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Ausschreibung - Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten in Darmstadt (ID:5570592)

Auftragsdaten
Titel:
Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
DTAD-ID:
5570592
Region:
64283 Darmstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.10.2010
Frist Vergabeunterlagen:
29.10.2010
Frist Angebotsabgabe:
02.11.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Projektmanagement für das Projekt "Breitband-in-Hessen". 1. Rahmenbedingungen für die Breitbandversorgung: Nach der EU-Leitinitiative "Eine digitale Agenda für Europa", die als Vorgabe für deutsches Bundes- und Landesrecht gilt, sollen bis 2013 grundlegende Breitbanddienste für alle Europäer bereitstehen. Bis 2020 soll ein Zugang zu Internetgeschwindigkeiten von über 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gewährleistet und mindestens 50 % aller Haushalte mit Internetzugängen mit über 100 Mbit/s versorgt werden. Verwirklicht werden sollen zunächst die beiden parallelen Ziele einer garantierten universellen Breitbandversorgung mit 30 Mbit/s für alle Haushalte sowie die Förderung von Next Generation Access (NGA) in einem Großteil der EU mit mehr als 100 Mbit/s. Prioritäres Ziel ist generell die Etablierung einer möglichst flächendeckenden Breitbandversorgung. Ohne öffentliches Eingreifen wird das Risiko einer Konzentration schneller Breitbandnetze in einigen wenigen dicht besiedelten Zonen gesehen. Deshalb soll der Staat die effiziente Planung und Koordinierung des Breitbandausbaus übernehmen, den Ausbau von NGA-Netzen fördern und die Bestimmungen zum offenen und neutralen Charakter des Internets (z.B. Gewährleistung von Transparenz, Effizienz, Wettbewerb und Innovation beim Breitbandausbau) überwachen. Auch die Breitbandstrategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie orientiert sich an der EU-Leitinitiative: Bis spätestens Ende 2010 sollen flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen für 75 % der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen. Bund, Länder, Kommunen und Wirtschaft sollen gemeinsam an der Umsetzung der Maßnahmen mitwirken. Weitere Informationen: www.zukunft-breitband.de. 2. Rahmenbedingungen und Aufgabenstellung im Bundesland Hessen: Wie bei EU und Bund soll auch in Hessen eine Doppelstrategie für die Realisierung einer Internet-Breitbandversorgung im Land zur Anwendung kommen, bei der einerseits die Sicherstellung der flächendeckenden Grundversorgung in Hessen bis 31.12.2011 gewährleistet und andererseits die Forcierung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Hessen betrieben wird. Breitbandstrategie des Landes Hessen: Handlungsstrang 1: Sicherstellen der flächendeckenden Grundversorgung in Hessen bis 31.12.2011 (konkret bedeutet dies, eine Grundversorgung der derzeit ca. unterversorgten 1 400 hessischen Ortsteile bis Ende 2011 sicherzustellen). Handlungsstrang 2: Forcieren des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Hessen. Die noch im Detail zu fixierende Zielsetzung orientiert sich im Grundsatz an der von der Bundesregierung veröffentlichten Zielsetzung für die Hochgeschwindigkeitsversorgung in Deutschland. Geplante Maßnahmen zur Umsetzung der hessischen Breitbandstrategie: a) Beratung; b) Förderung/Finanzierung; c) Unterstützung der Akteure; d) Einführung Breitbandinformationssystem; e) Etablierung der Beratungsinstitutionen in Hessen (regionale Breitbandberater, Geschäftsstelle Breitband bei der HA Hessen Agentur GmbH, WI-Bank/Helaba - Förderprogrammabwicklung). Weitere Informationen: www.breitband-in-hessen.de. 3. Ausgangssituation Projektmanagement Breitband-in-Hessen. Um einen hohen Wirkungsgrad zu erreichen, werden die Arbeiten zur Forcierung der Breitbandversorgung in Hessen in Projektform durchgeführt. 2010 wurde bereits eine stringente und doch anpassungsfähige Projektorganisation aufgebaut. Das Referat IV 6 des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung fungiert als Projektauftraggeber und -steuerer. Das Ministerium hat seinen Sitz in Wiesbaden. Eine häufige Präsenz des Projektmanagements in Wiesbaden ist daher erforderlich. Ein Projektbüro kann im Ministerium genutzt werden. Zu den Aufgaben gehören die klassischen Projektmanagementaufgaben wie Projektplanung, Veranlassung und Steuerung der Projektumsetzung und das Projektcontrolling. Einen wichtigen Part nimmt das Risikomanagement ein. Dies alles erfolgt im Rahmen der zwischenzeitlich aufgebauten Projektorganisation sowie mittels der implementierten Projektprozesse. Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt nimmt die Koordination der Teilprojekte 'hesbis', 'Finanzinstrumente' sowie 'Recht' ein. Hier ist nach Bedarf aktive Mitwirkung bei der Erstellung der Arbeitsergebnisse unerlässlich. Dies kann u.a. die Moderation von Workshops mit der entsprechenden Vor- und Nachbereitung der Themen beinhalten. Dies beinhaltet u.a. auch: a) Klärung von interministeriellen Fragestellungen wie z.B. Fragen der interkommunalen Zusammenarbeit; b) Vorbereitung der notwendigen Unterlagen für die Sitzungen des Lenkungsausschusses; c) Unterstützung in den verschiedenen Teilprojekten wie z.B. Marktversorgung, Geschäftsszenarien (für Breitbandanbieter und EVUs) oder im Bereich 'Monitoring der Fördermittel'. Hinzu kommt das Stakeholdermanagement. Hier geht es u.a. um Kontaktaufnahme und Halten der Kontakte zu den kommunalen Spitzenverbänden, den Kammern sowie ggf. zu den Marktteilnehmern, sofern es um die Vereinbarung strategischer Kooperationen geht. Desweiteren sind in Zusammenarbeit mit Stellen aus dem Haus des Auftraggebers sowie mit weiteren Ressorts und nachgelagerten Behörden der Landesregierung Sachfragen und Vorgehensweisen zu klären und umzusetzen. Da das Projekt nur durch die Mitwirkung verschiedenster Experten und Spezialisten erfolgreich umgesetzt werden kann, gehört Budgetplanung und -controlling sowie das Management der Vertragsabwicklung zu den Aufgaben des Projektmanagements. Ergänzend muss das zum Projektmanager komplementär agierende Projektbüro als zentrale Kommunikationsdrehscheibe, Service- und Organisationscenter für den erforderlichen Informationsfluss, die konsequente Dokumentation des Projektverlaufs sowie der Projektergebnisse sorgen. 4. Ausschreibungsgegenstand: Generelles Projektmanagement für das Projekt Breitband-in-Hessen. Die oben beschriebenen Aufgaben des generellen Projektmanagements sind wahrzunehmen. Wesentliche Rahmenbedingung ist die Verpflichtung des Projektmanagers auf die Erreichung der Projektziele. Die besondere Herausforderung dieses Projektes und damit auch an das generelle Projektmanagement besteht darin, dass die Projektziele nicht direkt durch das Handeln im Projekt erreicht werden können. Vielmehr ist durch geeignete Maßnahmen sowie deren Umsetzung eine hohe Motivation aller Akteure zu bewirken. Zu diesen Akteuren gehören auch und insbesondere die nicht dem Projekt verpflichteten Stakeholdergruppen wie Kommunen, Kommunale Spitzenverbände, Marktteilnehmer sowie direkt und indirekt Beteiligte und Betroffene der Landesbehörden. Eine weitere Herausforderung ist die Wahrnehmung der Projektmanagementaufgabe selbst, da sie einerseits der Linienorganisation des Auftraggebers (Referat IV6) untergeordnet ist, andererseits aber Mitglieder dieser Organisation selbst aktive Mitwirkende im Projekt sind und damit der Projektleitung zugeordnet sind. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass sich die im generellen Projektmanagement tätigen Mitarbeiter des Bieters vollinhaltlich in die Projektorganisation nach Maßgabe ihrer Rolle integrieren und so ihre integrative Aufgabe erfolgreich wahrnehmen. Als Leistungserbringer des Bieters wird von der Besetzung durch: a) einen Projektmanager (90 % Einsatz); b) eine Projektmanagement-Fachkraft (80-90 % Einsatz); ausgegangen. Als Leistungszeitraum ist vorgesehen: 2.1.2011-31.12.2011. Vorgesehen ist eine jährliche Verlängerung bis Ende 2013 vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel und der inhaltlichen Notwendigkeit der Vertragsverlängerung. 5. Weitere Informationen: Weitere Informationen zur hessischen Breitbandinitiative finden Sie unter www.breitband-in-hessen.de, oder bei der Geschäftsstelle Breitband bei der HA Hessen Agentur GmbH (Herr Wolfram Koch, Telefon: +49 611774-8472, E-Mail: wolfram.koch@hessen-agentur.de).
