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Ausschreibung - Recycling von Siedlungsabfällen in Göttingen (ID:12242024)

Übersicht
DTAD-ID:
12242024
Region:
37079 Göttingen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Müllbehandlung, Recyclingdienste, Sondermülldienstleistungen, Sonstige Dienstleistungen
CPV-Codes:
Recycling von Siedlungsabfällen , Schlammentsorgung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Übernahme, Transport, und landwirtschaftliche sowie thermische Entsorgung von entwässertem Klärschlamm der Kläranlage Göttingen gemäß Leistungsbeschreibung inkl. aller Nebenarbeiten im Zeitraum...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
30.08.2016
Frist Angebotsabgabe:
13.10.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Göttinger Entsorgungsbetriebe
DE 115 303 707
Rudolf-Wissell-Str. 5
Göttingen
37079
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle – Zimmer 102
Telefon: +49 551400-2310
E-Mail: vergabestelle@goettingen.de
Fax: +49 551400-3201
NUTS-Code: DE915
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.goettingerentsorgungsbetriebe.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.vergabe.rib.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Entsorgung von Klärschlamm der Kläranlage Göttingen (2017-2019).
Übernahme, Transport, und landwirtschaftliche sowie thermische Entsorgung von entwässertem Klärschlamm der Kläranlage Göttingen gemäß Leistungsbeschreibung inkl. aller Nebenarbeiten im
Zeitraum vom 1.1.2017 – 31.12.2019 inklusive Verlängerungsoption.

CPV-Codes:
90514000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE915
Hauptort der Ausführung
Abwasserreinigungsanlage,
ARA Göttingen,
Im Rinschenrott 15,
37079 Göttingen.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
298849-2016

Aktenzeichen:
195_2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
13.10.2016

Ausführungsfrist:
31.12.2019

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Preis

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit diesem Angebot sind folgende Nachweise unbedingt einzureichen:
— Handels- bzw. Berufregisterauszug (nicht älter als 12 Monate zum Termin der Angebotsöffnung),
— Unbedenklichkeitsbescheinigungen des zuständigen Finanzamtes sowie der Sozialversicherungen und der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (§§ 48 Abs. 3, 50 VgV). Näheres Sehen Sie unter https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de.
Erforderlich sind diejenigen Angaben, die den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen.
Alternativ zu den unter vorgenannten Eigenerklärungen kann auch die Bescheinigung der Eintragung in eine PQ-VOL-Datenbank vorgelegt oder die entsprechende Zertifikatsnummer angegeben werden.
Die vorgenannten Erklärungen werden zur Feststellung der Unternehmenseignung herangezogen. Im Geltungsbereich des GWB versichert der Bieter mit diesen Erklärungen, dass fakultative bzw. zwingende Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Sollte einer der dort genannten Erklärungen nicht zutreffen, kann zur Vermeidung eines Unternehmensausschlusses der Nachweis einer Selbstreinigung gemäß § 125 GWB geführt werden. Als ausreichende Belege werden von der zuständigen Behörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Unternehmens ausgestellte Bescheinigungen anerkannt. Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die EEE auch für diese abzugeben.
Darüber hinaus wird auf die Regelungen in § 48 Absatz 6 VgV hingewiesen.
Die Vergabestelle fordert einem Auftragswert von mehr als 30 000 EUR brutto vor der Zuschlagserteilung von dem Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zwingend einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a der Gewerbeordnung beim Bundesamt für Justiz an.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit diesem Angebot sind folgende Nachweise unbedingt einzureichen:
— Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz der mit der vorliegenden Aufgabenstellung vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
— Vor Zuschlagserteilung:Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für die vom Vertrag umfassten Tätigkeiten, einschließlich einer darauf bezogenen Umwelthaftpflichtversicherung
(UHV), mit einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR.
— Vor Zuschlagserteilung:Nachweis einer Umweltschadenversicherung (USV) nach Umweltschadensgesetz mit einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio. EUR.
— Selbsterklärung, dass sich der Anbieter derzeit nicht in einem Insolvenzverfahren befindet.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung. Erforderlich sind diejenigen Angaben, die den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die EEE auch für diese abzugeben. Näheres Sehen Sie unter https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit diesem Angebot sind folgende Nachweise (Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen) unbedingt einzureichen:
Nachweise für die stofflichen Verwertung des Klärschlammes in der Landwirtschaft:
— Prüfbare Referenzen über vergleichbare Leistungen;
— Beschreibung von Transport, ggfs. Zwischenlagerung;
— Beispiel Düngeplanung;
— Beschreibung der Ausbringung;
— Beispiel für Lieferscheine, Register.
Nachweise im Bereich der thermischen Verwertung:
— Prüfbare Referenzen über vergleichbare Leistungen,
— Beschreibung von Transport und ggfs. Zwischenlagerung,
— Verbrennungsstandort, Betreiber der Anlage,
— Anlagenkapazität und Laufzeit,
— Beschreibung des technischen Verfahrens,
— Nachweis erforderlicher Genehmigungen.
Landwirtschaftliche Verwertung:
— Beschreibung von Transport, ggfs. Zwischenlagerung,
— Beispiel Düngeplanung,
— Beschreibung Ausbringung,
— Beispiel Lieferschein,
— Beispiel Register,
— Referenzen über gleichartige Arbeiten für andere ARA mit Ansprechpartnern,
— Beschreibung(en) und Nachweis(e) zu dem/den geplanten Verwertungsweg(en),
— ggf. Transportgenehmigungen.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
— Bietergemeinschaften sind als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften mit bevollmächtigten Vertretern zu bilden. Die Abgrenzungen der Aufgabenverteilung innerhalb der Bietergemeinschaft sind eindeutig anzugeben.
— Unterbeauftragungen (Nachunternehmer) sind zugelassen. Hierbei ist zu beachten, dass auch Schwester- und Tochterunternehmen des Bieters als Nachunternehmer gelten.
Die Regelungen zur Tariftreue (siehe Ziff. 1.2 des Dokuments 231 „Vereinbarung Tariftreue NTVergG“) sind Vertragsbestandteil und gelten entsprechend für sämtliche Unter- bzw. Nachauftragnehmer.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.vergabe.rib.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.vergabe.rib.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: http://www.vergabe.rib.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
90513900

