DTAD

Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in Konz (ID:5423154)

Auftragsdaten
Titel:
Projektmanagement im Bauwesen
DTAD-ID:
5423154
Region:
54329 Konz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.09.2010
Frist Angebotsabgabe:
05.10.2010
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Dienstleistungen in der Projektsteuerung für den Neubau des Hallen- und Freibades in Konz. Der Auftraggeber beabsichtigt die nachfolgenden Leistungen zu vergeben: Leistungen der Projektsteuerung, Leistungsbild 1-5 gemäß § 205 AHO (Stand: März 2009), jeweils Grundleistungen mit den Handlungsbereichen A - D: — Leistungsbild 1: Projektvorbereitung, — Leistungsbild 2: Planung (Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung), — Leistungsbild 3: Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe), — Leistungsbild 4: Ausführung (Objektüberwachung), — Leistungsbild 5: Projektabschluss (Objektbetreuung, Dokumentation). Besondere Leistungen: — Leitung sämtlicher Projektbesprechungen (Jour-fixe Besprechungen), — Teilnahme an sämtlichen Sitzungen des Schwimmbadausschusses und/oder des Verbandsgemeinderats (sofern von dort die Teilnahme des Projektsteuerers gewünscht wird, für die gesamte Dauer der Leistungserbringung der Bewerber). Die Leistungen sind bei folgendem Bauvorhaben zu erbringen: 1. Abriss des bestehenden Hallen- und Freibades in Konz, 10 572 m³, Baujahr 1971; 2. Neubau des Hallen- und Freibades als familienfreundliches und energieeffizientes Freizeitbad an gleicher Stelle, Grundstück mit Hanglage, voraussichtliche Besucherquoten von 124 000 für den Hallenbadbereich und 43 000- 45 000 für Sauna und Freibadbereich pro Jahr. Im Einzelnen sollen folgende bauliche Maßnahmen abschnittsweise geplant und realisiert werden: — Eingangsbereich, von dort alle anderen Bereiche erreichbar (Hallenbad, Freibad, Sauna, Vereins-, Personal- und Verwaltungsräume), Shop: über Badeartikel bis zu Zeitungen, gesonderter Zugang mit Drehkreuzen für Gruppen, Vereine und Schulen zu Sammelumkleiden, separater Zugang zum Freibad im Sommer, alles barrierefrei und behindertengerecht, — Hallenbad, voraussichtlich 680 m², mit einem erhöhten Aufsichtsbereich für das Aufsichtspersonal als Beobachtungszone für den Innen- und möglichst auch den Außenbereich. Das Hallenbad soll ausgestattet werden mit: — sportgerechtem Schwimmerbecken (Wettkampfbedingungen), 250 m² (25 m x 10 m), mit 4 Bahnen, Wassertiefe von 1,80 m (Möglichkeit des Angebots einer Vielzahl von Kursen wie Wassergymnastik/Aquajogging, Babyschwimmen und Behindertensport), Trennung vom Erlebnisbereich, — Nichtschwimmerbecken/Kindererlebnisbecken mit Wassergewöhnungszone, 350 m², Wassertiefe von 0,60 m bis 1,35 m, Ausstattung mit Wassergewöhnungstreppe und einem behindertengerechtem Zugang, Hangelgerüst am Beckenrand, vorteilhaft wären Unterwasserscheinwerfer, mögliche Ausstattung: ein Strömungskanal von 2 m Breite, Schwallduschen, Wasserspeier, Massagestationen, Strömungswasser, Wassergrotte mit Wasserdusche oder alternativ ein Wasserfall bzw. Wasserpilz, optional: Rutsche mit separatem Sicherheitsbecken oder Außenbecken, — separater Wasserspielgarten (Planschbecken), 80 m², Wassertiefe bis zu 0,60 m, gute Einsichtsmöglichkeit aus dem Gastronomiebereich, ein separater Elternruhebereich mit Liegestühlen ist gewünscht, falls möglich: