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Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in München (ID:10875544)

Übersicht
DTAD-ID:
10875544
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Am Campus Großhadern soll „Das Neue Hauner“, ein neues pädiatrisches Zentrum, entstehen. „Das Neue Hauner“ soll in die Infrastruktur des Campus Großhadern eingebunden und so alle Disziplinen der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.06.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.07.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Vergabestelle
Telefon: +49 89218115209 / 89218115201
Fax: +49 89218115298
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am Standort Großhadern („Das Neue Hauner“) Eltern-Kind-Zentrums für das Klinikum der Universität München, Marchioninistr. 15, 81377 München – Leistungen der Betriebsplanung zur Erstellung der HU-Bau.
Am Campus Großhadern soll „Das Neue Hauner“, ein neues pädiatrisches Zentrum, entstehen. „Das Neue Hauner“ soll in die Infrastruktur des Campus Großhadern eingebunden und so alle Disziplinen der Geburts-, Kinder- und Jugendmedizin an einem Standort zusammengeführt werden. Ziel dieses neuen Zentrums ist eine zukunftsorientierte universitäre medizinische Versorgung in den Bereichen Pädiatrie, Kinderchirurgie und Geburtshilfe in enger Verzahnung mit der Erwachsenenmedizin am Standort Großhadern.
Zur Findung eines architektonisch und wirtschaftlich schlüssigen Konzeptes lobt der Freistaat derzeit einen Realisierungswettbewerb aus. Der Wettbewerb ist noch nicht abgeschlossen.
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Der Neubau soll auf dem Kerngelände des Klinikums in Großhadern im Bereich des sogenannten Patientengartens, südlich des bestehenden Bettenhauses entstehen.
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Das Raumprogramm für „Das Neue Hauner“ weist einen Flächenbedarf von insgesamt 21.400 m2 Nutzfläche aus. Die einzelnen Funktionseinheiten sind in einem Raum- und Funktionsprogramm als Übersicht zusammengestellt und werden dem Bieter mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
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Geplantes Versorgungsvolumen:
— Jährliche Versorgung von über 16.000 teilstationären (tagesklinischen) und 40.000 ambulanten und 10.000 stationären Patientinnen und Patienten
— Durchführung von mehr als 2.000 Entbindungen pro Jahr
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Termine:
— Baubeginn: Juli 2017
— Fertigstellungstermin: Februar 2022
— Inbetriebnahme und Übergabe an den Nutzer: August 2022
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Leistungszeitraum:
Überarbeitung Wettbewerbsentwurf Architekt: 17 Wochen
Erstellung HU-Bau: 35 Wochen
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Die Kostenobergrenze für das „Neue Hauner“ kann erst nach Genehmigung und Festsetzung der HU-Bau genannt werden. Die Kostenschätzung für die reinen Baukosten für das Gebäude liegt bei ca. 110 000 000 EUR. Diese Kosten umfassen die Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (ohne Medizintechnik).
KGR 300: 55.000.000 EUR
KGR 400: 55.000.000 EUR
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Die Leistungserbringung beginnt ab September 2015 mit der Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses.
Die Leistung soll parallel zu den Leistungsstufen/Leistungsbereichen:
— Leistungsstufe 1, Erstellen der Haushaltsunterlage-Bau
— Leistungsbereich 2, Ausführungsplanung bis Inbetriebnahme des Gebäudes und Umzug
als Beratungsleistung separat angeboten werden.
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Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung des Leistungsbereichs 2 besteht nicht. Aus der separaten Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
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1. Bearbeitung offener Fragen des vorzulegenden Vorentwurfs/Entwurfs (z. B. Lage von Raumgruppen, Zuordnungen).
2. Koordination zwischen den einzelnen Funktions- und Leistungsbereichen des Klinikums sowie dem Vorstand des Klinikums und den Projektarbeitsgruppen mit dem Ziel der Erarbeitung von konsensfähigen Lösungen im Fall von Interessenskonflikten; Mitgestaltung der Projektorganisation auf Nutzerseite und aktive Mitwirkung in den Ebenen der Projektorganisation des Klinikums.
3. Planungsgespräche
Initiative, Teilnahme und Mitwirkung bei Planungsgesprächen und Einzelabstimmungen mit Auftraggeber, Architekten, medizinischen Fachberatern und Arbeitsgruppen.
4. Betriebsabläufe / Logistik / Betriebskonzeptionen
Für entwurfsrelevante Betriebsabläufe werden schriftliche Ausarbeitungen erstellt, die mit den jeweiligen Betroffenen abgestimmt, korrigiert und in eine Schlussfassung gebracht werden.
a. Bereichsplanungen über alle Funktionsstellen und Betriebsorganisation
i. Struktur, Ablauforganisation und Aufgaben der Funktionsstellen und Prozesse
ii. Interne Schnittstellen und Lagebeziehungen
iii. Funktionsstelleninterne Ablauforganisation/Prozesse (Patienten, Personal, Besucher, Logistik z. B. Wegeführung, Festlegung eines optimalen Netzes für die Versorgungsstützpunkte einschl. Speisenversorgung, Lage und Dimension von Aufzügen, Umkleiden, Toiletten, usw.).
iv. Personalbedarfsberechnung
v. Mitwirkung bei den Abstimmungen zu einem Hygienekonzept
vi. Mitwirkung bei der Formulierung betriebsorganisatorisch relevanter Anforderungen an ein Sicherheitskonzept (Zonierung, Zugangskontrolle usw.)
vii. Mitwirkung an der Definition betrieblicher Anforderungen an Kommunikationsanlagen
Die o.a. Leistungen „Hygiene-, Sicherheits- und Kommunikationskonzept“ werden im zur Erstellung einer HU-Bau erforderlichen Schärfegrad erbracht und setzen jeweils auf vorhandenen Konzepte anderer Bereiche auf.
b. Systemplanungen
Personen- und Patientenverkehr (Wegeführung, horizontale und vertikale Verbindungen, Vermeidung von Engpässen usw.)
Anbindung und Einbindung des Gebäudes in folgende Ver- und Entsorgungssysteme:
— Arzneimittelversorgung
— Sterilgutversorgung
— medizintechnische Serviceleistungen
— Bettenaufbereitung
— Speisenversorgung
— Wäschever- und –entsorgung
— Versorgung mit medizinischen Verbrauchgütern und Gütern des hauswirtschaftlichen Bedarfs
— Abfallbeseitigung
— Rohrpostanlagen/Kleinförderanlage
5. Raumbezogene Funktionen
Beratung bezüglich der Funktion, Aufgabenstellung und Ausstattung der einzelnen Raumgruppen.
6. Raumprogrammfortschreibung
Fachliche Bewertung und Verbesserungsvorschläge zu dem von den Architekten erstellten Soll-Ist-Vergleich in Bezug auf Funktion und Programm.

CPV-Codes: 71541000

Erfüllungsort:
Marchioninistr. 15, 81377 München.

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
214761-2015

Aktenzeichen:
Maßnahmennummer 15490 E 0043, Betriebs- und Organisationsplanung

Vergabeunterlagen:
A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
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b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo. – Do. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen
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d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
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Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
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VOF-Verfahren Leistung
Maßnahme „Das Neue Hauner“
Maßnahmennummer: 15490 E 0043
Betriebs- und Organisationsplanung
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Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstraße 18, 80539 München
— IM POSTEINGANG NICHT ÖFFNEN -
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e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
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f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
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g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
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h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
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i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
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j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
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k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
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l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2 dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1 angefordert oder unter
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf
eingesehen werden.
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m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
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n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
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o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.07.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.09.2015 - 31.03.2023

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2.000.000 EUR für Personenschäden und über 1.500.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
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Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
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Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und
Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide
Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
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Der Nachweis der o.g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
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Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
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http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf
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Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
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2.1.2 Sonstige Gründe nach §4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach
§ 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
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2.1.3 Juristische Personen §19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach
§ 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
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Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs.4c VOF:
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Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben.
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Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
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2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs.2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
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2.2.3. Unterbeauftragung (=„Nachunternehmer“) nach §5 Abs.5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
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2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach §5 Abs.6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/ Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, gegliedert nach Berufsgruppen, wird gefordert.
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2.3.2. Eignungskriterium, Erfahrung Leistungsbild Betriebs- und Organisationsplanung nach §5 Abs. 5 b VOF:
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen im Bereich Betriebsorganisationsplanung, aus der die Erfahrung bei der Betriebsorganisationsplanung im Krankenhausbau, z.B. von OP-Bereichen oder medizinischen Intensivbereichen entsprechender Komplexität hervorgeht, mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, des Vertragsverhältnisses zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.), Einsatz und Umfang von Subunternehmern oder freien Mitarbeitern ist beizulegen.
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*Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
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Weitere Wertungskriterien:
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2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen: Erfahrung bei Planung und Durchführung von Aufgaben der Betriebs- und Organisationsplanung mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad
der erbrachten Leistungen und einer vergleichbarer Größe des Bauvorhabens (Nutzfläche und Baukosten).
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Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle die Betriebs- und Organisationsplanung für einen Krankenhausbau mit einer Nutzfläche von mind. 10.000 m2 und Baukosten in Höhe von mind. 55 Mio. EUR Brutto an.
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Referenzbögen:
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5 der Bekanntmachung beschrieben (MAXIMAL drei Referenzprojekte) gefordert.
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In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
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Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten
Angabe der durchgeführten Leistungen
Angabe der Baukosten nach DIN 276 einschl. MwSt.
Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen
Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern
sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung
Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse
Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftragnehmer, ARGE-Partner, Angestellter usw.)
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Dazu wird ein Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
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Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
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Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal zwei Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
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Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
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Hinweis:
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz, reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
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2.3.2.2 Eignungskriterium Fachkunde
Die Erfahrungen in unten genannten Bereichen sind anzugeben; auf Verlangen der Vergabestelle müssen Nachweise hierzu erbracht werden.
Fachkunde soll in folgenden Bereichen bestätigt werden können:
1. Erfahrung mit der Ermittlung von Folgekosten im Betrieb
2. Erfahrung bei der Umzugsplanung für den Nutzers im laufenden Betrieb
3. Erfahrung beim Inbetriebnahme-Management
4. Erfahrungen in Prozesssimulationen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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