DTAD

Ausschreibung - Projektmanagement im Bauwesen in Ingolstadt (ID:11070485)

Übersicht
DTAD-ID:
11070485
Region:
85057 Ingolstadt
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen der Bundeswehrreform wurde der Standort an der Max-Immelmann-Kaserne in Ingolstadt aufgelassen. Der Kasernenareal umfasst ca. 39 ha, der westliche Bereich mit ca. 9 ha liegt auf dem...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.08.2015
Frist Vergabeunterlagen:
04.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
07.09.2015
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR
Hindemithstraße 30
85057 Ingolstadt
Kontaktstelle: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg
Prof. Dr. Rauch
Telefon: +49 9412973410
Fax: +49 9412973411
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Entwicklung des Standortes Max-Immelmann-Kaserne – Projektsteuererleistungen.
Im Rahmen der Bundeswehrreform wurde der Standort an der Max-Immelmann-Kaserne in Ingolstadt aufgelassen. Der Kasernenareal umfasst ca. 39 ha, der westliche Bereich mit ca. 9 ha liegt auf dem Stadtgebiet Ingolstadt, unmittelbar angrenzend an das Gewerbegebiet Zuchering Weiherfeld. Die Stadt Ingolstadt hat auf das in ihrem Stadtgebiet liegende Areal das Zugriffsrecht. Hinsichtlich eines Areals von 76 439 m2 kämen jedenfalls 2 Kommunalbetriebe (Ingolstädter Kommunalbetriebe und Bauhof (Straßenunterhalt/Brückentrupp/Signaltupp), und auch die Stadtwerke Ingolstadt für eine Nachnutzung in Betracht. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes mit der Ausweisung als öffentliche Gemeinbedarfsnutzung ist bereits beschlossen. Um die Entwicklungspotenziale auszuloten, wurde von der Stadt Ingolstadt eine Untersuchung der Anforderungen und des Flächenbedarfs der potenziellen Nutzer (Bedarfsermittlung) in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt mit Datum 24.11.2014 vor.
Es sind mittlerweile ein Generalplaner und ein Logistikplaner – stufenweise – beauftragt. In Stufe 1 wird durch die bereits beauftragten Planer eine Vorplanung erstellt mit folgenden Zielsetzungen:
(1)
Wie kann der ermittelte Bedarf an Flächen (Kommunalbetriebe ca. 31 500 m2, Bauhof ca. 20 000 m2, Stadtwerke ca. 25 600 m2) und Funktionen der in Betracht kommenden Nutzer unter weitestgehender Erhaltung der Bestandsgebäude erfüllt werden?
(2)
In einer 2. Variante hat das Planerteam Überlegungen über eine optimierte Ausnutzung der vorhandenen Flächen (insgesamt ca. 7,6 ha) anzustellen.
Ziel der Untersuchungs- und Planungsleistungen in Stufe 1 ist es, einen Grundsatzbeschluss über die weitere Projektentwicklung herbeiführen zu können.
Für den Fall, dass ein Grundsatzbeschluss zur weiteren Entwicklung einer der beiden Varianten gefasst wird, hat das Planungsteam die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit einer Kostenberechnung zu erstellen. Ziel dieser Stufe 2 im Falle ihres Abrufs ist es dann, eine Projektgenehmigung (interner Beschluss) herbeizuführen. Die weiteren Leistungsphasen der Planer werden dann ebenfalls stufenweise beauftragt.
Bis Anfang der 38. KW wird die Stufe 1 der Planerleistungen abgeschlossen sein, so dass der Planungsausschuss eine Entscheidung fällen kann, ob, und wenn ja, in welcher Variante und mit welchen Nutzern eine weitere Planung und Realisierung in Betracht kommt. Für den Fall, dass der Planungsausschuss die Entscheidung über die weitere Planung und Realisierung des Projekts fällt, wird ein Projektsteuerer beauftragt, der – ebenfalls stufenweise – die Projektentwicklung und -realisierung begleitet.
Die Beauftragung des Projektsteuerers ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Mit dem Projektsteuerer soll – stufenweise – ein Vertrag nach HAV-KOM mit dem dazugehörigen Leistungsbild geschlossen werden. Die Projektsumme wird sich in einer Größenordnung von ca. 40 bis 60 000 000 EUR bewegen.
Für den Fall der Projektgenehmigung ist es das Ziel, eine öffentlich-rechtliche Genehmigung bis Mitte 2016 zu erreichen. Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe sollen bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Baubeginn ist für Frühjahr 2017 geplant, Fertigstellung Mitte bis Ende 2019.
Der stufenweise Auftrag über die Projektsteuerungsleistungen erstreckt sich also auf einen Zeitraum ab ca. November 2015 bis Ende 2019.
Die voraussichtlichen Projektkosten liegen bei ca. 40 bis 60 Mio. EUR netto.