separater Sanitärbereich mit Kinder-Dusche und WC-Anlage sowie Wickelbereich; mögliche Ausstattung: Kleinkinderrutsche, kleine Wasserfälle- und Wasserfontänen, Aktionsgerätschaften, wie Schiffchenkanal, bedienbare Spritzfiguren, kleine Sitzinseln, kindgerechte, maritime Gestaltungselemente wie Schiffsteile, Brücken, etc, — gegebenenfalls: Sprungturm von mindestens 3 m Höhe mit separatem Becken, Wassertiefe ca. 4 m, — Freibad, 440 m²- 600 m², auch erreichbar über den Hallenbadbereich, jedoch ohne Beeinträchtigung der dort angesiedelten Beckenumgangsflächen, der Altbaumbestand ist weitestgehend zu erhalten, damit er als zusätzliche Beschattung der Außenliegeflächen genutzt werden kann, mit: —— Erlebnisbereich, 400 m², besonders ansprechende Grundrissform und Ausstattung von besonderer Gestaltung, mögliche Ausstattung: Breitrutsche, Blubberbucht, Wasserbucht, Wasserliegen, Fontänen, Schwallduschen, Wasserfall oder Regengrotte, eventuell Strömungskanal, —— Erwachsenenbereich, 100 m², Wassertiefe maximal 1,35 m, ausgelegt als Ganzjahresbecken, Wirtschaftlichkeitsanalyse erforderlich, Möglichkeit der Abschottung durch Trennvorrichtung zum Erlebnisbereich, so dass während des „Winterbetriebes“ dieser Teil geöffnet ist, Empfehlung einer wärmedämmenden Abdeckung der Wasserfläche außerhalb der Betriebsstunden, mögliche Ausstattung: Massageanlagen als Liege, Bank- oder Stehangebot, Nackenduschen, Luftbodensprudler, an einer Längsseite zwei markierte Schwimmbahnen, —— Wasserspielgarten, 100 m², gut einsehbar für die Eltern, mit ausreichender Beschattung, ausreichender Abstand zum Erlebnisbereich, mögliche Ausstattung: Fontänen, Schiffchenkanal, Staueinrichtungen, kleine Inseln, bedienbare Wasserspiele, falls möglich: separate Sanitäranlagen, —— Saunaanlagen, 450 m²- 550 m² inklusive aller Nebenräume mit separaten Umkleiden und separaten Sanitäranlagen, Anbindung an Eingangshalle mit Kasse sowie Hallenbadanbindung über Kontrollstation. Folgende Elemente kommen für den Innenbereich in Betracht, wobei die Größenordnung nach der Auslastungsquote von ca. 8-10 Personen je Angebotselement auszurichten ist: finnische Sauna, Dampfsauna, Biosauna, Fußbeckenanlage, Erlebnisduschen, ein Eisbrunnen, ein Ruheraum; Außenbereich: Blockhaussauna mit angrenzendem Kalttauchbecken und Saunagarten, Sonnendeck/Außenterrasse, Reserveflächen für eventuell anstehende Erweiterungsmaßnahmen sollen eingeplant werden, z.B. Naturbadeteich, —— Gastronomiebereich mit Bewirtungszone, von allen Bereichen des Bades und außen zugänglich (eventuell Restaurant für allgemeine Besucher) mit: Kiosk, Snacktheke, Bewirtungszone für Hallenbadgäste, Bewirtung der Saunagäste über eigenes Saunabistro, —— Außenanlagen mit fest installierten Beschattungselementen für die Sommersaison, mögliche Ausstattung des Außenbereichs oder von Erweiterungsflächen: Spielplatz für Kleinkinder, Beachvolleyballfeld, Boulebahn, Badmintonfeld, Tischtennisplatten, Flächen für Großbrettspiele, Freibadausgang mit Drehkreuz, Rettungswege befahrbar, Erreichbarkeit der Notausgänge, Flächen für den ruhenden Verkehr. Prinzipiell sind Erweiterungsmöglichkeiten für folgende Bereiche vorzusehen: — Anbau einer Rutsche mit separatem Außenbecken an das Hallenbad, — Erweiterung der Saunaanlage und des Saunagartens, — Erweiterung der Spielflächen der Außenanlage.
