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Ausschreibung - Rahmenvertrag über die Lieferung von Großraumfunkstreifenwagen in Hannover (ID:10958716)

Übersicht
DTAD-ID:
10958716
Region:
30177 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
PKW, Sonstige Kraftfahrzeuge, Anhänger, Fahrzeugteile
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Kurzbeschreibung:
Rahmenvertrag über die Lieferung von Großraumfunkstreifenwagen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
25.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Logistik Zentrum Niedersachsen
‐ Landesbetrieb ‐
Außenstelle Hannover
Podbielskistr. 166
30177 Hannover
Telefax‐Nr.: 0511 – 89848‐299

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Rahmenvertrag über die Lieferung von
Großraumfunkstreifenwagen
Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistung:
Dem Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) obliegt die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen
für die unmittelbare niedersächsische Landesverwaltung (vgl. § 2 der Betriebsanweisung des
LZN). Mit Zustimmung seiner Aufsichtsbehörde kann das LZN weitere Aufgaben für öffentlichrechtliche
Bedarfsträger innerhalb und außerhalb der niedersächsischen Landesverwaltung sowie
für privatrechtliche Gesellschaften in vollständiger Eigentümerschaft der öffentlichen Hand übernehmen
(vgl. § 3 Betriebsanweisung).
In dieser Zuständigkeit umfasst der Auftrag einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Großraumfunkstreifenwagen
an die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen mit einer Preisbindung von
12 Monaten sowie optional 3 einseitige Vertragsverlängerungen zu jeweils höchstens 12 Monaten
in Form einer Rahmenvereinbarung mit jeweils einem Unternehmen je Los (§ 4 Abs. 1 Satz 1
VOL/A‐EG). Einzelheiten zur Technik sind der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung
‐ Technischer Teil (Teil B) zu entnehmen.
Ob der Auftraggeber sein einseitiges Optionsrecht zur dreimaligen Vertragsverlängerung um jeweils
höchstens 12 weitere Monate ausüben wird, wird dem jeweiligen Auftragnehmer bis spätestens
3 Monate vor Vertragsende schriftlich mitgeteilt. Eine Preisänderung/‐anpassung ist nur einvernehmlich
möglich.
Die Auslieferung der mit neutralen Kennzeichengrundplatten versehenen, voll betankten Fahrzeuge
erfolgt nach Absprache:
‐ als Selbstabholung im Herstellerwerk,
‐ optional an bis zu 12 verschiedene Dienststellen der Polizei in Niedersachsen oder
‐ optional an bis zu 12 verschiedene Vertragshändler in Niedersachsen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)

Vergabenummer:
AZ: 96050‐Kfz/2015‐03.31

Vergabeunterlagen:
Die Vergabeunterlagen können bis spätestens 25. August 2015, 09:30 Uhr elektronisch unter
http://vergabe.niedersachsen.de nach kostenfreier Registrierung ab sofort kostenlos heruntergeladen
werden.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Ablauf der Angebotsfrist: 25. August 2015, 10:00 Uhr

Bindefrist:
Ablauf der Bindefrist: 16. Oktober 2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
entfällt

Zahlung:
Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), Zusätzliche
Vertragsbedingungen (ZVB) für die Ausführung von Lieferungen und Leistungen des Landes
Niedersachsen, Vergabeunterlagen, bei Skontogewährung 14 Tage Zahlungsziel, die
Vergabeunterlagen sehen im Falle der Überschreitung von Ausführungsfristen Vertragsstrafen vor.

