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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in Taunusstein (ID:13495474)


DTAD-ID:
13495474
Region:
65232 Taunusstein
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakts (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt: Heureka-Maßnahme: Getränketechnologisches Zentrum (GTZ) mit Einbau...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
24.10.2017
Frist Angebotsabgabe:
21.11.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Friedberg: Projektmanagement im Bauwesen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Schützenrain 5-7
Friedberg
61169
Deutschland
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031-167-126
NUTS-Code: DE71E
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://vergabe.hessen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
HGU_Projektsteuerung GTZ.
Im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakts (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt: Heureka-Maßnahme: Getränketechnologisches Zentrum (GTZ) mit Einbau einer Abfüllanlage; HSP-Maßnahmen: Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung, Neubau Logistik als Lehrgebäude, Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit; Für die Realisierung der vier konkreten Bauvorhaben wurden die Architekten und Fachplaner bereits beauftragt. Die Umsetzung der Maßnahmen verlaufen überwiegend parallel.
Ab November 2017 läuft die ES-Bau Planungsphase für das GTZ; der Abschluss der ES-Bau Planungsphase soll im Mai 2018 erfolgen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbwerb ist die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen gemäß AHO Schriftenreihe Nr. 9 Projektstufen 2-5 der Handlungsbereiche A bis E für das Getränketechnologische Zentrum (GTZ).
Geplante Auftragsvergabe: Februar 2018.
Geplanter Baubeginn: 2. Quartal 2019.

CPV-Codes:
71541000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE71D
Hauptort der Ausführung
Hochschule Geisenheim.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
420790-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 204-420790

Aktenzeichen:
VG-0455-2017-1555

Auftragswert:
Wert ohne MwSt. 375.000,00 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
21.11.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams / Gewichtung: 35,00
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation und Qualitätssicherung beim konkreten Projekt / Gewichtung: 55,00
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot inkl. Nebenkosten / Gewichtung: 10,00

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBI. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV.
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen der Projektstuerung gemäß AHO Heft Nr. 9 (2014) in den letzten 3 Kalenderjahren 2014, 2015 und 2016 in EUR gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000 EUR sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen der Projektstuerung gemäß AHO Heft Nr. 9 (2014). Durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Kalenderjahren 2014, 2015 und 2016: mindestens 200 000 EUR (netto/Jahr).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV.
Eignungsprüfung:
2) Darstellung von mindestens drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 7 Jahren (Abschluss der Grundleistungen nicht vor 2010) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Neubau, Erweiterung, Umbau, etc.);
— Art der Nutzung (Hochschulbau, Verwaltungsgebäude, Produktionsgebäude, etc.);
— Projektgröße, durch Angabe der Kostengruppen 200-700;
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und/oder der Nutzungsfläche (NUF 1-7);
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsstufen sowie Handlungsbereiche nach AHO, Heft Nr. 9);
— Leistungsstand der Referenz;
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den entsprechenden Projektdatenblätten des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. eine DIN A4 Seite zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist.
Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine Eigenerklärung abzugeben. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 2) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Jeweils mindestens vier Handlungsbereiche über die Projektsufen 2 bis 5 müssen erbracht sein.
— Leistungszeitrum: Gewertet werden Referenzen der letzten 7 Jahre (Abschluss der Grundleistungen nicht vor 2010).
— Projektgröße: Mindestanforderung KG 200-700 größergleich 10 000 000 EUR.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung): Mindestens 3 wertbare Referenzen.
Die Bewertung der Eignung erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Kriterien:
— 3 wertbare Referenzen: je 25 Punkte;
— eine der 3 Referenzen mit Anwendung des öffentlichen Vergabrechtes für Bund, Land, Kreis oder Kommune: zusätzlich 25 Punkte (max. eine der o.g. drei Referenzen wertbar).
Hinweise:
— Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.
— Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben.
— Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.).
— Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
— Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden, Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.
— Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (z. B. Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag und den entsprechenden Anlagen.
— Es können maximal 3 Referenzen in die Wertung eingehen.

Sonstiges
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15e27e77491-40b17ca9c784fa4c
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.hessen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Das Getränketechnologische Zentrum ist derzeit sehr beengt in nicht mehr funktionalen Altbauten an der Rüdesheimer Straße 28 untergebracht. Es wird sowohl in der Lehre wie auch in der Forschung als wichtiger Baustein genutzt und ist aus Sicherheits- und Hygienestandardgründen zeitnah durch einen, den heutigen Anforderungen entsprechenden, Neubau zu ersetzen. Im Kern ist dieser Bereich ein Lebensmittelbetrieb, der die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben für die Herstellung von Lebensmitteln entsprechend der EUVO 852 aus dem Jahr 2004 erfüllen muss. Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „Ein-Wege-Produktion“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z. B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen.
Der Bau erfolgt in Beton- und Holzbauweise. Für die Produktionshalle ist ein Schwerlastaufzug und ein Laufkran vorgesehen sowie die Befahrbarkeit mit einem Gabelstapler.
Die Nutzfläche 1-6 beträgt 2 700 m². Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 200+700) aktuell auf ca. 14 570 000 EUR netto geschätzt.
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17.5.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 28.02.2018
Ende: 01.02.2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gemäß Wertungsmatrix.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Erbringung der Projektstufe 2. Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Projektstufen 3, 4 und 5.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21.11.2017
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften/Eignungsleihe durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (§ 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmem einzeln einzureichen (HE 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
6) Mit den Bewerbungsunterlagen ist das Formular 737 Erklräung zur Fristverkürzung mit einzureichen.
7) Termine: Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 51. KW 2017.
Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Vergabeverhandlungen finden voraussichtlich in der 4. KW 2018 statt.
8) Wertung Eignungs- und Zuschlagskriterien:
Eine Übersicht/Erläuterungen der Eignungskriterien sowie eine Übersicht/Erläuterung der Kriterien der Verhandlungsverfahren liegen dieser Bekanntmachung als Matrix Stufe 1 und 2 bei.
9) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht.
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151-12-0
Fax: +49 6151-12-6347

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126834

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126834

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 19.10.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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