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  262328-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Verbandsgemeinde Konz, vertreten durch Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden Am Markt 11 Kontakt: Fachbereich 3 - Bauen, Fachbereich 4- Soziales z. H. Frau Elke Saleh, Herrn Hermann Feilen 54329 Konz DEUTSCHLAND Tel. +49 650183161/90 E-Mail: saleh.fb3@konz.de, feilen.fb4@konz.de Fax +49 6501834190 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.konz.eu Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Dienstleistungen in der Projektsteuerung für den Neubau des Hallen- und Freibades in Konz.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Konz. NUTS-Code DEB25
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftraggeber beabsichtigt die nachfolgenden Leistungen zu vergeben: Leistungen der Projektsteuerung, Leistungsbild 1-5 gemäß § 205 AHO (Stand: März 2009), jeweils Grundleistungen mit den Handlungsbereichen A - D: — Leistungsbild 1: Projektvorbereitung, — Leistungsbild 2: Planung (Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung), — Leistungsbild 3: Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe), — Leistungsbild 4: Ausführung (Objektüberwachung), — Leistungsbild 5: Projektabschluss (Objektbetreuung, Dokumentation). Besondere Leistungen: — Leitung sämtlicher Projektbesprechungen (Jour-fixe Besprechungen), — Teilnahme an sämtlichen Sitzungen des Schwimmbadausschusses und/oder des Verbandsgemeinderats (sofern von dort die Teilnahme des Projektsteuerers gewünscht wird, für die gesamte Dauer der Leistungserbringung der Bewerber). Die Leistungen sind bei folgendem Bauvorhaben zu erbringen: 1. Abriss des bestehenden Hallen- und Freibades in Konz, 10 572 m³, Baujahr 1971; 2. Neubau des Hallen- und Freibades als familienfreundliches und energieeffizientes Freizeitbad an gleicher Stelle, Grundstück mit Hanglage, voraussichtliche Besucherquoten von 124 000 für den Hallenbadbereich und 43 000- 45 000 für Sauna und Freibadbereich pro Jahr. Im Einzelnen sollen folgende bauliche Maßnahmen abschnittsweise geplant und realisiert werden: — Eingangsbereich, von dort alle anderen Bereiche erreichbar (Hallenbad, Freibad, Sauna, Vereins-, Personal- und Verwaltungsräume), Shop: über Badeartikel bis zu Zeitungen, gesonderter Zugang mit Drehkreuzen für Gruppen, Vereine und Schulen zu Sammelumkleiden, separater Zugang zum Freibad im Sommer, alles barrierefrei und behindertengerecht, — Hallenbad, voraussichtlich 680 m², mit einem erhöhten Aufsichtsbereich für das Aufsichtspersonal als Beobachtungszone für den Innen- und möglichst auch den Außenbereich. Das Hallenbad soll ausgestattet werden mit: — sportgerechtem Schwimmerbecken (Wettkampfbedingungen), 250 m² (25 m x 10 m), mit 4 Bahnen, Wassertiefe von 1,80 m (Möglichkeit des Angebots einer Vielzahl von Kursen wie Wassergymnastik/Aquajogging, Babyschwimmen und Behindertensport), Trennung vom Erlebnisbereich, — Nichtschwimmerbecken/Kindererlebnisbecken mit Wassergewöhnungszone, 350 m², Wassertiefe von 0,60 m bis 1,35 m, Ausstattung mit Wassergewöhnungstreppe und einem behindertengerechtem Zugang, Hangelgerüst am Beckenrand, vorteilhaft wären Unterwasserscheinwerfer, mögliche Ausstattung: ein Strömungskanal von 2 m Breite, Schwallduschen, Wasserspeier, Massagestationen, Strömungswasser, Wassergrotte mit Wasserdusche oder alternativ ein Wasserfall bzw. Wasserpilz, optional: Rutsche mit separatem Sicherheitsbecken oder Außenbecken, — separater Wasserspielgarten (Planschbecken), 80 m², Wassertiefe bis zu 0,60 m, gute Einsichtsmöglichkeit aus dem Gastronomiebereich, ein separater Elternruhebereich mit Liegestühlen ist gewünscht, falls möglich: separater Sanitärbereich mit Kinder-Dusche und WC-Anlage sowie Wickelbereich; mögliche Ausstattung: Kleinkinderrutsche, kleine Wasserfälle- und Wasserfontänen, Aktionsgerätschaften, wie Schiffchenkanal, bedienbare Spritzfiguren, kleine Sitzinseln, kindgerechte, maritime Gestaltungselemente wie Schiffsteile, Brücken, etc, — gegebenenfalls: Sprungturm von mindestens 3 m Höhe mit separatem Becken, Wassertiefe ca. 4 m, — Freibad, 440 m²- 600 m², auch erreichbar