DTAD

Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in München (ID:10383470)

Übersicht
DTAD-ID:
10383470
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bauwesen , Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
LV-Nr. D1871 – Rahmenvertrag über Projektsteuerungsleistungen für Ausbauprojekte des Geschäftsbereichs Real Estate REAT (Tiefbau). A) Der Geschäftsbereich Real Estate REAT (Tiefbau) der Flughafen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.01.2015
Frist Angebotsabgabe:
19.02.2015
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Flughafen München GmbH
Nordallee 25, München-Flughafen
Kontaktstelle(n): FCBV – Vertragsmanagement
Zu Händen von: Frau Renate Lohmair
85356 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax: +49 8997561216
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.munich-airport.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
LV-Nr. D1871 – Rahmenvertrag über Projektsteuerungsleistungen für
Ausbauprojekte des Geschäftsbereichs Real Estate REAT (Tiefbau).

Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Höchstzahl der an der geplanten Rahmenvereinbarung Beteiligten: 3
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Jahren: 7
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
A) Der Geschäftsbereich Real Estate REAT (Tiefbau) der Flughafen München
GmbH (FMG) plant in den nächsten Jahren mehrere
Flughafeninfrastrukturbaumaßnahmen im Bereich „Ausbauprojekte“. Hierzu
zählen voraussichtlich insbesondere die folgenden Projekte:
aa) Sanierung Brückenbauwerk Knoten West 1:
Das im Jahr 1987 errichtete Brückenbauwerk Knoten West 1 stellt den
zentralen Verkehrsknotenpunkt bei der Verteilung der Verkehrsströme am
Flughafen München dar. Das 15-feldige Brückenbauwerk in Spannbetonbauweise
(Gesamtlänge ca. 330 m, Brückenfläche ca. 7 300 m2, 40 Stützen) überquert
eine zweispurige S-Bahnlinie. Nördlich der S-Bahn überquert das
Brückenbauwerk die zentrale Zufahrtsstraße bestehend aus zwei Fahrspuren
je Fahrtrichtung zum Flughafen München, südlich der S-Bahn überquert das
Brückenbauwerk die Versorgungsstraße zu den Frachtgebäuden am Flughafen
München. Das Brückenbauwerk weist mehrfach Schäden auf und ist zu
sanieren. Die Sanierungsmaßnahmen erfolgen unter Aufrechterhaltung des
öffentlichen Straßenverkehrs und des laufendem Eisenbahnbetriebs.
bb) Vorfeld West:
Im Zuge des Baus eines Flugsteiges für Großflugzeuge sind die
Flugbetriebsflächen (ca. 140 000 m2) abzubrechen und mit einer neuen
Vorfeldfaltung sowie veränderter technischer Ausstattung herzustellen.
Vorbereitend hierzu sind Abbruchmaßnahmen von Gebäuden und technischen
Anlagen erforderlich. Die Realisierung der Maßnahmen erfolgt parallel zur
Baumaßnahme Flugsteig und unter laufendem Flugbetrieb. Die Baustellen
befinden sich im sicherheitsempfindlichen Bereich des Flughafens nach §8
LuftSiG.
cc) Sanierung bzw. Neubau Parkhäuser P5, P6, P7 und P8:
Die Parkhäuser (ca. 3 200 Stellplätze je Parkhaus) in der Zentralen Zone
am Flughafen München sind alle über 20 Jahre alt. Aufgrund der hohen
Auslastung weisen einzelne Parkhäuser verschiedene Schäden am Baukörper
und den tragenden Bauteilen sowie Schäden und Verschleiß an den
Bodenbeschichtungen auf. Die Parkhäuser werden sukzessive generalsaniert
oder durch Neubauten ersetzt.
dd) Bodenfilteranlagen Startbahnköpfe Süd:
