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Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in Ingolstadt (ID:11127612)

Übersicht
DTAD-ID:
11127612
Region:
85049 Ingolstadt
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Vergeben werden Projektsteuerungsleistungen für folgendes Projekt: Der 1894 erbaute, unter Denkmalschutz stehende Altbau des Reuchlin-Gymnasiums soll saniert werden. Der 1965 errichtete...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.08.2015
Frist Vergabeunterlagen:
23.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
24.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Ingolstadt
Rathausplatz 2
85049 Ingolstadt
Kontaktstelle: RAe Dr. Schrems und Partner mbB, Dechbettener Str. 2, 93049 Regensburg
RA Dr. Florian Schrems
Telefon: +49 94194583000
Fax: +49 94194583999
E-Mail: vergabe@schrems-partner.de
www.ingolstadt.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Projektsteuerungsleistungen: Reuchlin-Gymnasium Generalsanierung des bestehenden denkmalgeschützten Altbaus und Neuerrichtung der Seitenflügel Ost und West sowie Neubau einer Einfachturnhalle auf dem Gelände der Grundschule Auf der Schanz.
Vergeben werden Projektsteuerungsleistungen für folgendes Projekt:
Der 1894 erbaute, unter Denkmalschutz stehende Altbau des Reuchlin-Gymnasiums soll saniert werden. Der 1965 errichtete Klassentrakt im Westen und der östl. gelegene Sport- und Klassentrakt werden abgebrochen und neu errichtet. Die nicht vom Bau betroffenen Bauteile bleiben während der Bauzeit in Betrieb. Bei den Baufeldern der beiden Anbauten handelt es sich um Baulücken, die zum einen durch private Wohnhäuser und zum anderen durch den Altbau des Reuchlin-Gymnasiums begrenzt werden. Die Platzverhältnisse sind aufgrund der Lage der Schule in der Innenstadt äußerst beengt.
Zur Beauftragung der Planer für diese Maßnahme wurden im Jahr 2014 bereits VOF-Verfahren durchgeführt.
Neben diesen Maßnahmen wird vorauslaufend auf einem nahe gelegenen Schulgrundstück eine Einfachturnhalle errichtet. Für die Planung der Turnhalle wurde ein weiteres Planungsteam beauftragt.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Generalsanierung und die Neubauten am Reuchlin-Gymnasium belaufen sich nach Kostenschätzung auf ca. 28 Mio. Euro. Der Kostenrahmen für die separate Maßnahme der Sporthalle beträgt voraussichtlich 2,0 Mio. Euro. Die Planungen der Sanierung des Reuchlin-Gymnasiums befinden sich derzeit in der Leistungsphase 3. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2017, die Fertigstellung für 2022 anvisiert. Die „Leistungsphase 9“ dauert also bis 2026. Die Planung der Einfachturnhalle Auf der Schanz befindet sich in Leistungsphase 2.
Es sind vom Projektsteuerer beide Maßnahmen (Generalsanierung Neubauten Gymnasium einerseits und Sporthalle andererseits) zu betreuen.
Eine gegenseitige zeitliche Abhängigkeit der Maßnahmen besteht wie folgt:
BA 1: Neubau der Turnhalle,
BA 2: Abbruch Anbau Ost und Neubau,
BA 3: Abbruch Anbau West und Neubau,
BA 4: Sanierung Altbau.
Vergeben werden folgende Leistungen:
Projektsteuerungsleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft gem. Projektsteuerungsvertragsmuster
HAV-KOM 4, Leistungsstufe 1 (Projektvorbereitung, jedoch ohne Leistungen 1.1 und 1.4 gem. HAV-KOM 4 ZVB), Leistungsstufe 2 (Vorplanung, Entwurfs- und
Genehmigungsplanung (jedoch ohne Leistung 2.2 gem. HAV-KOM 4 ZVB), Leistungsstufe 3 (Ausführungsvorbereitung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und
Mitwirkung bei der Vergabe), Leistungsstufe 4 (Objektüberwachung), Leistungsstufe 5 (Projektabschluss). Der Projektsteuerer soll auch die „Leistungsphase 9“ erbringen, also während der Gewährleistungsfristen die Objektbetreuung und Dokumentation (Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen sowie Überwachen der Beseitigung von Mängeln, die innerhalb der Verjährungsfristen auftreten).
Die vorgenannten Leistungen werden in Abweichung der Leistungsstufen nach Vertragsmuster nach folgenden Vertragsstufen
vergeben:
Vertragsstufe 1: Leistungsstufe 1 (ohne 1.1 und 1.4) und Leistungsstufe 2 bis inkl. Vorplanung (jedoch ohne 2.2 gem. HAV-KOM 4 ZVB)
Vertragsstufe 2: Leistungsstufe 2 nur Entwurfsplanung (ohne 2.2 gem. HAV-KOM 4 ZVB)
Vertragsstufe 3: Leistungsstufe 2 Genehmigungsplanung (ohne 2.2 gem. HAV-KOM 4 ZVB) sowie Leistungsstufen 3, 4 und 5 komplett sowie Objektbetreuung und Dokumentation während der Gewährleistungsfristen („Leistungsphase 9“).
Die Beauftragung erfolgt stufenweise gem. vorstehender Vertragsstufen. Auf die Beauftragung der jeweils weiteren
Vertragsstufe hat der Auftragnehmer keinen Anspruch.
Der voraussichtliche grobe Gesamtkostenrahmen inkl. Planerhonorare und Projektsteuererhonorar liegt bei ca.
30 000 000 EUR brutto (28 Mio. Euro Gymnasium, 2 000 000 EUR Sporthalle).