über den Hallenbadbereich, jedoch ohne Beeinträchtigung der dort angesiedelten Beckenumgangsflächen, der Altbaumbestand ist weitestgehend zu erhalten, damit er als zusätzliche Beschattung der Außenliegeflächen genutzt werden kann, mit: —— Erlebnisbereich, 400 m², besonders ansprechende Grundrissform und Ausstattung von besonderer Gestaltung, mögliche Ausstattung: Breitrutsche, Blubberbucht, Wasserbucht, Wasserliegen, Fontänen, Schwallduschen, Wasserfall oder Regengrotte, eventuell Strömungskanal, —— Erwachsenenbereich, 100 m², Wassertiefe maximal 1,35 m, ausgelegt als Ganzjahresbecken, Wirtschaftlichkeitsanalyse erforderlich, Möglichkeit der Abschottung durch Trennvorrichtung zum Erlebnisbereich, so dass während des „Winterbetriebes“ dieser Teil geöffnet ist, Empfehlung einer wärmedämmenden Abdeckung der Wasserfläche außerhalb der Betriebsstunden, mögliche Ausstattung: Massageanlagen als Liege, Bank- oder Stehangebot, Nackenduschen, Luftbodensprudler, an einer Längsseite zwei markierte Schwimmbahnen, —— Wasserspielgarten, 100 m², gut einsehbar für die Eltern, mit ausreichender Beschattung, ausreichender Abstand zum Erlebnisbereich, mögliche Ausstattung: Fontänen, Schiffchenkanal, Staueinrichtungen, kleine Inseln, bedienbare Wasserspiele, falls möglich: separate Sanitäranlagen, —— Saunaanlagen, 450 m²- 550 m² inklusive aller Nebenräume mit separaten Umkleiden und separaten Sanitäranlagen, Anbindung an Eingangshalle mit Kasse sowie Hallenbadanbindung über Kontrollstation. Folgende Elemente kommen für den Innenbereich in Betracht, wobei die Größenordnung nach der Auslastungsquote von ca. 8-10 Personen je Angebotselement auszurichten ist: finnische Sauna, Dampfsauna, Biosauna, Fußbeckenanlage, Erlebnisduschen, ein Eisbrunnen, ein Ruheraum; Außenbereich: Blockhaussauna mit angrenzendem Kalttauchbecken und Saunagarten, Sonnendeck/Außenterrasse, Reserveflächen für eventuell anstehende Erweiterungsmaßnahmen sollen eingeplant werden, z.B. Naturbadeteich, —— Gastronomiebereich mit Bewirtungszone, von allen Bereichen des Bades und außen zugänglich (eventuell Restaurant für allgemeine Besucher) mit: Kiosk, Snacktheke, Bewirtungszone für Hallenbadgäste, Bewirtung der Saunagäste über eigenes Saunabistro, —— Außenanlagen mit fest installierten Beschattungselementen für die Sommersaison, mögliche Ausstattung des Außenbereichs oder von Erweiterungsflächen: Spielplatz für Kleinkinder, Beachvolleyballfeld, Boulebahn, Badmintonfeld, Tischtennisplatten, Flächen für Großbrettspiele, Freibadausgang mit Drehkreuz, Rettungswege befahrbar, Erreichbarkeit der Notausgänge, Flächen für den ruhenden Verkehr. Prinzipiell sind Erweiterungsmöglichkeiten für folgende Bereiche vorzusehen: — Anbau einer Rutsche mit separatem Außenbecken an das Hallenbad, — Erweiterung der Saunaanlage und des Saunagartens, — Erweiterung der Spielflächen der Außenanlage.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71541000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Grundleistungen der Projektsteuerung, Leistungsbild 1-5 gemäß § 205 AHO sowie. Besondere Leistungen: — Leitung sämtlicher Projektbesprechungen (Jour-fixe Besprechungen), — Teilnahme an sämtlichen Sitzungen des Schwimmbadausschusses und/oder des Verbandsgemeinderats (sofern von dort die Teilnahme des Projektsteuerers gewünscht wird, für die gesamte Dauer der Leistungserbringung der Bewerber). Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
II.2.2) Optionen
Nein ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Vertragserfüllungsbürgschaft Bareinbehalt in Höhe von 5 % der Auftragssumme. Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 3 % der Auftragssumme einschließlich der Nachträge.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Eine Unterbeauftragung ist nicht gestattet.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.1.1) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes des Bewerbers; bei Gesellschaften durch Nachweis der Vertretungsmacht;
III.2.1.2) Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer
Arbeits-/Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder der Bietergemeinschaft;