Kategorien:
Projektmanagement, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
CPV-Codes:
Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung , Projektmanagement, ausser Projektüberwachung von Bauarbeiten
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  318071-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Postfach 3129 z. H. Geschäftsstelle Breitband bei der HA Hessen Agentur GmbH, Herrn Wolfram Koch 65021 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 6117748472 E-Mail: wolfram.koch@hessen-agentur.de Fax +49 611-77458472 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.wirtschaft.hessen.de, www.breitband-in-hessen.de Weitere Auskünfte erteilen: HA Hessen Agentur GmbH Abraham-Lincoln-Straße 38-42 z. H. Christoph Hahn 65189 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 6117748475 E-Mail: Christoph.Hahn@hessen-agentur.de Fax +49 61177458475 Internet: http://www.hessen-agentur.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: HA Hessen Agentur GmbH Abraham-Lincoln-Straße 38-42 z. H. Christoph Hahn 65189 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 6117748475 E-Mail: Christoph.Hahn@hessen-agentur.de Fax +49 61177458475 Internet: http://www.hessen-agentur.de Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: HA Hessen Agentur GmbH Abraham-Lincoln-Straße 38-42 z. H. Christoph Hahn 65189 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 6117748475 E-Mail: Christoph.Hahn@hessen-agentur.de Fax +49 61177458475 Internet: http://www.hessen-agentur.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Projektmanagement für das Projekt "Breitband-in-Hessen".
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 27 Hauptort der Dienstleistung Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE714
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
1. Rahmenbedingungen für die Breitbandversorgung: Nach der EU-Leitinitiative "Eine digitale Agenda für Europa", die als Vorgabe für deutsches Bundes- und Landesrecht gilt, sollen bis 2013 grundlegende Breitbanddienste für alle Europäer bereitstehen. Bis 2020 soll ein Zugang zu Internetgeschwindigkeiten von über 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gewährleistet und mindestens 50 % aller Haushalte mit Internetzugängen mit über 100 Mbit/s versorgt werden. Verwirklicht werden sollen zunächst die beiden parallelen Ziele einer garantierten universellen Breitbandversorgung mit 30 Mbit/s für alle Haushalte sowie die Förderung von Next Generation Access (NGA) in einem Großteil der EU mit mehr als 100 Mbit/s. Prioritäres Ziel ist generell die Etablierung einer möglichst flächendeckenden Breitbandversorgung. Ohne öffentliches Eingreifen wird das Risiko einer Konzentration schneller Breitbandnetze in einigen wenigen dicht besiedelten Zonen gesehen. Deshalb soll der Staat die effiziente Planung und Koordinierung des Breitbandausbaus übernehmen, den Ausbau von NGA-Netzen fördern und die Bestimmungen zum offenen und neutralen Charakter des Internets (z.B. Gewährleistung von Transparenz, Effizienz, Wettbewerb und Innovation beim Breitbandausbau) überwachen. Auch die Breitbandstrategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie orientiert sich an der EU-Leitinitiative: Bis spätestens Ende 2010 sollen flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen für 75 % der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen. Bund, Länder, Kommunen und Wirtschaft sollen gemeinsam an der Umsetzung der Maßnahmen mitwirken. Weitere Informationen: www.zukunft-breitband.de. 2. Rahmenbedingungen und Aufgabenstellung im Bundesland Hessen: Wie bei EU und Bund soll auch in Hessen eine Doppelstrategie für die Realisierung einer Internet-Breitbandversorgung im Land zur Anwendung kommen, bei der einerseits die Sicherstellung der flächendeckenden Grundversorgung in Hessen bis 31.12.2011 gewährleistet und andererseits die Forcierung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Hessen betrieben wird. Breitbandstrategie des Landes Hessen: Handlungsstrang 1: Sicherstellen der flächendeckenden Grundversorgung in Hessen bis 31.12.2011 (konkret bedeutet dies, eine Grundversorgung der derzeit ca. unterversorgten 1 400 hessischen Ortsteile bis Ende 2011 sicherzustellen). Handlungsstrang 2: Forcieren des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Hessen. Die