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Ausschreibung - Qualifizierende Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante (AGH-Garten- und Landschaftsbau) in Dietzenbach (ID:4575782)

Auftragsdaten
Titel:
Qualifizierende Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante (AGH-Garten- und Landschaftsbau)
DTAD-ID:
4575782
Region:
63128 Dietzenbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.12.2009
Frist Vergabeunterlagen:
14.12.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Anstrich-, Verglasungsarbeiten, Landschaftsgärtnerische Arbeiten, Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
CPV-Codes:
Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
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Interessenbekundungsverfahren -formloser Teilnahmewettbewerb außerhalb

förmlichen EG-Vergaberechts-.

Aktenzeichen: 09-PROARBEIT-41.

1. Auftraggeber: Pro Arbeit - Kreis Offenbach - AöR, Straße:

Werner-Hilpert-Str. 1, 63128 Dietzenbach, Deutschland. Zu Hdn. von: Herr

Werth, Tel.: 06074/81808285, digitale Adresse (URL):

http://www.proarbeit-kreis-of.de.

2. Art der Leistung: Dienstleistung.

3. Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:

Qualifizierende Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante (AGH-Garten- und Landschaftsbau).

4. Frist, bis zu der die Interessenbekundung eingegangen sein muss: 14. Dez. 2009, 12.00 Uhr.

5. Leistungsbeschreibung.

Art und Umfang des Auftragsgegenstandes:

Es sollen qualifizierende Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante

nach Paragr. 16 d SGB II eingerichtet werden, mit dem Ziel, erwerbsfähige

Hilfebed?rftige für die Dauer des Projektzeitraums vom 1. Jan. 2010 bis zum

31. Dez. 2010 in T?tigkeitsfeldern so zu beschäftigen und zu fördern, dass für

den Arbeitsmarkt verwertbare Fähigkeiten und Kenntnisse erworben werden

können, die die Aufnahme einer Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt oder einer

Ausbildung möglich machen.

Zielgruppe sind Jugendliche und Erwachsene mit nicht ausreichenden

Qualifikationen für den 1. Arbeitsmarkt. Für diese Gruppe sollen zusätzliche

Arbeitsgelegenheiten geschaffen wer-den, die mit einer intensiven

sozialp?dagogischen Betreuung und praktischen Fachanleitung verbunden sind.

Dabei sollen die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen nicht nur beschäftigt,

sondern auch im Zusammenhang mit Arbeitsinhalten so qualifiziert werden, dass

sie im Anschluss in eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige

Beschäftigung oder Ausbildung übergeleitet werden können. Während der Dauer

der Arbeitsgelegenheit soll der Projekttr?ger die jeweiligen Teilnehmer aktiv

durch entsprechende Programme bei der Suche nach einem Arbeits- bzw.

Ausbildungsplatz unterstützen.

Arbeitsgelegenheiten nach Paragr. 16 d SGB II begründen kein Arbeitsverhältnis

im Sinne des Arbeitsrechts. Sie müssen zusätzlich sein und im öffentlichen

Interesse liegen.

Arbeiten sind zusätzlich, wenn sie ohne die Förderung nicht, nicht in diesem

Umfang, oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können.

Arbeiten, die auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung durchzuführen sind

oder die üblicherweise von juristischen Personen des öffentlichen Rechts

durchgeführt werden, sind nur f?rderungsf?hig, wenn sie ohne die Förderung

vorauss. erst nach zwei Jahren durchgeführt werden. Arbeiten liegen im

öffentlichen Interesse, wenn das Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient.

Arbeiten, deren Ergebnis überwiegend erwerbswirtschaftlichen Interessen oder

den Interessen eines begrenzten Personenkreises dienen, liegen nicht im

öffentlichen Interesse.

Der Projekttr?ger hat durch Abstimmung mit den geeigneten Stellen (z. B.

Handwerkskammer, IHK) darzustellen und ggf. nachzuweisen, dass im Zusammenhang

mit der Einrichtung der Arbeitsgelegenheit keine Wettbe-werbsnachteile bei

bestehenden Unternehmen entstehen, die Arbeitsgelegenheit reguläre

Beschäftigungsverhältnis-se nicht verdrängt oder beeinträchtigt und durch die

Ar-beitsgelegenheit die Schaffung neuer Arbeitsplätze nicht gefährdet oder

verhindert wird.