Beschreibung der Beschaffung:
Übernahme, Transport, und landwirtschaftliche sowie thermische Entsorgung von entwässertem Klärschlamm der Kläranlage Göttingen gemäß Leistungsbeschreibung inkl. aller Nebenarbeiten im Zeitraum vom
1.1.2017 – 31.12.2019.
Der jährliche Schlammanfall beträgt etwa 10 500 t entwässerter Klärschlamm. Im Mittel beträgt der erzielte Trockenrückstandsgehalt (TR) etwa 23-30 %. Grundsätzlich soll der Kärschlammanfall in
einer Menge von jeweils
— 3 500 t/Jahr einer landwirtschaftlichen Verwertung (1/3 des Anfalls) und
— 7 000 t/Jahr einer thermischen Entsorgung (2/3 des Anfalls)
zugeführt werden.
Der Massenansatz basiert auf den bisher angefallenen Schlammengen. Er kann von den tatsächlich zu verwertenden Mengen abweichen.
Ein Anspruch auf bestimmte Mengen besteht hierdurch nicht.
Der wöchentliche Schlammanfall beträgt im Mittel etwa 180 bis 220 Tonnen, wobei es hier zu deutlichen betriebsbedingten Schwankungen kommen kann.
Die Abfuhr von Klärschlamm ist in der Regel während der Entwässerungszeiten von
— Montag bis Donnerstag grundsätzlich von 6:00 bis 14:00 Uhr und
— Freitags von 6:00 bis 12:00 Uhr
vorzunehmen. Andere Abfuhrzeiten sind in jedem Fall mit dem Klärwerksbetrieb abzustimmen.
Zur Angebotsabgabe sind nur Fachfirmen zugelassen. Der AG behält sich vor, die angebotenen und durchgeführten Verwertungshandlungen von einem beauftragten Dritten kontrollieren zu lassen oder
selbst zu kontrollieren. Falls Nachunternehmer eingesetzt werden, ist die Aufgabenteilung dem AG mit Angebotsabgabe zu benennen.
Eine Ortsbesichtigung der Kläranlage vor Abgabe eines Angebotes wird empfohlen.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.01.2017
Ende: 31.12.2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Es besteht eine zweimalige Option auf einvernehmliche Vertragsverlängerung um jeweils ein weiteres Jahr. Die Vertragsverlängerung muss gegenüber dem AN spätestens 6 Monate vor
Ablauf der Vertragslaufzeit (30.06.) schriftlich erklärt werden. Die Vertragsverlängerung kommt zustande, sofern der AN dieser Verlängerung innerhalb von 4 Wochen nach erfolgter Mitteilung schriftlich zustimmt.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Sehen Sie Ziff. II.2.7 der Auftragsbekanntmachung.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der Auftraggeber kann mit Begründung den Austausch einer vom Auftragnehmer zur Vertragserfüllung eingesetzten Person/Nachunternehmers verlangen, wenn diese wiederholt und schwerwiegend gegen vertragliche Pflichten verstoßen hat.
Die durch den Austausch entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Auftragnehmers.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13.10.2016
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 13.12.2016

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13.10.2016
Ortszeit: 10:00
Ort:
Stadt Göttingen,
Zentrale Vergabestelle -Zimmer 102-,
Hiroshimaplatz 1-4,
37083 Göttingen.
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Die Angebotseröffnung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: ja
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:
08/2019, spätestens 08/2021.