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien:
Der Zuschlag wird im Vergabefall auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Die Wirtschaftlichkeit der Angebote wird anhand der folgenden Zuschlagskriterien bewertet (in
Klammern die prozentuale Gewichtung):
• Gesamtsumme der Lebenszykluskosten und des Anschaffungspreises (35 %)
• Technische Anforderungen (65%)
Die Punktvergabe erfolgt im Einzelnen nach Maßgabe der folgenden Grundsätze:
• Preis (35 %)
Die Punktevergabe zu diesem Zuschlagskriterium erfolgt auf Grundlage der Gesamtsumme der Lebenszykluskosten
und des angebotenen Preises (s. Angebotsblatt mit Anlage). Das Angebot mit der
niedrigsten Gesamtsumme erhält 350 Punkte. Ausgehend hiervon erfolgt für die anderen Angebote
ein Punktabzug von einem Prozent vom maximalen Punktewert je einem Prozent höherer Gesamtsumme.
Beispiel: Bei einer um 10 % höheren Gesamtsumme als bei dem niedrigsten Angebot erfolgt ein
Abzug von 10 % der maximal erreichbaren Punkte, d. h. das Angebot erhält bei der Wertung der
Gesamtsumme 315 Punkte von 350 möglichen Punkten.
• Technische Anforderungen (65 %)
Detaillierte Angaben zu diesem Zuschlagskriterium sind der, der Leistungsbeschreibung – Technischer
Teil (Teil B) beigefügten, Bewertungsmatrix zu entnehmen. Das Angebot mit der höchsten
Gewichtung (Faktor Los 1 max. 66, Los 2 max. 71) erhält 650 Punkte.
Abweichungen in der Bewertungsmatrix bzgl. Prozentangaben sind rundungsbedingt.
Wird in den Leistungsbeschreibungen ein Leistungsmerkmal mit „A“ gekennzeichnet, so handelt es
sich um eine Mindestanforderung und somit um ein Ausschlusskriterium. Wird das „A“ in der
Obergruppe (fettgedruckt) aufgeführt, so gilt dieses für sämtliche Forderungen innerhalb dieser
Obergruppe. Sämtliche Mindestanforderungen („A“) der Leistungsbeschreibungen müssen vom
Bieter zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe erfüllt werden. Bei Nichterfüllung bereits einer Mindestanforderung
wird das Angebot gem. § 19 Abs. 3 lit.


a) VOL/A‐EG zwingend von der Wertung
ausgeschlossen.
Die Optionen werden bei der Bewertung der Angebote weder leistungs‐ noch preismäßig berücksichtigt,
da der Auftraggeber zum jetzigen Zeitpunkt aus haushalterischen Gründen noch nicht sicher
weiß, ob diese Optionen bei Bedarf zur Beauftragung gelangen. Die Optionen werden im Bedarfsfall
vom Aufraggeber zu dem im Angebot angegebenen Preis beauftragt.
Im Übrigen wird bezüglich der Prüfung und Wertung der Angebote auf § 19 VOL/A‐EG verwiesen.