Es sollen der Berufsbereich -Gärtner/-in im Garten- und Landschaftsbau- sowie

weitere Berufsbereiche (Handwerk, Büro) abgedeckt werden. Handwerkliche

Fertigkeiten und Grundqualifikationen sowie Einblicke in betriebliche

Arbeitsabläufe sollen vermittelt werden.

Die Arbeitsgelegenheit soll ferner die Möglichkeit bieten,

(neue) berufliche Perspektiven zu vermitteln.

Es sollen die nachfolgenden Regelungen gelten:

- Die Dauer der Maßnahme betr?gt maximal 12 Monate.

- Die Maßnahme ist auf 30 Teilnehmer ausgerichtet.

- Die Arbeitszeit soll maximal 30 Stunden pro Woche umfassen, wobei der

Qualifizierungsanteil davon durchschnittlich mindestens 10 Stunden wöchentlich

betragen soll.

- Während der Maßnahme sollen die Teilnehmer ein höchstens vierw?chiges

Betriebspraktikum absolvieren.

- Inhaltlich soll die Arbeitsgelegenheit möglichst die Berufsbereiche

Gärtner/in im Garten- und Landschaftsbau sowie Maler/in, Lackierier/in und

Bürofachkraft abdecken.

Ziel der Maßnahme ist die Beendigung des Leistungsbezuges nach dem SGB II

durch Aufnahme von Arbeit oder einer Ausbildung. Insbesondere geht es um die

praxisnahe Heranf?hrung oder Wiedereinführung an bzw. in die Arbeitswelt durch

qualifizierte fachliche Anleitung mit handlungs-pädagogischen Methoden.

Konkrete Angaben des möglichen Betrags je Monat (Kostenpauschale), zu dem der

Tr?ger unter den genannten Bedingungen einen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen

auf Basis der jeweiligen Arbeitsstundenzahl fördern will, hat der Tr?ger in

seinem Preisvorschlag anzugeben.

Die Kostenpauschale wird für die Monate, in denen der Hilfebed?rftige

beschäftigt wird, ggf. anteilig gewährt.

Für Hilfebed?rftige, die vor Ablauf der F?rderfrist in eine reguläre

Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden oder aus einem sonstigen

Grund ausscheiden,

wird die Kostenpauschale nur bis zum Tag des Austritts des Teilnehmers bzw.

bis zur Abmeldung des Teilnehmers durch den Fallmanager gezahlt.

Der freigewordene Teilnehmerplatz kann sofort mit einem neuen Teilnehmer

besetzt werden, für den eine neue Kostenpauschale je Teilnahmemonat bzw. bis

zum Austrittsdatum gewährt wird.

Zielgruppe:

sind Jugendliche und Erwachsene mit nicht ausreichenden Qualifikationen für

den 1. Arbeitsmarkt. Für diese Gruppe sollen zusätzliche Arbeitsgelegenheiten

geschaffen werden, die mit einer intensiven sozialp?dagogischen Betreuung und

praktischen Fachanleitung verbunden sind.

Versicherungsschutz:

Die Ma?nahmeteilnehmer sind während der Ausübung der Tätigkeit durch den

Grundsicherungstr?ger kranken-, pflege- und rentenversichert.

Der Tr?ger ist verpflichtet, für die Teilnehmer während der Maßnahme den

Versicherungsschutz in der Unfallversicherung und der Haftpflichtversicherung

sicherzustellen.

Bewerber:

Als Tr?ger kommen alle geeigneten natürlichen oder juristischen Personen und

Personengesellschaften in Betracht, die f?rderungsf?hige Maßnahmen selbst

durchführen. Um f?rderw?rdig zu sein, sollte eine Arbeitsgelegenheit

bestimmten Anforderungen entsprechen, u.a. müssen Art und Umfang, Inhalt und

Struktur klar beschrieben sein.

