeichnung: Los 3.


1) Kurze Beschreibung

Ausführung der förmlichen Zustellungen (PZA) der im
Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken ansässigen Rheinland-Pfälzischen
Justizbehörden.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

64110000

3) Menge oder Umfang

Monatlich etwa 15 666 Sendungen.
Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert ohne MwSt:
Spanne von 1 000 000,00 bis 1 500 000,00 EUR
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Auftragnehmer haftet für Sach- und Personenschäden, die dem Auftraggeber und den angeschlossenen Behörden durch schuldhafte Verletzung ihrer vertraglichen Pflichten entstehen. Die Haftung für Personen und Sachschäden wird unabhängig von der jeweiligen Anspruchsgrundlage, soweit gesetzlich zulässig, für Personen- und Sachschäden auf 2 000 000 EUR und für Vermögensschäden auf 1 000 000 EUR und auf einen Betrag von max. 3 000 000 EUR pro Versicherungsjahr begrenzt. Die Haftung für Folgeschäden wird auf max. 5 % des jährlichen Auftragsvolumens begrenzt.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften Das vereinbarte Entgelt gilt für die gesamte Vertragsdauer. Der Auftragnehmer erstellt eine nachprüfbare, sendungsbezogene Abrechnung. Wird die Deutsche Post AG vom Auftragnehmer mit der Zustellung beauftragt, führt dies nicht zu einer Erhöhung der vereinbarten Entgelte. Vielmehr ist mit der vereinbarten Vergütung auch die Zustellleistung der Deutschen Post AG abgegolten. Auslagen werden nicht erstattet. Der Auftraggeber garantiert keine Sendungsmengen. Die in den Verdingungsunterlagen angegebenen Mengengerüste stellen keine garantierten Sendungsmengen dar. Ein Anspruch des Auftragnehmers hinsichtlich einer bestimmten Sendungsmenge besteht nicht.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften werden wie Einzelbieter behandelt und haben einen Bevollmächtigten zu benennen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Unter Verwendung der Anlage A01 „Anbieterdarstellung“ ist die Struktur des Unternehmens darzustellen. Angaben zum Bieter, Firmenname, Rechtsform, Firmenanschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse, Adresse der Hauptniederlassung. Eigenerklärung: Eigenerklärung zu der bundesweiten Zustellung durch Niederlegung im Sinne von § 181 ZPO (auch durch Einschaltung der Deutschen Post AG). Für den bundesweiten Versand ist der Einsatz der Deutschen Post AG und die dortige Niederlegung zugelassen. (Bitte die PLZ-Bereiche auf einem Beiblatt angeben, in denen eigene Niederlassungen nicht vorgehalten werden). Eigenerklärung zu: Durchschnittliche Anzahl der im Bereich des Ausschreibungsgegenstandes eingesetzten Mitarbeiter in den Jahren 2008 bis 2010. Wie viele Mitarbeiter werden aktuell für den Ausschreibungsgegenstand (inkl. NU) eingesetzt ? Durchschnittlicher Jahresumsatz des Unternehmens 2008 bis 2010. Durchschnittlicher Jahresumsatz bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand 2008 bis 2010. Eigenerklärung zu dem Leistungsspektrum des Unternehmens, insofern es über den ausgeschriebenen Gegenstand hinaus geht. Eigenerklärung zu etwaigen Zertifizierungen des Unternehmens; 2. Eigenerklärung A04: Der Bieter versichert, dass: — er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung/Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB – z.B. Preisabsprachen), — er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, — er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat, keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist: § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, — über das Vermögen des Unternehme ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind, — das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet, — er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt, — das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die „Technologie von L. Ron Hubbard“ anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt, — in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind, — seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden. Zudem erklärt der Bieter, dass er alle postsektorspezifischen Regelungen und insbesondere das Postgesetz (PostG) und die Postdatenschutzverordnung (PDSV) beachtet, — er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben, die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen, — eine Haftpflichtversicherung besteht, um mögliche Schäden abzudecken, die bei der Durchführung der förmlichen Zustellungen entstehen können und dass diese Verträge auch die Risiken des Auftragnehmers abdecken. Die Versicherungssumme muss je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR und für Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR betragen und ist auf einen Betrag von max. 3 000 000 EUR pro Versicherungsjahr begrenzt, — der Bieter verpflichtet sich im Falle der Zuschlagserteilung die Bestimmungen des Rheinland-Pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz - LTTG) vom 1.12.2010 (GVBL. 2010, Nr. 20, S. 426 ff. vom 13.12.2010) vollumfänglich zu beachten, — spätestens bei Zuschlagserteilung legt der Bieter eine Entgeltgenehmigung nach § 34 S. 3 PostG bei der Vergabestelle vor und führt den Nachweis, dass das von ihm angebotene Entgelt durch die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen genehmigt wurde, — der Bieter versichert, dass er im Falle eines Nachunternehmereinsatzes über die erforderlichen Ressourcen der Nachunternehmer im Sinne von § 7 Abs. 9 S. 2 VOL/A-EG bei den eingesetzten Nachunternehmen verfügt und dass sämtliche von ihm unmittelbar oder mittelbar eingesetzten Nachunternehmen (auch der 2. Reihe) über eine Postlizenz im Sinne von § 5 Abs. 1 PostG verfügen, — dem Bieter ist die Mitteilung der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Nr. 202/2011, veröffentlicht im Amtsblatt der Bundesnetzagentur 2011, Seite 1556, bekannt. Er versichert, dass die von ihm eingesetzten Nachunternehmen bei der Durchführung der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen Inhaber einer Postlizenz sind, die die Nachunternehmen als beliehene Unternehmer für förmliche Zustellungen ausweist. 