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Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in Wiesbaden (ID:3825547)

Auftragsdaten
Titel:
Projektmanagement im Bauwesen
DTAD-ID:
3825547
Region:
65187 Wiesbaden
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.05.2009
Frist Vergabeunterlagen:
02.06.2009
Frist Angebotsabgabe:
09.06.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Für die Erweiterung der Klinik für Forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Am M?nchberg in Hadamar sind eine Reihe von Um- und Erg?nzungsbauma?nahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von ca. 38,1 Mio EURO brutto durchzuführen. Hierf?r sollen Projektsteuerungsleistungen nach ? 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung für die Leistungsphasen 1 (teilweise) und 2 bis 9 nach ? 15 (1) der HOAI vergeben werden. Dabei werden insbesondere Termin- und Kostenkontrolle, juristisches Auftrags- und Nachtragsmanagement, baufachliche Pr?fungsleistungen sowie Gew?hrleistungsnachverfolgung gefordert. Allgemeine Hinweise: 1. In der Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar werden suchtkranke Rechtsbrecher behandelt, die nach ? 64 Strafgesetzbuch (StGB) zu einer Maßregel der Besserung und Sicherung - konkret zu einer Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - verurteilt wurden. Zudem werden Suchtkranke aufgenommen, die einer Straftat verdächtig sind und bei denen im Ermittlungsverfahren die Annahme besteht, dass nach Abschluss der Hauptverhandlung die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nach ? 64 StGB angeordnet werden wird. Hierbei handelt es sich um eine einstweilige Unterbringung durch Unterbringungsbefehl gemäß ? 126 a der Strafprozessordnung (StPO) sowie der Begutachtung gemäß ? 81 StPO. In der Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar werden sowohl suchtkranke Männer als auch suchtkranke Frauen aufgenommen. Die Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar verfügt zur Zeit über 145 Planbetten auf 9 Stationen und soll bis zu 162 Planbetten erweitert werden. Besondere Hinweise: (1) Der Auftrag wird als Stufenvertrag erteilt. Es ist beabsichtigt, als erste Vertragsstufe bis zur Leistungsphase 3 (einschließlich F?rdermittelantrag) zu beauftragen. Nach Bewilligung der Fördermittel ist die Fortführung der Planung beabsichtigt. Eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich; (2) Bauherr ist das "Zentrum für Soziale Psychiatrie Am M?nchberg gemeinnützige GmbH", das künftig den Namen "Vitos Hadamar gemeinnützige GmbH" tragen wird; die "Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar" wird dann "Vitos Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar" heißen. Auftraggeber für den Projektsteuerer ist das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG). Der Projektsteuerer berichtet sowohl an den Auftraggeber (HMAFG) als auch an den Bauherrn (ZSP/Vitos). Der Auftraggeber (HMAFG) beabsichtigt, dem Bauherrn (ZSP/Vitos) Weisungsbefugnis gegenüber dem Projektsteuerer einzuräumen. (3) Die Auswahl einiger Projektbeteiligter (Leistungen bei Gebäuden und Leistungen bei der Technischen Ausrüstung) mittels VOF-Verfahren ist bereits erfolgt, und das VOF Auswahlverfahren für die Leistungen bei der Tragwerksplanung wird parallel zu diesem Verfahren durchgeführt. Auftraggeber für diese und alle anderen Freischaffenden ist das ZSP Am M?nchberg bzw. die Vitos Hadamar gemeinnützige GmbH; (4) Die Gesamtmaßnahme ist bei Weiterbetrieb der Einrichtung durchzuführen; die Einzelmaßnahmen müssen daher sukzessive erfolgen. Das beauftragte Architekturb?ro wird als Erstes einen Masterplan auf der Grundlage einer bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie erstellen, aus dem dann auch die Gesamtdauer der Maßnahmen abzulesen sein wird. Es wird angestrebt, die Gesamtmaßnahme bis zum 31.12.2014 abgeschlossen zu haben. Für das Ende der Auftragsausführung ist der Zeitraum für die Überwachung der Gewährleistungen hinzuzurechnen.