Geforderte Nachweise:
die mit dem Angebot vorzulegenden Unterlagen, die ggf. vom Auftraggeber für die Beurteilung der
Eignung des Bewerbers verlangt werden:
Folgende Nachweise/Erklärungen sind vorzulegen:
- Angaben zur Firma und zum Firmenprofil. Dieser Vordruck beinhaltet u. a. Angaben zur Unternehmensgröße,
zur Service‐ und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand, zum Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen, zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen im Sinne der ILO‐Konventionen
(insbesondere der Nrn. 29, 87, 98, 100, 105, 111, 138 und 182), zur Einhaltung von Sozial‐ und
Umweltstandards, zur Bonität des Unternehmens, zum Umsatz, zu den Referenzen, zu den gewerblichen
Schutzrechten und zur Kenntnisnahme des Hinweises zu § 111 GWB. (Vordruck ist
den Vergabeunterlagen beigefügt)
- ggf. Eigenerklärung über die Inanspruchnahme von wesentlichen Subunternehmern. Dieser
Vordruck ist nur im Falle der Inanspruchnahme von wesentlichen Subunternehmern auszufüllen
und zu unterschreiben. (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
- ggf. Eigenerklärung über die Inanspruchnahme von eignungsrelevanten Dritten. Dieser Vordruck
ist nur im Falle der Inanspruchnahme von eignungsrelevanten Dritten auszufüllen und zu
unterschreiben. (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
- Eigenerklärung zum Urheberrecht. (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
- Darstellung der Lieferkontinuität. Die Darstellung soll eine möglichst ausführliche Beschreibung
der betriebsinternen Vorgangsbearbeitung bis zur Zustellung der Ware enthalten, insbesondere
in zeitlicher Hinsicht und zum Thema Problembewältigung bei absehbaren Lieferverzögerungen.
Des Weiteren hat der Bieter in seiner Darstellung anzugeben, ob eine betriebseigene
Lagerung der Artikel vorgesehen ist oder ob und wie die zu liefernden Bedarfe seinerseits noch
von Vorlieferanten geordert werden müssen.
- Ausgefüllte Leistungsbeschreibung – Technischer Teil (Teil B).
- Prospekte, Maß‐ und Motordatenblätter, aus denen neben der Ausstattung auch die Bauweise,
technische Daten, Kraftstoffverbrauch und Schadstoffklasse nach geltender Richtlinie EG/ECE,
Funktion und Beschaffenheit der Fahrzeuge sowie der Zeitraum des Anspruchs auf Mängelbeseitigung
bei Durchrostung und des Anspruchs auf Mängelbeseitigung bei Lackschäden eindeutig
hervorgehen bzw. benannt werden.
‐ Schriftliche Garantie des Herstellers aus der eindeutig hervorgeht, dass die Lieferung von Ersatzteilen
innerhalb von 24 Stunden gewährleistet ist.
- Liste mit Kundendienststationen in Niedersachsen. Die beigefügte Liste soll nur Kundendienststationen
in Niedersachsen enthalten.
- Herstellererklärung für den nachträglichen Funkgeräteeinbau gemäß EG Richtlinien. (Vordruck
ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
- ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft. Dieser Vordruck ist nur im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft
von allen Beteiligten auszufüllen und zu unterschreiben. (Vordruck ist den
Vergabeunterlagen beigefügt)


Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit behält sich die Vergabestelle vor, vor Zuschlagserteilung
ein Musterfahrzeug einer Teststellung zu unterziehen. Das Musterfahrzeug muss mindestens
dem in der Leistungsbeschreibung – Technischer Teil (Teil B) geforderten Fahrzeug entsprechen.
Das Musterfahrzeug wird unentgeltlich, im fahrfertigen und für den Betrieb auf deutschen
Straßen zugelassenen Zustand vom Bieter für den Zeitraum bis zur Zuschlagserteilung zur Verfügung
gestellt.
Am 01. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb
bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches Tariftreue‐ und Vergabegesetz –
NTVergG) in Kraft getreten. Dieses Gesetz soll Verzerrungen im Wettbewerb um öffentliche
Aufträge entgegenwirken, die durch den Einsatz von Niedriglohnkräften entstehen, Belastungen
für die sozialen Sicherungssysteme mildern sowie die umwelt‐ und sozialverträgliche Beschaffung
durch die öffentliche Hand fördern. Das NTVergG findet Anwendung auf alle öffentlichen Aufträge
über Bau‐, Dienst‐ und Lieferleistungen – einschließlich Dienstleistungen im Bereich des
öffentlichen Personenverkehrs (ÖPNV) – ab einem geschätzten Auftragswert von 10.000,00 €
(netto).
Die Vergabe des Auftrags erfolgt nach den Regelungen des Abschnittes 2 der Vergabe‐ und
Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von
Leistungen (VOL/A) in der zum Zeitpunkt der Vergabebekanntmachung gültigen Fassung, ohne dass
diese Bestimmungen Vertragsbestandteil werden, sowie nach den Regelungen des § 2 Abs. 2 des
Niedersächsischen Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe
öffentlicher Aufträge (NTVergG) in der Fassung vom 31. Oktober 2013.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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