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Ausschreibung - Rahmenvertrag über den Bezug von Softwareprodukten und Dienstleistungen in Schleuse Ems (ID:7975711)

Auftragsdaten
Titel:
Rahmenvertrag über den Bezug von Softwareprodukten und Dienstleistungen
DTAD-ID:
7975711
Region:
56130 Schleuse Ems
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.02.2013
Frist Angebotsabgabe:
25.02.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem geeigneten autorisierten Handelspartner, der auf Basis des vorgenannten Rahmenvertrages die Softwareprodukte liefert bzw. die Dienstleistungen (z.B. Planungs- und Migrationsworkshop, Proof of Concept, Health-Check vorhandener Umgebungen, proaktive Maßnahmen)erbringt.
Kategorien:
Software
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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1. Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung gemäß § 3 Abs. 1 VOL/A

2. Bezeichnung der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle

Bezeichnung

Landesbetrieb Daten und Information

Postanschrift

Römerstraße 41

56130 Bad Ems

Telefon-Nummer: 02603/605-0

Telefax-Nummer:

E-Mail-Adresse: ausschreibungen@ldi.rlp.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:

3. Bezeichnung der den Zuschlag erteilenden Stelle

Wie Ziffer 2

4. Bezeichnung der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind

Wie Ziffer 2

5. Form der Angebote

Postalischer Versand

6. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungerbringung

Das Land Rheinland-Pfalz hat mit der VMware International Ltd. Irland einen Rahmenvertrag über den

Bezug von Softwareprodukten und Dienstleistungen geschlossen. Gegenstand des Rahmenvertrages ist die

Festlegung der Bedingungen und Konditionen, unter denen die bezugsberechtigten staatlichen Stellen und

Einrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz Lizenzen und Dienstleistungen der Firma VMware International Ltd.

über autorisierte Handelspartner erwerben können.

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem geeigneten

autorisierten Handelspartner, der auf Basis des vorgenannten Rahmenvertrages die Softwareprodukte

liefert bzw. die Dienstleistungen (z.B. Planungs- und Migrationsworkshop, Proof of Concept, Health-Check

vorhandener Umgebungen, proaktive Maßnahmen)erbringt.

Rheinland-Pfalz

Postanschrift

Ergänzende / Abweichende Angaben zum Leistungsort:

Die Leistungen sind innerhalb des Landes Rheinland-

Pfalz zu erbringen. Der Leistunsort ist die jeweils

in der Bestellung benannte Lieferadresse, vgl.

Vergabeunterlagen.

7. ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose

Angebote sollen eingereicht werden für: die Gesamtleistung

Anzahl der Lose: kein Los vorhanden

8. ggf. Zulassung von Nebenangeboten

Nebenangebote sind nicht zugelassen

9. etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Die Rahmenvereinbarung tritt mit der Zuschlagserteilung in Kraft und hat eine Laufzeit von maximal 3 Jahren.

Das Vertragsverhältnis endet ggf. auch vor Ablauf der vorgenannten Vertragslaufzeit ohne dass es einer

Kündigung bedarf, bei Erreichen der Obergrenze von netto 200.000 Euro.

Dauer (ab Auftragsvergabe)

In Monaten: 36

10.

Bezeichnung der Stelle, die die Vergabeunterlagen und die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes

abgibt

Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz

Zu den unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die

Verdingungsunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle

eingesehen werden.

11. Ablauf der Angebotsfrist

25.02.2013 12:00

12. Ablauf der Bindefrist

31.03.2013 23:59

14. Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen

Nachweis einer Haftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden in angemessener

Höhe (mindestens jeweils 500.000 Euro für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden je

Schadensfall) nachzuweisen oder alternativ eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorzulegen, aus der

sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung vorliegen wird.

15. Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind

Die wesentlichen Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

16. Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters

Bedingung für die Auftragsvergabe

Die Angebotsabgabe ist durch einen Einzelbieter bzw. eine Bietergemeinschaft vorzunehmen. Sofern es sich

bei einem Bieter um einen Konzern oder eine Unternehmensgruppe handelt, muss deutlich werden, welcher

rechtlich selbstständige Unternehmensteil anbietet. Bieten mehrere selbstständige Unternehmensteile einer

Unternehmensgruppe müssen sie entweder gemeinsam als Bietergemeinschaft oder als Generalunternehmer

mit Unteranbietern anbieten, wobei Mischkonstellationen möglich sind, solange diese Konstellation deutlich wird

und die nachfolgenden Bestimmungen eingehalten werden.

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Angebote von Bietergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen

Bietern, deren sämtliche Mitglieder mit Namen und Anschrift zu benennen sind, finden jedoch nur

Berücksichtigung, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder angeben (Anlage 05_Bietergemeinschaft). Ein Mitglied ist von allen

übrigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bevollmächtigen.

Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen

und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/

Bietergemeinschaft ist anzugeben. Sofern nach den Vergabeunterlagen im Rahmen der Angebotserstellung

rechtsverbindliche Unterschriften gefordert sind, müssen diese von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft

oder dem bevollmächtigten Vertreter geleistet werden. Dies gilt insbesondere für die Unterzeichnung des

Angebotes. Fallen ein oder mehrere Mitglieder der Bietergemeinschaft nach der Zuschlagserteilung aus, muss

weiterhin die ordnungsgemäße Leistungserbringung sichergestellt ein. Der Auftraggeber ist unverzüglich über

den Ausfall zu informieren. Die

Aufnahme eines weiteren Mitglieds der Bietergemeinschaft ist zulässig, vorausgesetzt, der Auftraggeber hat

das neu benannte Mitglied als geeignet anerkannt. Unzulässig ist, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und

gleichzeitig als Einzelbieter anzubieten. Ein solches Verhalten wird als unzulässige wettbewerbsbeschränkende

Abrede gewertet und führt gemäß § 16 Abs. 3 f) VOL/A jedenfalls zum Ausschluss beider Angebote. Gleiches

gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften beteiligt.

Nachweis über die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer

Der Bieter hat mit seinem Angebot die nachfolgenden Eigenerklärungen abzugeben (den Vergabeunterlagen

liegt ein entsprechendes Formblatt als Anlage 01 Eigenerklärungen bei) und mit seiner Unterschrift die

Richtigkeit der Angaben zu versichern. Der Bieter versichert, dass

1. er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt

(etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug,

Urkundenfälschung, Verstöße gegen das GWB, z.B. Preisabsprachen),

2. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur

gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers

ordnungsgemäß erfüllt hat,

3. er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat,

4. keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig

verurteilt worden ist:

a. § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b

StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),

b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),

c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die

von der EU oder in deren Auftrag verwaltet werden,

d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte

richtet, die von der EU oder in deren Auftrag verwaltet werden,

e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU Bestechungsgesetzes, Artikel

2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten

Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die

Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,

f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer

Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),

g. § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen

Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder

gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in deren Auftrag verwaltet werden

5. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches

Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein

ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit

den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind.

6. das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.

7. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt.

8. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die

"Technologie von L. Ron Hubbard" anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem

Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu

kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt.

9. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des

Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung

der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind. 10. seine Leistungen

unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-

Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des

Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden.

11. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1

Verpflichtungsgesetz sowie ein Führungszeugnis für behördliche Zwecke abzugeben

12. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und

mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. Mit seiner Unterschrift versichert der Bieter

die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den

Ziffern 1 bis 12 zunächst nicht vorgelegt werden müssen. Die Vergabestelle kann in Zweifelsfällen

entsprechende Nachweise zur Zuverlässigkeitsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf

Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes führen. Werden vorsätzlich

unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit)

abgegeben, wird die Bewerbung / der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Setzt der Bieter Nachunternehmer

ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden Erklärungen durch Unterzeichnung dieses Vordrucks Anlage

01_Eigenerklärungen abzugeben. Gleiches gilt für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft. Der Bieter hat

einen Nachweis zuerbringen, dass er im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften

des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR Abkommens eingetragen ist, in dem er

ansässig ist(Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate, Kopie genügt).