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  128805-2009

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG), Dostojewskistra?e 4, D-65187 Wiesbaden. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.hmafg.hessen.de. Weitere Auskünfte erteilen: Landeswohlfahrtsverband Hessen, Baumanagement, Ständeplatz 6-10, D-34117 Kassel. Tel. +49 56110042390. E-Mail: baumanagement@lwv-hessen.de. Fax +49 56110042649. URL: www.lwv-hessen.de. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Landeswohlfahrtsverband Hessen, Baumanagement, Ständeplatz 6-10, D-34117 Kassel. Tel. +49 56110042390. E-Mail: baumanagement@lwv-hessen.de. Fax +49 56110042649. URL: www.lwv-hessen.de. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landeswohlfahrtsverband Hessen, Baumanagement, Ständeplatz 6-10, D-34117 Kassel. Tel. +49 56110042390. E-Mail: baumanagement@lwv-hessen.de. Fax +49 56110042649. URL: www.lwv-hessen.de.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen. Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Gesundheit. Sozialwesen. Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Projektsteuerungsleistungen nach ? 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Hadamar. NUTS-Code: DE723.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Für die Erweiterung der Klinik für Forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Am M?nchberg in Hadamar sind eine Reihe von Um- und Erg?nzungsbauma?nahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von ca. 38,1 Mio EURO brutto durchzuführen. Hierf?r sollen Projektsteuerungsleistungen nach ? 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung für die Leistungsphasen 1 (teilweise) und 2 bis 9 nach ? 15 (1) der HOAI vergeben werden. Dabei werden insbesondere Termin- und Kostenkontrolle, juristisches Auftrags- und Nachtragsmanagement, baufachliche Pr?fungsleistungen sowie Gew?hrleistungsnachverfolgung gefordert. Allgemeine Hinweise: 1. In der Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar werden suchtkranke Rechtsbrecher behandelt, die nach ? 64 Strafgesetzbuch (StGB) zu einer Maßregel der Besserung und Sicherung - konkret zu einer Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - verurteilt wurden. Zudem werden Suchtkranke aufgenommen, die einer Straftat verdächtig sind und bei denen im Ermittlungsverfahren die Annahme besteht, dass nach Abschluss der Hauptverhandlung die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nach ? 64 StGB angeordnet werden wird. Hierbei handelt es sich um eine einstweilige Unterbringung durch Unterbringungsbefehl gemäß ? 126 a der Strafprozessordnung (StPO) sowie der Begutachtung gemäß ? 81 StPO. In der Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar werden sowohl suchtkranke Männer als auch suchtkranke Frauen aufgenommen. Die Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar verfügt zur Zeit über 145 Planbetten auf 9 Stationen und soll bis zu 162 Planbetten erweitert werden. Besondere Hinweise: (1) Der Auftrag wird als Stufenvertrag erteilt. Es ist beabsichtigt, als erste Vertragsstufe bis zur Leistungsphase 3 (einschließlich F?rdermittelantrag) zu beauftragen. Nach Bewilligung der Fördermittel ist die Fortführung der Planung beabsichtigt. Eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich; (2) Bauherr ist das "Zentrum für Soziale Psychiatrie Am M?nchberg gemeinnützige GmbH", das künftig den Namen "Vitos Hadamar gemeinnützige GmbH" tragen wird; die "Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar" wird dann "Vitos Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar" heißen. Auftraggeber für den Projektsteuerer ist das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG). Der Projektsteuerer berichtet sowohl an den Auftraggeber (HMAFG) als auch an den Bauherrn (ZSP/Vitos). Der Auftraggeber (HMAFG) beabsichtigt, dem Bauherrn (ZSP/Vitos) Weisungsbefugnis gegenüber dem Projektsteuerer einzuräumen. (3) Die Auswahl einiger Projektbeteiligter (Leistungen bei Gebäuden und Leistungen bei der Technischen Ausrüstung) mittels