3. Fotokopie der Postlizenz gemäß § 5 PostG; 4. Fotokopie Handelsregisterauszug, der den aktuellen Stand wiedergibt, nicht älter als 6 Monate. Eine Fotokopie ist ausreichend.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vgl. Eigenerklärung A01 unter III.2.1, Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Erklärung zum Umsatz bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzen. Anlage A02 „Referenzen“ ist vollständig auszufüllen und dem Angebot beizulegen. Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz aus dem Bereich der öffentlichen Verwaltung (laufende Verträge bzw. nicht vor 2010 beendet) zu benennen, die mit dem ausgeschriebenen Gegenstand in Art und Umfang vergleichbar ist (Eignungskriterium). Vergleichbar oder gleichartig ist eine Leistung dann, wenn sie der ausgeschriebenen Leistung nahe kommt und entsprechend ähnelt. Referenzen im Sinne der Vorgabe sind vergleichbar, wenn sie eine Sendungsmenge von mindestens 80 % der verfahrensgegenständlichen Sendungen (PZA und ePZA) im Los für eine bundesweite Zustellung aufweisen. Gegenstand der Ausschreibung sind lediglich PZA, nicht die sog. ePZA. ePZA können als Referenz benannt werden. Insoweit ein Bieter ein Angebot für mehrere Lose abgibt, hat er eine losbezogene Referenz nachzuweisen. Bei beispielsweise einem Angebote für zwei Lose sind zwei Referenzen vorzulegen. Zulässig ist die wiederholte Referenzbenennung einer Referenz für unterschiedliche Lose. 2. Logistikkonzept. Der Bieter hat für die Durchführung der Eignungsprüfung mit seinem Angebot ein Logistikkonzept vorzulegen, das die logistischen Prozesse bei der Durchführung der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen im Unternehmen des Bieters beschreibt und dem Auftraggeber nachvollziehbar darlegt, dass er zu der ordnungsgemäßen Erbringung der angebotenen Leistung gemäß der Leistungsbeschreibung in der Lage ist (Ausschlußkriterium), vgl. 2.5 Pflichtenheft Teil B der Verdingungsunterlagen. 3. Anlage B02, Eigenerklärung Leistungsfähigkeit. Die Bieter versichern folgendes: Der Auftragnehmer holt die Zustellungsaufträge werktäglich bei den in der Anlage I zum Pflichtenheft genannten Poststellen zu den vereinbarten Zeiten ab. Entsprechende Transportbehältnisse werden seitens des Auftragnehmers in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt, eine Vorsortierung der Sendungen seitens des Auftraggebers wird nicht vorgenommen. Der Auftragnehmer nutzt Umzugs- und Nachsendedatenbanken zur Ermittlung aktueller Anschriften. Der Auftragnehmer unterhält Stellen zur Heilung heilbarer Zustellungsmängel. Mit der Durchführung von Zustellungen werden nur Zusteller beauftragt, die durch geeignete Schulungsmaßnahmen über eine entsprechende Qualifikation bezüglich der Zustellung und, soweit notwendig, bezüglich der Datenpflege eines Tracking-Systems verfügen. Alle Mitarbeiter, die mit den Sendungen in Kontakt treten, werden regelmäßig auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen hingewiesen und verpflichtet. Der Auftragnehmer unterhält eine telefonische Hotline während der üblichen Bürozeiten montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr, die als Ansprechpartner bei Problemen mit Sendungen zur Verfügung steht. Diese Stelle ist auch per E-Mail erreichbar. Der Auftragnehmer veranlasst regelmäßig, mindestens halbjährlich, Testsendungen zur Kontrolle und Verbesserung des Sendungsprozesses. Sendungen werden in 80 % aller Fälle (bezogen auf den Einlieferungstag) binnen einer Frist von E+1 und 15 % E+2 bundesweit zugestellt (§ 2 Ziff. 3 PUDLV). Insoweit für die Verarbeitung und Zustellung der vertragsgegenständlichen Sendungen Nachunternehmen eingesetzt werden, verfügt der Bieter über die erforderlichen Ressourcen bei diesen Unternehmen im Sinne von § 7 Abs. 9 VOL/A-EG.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
1420E-2/11
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
26.11.2011 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
13.12.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 1.3.2012
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Bindefrist der Angebote wird bis März 2012 erstreckt. Sollte das Verfahren verzögert werden, und ein fristgerechter Abschluss der Zustellverträge nicht erreicht werden, behält sich die Vergabestelle vor, die vertragliche Vereinbarung in zeitlicher Hinsicht entsprechend zu verkürzen, damit das Vertragsende nach wie vor der 30.6.2014 bleibt.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftstrasse 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit: — der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, (vgl. § 107 Abs. 3 GWB).
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28.10.2011
DTAD
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