CPV-Codes: 71541000

Erfüllungsort:
Ingolstadt.
Nuts-Code: DE211

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
305108-2015

Vergabeunterlagen:
1. Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Etwaige Kosten für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
2. Die Bewerbungsunterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag bzw. in Packpapier fest verpackt einzureichen. Der Name des VOF-Verfahrens ist mittels des gestellten Etiketts deutlich auf dem Umschlag/der Verpackung zu vermerken. „Offene“ Ordner können nicht akzeptiert werden.
3. Die Bewerbung ist nur und ausschließlich auf den von der Kontaktstelle ausgegebenen Formularen und ausschließlich Papierform möglich. Werden diese Formulare nicht genutzt, wird die Bewerbung ausgeschlossen. Die Kontaktstelle kann jedoch (nur ausdrücklich!) verlangen, dass zusätzlich (!) zu den Papierunterlagen die Unterlagen als editierbare Datei zugemailt werden; dies gilt jedoch nur bei ausdrücklicher Anforderung durch die Kontaktstelle.
Verbindlich sind in jedem Fall nur die Unterlagen in Papierform!
4. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (RAe Dr. Schrems und Partner mbB) und nur per E-Mail an vergabe@schrems-partner.de angefordert werden.
5. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich einseitig zu bedrucken. Es ist ausschließlich das Format DIN-A4 (soweit nicht ausdrücklich für Pläne DIN-A3 zugelassen) zugelassen.
6. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind in einem sog. „Leitz-Ordner“ (o. ä.) ohne Heftklammern, Binder u. ä. einzureichen (damit die Unterlagen schnell gescannt werden können!). Es ist kopierfähiges Papier (keine dicken Kartons etc.) zu verwenden. Spiralbindungen u. ä. sind nicht zugelassen.
7. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen.
8. Wenn und soweit in den Übersichts-Formularen gemachte Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung im Formular Referenz Detail heilt dies nicht. Sind in Übersichts-Formularen z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet.
9. Die Vergabestelle behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden kurzen Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
10. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt und auch nicht zurückgesandt.
11. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (ARGE) führen zum Ausschluss aller Beteiligten. Dies gilt auch dann, wenn Mehrfachbewerber als Subplaner vorgesehen sind. Beispielsweise Fachplanungsbüros dürfen also nicht bei verschiedenen Bewerbern als Subunternehmer teilnehmen. Sie müssen sich auf einen Bewerber festlegen.
12. Die Bewerbung selbst muss zwingend bei der Kontaktstelle, der Kanzlei Dr. Schrems und Partner mbB, Dechbettener Str. 2, 93049 Regensburg (nicht bei der Vergabestelle!), eingereicht werden.
13. Maßgeblich ist der fristgerechte Eingang der Unterlagen bei der Kontaktstelle per Post, auf die fristgerechte Absendung kommt es nicht an.
14. Angaben zum Umsatz können zunächst durch Eigenerklärung erfolgen. Die Umsätze sind aber auf Aufforderung durch die Vergabestelle durch geeignete Unterlagen nachzuweisen, neben Jahresabschluss z. B. auch einer Bestätigung des Steuerberaters. Hinweis 15 bleibt unberührt!
15. Soweit lediglich Angaben / Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln [auch nach dem Verfahren] entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein [bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als diese Bekanntmachung, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen].
16. Bewerbergemeinschaften (ARGE):
a. Bewerbergemeinschaften (ARGE) haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine ARGE bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften mit bevollmächtigtem Vertreter. Der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen (Formular „ARGE-Erklärung“).
b. Jedes ARGE-Mitglied muss das Formular „Bewerbererklärung“ ausfüllen und die dort geforderten Nachweise erbringen.
c. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber und späterem Vertragspartner erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung [Teilnahmeantrag] grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer ARGE und/oder benannter Subunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
d. Bei einer ARGE sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben.
17. Subunternehmer:
a. Will ein Bewerber [auch als Mitglied einer ARGE] sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen [z. B. Subplaner], so ist der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht, z. B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten, hier: „Formular Subplaner-Erklärung“; in diesem Fall sind auch für den Dritten die für Bewerber erforderlichen Erklärungen bzw. Nachweise vorzulegen.
b. Jeder Subplaner muss das Formular Bewerbererklärung ausfüllen und die dort geforderten Nachweise erbringen!
c. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber-Struktur (ARGE, Einbeziehung von Subplanern usw.) und Struktur des späteren Vertragspartners erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung [Teilnahmeantrag] grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung benannter Subunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
18. Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich per E-Mail an vergabe@schrems-partner.de zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben.

Termine & Fristen
Unterlagen:
23.09.2015 - 14:00 Uhr

Angebotsfrist:
24.09.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.01.2016 - 30.06.2026

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung:
Höhe Personenschäden: 5 000 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftpflichtversicherung 2-fach pro
Versicherungsjahr
zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Höhe sonstige Schäden: 5 000 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftpflichtversicherung 2-fach pro
Versicherungsjahr
zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein.
Aktueller Nachweis über das Bestehen der Versicherung (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung)
erforderlich. Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen und vorbehaltlosen (!) Erklärung
einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsnehmer eine Versicherung mit den o.
g. Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige
Versicherungsschein nachgereicht werden. Bis zur Vorlage eines gültigen Versicherungsscheins können
Zahlungen zurückgehalten werden.

Zahlung:
HAV-KOM 4-Vertragsmuster in der bei Auftragserteilung geltenden Fassung samt AVB und ZVB. Weitere
Vertragsbedingungen der Stadt Ingolstadt, die den Bietern der Verhandlungsphase zur Verfügung gestellt
werden.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Bei juristischen Personen: Nachweis der Eintragung im Handelsregister (nicht älter als diese
Bekanntmachung), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft wie
auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen.
2. Bei Partnerschaftsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung:
Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als diese Bekanntmachung).
3. Erklärung jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers, dass
Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 VOF nicht vorliegen.
4. Erklärung jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers, dass
Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
5. Erklärung jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers gemäß § 4 Abs. 2
VOF.
6. Erklärung und Nachweise jedes Bewerbers oder Mitglieds einer ARGE sowie jedes Subunternehmers gem. §
4 Abs. 3 VOF.
7. Bestätigung des Steuerberaters o. ä., dass der Mindestlohn bezahlt wird (§ 13 Mindestlohngesetz in
Verbindung mit § 14 Arbeitnehmer-Entsendegesetz).
8. Verpflichtungserklärung, den Mindestlohn zu zahlen.
9.Versicherungsbestätigung gem. III.1.1.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Angabe des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Projektsteuererleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft.
2.) Angabe der Personalstärke Projektsteuerer des Bewerbers mit Angabe der Vollzeitstellen (> 38 h/Woche).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestkriterium zu 2.) Personalstärke: mind. 2 Projektsteuerer in Vollzeit (> 38 h/Woche); liegt dies nicht vor, wird die Bewerbung sofort ausgeschlossen.