III.2.1.3) Erklärung des Bewerbers gemäß § 4 Absatz 2 VOF (Auskunft über
wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen oder über auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Anderen);
III.2.1.4) Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine
Ausschlussgründe nach § 4 Absatz 6 a)- g) VOF und nach § 4 Absatz 9 VOF vorliegen;
III.2.1.5) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften,
Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind zugelassen;
III.2.1.6) Wird von § 5 Absatz 6 VOF Gebrauch gemacht, sind für die
Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer
III.2.1.3) bis III.2.1.4) vorzulegen;
III.2.1.7) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft hat jedes einzelne
Mitglied die unter den Ziffern III.2.1.1) bis III.2.1.4) geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen;
III.2.1.8) Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer III.2.1.1) bis
III.2.1.4) nicht bis zum Schlusstermin gemäß Ziffer IV 3.4) vorgelegt,
führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers;
III.2.1.9) Alle Erklärungen und Nachweise nach Ziffer III.2.1.1) bis
III.2.1.4) sind in deutscher Sprache oder in Form einer beglaubigten
Übersetzung vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Kriterium - Punktzahl - Gewichtung. A. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: a. Durchschnittlicher Jahresnettoumsatzerlös aus den letzten 3 Geschäftsjahren - Gewichtung 12; Aa) Über 1 000 000 EUR - Punktzahl 10; Bb) Über 600 000 EUR bis 1.000.000 EUR einschließlich - Punktzahl 6; cc) Über 300 000 EUR bis 600.000 EUR einschließlich - Punktzahl 3; Dd) Bis 300 000 EUR einschließlich - Punktzahl 1; Ee) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; b. Anzahl von Führungskräften und/oder technischen Mitarbeitern mit Namen und Angabe der Qualifikation - Gewichtung 8; Aa) 4 oder mehr Führungskräfte und/oder technische Mitarbeiter - Punktzahl 10; Bb) 2 bis 3 Führungskräfte und/oder technische Mitarbeiter - Punktzahl 6; cc) 1 Führungskraft oder technischer Mitarbeiter - Punktzahl 3; Dd) Kein(e) Führungskraft oder technischer Mitarbeiter - Punktzahl 0; Ee) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; c. Angestellte Mitarbeiter mit der Berechtigung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen - Gewichtung 10; Aa) Mehr als 10 Mitarbeiter - Punktzahl 10; Bb) 7 bis 10 Mitarbeiter - Punktzahl 6; cc) 3 bis 6 Mitarbeiter - Punktzahl 3; Dd) 1 bis 2 Mitarbeiter - Punktzahl 1; Ee) Kein Mitarbeiter - Punktzahl 0; Ff) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; d. Organisationsschema bzw. Organigramm des Gesamtunternehmens mit Namen der Führungskräfte, Bauleiter, Mitarbeiter und Angabe der jeweiligen Funktion - Gewichtung 6; Aa) Vollständige und schlüssige Angaben - Punktzahl 10; Bb) Nur vollständige oder nur schlüssige Angaben - Punktzahl 5; cc) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; Sind geforderte Angaben oder Nachweise unvollständig, wird das entsprechende Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Fehlen geforderte Angaben oder Nachweise vollständig, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Wird die in dieser Veröffentlichung vorgegebene Bezifferung oder Reihenfolge vom Bewerber nicht eingehalten, führt dies ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Für Arbeits-/Bietergemeinschaften gilt Folgendes: Die Angaben zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit A.a.-d. sind für jedes Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft getrennt zu machen. Dabei werden die Angaben zum Umsatz (A.a.), zur Anzahl von Führungskräften und technischen Mitarbeitern (A.b.) und zu den angestellten Mitarbeitern (A.c.) addiert und in der Summe gewertet.