Zusätzliche Angaben

1.) Alle Vergabeunterlagen werden unter www.vergabe.rib.de
— unentgeltlich,
— uneingeschränkt,
— vollständig,
— und direkt
allen Interessenten zur Verfügung gestellt.Von der Vergabestelle wird keine Registrierung des Bewerbers verlangt; eine freiwillige Registrierung ist hingegen jederzeit möglich (§ 41 VGV) und
bietet den Vorteil, automatisch über relevante Änderungen an den Vergabeunterlagen sowie über angebotsrelevante Antworten auf Fragen zum Vergabeverfahren informiert zu werden.
Der Bewerber muss sich ansonsten eigenverantwortlich um Bewerberinformationen kümmern; dieser ist selbst in der Verantwortung, eventuelle Nachträge und Mitteilungen zu beziehen.
Alle nicht registrierten Bewerber sollten daher regelmäßig die Internetseite, auf der die Vergabeunterlagenbezogen werden können, auf Änderungen prüfen, um sich nicht der Gefahr auszusetzen,
im weiteren Verlauf des Vergabeverfahren ausgeschlossen zu werden.
Zahlungsbedingungen und -weise: Online über: www.vergabe.rib.de (kostenfrei)
oder
Verrechnungsscheck Entgelt in Höhe von 15 EUR (Versand der Unterlagen erst nach Vorlage des Verrechnungsschecks); eingezahltes Entgelt wird nicht erstattet.
Auf der Online-Plattform sind die Unterlagen bis zum 11.10.2016 abrufbar. Papierunterlagen können bis zum 04.10.2016 angefordert werden.
Eine GAEB-Datei steht nur bei elektronischer Angebotsabgabe zur Verfügung.
2.) Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden. Jede Weitergabe an Dritte und Veröffentlichung (auch auszugsweise) sowie jede kommerzielle Verwendung
ist ohne die ausdrückliche schriftliche vorherige Zustimmung der Vergabestelle nicht erlaubt. Bei Verzicht auf eine Angebotsabgabe sind alle Vergabeunterlagen zu vernichten.
3.) Aufwendungen des Bieters im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere für die Angebotserstellung werden nicht vergütet. Mit der Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter mit dieser Regelung einverstanden.
4.) Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis 5.10.2016 10:00 Uhr per Post, per E-Mail (vergabestelle@goettingen.de) oder mittels Fax an die genannte Ansprechpartnerin gestellt werden und
werden schriftlich in einem Fragen- und Antwortkatalog eingestellt. Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens träft der Bewerber/Bieter.
5.) Der AN verpflichtet sich im Fall der Auftragserteilung nach § 4 NTVergG, die in seinem Unternehmen mit der Ausführung der ausgeschriebenen ienstleistung beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens 8,50 EUR brutto
pro Stunde zu zahlen. Die Verpflichtung ist Bestandteil des unterzeichneten Angebotes und wird damit Vertragsbestandteil. Soweit Nachunternehmen eingesetzt werden sollen, müssen auch diese die Erklärung gesondert vorlegen.
Diese Erklärung bezieht sich ausdrücklich nur auf Leistungen zur Auftragsausführung, welche innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland erbracht werden.
6.) Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (§165 Abs. 2 GWB).
Jeder Beteiligte hat bei Übersendung auf den Geheimschutz hinzuweisen und dies in den Unterlagenentsprechend kenntlich zu machen. Erfolgt keine Kenntlichmachung, kann die Vergabekammer von der Zustimmung auf Einsicht ausgehen (§ 165 Abs. 3 GWB).
7.) Nebenangebote sind nicht zugelassen. Eine Aufteilung in Lose ist nicht vorgesehen.
Die Angebote sind bei schriftlicher Angebotsabgabe mit der Kennung „195_2016 Klärschlamm GEB“ zu versehen und sind in einem verschlossenen Behältnis, nicht anonym, bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
Eine Angebotsabgabe per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Betreffend die Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet wie folgt:
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der
Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 25.08.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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