VOF-Verfahren ist bereits erfolgt, und das VOF Auswahlverfahren für die Leistungen bei der Tragwerksplanung wird parallel zu diesem Verfahren durchgeführt. Auftraggeber für diese und alle anderen Freischaffenden ist das ZSP Am M?nchberg bzw. die Vitos Hadamar gemeinnützige GmbH; (4) Die Gesamtmaßnahme ist bei Weiterbetrieb der Einrichtung durchzuführen; die Einzelmaßnahmen müssen daher sukzessive erfolgen. Das beauftragte Architekturb?ro wird als Erstes einen Masterplan auf der Grundlage einer bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie erstellen, aus dem dann auch die Gesamtdauer der Maßnahmen abzulesen sein wird. Es wird angestrebt, die Gesamtmaßnahme bis zum 31.12.2014 abgeschlossen zu haben. Für das Ende der Auftragsausführung ist der Zeitraum für die Überwachung der Gewährleistungen hinzuzurechnen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
71541000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Gesamtinvestitionskosten: ca. 38 100 000 EUR brutto.
II.2.2) Optionen:
Ja. Beschreibung der Optionen: Im Rahmen der Projektsteuerung wird zu prüfen sein, ob die gewerkeweise Vergabe von Bauauftr?gen oder die Vergabe an einen Generalunternehmer für den Auftraggeber wirtschaftlicher ist. Sollte Letzteres zutreffend sein, sollen ab der Leistungsphase 6 folgende Dienstleistungen optional/alternativ vergeben werden: - Vorbereitung und Durchführung des notwendigen Ausschreibungsverfahrens bis zum Vergabevorschlag bei einem maximalen Investitionsvolumens, - Vorbereitung der Vertragsgestaltung an den Generalunternehmer, - Projektsteuerung zur Einhaltung des maximalen Investitionsvolumens und Einhaltung des Inbetriebnahmetermins bei Generierung von Optimierungs- und Einsparm?glichkeiten. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Aufgrund der umfassenden Verantwortung des Projektsteuerers verpflichtet sich der Bewerber, einen Versicherungsschutz mit Haftung in unbegrenzter Höhe ? eventuell als eigenständige Objektversicherung ? abzuschließen und einen entsprechenden Nachweis vorzulegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Grundsätze der Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) gemäß den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen herausgegebenen Richtlinien für die Durchführung von Baumaßnahmen des Bundes (RBBau), Anhang 19. Die Vorschriften des öffentlichen Auftragswesens. Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Das B?rgerliche Gesetzbuch (BGB).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber bekannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. Untervertr?ge sind zugelassen. Das Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft teilnehmen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Ja. Der Auftragnehmer ist für die vergaberechtliche Korrektheit der Durchführung der Ausschreibungsverfahren verantwortlich. Für Schadenersatzforderungen, die sich aus Verfahrensfehlern ergeben, tr?gt er die volle Verantwortung. Der Bauherr ist Öffentlicher Auftraggeber. Das Öffentliche Vergaberecht einschließlich der in Hessen eingeführten besonderen Regelungen zur Korruptionsvorbeugung und der geltenden Baurichtlinien ist einzuhalten. Der Bewerber erklärt sich bereit, sich im Auftragsfall nach dem Verpflichtungsgesetz (BGBI, S. 547, vom 2.3.1974, geändert durch Gesetz am 15.8.1974 BGBI S. 1942) auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten förmlich verpflichten zu lassen.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: 2.1.1) Auskünfte nach ? 7 (2) VOF "Unternehmensverkn?pfung"; 2.1.2) Auskünfte nach ? 7 (3) VOF "Mitarbeiter"; 2.1.3) Beschreibung der Projektorganisation; 2.1.4) Erklärung des Bewerbers nach ? 11 (2) VOF, dass keine Ausschlusskriterien gemäß ? 11 (1) VOF vorliegen; 2.1.5) Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß ? 11 (4) VOF vorliegen; 2.1.6) Erklärung zur Gesellschaftsform; 2.1.7) Erklärung zum Runderlass "Bekämpfung illegaler Beschäftigung"; 2.1.8) Erklärung zum Runderlass "Ausschluss von Bewerbern wegen schwerer Verfehlungen". Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: 2.2.1) Auskünfte nach ? 12 (1) a VOF Nachweis Berufshaftplichtversicherungsdeckung; 2.2.2) Erklärung nach ? 12 (1) c VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Gesch?ftsjahren; 2.2.3) Der Bewerber kann sich ? auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft ? bei der Erfüllung eines Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall muss er dem Auftraggeber gegenüber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die Bewerber sollen sowohl über baufachlichen als auch juristischen Sachverstand verfügen. Als Nachweis der Leistungsfähigkeit und Eignung sind folgende Nachweise und Erklärungen vorzulegen: 2.3.1) Nachweis gemäß ? 13 (2) a VOF über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die zu vergebenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen; 2.3.2) Erklärung des Bewerbers und seiner sich ggf. mitbewerbenden Partner, gemäß ? 13 (2) b VOF als Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen; 2.3.3) Angabe gemäß ? 13 (2) c VOF über die vorgesehene Leitung; 2.3.4) Erklärung (mit Auflistung) des Bewerbers gemäß ? 13 (2) e VOF, aus der hervorgeht, dass er über die erforderliche Ausstattung verfügt bzw. im Auftragsfall verfügen wird; 2.3.5) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers gemäß ? 13 (2) f VOF zur Gewährleistung der Qualität im Projektablauf; 2.3.6) Erklärung des Bewerbers gemäß ? 13 (2) h VOF über den Auftragsanteil, für den der Auftragnehmer möglicherweise eine Unterbeauftragung zu erteilen beabsichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als drei Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsm??ig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberuflers ermöglichen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 8 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (1) Nachweis der Erfahrung als Projektsteuerer und Projektleiter für Vorhaben ab 10 000 000 EUR in den letzten 5 Jahren (max. 200 Punkte); (2) Nachweis der Erfahrungen als Projektsteuerer und Projektleiter bei Baumaßnahmen im Krankenhaus, in der Psychiatrie und im Ma?regelvollzug ab 10 000 000 EUR in den letzten 5 Jahren (max. 150 Punkte). (3) Nachweis der Kosten- und Terminsicherheit bei der Projektsteuerung bei Festpreisprojekten in den letzten 3 Jahren (max. 100 Punkte); (4) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz hinsichtlich der ausgeschriebenen Dienstleistungen in den letzten 5 Jahren (max. 100 Punkte); (5) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, insbesondere der für die ausgeschriebenen Dienstleistungen verantwortlichen Personen (max. 100 Punkte); (6) Nachweis von Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsf?higkeit und Durchsetzungsfähigkeit bei der Projektsteuerung und Projektleitung gemäß vorgelegter Referenzen (max. 50 Punkte); (7) Nachweis der Zufriedenheit der Auftraggeber von Referenzprojekten der letzten 3 Jahre (max. 150 Punkte). Es sind maximal 850 Punkte zu erreichen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
120B044-P.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Vorinformation Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2009/S 56-081031 vom 21.3.2009.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 2.6.2009 - 12:00. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 9.6.2009 - 12:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Angaben im Bewerbungsbogen auch digital zu übermitteln. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens zugelassen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des Auftrags: Der Auftrag beginnt mit der Beauftragung nach dem Ergebnis des Verhandlungsverfahrens und endet mit der Inbetriebnahme der letzten Einzelbauma?nahme, der Abrechnung und der Überwachung der Gewährleistung.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Tel. +49 6151120. URL: www.rp-darmstadt.de.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
7.5.2009.
DTAD
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