Technische Leistungsfähigkeit
1.) Referenzportfolio 1 = Liste A der in den letzten 5 Jahren erbrachten Projektsteuerungsleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft mit mindestens der Projektstufe 2 bereits erbracht für Bildungsbauten,insbesondere allgemeinbildende Schulen (ohne Grundschulen!) entsprechend BayEUG oder Universitäten, Kunsthochschulen oder Fachhochschulen entsprechend BayHSchG, mit Angaben zu:
a.) Auftraggeber mit Anschrift,
b.) Art des Gebäudes/Bauprojekts (Art des Bildungsbaus)
c.) Art der Baumaßnahme (z. B. Neubau, Sanierung, Umbau ...)
d.) erbrachten Projektstufen,
e.) erbrachten Handlungsbereichen,
f.) Größenordnung des Projekts (Kosten der KG 200-700),
g.) ob Fachplanerleistungen ebenfalls überwacht wurden,
h.) ob der zuständige Projektleiter noch beim Bewerber arbeitet,
i.) ob Denkmalschutz betroffen,
j.) ob Sanierung im laufenden Betrieb betroffen,
k.) zur Kostensicherheit (bei öffentlichem Auftraggeber: Referenzschreiben, bei privatem Auftraggeber Referenzschreiben oder Eigenerklärung mit nachvollziehbarer Begründung),
l.) zur Terminsicherheit (bei öffentlichem Auftraggeber: Referenzschreiben, bei privatem Auftraggeber Referenzschreiben oder Eigenerklärung mit nachvollziehbarer Begründung).
2.) Referenzportfolio 2 = Liste B der in den letzten 5 Jahren erbrachten Projektsteuerungsleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft mit BESONDERS BEENGTEN RÄUMLICHEN PLATZVERHÄLTNISSEN DES BAUVORHABENS mit Angaben zu:
a.) Auftraggeber,
b.) Art des Bauprojekts/Gebäudes (z. B. Schulbau, Verwaltungsbau, Privatbau, ...),
c.) erbrachten Projektstufen,
d.) erbrachten Handlungsbereichen,
e.) Größenordnung des Projekts (Kosten der KG 200-700).
Die Referenzen des Portfolios 2 = Liste B können, müssen aber nicht, ganz oder teilweise mit Referenzen der übrigen Portfolios übereinstimmen!
3.) Referenzportfolio 3 = Liste C: Liste mit Projektsteuerungsleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, bei welchem vom Bewerber FÖRDERMITTEL zu betreuen waren mit Angaben zu:
a.) Fördermittelhöhe,
b.) Fördermittelquelle,
c.) erbrachen Projektstufen,
d.) erbrachten Handlungsbereichen.
Die Referenzen des Portfolios 3 = Liste C können, müssen aber nicht, ganz oder teilweise mit Referenzen der übrigen Portfolios übereinstimmen!
4.) Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Personals:
a.) Angabe zur Berufserfahrung des für das Projekt vorgesehenen Projektleiters,
b.) Angabe zur Berufserfahrung des stellvertretenden für das Projekt vorgesehenen Projektleiters.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
MINDESTKRITERIUM zu 1.) Referenzportfolio 1 = Liste A: für die Wertung eines Projekts: mindestens die Projektstufe 2 muss im Referenzzeitraum bereits erbracht sein; ist die Projektstufe 2 nicht bereits erbracht, wird das jeweilige Projekt nicht gewertet.
MINDESTKRITERIUM zu 1.) Referenzportfolio 1 = Liste A: mindestens bei einem Projekt müssen die Leistungsstufen 3 komplett und die Leistungsstufe 4 weitgehend im Referenzzeitraum erbracht sein, wobei bei Leistungsstufe 4 die Inbetriebnahme des Objekts ausreichend für die Erfüllung der Leistungsstufe 4 ist; liegt nicht mindestens 1 Projekt dieser Art vor, wird die Bewerbung sofort ausgeschlossen.
zusätzliches MINDESTKRITERIUM zu 1.) i.) (Denkmalschutz): gewertet werden nur Referenzen, bei welchen im Referenzzeitraum die Projektstufe 3 komplett und die Projektstufe 4 weitgehend (Inbetriebnahme des Projekts) im Referenzzeitraum erbracht ist.
zusätzliches MINDESTKRITERIUM zu 1.) j.) (Sanierung im lfd. Betrieb): gewertet werden nur Referenzen, bei welchen die Projektstufe 3 komplett und die Projektstufe 4 weitgehend (Inbetriebnahme des Projekts) im Referenzzeitraum erbracht ist.
MINDESTKRITERIUM zu 2.) Referenzportfolio 2 = Liste B: gewertet werden nur Referenzen, bei welchen die Projektstufen 2 und 3 komplett und die Projektstufe 4 weitgehend (Inbetriebnahme des Projekts) erbracht ist; ist die Projektstufe 2 nicht bereits erbracht, wird das Projekt nicht gewertet.
MINDESTKRITERIUM zu 3.) Referenzportfolio 3 = Liste C: gewertet werden nur Referenzen, bei welchen im Referenzzeitraum sämtliche Leistungen der Fördermittelbetreuung, von der Ermittlung und Beantragung von Fördermitteln bis inklusive Erstellen des Verwendungsnachweises, erbracht sind.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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