Definition Arbeitsgelegenheiten:

Arbeitsgelegenheiten nach Paragr. 16 d SGB II begründen kein Arbeitsverhältnis

im Sinne des Arbeitsrechts. Sie müssen zusätzlich sein und im öffentlichen

Interesse liegen.

Arbeiten sind zusätzlich, wenn sie ohne die Förderung nicht, nicht in diesem

Umfang, oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können.

Arbeiten, die auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung durchzuführen sind

oder die üblicherweise von juristischen Personen des öffentlichen Rechts

durchgeführt werden, sind nur f?rderungsf?hig, wenn sie ohne die Förderung

vorauss. erst nach zwei Jahren durchgeführt werden. Arbeiten liegen im

öffentlichen Interesse, wenn das Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient.

Arbeiten, deren Ergebnis überwiegend erwerbswirtschaftlichen Interessen oder

den Interessen eines begrenzten Personenkreises dienen, liegen nicht im

öffentlichen Interesse.

Der Projekttr?ger hat durch Abstimmung mit den geeigneten Stellen (z. B.

Handwerkskammer, IHK) darzustellen und ggf. nachzuweisen, dass im Zusammenhang

mit der Einrichtung der Arbeitsgelegenheit keine Wettbewerbsnachteile bei

bestehenden Unternehmen entstehen, die Arbeitsgelegenheit reguläre

Besch?ftigungsverh?ltnisse nicht verdrängt oder beeinträchtigt und durch die

Arbeitsgelegenheit die Schaffung neuer Arbeitsplätze nicht gefährdet oder

verhindert wird.

Die Leistung ist an einem Ma?nahmeort zu erbringen, den die Teilnehmer aus den

Städten und Gemeinden des Kreises Offenbach mit öffentlichen Verkehrsmitteln

gut erreichen können.

Das Konzept soll nähere Auskünfte zur Erreichbarkeit des Ma?nahmeortes

(Anbindung an Bus/Bahn etc.) enthalten.

Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV).

Hauptgegenstand: 85000000 Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Erg?nzende Gegenstände: -.

Ort der Ausführung/Erbringung der Leistung: -.

NUTS-Code: DE71 Darmstadt.

Zeitraum der Ausführung: vorauss. vom 1. Jan. 2010 bis 31. Dez. 2010.

6. Wertungsmerkmale: Angebote (Bewerbungen) im Rahmen eines etwa 10-seitigen

Kurzkonzepts sind schriftlich unter Angabe eines Preisvorschlags und einer

Eigenerkl?rung zur Eignung an die zuständige Angebotsstelle Pro Arbeit - Kreis

Offenbach - AöR, Abteilung Arbeitsmarktpolitische Instrumente,

Werner-Hilpert-Str. 1, 63128 Dietzenbach, Deutschland, zu richten.

Sollten drei oder mehr Bewerbungen eingehen, behält sich die Angebotsstelle

vor, eine Vorauswahl anhand der gewählten Methodik, der Integrationsstrategie

und des Preis-Leistungs-Verhältnisses für weiterführende Verhandlungsgespr?che

zu treffen.

Die ausgewählten Bewerber erhalten einen Vertragsentwurf.

Die Verhandlungsgespr?che sollen in der 51. KW 2009 und in der 52. KW 2009

erfolgen.

7. Auskünfte erteilt: siehe unter 1.

8. Sonstige Angaben:

Seitens der Bewerber sind Eigenerklärungen zur Fach-kunde, zur

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abzugeben.

Diese Eigenerklärungen sind mit dem Konzept und dem Preisvorschlag vorzulegen.

Fachkundig ist ein Bieter, der umfassende und aktuelle Erfahrungen, Kenntnisse

und Fertigkeiten für die zu erbringende Leistung nachweist, um diese

fachgerecht vorzubereiten und auszuführen.

Leistungsf?hig ist ein Bieter, der nachweist, dass er den Auftrag fachlich

einwandfrei und fristgerecht ausführen kann.

Zuverl?ssig ist ein Bieter, der eine ordnungsgemäße Vertragserfüllung und

Betriebsführung nachweisen kann und die für die Art der Geschäfte geltenden

öffentlich-rechtlichen Vorschriften einhält.

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