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Kriterium - Punktzahl - Gewichtung. B. Technische Leistungsfähigkeit: a. Referenzprojekt 1: abgeschlossene Leistung in der Projektsteuerung bezüglich Neubau/Umbau/Erweiterungsbau eines Schimmbadbauprojekts (Abschluss nach dem 1. Januar 2005); Aa) Art des Bades - Gewichtung 19; Aaa) Kombibad (Freibad mit Hallenbad) - Punktzahl 10; Bbb) Hallenbad - Punktzahl 6; ccc) Freibad - Punktzahl 3; Ddd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; Bb) Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400) - Gewichtung 18; Aaa) Über 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 10; Bbb) Bis einschließlich 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 5; ccc) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; cc) Umfang der erbrachten Leistung gemäß § 205 AHO - Gewichtung 20; Aaa) 5 Leistungsbilder - Punktzahl 10; Bbb) 4 Leistungsbilder - Punktzahl 8; ccc) 3 Leistungsbilder - Punktzahl 6; Ddd) 2 Leistungsbilder - Punktzahl 4; Eee) Ein Leistungsbild - Punktzahl 2; Fff) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; b. Referenzprojekt 2: abgeschlossene Leistungen in der Projektsteuerung bezüglich Neubau/Umbau/Erweiterungsbau eines sonstigen Gebäudes eines öffentlichen Auftraggebers im Sinne des § 98 GWB (Abschluss nach dem 1.1.2000) Aa) Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400) - Gewichtung 16; Aaa) Über 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 10; Bbb) Bis einschließlich 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 5; ccc) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; Bb) Umfang der erbrachten Leistung gemäß § 205 AHO - Gewichtung 15; Aaa) 5 Leistungsbilder - Punktzahl 10; Bbb) 4 Leistungsbilder - Punktzahl 8; ccc) 3 Leistungsbilder - Punktzahl 6; Ddd) 2 Leistungsbilder - Punktzahl 4; Eee) Ein Leistungsbild - Punktzahl 2; Fff) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; c. Angabe der Bauwerkskosten für das Referenzprojekt 1 in Bezug auf m³ Bruttorauminhalt und m² Nutzfläche - Gewichtung 12; Aa) Beide Werte entsprechen den mittleren Vergleichskennwerten des Baukostenindexes im Jahr der Baufertigstellung oder liegen darunter - Punktzahl 10; Bb) Bei Abweichung eines Wertes nach oben - Punktzahl 5; cc) Bei Abweichung beider Werte nach oben - Punktzahl 1; Dd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; d. Vorlage von schriftlichen Referenzauskünften des jeweiligen öffentlichen Auftraggebers zu den oben genannten Referenzprojekten 1 und 2 - Gewichtung 14; Aa) Je eine Referenzauskunft je Projekt mit jeweils positiver Beurteilung, die mindestens folgende Angaben enthält - Punktzahl 10; 1. zur Kosten- und Terminsicherheit; 2. zu den Planungsleistungen; 3. zur Zusammenarbeit des Bewerbers mit den übrigen Planungsbeteiligten; 4. zur Gesamtbeurteilung des Bewerbers; Bb) Je eine Referenzauskunft je Projekt mit jeweils positiver Beurteilung, die mindestens 2 der 4 vorgenannten Angaben beinhaltet - Punktzahl 6; cc) Eine Referenzauskunft zu einem Projekt mit positiver Beurteilung, die die 4 oben genannten Angaben beinhaltet - Punktzahl 5; Dd) Eine Referenzauskunft zu einem Projekt mit positiver Beurteilung, die mindestens 2 der 4 oben genannten Angaben beinhaltet - Punktzahl 3; Ee) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; e. Anzahl der bereits betreuten Schwimmbadbauprojekte mit abgeschlossenen Leistungen in der Projektsteuerung - Gewichtung 17; Aa) 10 oder mehr Schwimmbäder - Punktzahl 10; Bb) 5 bis 9 Schwimmbäder - Punktzahl 6; cc) 1 bis 4 Schwimmbäder - Punktzahl 3; Dd) Kein Schwimmbad - Punktzahl 0; Ee) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0; Die für Buchstabe B.b. und B.e. erforderliche Eigenschaft des "öffentlichen Auftraggebers" im Sinne des § 98 GWB ist durch den Bewerber/ Bieter zu begründen und nachzuweisen. Bei der Angabe der Bauwerkskosten sind die jeweiligen mittleren Vergleichskennwerte des Baukostenindexes für das Jahr der Baufertigstellung durch den Bewerber/ Bieter anzugeben und nachzuweisen. Bei der Anzahl der bereits betreuten Schwimmbadbauprojekte (obiger Buchstabe e.) dürfen nur solche angegeben werden, bei denen der Bewerber mindestens 4 Leistungsbilder gemäß § 205 AHO selbst erbracht hat. Die erbrachten Leistungsbilder sind für jedes in Buchstabe e. benannte Projekt anzugeben. Den Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen oder Ähnliches zur Darstellung beizufügen; eine gestalterische oder technische Bewertung hiervon erfolgt nicht. Je Projekt sind hierfür maximal eine DIN A3 Seite oder 2 DIN A4 Seiten