Hinweis: Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt

werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig

sind (soweit erforderlich) oder einen anderen geeigneten Nachweis (z. B. bereinigter Steuerbescheid) vor, der

einen Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit zulässt. Die geplante Rechtsform der ggf. in Gründung

befindlichen Unternehmen bzw. Bietergemeinschaften ist anzugeben.

Nachweis über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die ausgefüllten und

unterzeichneten Anlage 02_Unternehmensdarstellung seinem Angebot beizufügen. Demgemäß hat der Bieter

zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit Auskunft zu Folgendem zu geben:

Als Unternehmen am Markt präsent seit:, durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den

Jahren 2009, 2010 und 2011 in Deutschlan (brutto), durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens

aus den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Deutschland (brutto) bezogen auf das hier in Frage stehende

Geschäftsfeld, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2009,

2010 und 2011 in Deutschland, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter

in den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Deutschland in Bezug auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld.

Ist das Unternehmen noch nicht 3 Jahre am Markt tätig, ist es möglich, die genannten Angaben über die

bisherige Tätigkeit zu machen. Die Einschaltung von Nachunternehmen ist zulässig. Sofern ein Bieter eine

Bietergemeinschaft Nachunternehmen einschaltet, bietet er/sie als Generalunternehmer (GU) an. Bei der

Einschaltung von achunternehmen haftet der Auftragnehmer für die ordnungsgemäße Gesamtabwicklung

des Auftrags. Verpflichtet der Bieter für die Leistungserbringung Nachunternehmer, so sind diese im Angebot

namentlich mit den zu leistenden Aufgaben nach Art und Umfang aufzuführen (Vorlage eines abschließenden

Verzeichnisses der Nachunternehmerleistungen und der hierfür vorgesehenen Nachunternehmer). Die

Eignung der Nachunternehmer ist mit sämtlichen geforderten Nachweisen und Erklärungen zu belegen. Sofern

Bieter Nachunternehmer einsetzen wollen, muss sichergestellt sein, dass im jeweiligen Auftragsfall auch die

tatsächlich erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung jedes Nachunternehmers

(Verfügbarkeitserklärung) ist vorzulegen. Dies gilt ausdrücklich auch für den Zugriff auf Tochterunternehmen,

sofern diese rechtlich selbstständig sind. Das Fehlen des Nachunternehmerverzeichnisses sowie der

Verfügbarkeitserklärungen kann zum Ausschluss des Angebotes

führen. Der Auftraggeber hat das Recht, den Nachunternehmer abzulehnen, sofern an dessen Eignung

begründete Zweifel bestehen.Der Bieter hat bei der Übertragung von Teilen der Leistung nach wettbewerblichen

Gesichtspunkten zu verfahren, dem Nachunternehmer auf Verlangen den Auftraggeber zu benennen, ihn

davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt, sowie dem Nachunternehmer

insgesamt keine ungünstigeren Bedingungen zu stellen, als zwischen ihm und dem LDI vereinbart sind. Der

Bieter hat bei Einholung von Angeboten für Nachunternehmer regelmäßig kleine und mittlere Unternehmen

angemessen zu beteiligen. Die Vergabestelle weist zur Wahrung des Wettbewerbs ausdrücklich darauf hin,

dass die ausgeschriebenen Dienstleistungen auch von geeigneten Nachunternehmern erbracht werden

können. Fallen ein oder mehrere Nachunternehmer nach der Zuschlagserteilung aus, muss weiterhin die

ordnungsgemäße Leistungserbringung sichergestellt sein. Der Auftraggeber ist unverzüglich über den Ausfall

zu informieren. Die Aufnahme eines anderen Nachunternehmers ist unter der Voraussetzung zulässig, dass der

Auftraggeber den neu benannten Nachunternehmer als geeignet anerkennt.

Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit

Der Bieter hat mit seinem Angebot Referenzen nach Maßgabe der Anlage 03 der Vergabeunterlagen

einzureichen. Zur Feststellung der Eignung des Unternehmens wird der Bieter aufgefordert, 3 Referenzen

in Bezug auf das Unternehmen zu benennen, die vergleichbare Leistungen zum Gegenstand haben. Dabei

hat der Bieter nach einer Kurzbeschreibung der Tätigkeit stichpunktartig den Auftragsinhalt sowie den Grad

seiner Beteiligung darstellen, Zahl der Personentage, Dauer, Auftragsvolumen, eine/n Ansprechpartner/in des

Auftraggebers mit Namen und Telefonnummer anzugeben, so dass die Vergabestelle die Referenzen ohne

weiteres prüfen kann. Bei unvollständigen Angaben kann die Vergabestelle von der Bewertung der Referenz

absehen. Die Angaben sind in diese Anlage einzutragen und dem Angebot unterzeichnet beizufügen. Mit seiner

Unterschrift bestätigt der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben.

Sonstiger Nachweis

Der Bieter hat mit seinem Angebot die nachfolgende Tariftreueerklärung abzugeben [den Vergabeunterlagen

liegt ein entsprechendes Formblatt als Anlage 04 bei] und mit seiner Unterschrift die Richtigkeit derAngaben

zu versichern. Der Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz vergibt den vorliegenden

Auftrag entsprechend den Regelungen des sog. Tariftreuegesetzes nur an geeignete Unternehmen,

das heißt Unternehmen, die zuverlässig, fachkundig und leistungsfähig sind. Um dies sicherzustellen

und Wettbewerbsverzerrungen durch Dumpinglöhne zu verhindern, wird der vorliegende Auftrag nur an

Unternehmen vergeben, die versichern, ihren Arbeitnehmern die vorgenannten Mindestlöhne zu zahlen. Dies gilt

nach § 5 Tariftreuegesetz auch für ggf. eingesetzte Nachunternehmen. Der Bieter versichert demgemäß mit

Unterzeichnung dieser Erklärung und Abgabe als Bestandteil seines Angebotes, dass seine Arbeitnehmer

das Mindestentgelt gemäß § 3 Abs. 1 Landesgesetz zur Schaffung tariftreuerechtlicher Regelungen

vom 01. Dezember 2010, sog. "Tariftreuegesetz", i.H.v. 8,50 Euro brutto erhalten. Dies gilt nicht für eine

Leistungserbringung durch Auszubildende. Der Bieter verpflichtet sich, vollständige und prüffähige Unterlagen

über die eingesetzten Beschäftigten bereitzuhalten, diese dem Auftraggeber auf dessen verlangen hin

vorzulegen und die Beschäftigten auf die Möglichkeit von Kontrollen durch den Auftraggeber hinzuweisen. Setzt

der Bieter Subunternehmer ein, hat er die Nachunternehmen sorgfältig auszuwählen und insbesondere die

Angebote dahin zu überprüfen, ob sie auf der Basis des zu zahlenden Mindestentgelts kalkuliert sein können

und die entsprechende Tariftreueerklärung von dem Subunternehmer vorzulegen. Wird die geforderte Erklärung

nicht unterzeichnet vorgelegt oder werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen abgegeben, behält sich die

Vergabestelle den Ausschluss des Angebotes vor.

17. Angabe der Zuschlagskriterien

Wertungsmethode Wirtschaftlich günstiges Angebot - siehe Vergabeunterlagen -

18. Sonstiges

Die Anlage 07_Vertrauensanwalt dienen lediglich der Information und sind dem Angebot nicht gesondert

beizufügen.

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