Im Bereich der Startbahnköpfe der Südbahn werden, angrenzend an
Flugbetriebsflächen, Anlagen zur Vermeidung von Verunreinigungen des
Grundwassers durch Enteisungsmittel hergestellt. Hierzu werden
Speicherräume an den Rändern der Flugbetriebsflächen geschaffen, in denen
das anfallende Niederschlagswasser aufgenommen wird. Die Abdichtung der
Speicherräume gegenüber dem Untergrund erfolgt durch geosynthetische
Tondichtungsbahnen. Weiterhin werden die erforderlichen Kanalsysteme,
Ingenieurbauwerke sowie Technischen Anlagen erstellt. Die Realisierung der
Maßnahmen erfolgt unter laufendem Flugbetrieb. Die Baustellen befinden
sich im sicherheitsempfindlichen Bereich des Flughafens nach §8 LuftSiG.
b) Ziel dieses Vergabeverfahrens ist, mit max. 3 Bietern bzw.
Bietergemeinschaften einen Rahmenvertrag über die Erbringung von
Projektsteuerungsleistungen abzuschließen. Zu jedem der unter a) aa) bis
dd) genannten Projekte und bei evtl. noch weiteren Projekte aus dem
Bereich der Flughafeninfrastruktur wird jeweils nur unter den
Rahmenvertragspartner ein Wettbewerb durchgeführt, aufgrund dessen bei
einem der Rahmenvertragspartner der Abruf der Projektsteuerungsleistungen
erfolgt.
Ein Anspruch auf Erteilung eines Einzelauftrags besteht nur, wenn der
Rahmenvertragspartner auch für den Einzelauftrag das wirtschaftlichste
Angebot vorlegt und kein Aufhebungsgrund vorliegt.
c) Gegenstand des Rahmenvertrags sind:
aa) Leistungen der Projektsteuerung für die jeweils genannten Projekte im
Bereich der Flughafeninfrastruktur. Der Leistungsumfang erstreckt sich auf
delegierbare Bauherrenaufgaben und deren Auflistung in Anlehnung an die
„Untersuchung zum Leistungsbild, zur Honorierung und Beauftragung von
Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft – Heft N°
9 der Schriftenreihe der AHO – Ausschuss der Ingenieurverbände und
Ingenieurkammern für die Honorarordnung e.V.“ (Stand: Mai 2014). Der Abruf
in den jeweiligen Projekten kann stufenweise erfolgen.
bb) Ergänzend dazu werden bei Bedarf insbesondere Leistungen der
Steuerung, Verfolgung, Administration und Information der
bauherreninternen Organisation vergeben, die der Unterstützung der
Projektleitung und der fachlich Beteiligten dienen.
d) Soweit der Auftraggeber bei einem Rahmenvertragspartner die
Projektsteuerungsleistungen für ein Projekt abruft, kann dieser
Rahmenvertragspartner in den Verfahren zur Vergabe von Planungs- und
Überwachungsleistungen für dieses Projekt nicht mitbieten. Dies gilt für
alle Beteiligungsformen für die Erbringung von Planungsleistungen, die im
Auftragsfall bei dem Auftraggeber die Besorgnis eines Interessenkonflikts
auslösen können (z.B. Einzelauftragnehmer, Mitglieder einer
Planungsgemeinschaft oder Subunternehmer).
e) Die vorliegend ausgeschriebenen Leistungen sind im Rahmen der
Realisierung teilweise im nicht allgemein zugänglichen Bereich des
Flughafens, eventuell teilweise im betrieblich sicherheitsempfindlichen
Bereich sowie im critical part zu erbringen und erfordern deshalb
besondere Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen an die
Sicherheitsbestimmungen des Flughafens.
f) Die Einzelleistungen sollen im Zeitraum 1.1.2016 bis 31.12.2022
abgerufen werden.
g) Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die an die im
Teilnahmewettbewerb erfolgreichen Bewerber übermittelt werden.