vorzulegen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Sind geforderte Angaben oder Nachweise unvollständig, wird das entsprechende Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Fehlen geforderte Angaben oder Nachweise vollständig, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Wird die in dieser Veröffentlichung vorgegebene Bezifferung oder Reihenfolge vom Bewerber nicht eingehalten, führt dies ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Für Arbeits-/Bietergemeinschaften gilt hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit Folgendes: Die abgefragten Referenzprojekte 1 und 2 (B. a. bis d.) müssen entweder von der Arbeits-/Bietergemeinschaft selbst oder von mindestens einem Mitglied der sich vorliegend bewerbenden Arbeits-/Bietergemeinschaft erbracht worden sein. Hat das betreffende Mitglied die in den Referenzprojekten 1 und 2 abgefragten Leistungen nicht als einzelner Auftragnehmer erbracht, sondern ebenfalls in Form einer Arbeits-/Bietergemeinschaft, ist nachzuweisen, dass es die von ihm angegebenen Leistungsphasen selbst erbracht hat. Die Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung des Bieters ist ausreichend. Bei den unter B.e. abgefragten Projekten gilt dies entsprechend. Für Arbeits-/Bietergemeinschaften gilt hinsichtlich des Buchstaben B.e. ergänzend Folgendes: Es ist ausreichend, wenn die angegebenen Projekte von mindestens einem Mitglied der sich vorliegend bewerbenden Arbeits-/Bietergemeinschaft betreut wurden. Werden Projekte von mehr als einem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft angegeben, ist dies zulässig; die angegebenen Projekte werden dann addiert und in der Summe gewertet.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Honorar - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 20 2. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung, Betrieb und Wartung, insbesondere des Ganzjahresbeckens - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 18 3. Fachlicher und technischer Wert - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 16 4. Ausführungszeitraum - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 14 5. Leistungszeitpunkt - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 12 6. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen, interne Erschließung, Funktionalität, Sicherheit - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 10 7. Umwelteigenschaften - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 8 8. Zweckmäßigkeit - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 6 9. Kundendienst und technische Hilfe - Maximale Punktzahl 10. Gewichtung 4
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
5.10.2010 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die Entscheidung über die Vergabe wird durch den Schwimmbadausschuss der Verbandsgemeinde Konz getroffen und vom Verbandsgemeinderat Konz genehmigt. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist für den kompletten Neubau des Hallen- und Freibades von 11 000 000 EUR brutto Gesamtkosten auszugehen. Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Die eingereichte Bewerbung mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Kosten für die Bewerbung und die Bearbeitung werden nicht erstattet. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens zu dem oben genannten Schlusstermin bei der unter I.1) angegebenen Adresse im verschlossenen Umschlag vorliegen. Der Umschlag muss die Aufschrift "VOF-Verfahren Projektsteuerungsleistung für den Neubau familienfreundliches und energieeffizientes Freizeitbad in Konz" tragen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei der Vergabestelle. Folgende projektbezogene Unterlagen zu dem Grundstück können auf der Internetseite www.konz.eu eingesehen werden: Luftbild, Lageplan mit Eintrag des Gebiets, Lageplan mit bestehenden Gebäuden und Bauteilen. Die Vergabestelle stellt keinen Bewerberbogen zur Verfügung. Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 2 500 000 EUR und für Personenschäden von jeweils mindestens 2 500 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Planungsbeginn ist vorgesehen für ca. 4. Quartal 2010.