noch im Detail zu fixierende Zielsetzung orientiert sich im Grundsatz an der von der Bundesregierung veröffentlichten Zielsetzung für die Hochgeschwindigkeitsversorgung in Deutschland. Geplante Maßnahmen zur Umsetzung der hessischen Breitbandstrategie: a) Beratung; b) Förderung/Finanzierung; c) Unterstützung der Akteure; d) Einführung Breitbandinformationssystem; e) Etablierung der Beratungsinstitutionen in Hessen (regionale Breitbandberater, Geschäftsstelle Breitband bei der HA Hessen Agentur GmbH, WI-Bank/Helaba - Förderprogrammabwicklung). Weitere Informationen: www.breitband-in-hessen.de. 3. Ausgangssituation Projektmanagement Breitband-in-Hessen. Um einen hohen Wirkungsgrad zu erreichen, werden die Arbeiten zur Forcierung der Breitbandversorgung in Hessen in Projektform durchgeführt. 2010 wurde bereits eine stringente und doch anpassungsfähige Projektorganisation aufgebaut. Das Referat IV 6 des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung fungiert als Projektauftraggeber und -steuerer. Das Ministerium hat seinen Sitz in Wiesbaden. Eine häufige Präsenz des Projektmanagements in Wiesbaden ist daher erforderlich. Ein Projektbüro kann im Ministerium genutzt werden. Zu den Aufgaben gehören die klassischen Projektmanagementaufgaben wie Projektplanung, Veranlassung und Steuerung der Projektumsetzung und das Projektcontrolling. Einen wichtigen Part nimmt das Risikomanagement ein. Dies alles erfolgt im Rahmen der zwischenzeitlich aufgebauten Projektorganisation sowie mittels der implementierten Projektprozesse. Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt nimmt die Koordination der Teilprojekte 'hesbis', 'Finanzinstrumente' sowie 'Recht' ein. Hier ist nach Bedarf aktive Mitwirkung bei der Erstellung der Arbeitsergebnisse unerlässlich. Dies kann u.a. die Moderation von Workshops mit der entsprechenden Vor- und Nachbereitung der Themen beinhalten. Dies beinhaltet u.a. auch: a) Klärung von interministeriellen Fragestellungen wie z.B. Fragen der interkommunalen Zusammenarbeit; b) Vorbereitung der notwendigen Unterlagen für die Sitzungen des Lenkungsausschusses; c) Unterstützung in den verschiedenen Teilprojekten wie z.B. Marktversorgung, Geschäftsszenarien (für Breitbandanbieter und EVUs) oder im Bereich 'Monitoring der Fördermittel'. Hinzu kommt das Stakeholdermanagement. Hier geht es u.a. um Kontaktaufnahme und Halten der Kontakte zu den kommunalen Spitzenverbänden, den Kammern sowie ggf. zu den Marktteilnehmern, sofern es um die Vereinbarung strategischer Kooperationen geht. Desweiteren sind in Zusammenarbeit mit Stellen aus dem Haus des Auftraggebers sowie mit weiteren Ressorts und nachgelagerten Behörden der Landesregierung Sachfragen und Vorgehensweisen zu klären und umzusetzen. Da das Projekt nur durch die Mitwirkung verschiedenster Experten und Spezialisten erfolgreich umgesetzt werden kann, gehört Budgetplanung und -controlling sowie das Management der Vertragsabwicklung zu den Aufgaben des Projektmanagements. Ergänzend muss das zum Projektmanager komplementär agierende Projektbüro als zentrale Kommunikationsdrehscheibe, Service- und Organisationscenter für den erforderlichen Informationsfluss, die konsequente Dokumentation des Projektverlaufs sowie der Projektergebnisse sorgen. 4. Ausschreibungsgegenstand: Generelles Projektmanagement für das Projekt Breitband-in-Hessen. Die oben beschriebenen Aufgaben des generellen Projektmanagements sind wahrzunehmen. Wesentliche Rahmenbedingung ist die Verpflichtung des Projektmanagers auf die Erreichung der Projektziele. Die besondere Herausforderung dieses Projektes und damit auch an das generelle Projektmanagement besteht darin, dass die Projektziele nicht direkt durch das Handeln im Projekt erreicht werden können. Vielmehr ist durch geeignete Maßnahmen sowie deren Umsetzung eine hohe Motivation aller Akteure zu bewirken. Zu diesen Akteuren gehören auch und insbesondere die nicht dem Projekt verpflichteten Stakeholdergruppen wie Kommunen, Kommunale Spitzenverbände, Marktteilnehmer sowie direkt und indirekt Beteiligte und Betroffene der Landesbehörden. Eine weitere Herausforderung ist die Wahrnehmung der Projektmanagementaufgabe selbst, da sie einerseits der Linienorganisation des Auftraggebers (Referat IV6) untergeordnet ist, andererseits aber Mitglieder dieser Organisation selbst aktive Mitwirkende im Projekt sind und damit der Projektleitung zugeordnet sind. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass sich die im generellen Projektmanagement tätigen Mitarbeiter des Bieters vollinhaltlich in die Projektorganisation nach Maßgabe ihrer Rolle integrieren und so ihre integrative Aufgabe erfolgreich wahrnehmen. Als Leistungserbringer des Bieters wird von der Besetzung durch: a) einen Projektmanager (90 % Einsatz); b) eine Projektmanagement-Fachkraft (80-90 % Einsatz); ausgegangen. Als Leistungszeitraum ist vorgesehen: 2.1.2011-31.12.2011. Vorgesehen ist eine jährliche Verlängerung bis Ende 2013 vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel und der inhaltlichen Notwendigkeit der Vertragsverlängerung. 5. Weitere Informationen: Weitere Informationen zur hessischen Breitbandinitiative finden Sie unter www.breitband-in-hessen.de, oder bei der Geschäftsstelle Breitband bei der HA Hessen Agentur GmbH (Herr Wolfram Koch, Telefon: +49 611774-8472, E-Mail: wolfram.koch@hessen-agentur.de).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
79421000, 75131000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
ohne MwSt. Spanne von 180 000,00 bis 250 000,00 EUR
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Laufzeit beträgt ein Jahr mit der Option für den Auftraggeber, diese jährlich zu verlängern bis zu 3 Jahre. Geschätzter Jahreswert (150 000,00 bis 220 000,00 EUR netto) darf in diesen Folgejahren nicht überschritten werden. Zahl der möglichen Verlängerungen 2
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 2.1.2011. Ende: 31.12.2011 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Kopie der Versicherungsbestätigung einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer Betriebshaftpflichtversicherung sowie eine Eigenerklärung, dass die Versicherung zum Erklärungszeitpunkt noch besteht.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Zahlung entsprechend den Vorgaben der VOL/B und den ergänzenden Angaben der Verdingungsunterlagen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Ohne Präqualifikationsnachweise gilt: — Nachweis, dass der Bieter sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und im Handelsregister und im Berufsregister des Firmensitzes angemeldet ist. Hierzu wird benötigt: a) Einfache Kopie der Gewerbeanmeldung (für zertifizierte Gewerke); b) Einfache Kopie des Handelsregisterauszugs (wenn keine Eintragung erforderlich ist, muss eine entsprechende Eigenerklärung vorgelegt werden); c) Eintragung in das Berufsregister des Firmensitzes (Handwerksrolle oder Industrie- und Handelskammer) bzw. eine entsprechende Eigenerklärung, wenn keine Eintragung erforderlich ist; — Eigenerklärung über die Förderung der Erstausbildung durch das Unternehmen nach dem hessischen Vergabegesetz, — Tariftreueerklärung als Eigenerklärung nach dem hessischen Vergabegesetz.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Ohne Präqualifikationsnachweise gilt: — Eigenerklärung des Bieters, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt ist, — Eigenerklärung des Bieters, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (ohne Berufsgenossenschaft) und den Sozialkassen ordnungsgemäß erfüllt ist, soweit der Bieter der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen (in diesem Fall kann eine Kopie der Freistellungsbescheinigung den Unterlagen hinzugefügt werden), — Einfache Kopie der Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, die die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft bestätigt, — Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (zumindest den Gesamtumsatz des letzten Jahres, sofern das Unternehmen noch nicht lange besteht).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Auf jeden Fall muss folgendes eingereicht werden: — der Bieter muss einen deutlichen Kompetenzschwerpunkt seines Unternehmens im professionellen Projektmanagement nachweisen, — Nachweis von erfolgreicher Umsetzung von Großprojekten für den vorgesehenen Projektmanager, davon mindestens 3 Jahre in Projekten in Hessen oder in vergleichbaren Bundes- oder Landesverwaltungen. (Siehe hierzu auch IV.1.2) "Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern"). Möglicherweise geforderte Mindeststandards Siehe III.2.3).