CPV-Codes: 71541000

Erfüllungsort:
Ingolstadt.
Nuts-Code: DE211

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
282547-2015

Vergabeunterlagen:
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (RAe Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg) und nur per E-Mail angefordert werden. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail, zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag bei der Kanzlei Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen.
Das Formular „Teilnahmeantrag“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses oder ist es nicht unterschrieben, ist die Bewerbung ganz ausschließen.
Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Dies gilt ebenso für gemachte bzw. nicht gemachte Angaben in den Projektdatenblättern. Der Auftraggeber behält sich vor, im Bewerbungsbogen fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

Termine & Fristen
Unterlagen:
04.09.2015 - 14:00 Uhr

Angebotsfrist:
07.09.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
15.11.2015 - 31.12.2019

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten
Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag.
Nicht älter als 2 Monate.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Zahlung:
Entsprechend Vertragsmuster HAV-KOM.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Bei juristischen Personen Nachweis der Eintragung im Handelsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung).
Bei Partnerschaften Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung).
Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen.
Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz brutto (Leistungsbild Projektsteuerung in der Bau- und Immobilienwirtschaft) im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- undVerlustrechnungen.

Technische Leistungsfähigkeit
Nachweise gem. § 5 Abs. 5 VOF; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind gem. § 4 Abs. 3 VOF namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlageder Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung), durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. Zu den jeweiligen Referenzprojekten sind entsprechende Referenzbescheinigungen der Auftraggeber vorzulegen. Aus diesen soll vor allem auch die Kosten- u. Termintreue hervorgehen.
Eigenerklärungen über:
A.) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Anzahl Projektsteuerer:Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung).
B.) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern – Bewerbungsbogen/Projektdatenblättern – zu machen):
1.) Referenzportfolio der letzten 10 Jahre (Inbetriebnahme zwischen 1.8.2005 und 31.7.2015) mit Angaben zu:
a.) Art der Aufgabenstellung:
— Betriebshof (kommunal oder gewerblich),
— Konversionsfläche (z. B. militärisch),
— Umplanung Bestandsobjekt,
— Verwaltungsgebäude,
— Kantine,
— Lagerhalle,
— Werkstätte,
— Garage,
— Labor (chemische und mikrobiologische Trinkwasseruntersuchung).
b.) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen des Leistungsbildes Projektsteuerung (Angabe in Prozentpunkten),
c.) Auftraggeber,
d.) Größenordnung des Projekts:
— Projektkosten in EUR netto (hier: mind. 40 000 000 EUR Projektkosten netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 30 000 000 EUR Projektkosten netto und mehr aufweisen),
e.) Kosten,
f.) Termine,
g.) maßgeblich verantwortlicher Projektleiter noch im Büro.
C.) Angaben zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Personals:
1.) Angabe zur Berufserfahrung des für das konkrete Projekt vorgesehenen Projektleiters,
2.) Angabe zur Berufserfahrung des für das konkrete Projekt vorgesehenen stellv. Projektleiters.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Referenzen müssen zwingend zwischen dem 1.8.2005 und 31.7.2015 in Betrieb genommen worden sein (gesamte Maßnahme), sonst werden sie nicht gewertet.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Zugehörige Dokumente
06.08.2016
Ergänzungsmeldung
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen