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Ausschreibung - Rastersondenmikroskope in Mainz (ID:7069994)

Auftragsdaten
Titel:
Rastersondenmikroskope
DTAD-ID:
7069994
Region:
55128 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.04.2012
Frist Vergabeunterlagen:
30.04.2012
Frist Angebotsabgabe:
21.05.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ultrahochvakuum Rastersondenmikroskop (UHV-SPM). Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme einer UHV-SPM Anlage mit Beamdeflection AFM. Das Gerät wird für die Präparation und Untersuchung von organischen Molekülen an Metall- und Isolatoroberflächen eingesetzt werden. Die Probenträger müssen zur Initiierung chemischer Reaktionen in einer separaten, abtrennbaren Ultrahochvakuumkammer auf Temperaturen von > 600°C geheizt werden können.
Kategorien:
Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
CPV-Codes:
Rastersondenmikroskope
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  116159-2012

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., vertreten
durch die Geschäftsführende Direktorin, hier handelnd für das
Max-Planck-Institut für Polymerforschung
Ackermannweg 10
Kontaktstelle(n): Herr Mathias Manderscheid
Zu Händen von: Herrn Mathias Manderscheid
55128 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131379409
E-Mail: ausschreibung@mpip-mainz.mpg.de
Fax: +49 6131379588
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.mpip-mainz.mpg.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Einrichtung des privaten Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Grundlagenforschung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Ultrahochvakuum Rastersondenmikroskop (UHV-SPM).
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: D-Mainz NUTS-Code DEB35
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme einer UHV-SPM Anlage mit Beamdeflection AFM. Das Gerät wird für die Präparation und Untersuchung von organischen Molekülen an Metall- und Isolatoroberflächen eingesetzt werden. Die Probenträger müssen zur Initiierung chemischer Reaktionen in einer separaten, abtrennbaren Ultrahochvakuumkammer auf Temperaturen von > 600°C geheizt werden können.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
38514200
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe hierzu II.1.5.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Für die Realisierung des hier in den Wettbewerb gestellten Vorhabens steht nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Daher sind die Preise der folgenden Komponenten im Angebot gesondert auszuweisen. Über die Inanspruchnahme der Optionen entscheidet der Auftraggeber unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Budgets. 1. AFM-Funktionalität 2. Organischer Verdampfer mit Steuergerät zur kontrollierten Verdampfung organischer Moleküle im Temperaturbereich bis ca. 600°C Überschreitet die Angebotssumme (inkl. der hier geforderten Komponenten) des erfolgreichen Bieters die zur Verfügung stehenden Mittel, sollen o. g. Komponenten innerhalb eines Zeitraums von maximal 24 Monaten nach Auftragserteilung nachbeschafft werden. Eine Abnahmeverpflichtung besteht jedoch nicht! Weitere Erläuterungen hierzu in den Vergabeunterlagen. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe)
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat mit Vertragsabschluss eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % des Auftragswertes zu stellen. Die Bürgschaft muss selbstschuldnerisch, zeitlich unbefristet und unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtung, Aufrechenbarkeit und der Vorausklage von einer europäischen Bank oder einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer ausgestellt sein. Nach Abnahme und Vorliegen der CE-Zertifizierung für das vertragsgegenständliche System wird die Bürgschaft zurückgegeben.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Die Zahlung erfolgt nach ordnungsgemäßer Leistungserbringung und Rechnungseingang wie folgt: 30 % Anzahlung gegen Gestellung einer Anzahlungsbürgschaft in entsprechender Höhe; die Bürgschaft muss selbstschuldnerisch, zeitlich unbefristet und unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtung, Aufrechenbarkeit und der Vorausklage von einer europäischen Bank oder einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer ausgestellt sein. 40 % nach Lieferung des vertragsgegenständlichen Systems und Rückgabe der Anzahlungsbürgschaft. 30 % nach Abnahme des vertragsgegenständlichen Systems mit schriftlichem Abnahmeprotokoll. Alle Rechnungen des Auftragnehmers sind sofort nach Eingang beim Auftraggeber und Erfüllung der Voraussetzungen ohne Abzug zur Zahlung fällig. Eventuelle Avalprovisionen gehen zulasten des Auftragnehmers. Die Originalurkunde der Anzahlungsbürgschaft hat der Auftraggeber nach Wegfall der Bürgschaftsvoraussetzungen unverzüglich herauszugeben. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung ab Fälligkeit gelten die gesetzlichen Regelungen für die Bestimmung der Verzugszinsen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften sind mit gesamtschuldnerischer Haftung als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Sie haben mit dem Angebot entweder. — eine vollständige Kopie des Gesellschaftsvertrages vorzulegen oder ersatzweise, — ein Verzeichnis der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Angabe des Vertreters der Bietergemeinschaft sowie eine, von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, — dass dieser benannte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt und, — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Bieter, welche als Mitglied einer Bietergemeinschaft ein Angebot abgeben, können kein eigenes Angebot einreichen. Im Angebot ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Unter Berücksichtigung der diesbezüglichen Vorgaben in der Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens im Amtsblatt der EU sind die geforderten Nachweise und Belege von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft jeweils mit dem Angebot vorzulegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Auftragserteilung und -durchführung erfolgt auf der Grundlage der "Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.", die mit dem Versand der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt werden. Nachrangig gelten die Allgemeinen Bedingungen für die Ausführung von Leistungen - ausgenommen Bauleistungen (VOL/B).
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Eigenerklärungen des Bieters gemäß Vordrucken in den Vergabeunterlagen, — Referenzliste des Unternehmens des Bieters über die nach Art und Umfang gleichwertigen Aufträge mit Kurzdarstellung des jeweiligen Referenzauftrages mit Ansprechpartnern, Telefonnummern und E-Mail-Adressen bei den Referenzunternehmen. Fehlen die geforderten Angaben und Erklärungen im Angebot, erfolgt eine Nachforderung durch die Vergabestelle mit Fristsetzung. Werden die nachgeforderten Angaben und Erklärungen nicht binnen sechs Kalendertagen nach Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber bei der Vergabestelle vorgelegt, erfolgt der Ausschluss des Bieters. Dies gilt nicht für Preisangaben, es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1).
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Ultrahochvakuum Rastersondenmikroskop (UHV-SPM)
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
30.4.2012 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
21.5.2012 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 11.6.2014
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Ort: Siehe hierzu I.1. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja Angabe der Vorhaben und/oder Programme: FP7 EU - European Research Council Executive Agency. ERC Advanced Grant - ERC-2010-AdG_20100224. Grant Agreement Number 267160. NANOGRAPH.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80538 München DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Telefon: +49 892176-2411 Fax: +49 892176-2847
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder auf elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101 a Abs. 1 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
5.4.2012
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