Ende der Bauzeit ist vorgesehen für ca. März 2013.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur

Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Das Ergebnis der beschriebenen Eignungsprüfung ist in einer ersten Stufe
die Bildung einer Rangfolge. Zur Teilnahme werden Bewerber auf den
Rangstellen 1 bis maximal 10 aufgefordert. Bewerber mit gleicher Punktzahl
werden auf der gleichen Rangstelle geführt (Mehrfachbesetzung einer
Rangstelle). Bei Mehrfachbesetzung einer Rangstelle bleiben die folgenden
Rangstellen im Umfang der Mehrfachbesetzung frei. Sollten beispielsweise 3
Bewerber Rang 2 erreichen, werden die Rangstellen 3 und 4 nicht besetzt.
Bleiben einzelne Rangstellen bis zur Rangstelle 10 demzufolge unbesetzt,
verbleibt es dabei, dass lediglich die Bewerber bis zur Rangstelle 10 zur
Teilnahme aufgefordert werden. Bewerber mit einer höheren Rangstelle als
10 werden also in keinem Falle zur Teilnahme aufgefordert.
IV.2.1) Zuschlagskriterien

Bei jedem der oben genannten Kriterien erfolgt die Bepunktung nach dem
Ranking der Bewerber. Der jeweils beste Bewerber erhält also 10 Punkte von
10 möglichen Punkten. Der zweitbeste Bewerber erhält einen Punkt weniger
als der beste Bewerber. Der drittbeste Bewerber erhält jeweils einen Punkt
weniger als der zweitbeste Bewerber, und so weiter.
Ergibt die Bewertung die Gleichwertigkeit von 2 oder mehreren Bewerbern
bei einem oder mehreren Kriterien, erhalten diese Bewerber gleiche
Punktzahl (Mehrfachbesetzung einer Rankingstelle). Bei Mehrfachbesetzung
einer Rankingstelle bleiben die folgenden Rankingplätze im Umfang der
Mehrfachbesetzung frei. Sollten also beispielsweise 3 Bewerber innerhalb
des Rankings Platz 2 erreichen, erhält jeder dieser Bewerber 9 Punkte. Die
Rankingplätze 3 und 4 werden nicht besetzt. Der in der Bewertung
nächstbeste Bieter erhält im Ranking Platz 5 mit 6 Punkten.
Mit den so verbliebenen Bewerbern wird in der zweiten Stufe eine erste
Verhandlungsrunde durchgeführt. Diese wird anhand der oben genannten
Zuschlagskriterien bepunktet. Die erste Verhandlungsrunde erfolgt in Form
einer Präsentation durch die einzelnen Bewerber. Diese hat durch eine
Powerpointpräsentation oder gleichwertige Präsentationen zu erfolgen und
hat den Zeitumfang von 30 Minuten nicht zu überschreiten. Die Präsentation
hat die oben genannten Zuschlagskriterien in der dort aufgeführten
Reihenfolge zu umfassen und deren Bezifferung zu übernehmen. Zusätzlich zu
der Präsentation ist ein Handout auszugeben, welches zur Vergabeakte
genommen wird. Präsentation und Handout müssen inhaltlich identisch sein.
Sind geforderte Angaben oder Nachweise unvollständig, wird das
entsprechende Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Fehlen geforderte Angaben
oder Nachweise vollständig, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung/des
Angebots. Wird die in dieser Veröffentlichung vorgegebene Bezifferung oder
Reihenfolge vom Bewerber nicht eingehalten, führt dies ebenfalls zum
Ausschluss der Bewerbung/des Angebots.
Das Ergebnis der ersten Verhandlungsrunde ist wiederum die Bildung einer
Rangfolge. Zur Teilnahme an der zweiten Verhandlungsrunde werden die
Bewerber auf den Rangstellen 1 bis maximal 4 aufgefordert. Bewerber mit
gleicher Punktzahl werden auf der gleichen Rangstelle geführt
(Mehrfachbesetzung einer Rangstelle). Insoweit gilt das oben Gesagte
entsprechend. Bewerber mit einer höheren Rangstelle als 4 werden also in
keinem Fall zur zweiten Verhandlungsrunde aufgefordert.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Tel. +49 6131162100
Internet: http://www.mwvlw.rlp.de/Vergabekammer/
Fax +49 6131160
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: (1)
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 GWB durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
(8 Kalendertage) gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen

erhältlich sind
Vergabekammer Rheinland- Pfalz
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Tel. +49 6131162100
Internet: http://mwvlw.rlp.de/Vergabekammer/
Fax +49 6131160
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:


30.8.2010
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