Erfüllungsort:
Flughafen München.
NUTS-Code DE21A

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
31360-2015

Termine & Fristen
Unterlagen:
04.02.2015

Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
19.2.2015 - 14:00

Ausführungsfrist:
31.12.2022

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zahlung:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zuschlagskriterien:
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Eigenerklärung des Bewerbers:
aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein
vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels
Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21
Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur
Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr.
3 SektVO;
dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder keine
Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die
Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen
verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5
SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person,
die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt
hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im
Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten
Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
ff) dass kein Ausschlussgrund gemäß § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt; ein
Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die
Führung der Geschäfte verantwortlich ist, selbst gehandelt hat oder ein
Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das
Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, §
21 Abs. 2 SektVO.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der
Erklärung gemäß III.2.1) Buchstabe a) Fremdbescheinigungen über das
Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige
Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines
Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der
Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter
als 3 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die
Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend).
Auf Ziffer VI.3.b) und Ziffer VI.3.e) der vorliegenden Bekanntmachung wird
verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen
des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind keine
Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen
(Originale oder Kopien) vorzulegen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens
wird auf Ziffer VI.3.d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Nachweis einer bestehenden
Haftpflichtversicherung durch mindestens Vorlage der Versicherungspolice
oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den
vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur
Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden hervorgehen. Maklerbestätigungen sind nur ausreichend,
wenn daraus eindeutig der Berechtigung zur Vertretung des Versicherers
hervorgeht. Für die Vertragsabwicklung wird eine Mindestdeckungssumme für
Personen-, Sach- einschließlich Vermögensschäden pauschal je Schadensfall
in Höhe von 2 500 000 EUR gefordert, wobei in jedem Versicherungsjahr
mindestens die vorgenannte Deckungssumme zweifach zur Verfügung stehen
muss. Sofern die bestehende Haftpflichtversicherung diese Summen nicht
abdeckt, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag
zu erklären, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall
abgeschlossen wird.
b) Eigenerklärung über den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit
den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt
für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bzw. seit
Gründung/Tätigkeitsaufnahme. Als vergleichbar angesehen werden
Projektsteuerungsleistungen für Baumaßnahmen im Flughafenbereich.
c) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers, aufgeteilt für die
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindestbedingung/en:
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft insgesamt muss im letzten
abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Netto-Umsatz mit vergleichbaren
Tätigkeiten der Projektsteuerung und des Projektmanagements in Höhe von
500 000 EUR erzielt haben.
Es ist keine Mindestanforderung an die Eignung, dass der Bewerber/jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereits seit mehreren Jahren bestanden
und am Markt tätig gewesen ist.
Auf Ziffer VI.3.b) und Ziffer VI.3.e) der vorliegenden Bekanntmachung wird
verwiesen.
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Benennung der Anzahl der in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich sowie aktuell
beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt) als
Eigenerklärung.
b) Angaben zu realisierten oder in der Bauausführung weit
fortgeschrittenen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung
dieser Bekanntmachung vergangenen 3 Jahren, bei denen in Art und Umfang
mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5) und
II.2) der vorliegenden Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen
durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes
Referenzprojekt:
aa) Name des Auftraggebers und Kontaktdaten, Bezeichnung und Standort der
Referenz;
bb) Angabe des ausführenden Standorts des Bewerbers/Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft;
cc) Zeitraum der Leistungserbringung;
dd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz, insbesondere mit folgenden
Angaben:
— Netto-Baukosten des Projektes in ca. TEUR,
— Komplexität des Projektes (Einstufung nach HOAI-Honorarzonen);
ee) Art der Baumaßnahme:
— Neubau/Sanierung Brücke,
— Neubau/Sanierung Parkhaus,
— Neubau/Sanierung Vorfeldflächen im Bestand,
— Neubau/Sanierung Bodenfilteranlagen (Flughafen);
ff) Art und Umfang der erbrachten Projektsteuerungsleistungen:
— Schwerpunkt der Aufgabenstellung innerhalb des Projektes
(Kurzbeschreibung),
— beauftragte und bearbeitete AHO-Handlungsbereiche und AHO-Projektstufen,
— Form der Leistungserbringung (festangestellte/freie Mitarbeiter;
Eigenleistung, Subunternehmereinsatz, in Kooperation mit Dritten,
Arbeitsgemeinschaft; jeweils mit Umfang),
— Namentliche Nennung des eingesetzten Schlüsselpersonals mit jeweils
Angaben über den Aufgabenbereich im Projekt, die berufliche Qualifikation,
die allgemeine Berufserfahrung, die Dauer der Zugehörigkeit zum Büro des
Bewerbers bei festangestellten Mitarbeitern und die Dauer der – ggf.
andauernden – Zusammenarbeit bei freien Mitarbeitern;
gg) Besondere Umstände der Leistungserbringung:
— laufender Betrieb,
— Bauen im Bestand,
— Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des
Zutritts.
Mindestbedingung/en:
Der Bewerber/ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss bzw. die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen müssen über zumindest 3
entsprechende Referenzen über Projektsteuerungsleistungen beim
Neubau/Sanierung einer Brücke, eines Parkhauses, von
Flughafenvorfeldflächen im Bestand und / oder Flughafenbodenfilteranlagen
verfügen.
Auf Ziffer VI.3.b) und Ziffer VI.3.e) der vorliegenden Bekanntmachung wird
verwiesen.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige
Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft
einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss
eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden
Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Sind den Vergabeunterlagen zu
entnehmen.