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren Zeitliche Dringlichkeit gemäß den Vorgaben der Europäischen Kommission (IP-08-2040).
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1) Vollständigkeit der unter
Abschnitt III angegebenen vorzulegenden
Unterlagen und Angaben,
2) Liegen alle Unterlagen vollständig vor:
— Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit (Selbstdarstellung und Referenzprojekte). Bewertet wird dabei nach: — Qualität der Projektmanagement-Kompetenz des Unternehmens: 1. Methodische, praktizierte Basis, 2. Fachliches Engagement bzgl. Projektmanagement, 3. Mindestens 3 Referenzen bezüglich reiner Projektmanagementaufträge. — Qualität der Projektmanagementkompetenz des Projektmanagers: 1. langjährige, erfolgreiche Projektmanagement-Praxis (auch Krisen- und Risikomanagement), 2. mindestens 3 Referenzen aus erfolgreich gemanagten komplexen IT-/Org-Großprojekten, davon wünschenswert auch aus der hessischen Landesverwaltung, 3. sehr gute Kenntnisse und Praxis im Beschaffungs- und Vertragsmanagement (insbesondere im öffentlichen Bereich) inkl. Verhandlungstechnik, 4. sehr gute Kenntnisse und Praxis in der Führung mit informeller Kompetenz, der Moderation von Gruppen sowie der Präsentation von Arbeits- und Projektergebnissen, 5. sehr gute Kenntnisse betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge und Methoden, 6. sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen mit der Struktur und Kultur der öffentlichen Verwaltung, 7. sehr gute Praxis im Stakeholdermanagement mit den verschiedenen Ebenen der öffentlichen Verwaltung, Kammern, kommunalen Spitzenverbänden, Mittel- und Großunternehmen der freien Wirtschaft (jeweils von der operativen bis zur Managementebene). — Qualität der Projektmanagement-Fachkompetenz der Projektmanagement-Fachkraft: 1. Referenz aus mindestens einem erfolgreich Projektofficeseitig betreuten Großprojekt, 2. sehr gute Kenntnisse und Praxis der wesentlichen operativen Projektmanagementprozesse, 3. gute Kenntnisse und Praxis aus weiteren Querschnittsthemenbereichen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Kompetenz und Referenzen des leistungserbringenden Unternehmens. Gewichtung 2. Ausbildung/Referenzen der Schlüsselpersonen. Gewichtung 3. Preis
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
BB/PM/2010
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
29.10.2010 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
2.11.2010 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 9.11.2010
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Zusätzliche Angaben zu II.3): Vertragslaufzeit 12 Monate mit jährlicher Verlängerungsoption (bis zu insgesamt 3 Jahre). Bei dem gewählten Ausschreibungsverfahren handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren. Das heißt, dass in der ersten Stufe lediglich die Interessensbekundung INKL. der unter III.1) UND III. 2) aufgeführten Unterlagen und Nachweise bei der genannten Stelle einzureichen sind. Die Verdingungsunterlagen/Ausschreibungsunterlagen werden erst in der Stufe 2 (8.11.2010) an die in Stufe 1 ausgewählten Teilnehmer verschickt. Nachr. HAD-Ref.: 2543/68. Nachr. V-Nr/AKZ: BB/PM/2010.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
21.10.2010
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