Sonstiges
Zusätzliche Angaben:
A) Zum Auftraggeber:
Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein
Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung
(SektVO) durchgeführt.
b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) der vorliegenden
Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der
persönlichen Lage, Zuverlässigkeit, wirtschaftlichen und finanziellen
sowie technischen Leistungsfähigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei
Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorzulegen; für Bewerbergemeinschaften wird auf die
Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer
III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen.
bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften)
oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner
finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf
Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung die entsprechende
Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die
rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die
entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Die unter Ziffer
III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise
und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder
technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt
werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft)
oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf
diese Ressourcen des Dritten beruft.
cc) Subunternehmer:
Beabsichtigt der Bewerber im Auftragsfall die Hinzuziehung von
Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen
Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Subunternehmer
berufen (vgl. Ziffer VI.3.b).bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat
er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche
von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die
vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die
Eignungsnachweise entsprechend oben Ziffer VI.3.b).bb), bereits mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche
Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der
Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als
Subunternehmer zu erbringen.
c) Sprache:
Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache
einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen
Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der
Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der
Kontaktstelle nach Ziffer I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform
anzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen,
an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen
entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich
dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur
Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber
hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren
Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der
Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis
„Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren – D1871 – Rahmenvertrag über
Projektsteuerungsleistungen für Ausbauprojekte des Geschäftsbereichs Real
Estate REAT (Tiefbau)“ zu versehen. Die Teilnahmeanträge können bei
persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1) ausschließlich
während der Geschäftszeiten abgegeben werden. Eine Verweisung auf etwaige
frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Die
vom Bewerber erstellten Bewerbungsunterlagen sind zusätzlich zur
Papierform (Schriftform) in digitaler Form als pdf-File auf CD-ROM
abzugeben. Für Wertungen der Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl
ausschließlich die schriftliche Bewerbung gültig und maßgeblich.
e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
aa) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge
zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor,
nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern.
Ein Anspruch des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft auf Nachforderung
fehlender Nachweise und Erklärungen besteht nicht. Teilnahmeanträge, die –
auch nach Ablauf einer ggf. gesetzten Nachfrist – unvollständig sind,
werden nicht berücksichtigt.
Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der
formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags,
sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung
(nachfolgend bb)) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen
Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten
Grundsätze Abwertungen zur Folge.
Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung
der unter Ziffer III.2) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten
Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung
geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen
Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen.
bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen
Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung:
Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach
Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise, s.o.) inhaltlich darauf
prüfen, ob die in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden
Bekanntmachung ggf. enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Auf
Ziffer VI.3.b) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Teilnahmeanträge, welche nicht den Nachweis der Eignung im Sinne der
Ziffer III.2) einhalten, werden nicht berücksichtigt.
cc) Bewertung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter
Bewerber höchstens 7 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe
auffordern.
Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr
Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen
erfüllen, als vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert
werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots
einzuladenden Bewerber nach dem nachfolgend darstellen Verfahren
auswählen.
Diese Auswahl erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff.
III.2.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen der letzten 3
Jahre betrachtet.
Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren
beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten
Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in
besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen
vertragsgerecht zu erbringen.
Zur Bewertung der Teilnahmeanträge wird der Auftraggeber eine
Bewertungsmatrix verwenden. Jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft kann
maximal 1 000 Punkte erreichen. Ausschlaggebend ist die Referenzlage gemäß
Ziffer III.2.3) Buchstabe b.
Im Einzelnen werden die Referenzen wie folgt bewertet:
(1) Art der Baumaßnahme (insgesamt max. 300 Punkte):
— Neubau/Sanierung von Brücken (max. 50 Punkte für alle
Brückenreferenzen),
— Neubau/Sanierung von Parkhaüsern (max. 50 Punkte für alle
Parkhausreferenzen),
— Neubau/Sanierung von Flughafenvorfeldern im Bestand (max. 100 Punkte für
alle Vorfeldreferenzen),
— Neubau/Sanierung von Bodenfiltern bei Flughäfen (max. 100 Punkte für
alle Bodenfilterreferenzen);
(2) Art und Umfang der erbrachten Projektsteuerungsleistungen (max. 400
Punkte):
— beauftragte und bearbeitete AHO-Projektstufen und Handlungsbereiche
(max. 200 Punkte),
— Leistungserbringung als vollständige Eigenleistung, mit Subunternehmern
oder in Kooperation mit anderen Büros/Firmen (max. 50 Punkte bei 100 %
Eigenleistungsanteil),
— Leistungserbringung mit festangestellten oder freien Mitarbeitern (max.
50 Punkte bei 100 %-igen Einsatz von festangestellten Mitarbeitern),
— Fortbestand der Vertragsverhältnisse mit dem für die Referenzprojekte
maßgeblichen Schlüsselpersonal (max. 100 Punkte bei 100 %-igen
Fortbestand);
(3) Besondere Umstände der Leistungserbringung (max. 300 Punkte):
— laufender Betrieb (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben),
— Bauen im Bestand (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben),
— Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des
Zutritts (max. 200 Punkte für alle Referenzangaben).
Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die für die Bewertung nach
voranstehender Vorgabe maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen bewertet. Der
Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte der zu bewertenden Angaben
nach ihrer Bedeutung mit unterschiedlichem Gewicht zu bewerten. Diese
Bewertung wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen:
5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und
uneingeschränkt,
4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen
aufweisen,
3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und
Schwächen aufweisen,
2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen
aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum
jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen,
1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen
aufweisen,
0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind
oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen
Merkmal keine wertungsfähigen Angaben.
Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jede
Erklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem
bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl
entsprechend der vorstehenden Gewichtung erzielt werden kann.
Eine konkrete Bewertungsmatrix ist zum Zeitpunkt des Versandes der
vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt worden. Der Auftraggeber
behält sich vor, einzelne Aspekte einer Eignungsvoraussetzung jeweils
gesondert zu gewichten.
f) Die in Ziffer II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt
und Anpassung und Aktualisierung.
g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge
zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich
die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zur
Dokumentation im Besitz des Auftraggebers.
i) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Vergabeverfahren
müssen bis spätestens 4.2.2015/14:00 Uhr in Textform bei der Kontaktstelle
gemäß Ziffer I.1) vorliegen.
j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich
wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen
nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben
wiedergegeben wird.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren einzustellen,
wenn im Teilnahmewettbewerb weniger als 3 zulassungsfähige Bewerbungen
oder in der Angebotsphase weniger als 3 wertungsfähige Angebote eingehen.
l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe
eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in
formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend
ausschließen, die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich
aufgeführte Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in
denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht
ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt
sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem
Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle
eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen
Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder
eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch
mehrfach, zu betreiben.
Zwischen den Partnern der Rahmenvertrag wird bei jedem Einzelabruf ein
Wettbewerb nach objektiven Kriterien durchgeführt. Maßgeblich für die
Entscheidung, welcher Rahmenvertragspartner mit dem Einzelabruf beauftragt
wird, ist voraussichtlich das für den einzelne Projekt angebotene
Personalkonzept mit konkreten Verfügbarkeiten sowie die Vergütung.
Einzelheiten zum weiteren Ablauf des Verhandlungsverfahrens sowie der
Vergabe der Einzelaufträge können den Vergabeunterlagen entnommen werden,
die den ausgewählten Bewerbern übermittelt werden.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
80538 München
DEUTSCHLAND
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein
Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Zugehörige Dokumente
12.09.2015
Vergebener Auftrag
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen