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Ausschreibung - Recycling von Siedlungsabfällen in Göttingen (ID:12040285)

Übersicht
DTAD-ID:
12040285
Region:
37083 Göttingen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Müllbehandlung, Recyclingdienste, Sonstige Dienstleistungen
CPV-Codes:
Recycling von Siedlungsabfällen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Vermarktung der vom Auftraggeber (AG) erfassten PPK-Fraktion aus dem Stadtgebiet Göttingen für die Dauer von einem Jahr mit der optionalen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.06.2016
Frist Angebotsabgabe:
16.08.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Stadt Göttingen
DE 115 303 707
Hiroshimaplatz 1-4
Göttingen
37083
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle – Zimmer 102
Telefon: +49 551400-2310
E-Mail: vergabestelle@goettingen.de
Fax: +49 551400-3201
NUTS-Code: DE915
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.goettingen.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.vergabe.rib.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Übernahme und Vermarktung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) im Stadtgebiet der Stadt Göttingen.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Vermarktung der vom Auftraggeber (AG) erfassten PPK-Fraktion aus dem Stadtgebiet Göttingen für die Dauer von einem Jahr mit der optionalen Möglichkeit der Verlängerung von einem Jahr. Die Schnittstelle zur kommunalen Tätigkeit liegt bei der Übernahme des eingesammelten Altpapiers auf einem vom AG bereitgestellten Umschlagplatz. Alternativ kann auch ein geeigneter genehmigter Umschlagplatz des zukünftigen Auftragnehmers genutzt werden.
Die Jahresgesamtmenge der erfassten PPK-Fraktion lag in den Jahren 2014 -2015 im Mittel bei rund 9.276 Mg. Der Anteil an PPK, welcher durch Bündelsammlungen erfasst wird, lag in den Jahren 2014 – 2015 bei ca. 7 % der Gesamtmenge.

CPV-Codes:
90514000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE915
Hauptort der Ausführung
Bauabfallverwertungsanlage Königsbühl, Königsbühl 98, 37079 Göttingen.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
215297-2016

Aktenzeichen:
171_2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.08.2016

Ausführungsfrist:
31.10.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Preis

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit diesem Angebot sind folgende Nachweise unbedingt einzureichen:
— Handels- bzw. Berufregisterauszug (nicht älter als 12 Monate zum Stichtag 16.8.2016)
— Unbedenklichkeitsbescheinigungen des zuständigen Finanzamtes sowie der Sozialversicherungen und der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit diesem Angebot sind folgende Nachweise unbedingt einzureichen:
— Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz der mit der vorliegenden Aufgabenstellung vergleichbaren Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren.
— Nachweis einer Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung mit für jeden Fall mindestens 5 Mio. Euro Deckungssumme.
— Selbsterklärung, dass sich der Anbieter derzeit nicht in einem Insolvenzverfahren befindet.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit diesem Angebot sind folgende Nachweise unbedingt einzureichen:
— Angabe über die Beschäftigungsstruktur (Anzahl, Alter, Qualifikation der Mitarbeiter) mit genauen Angaben über die Zusammensetzung des, für die Aufgabenstellung zuständigen, Projektteams.
— Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung, Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in der Technik; Nachweis der Zertifizierung gem. DIN ISO EN 9000ff und/oder Entsorgungsfachbetriebeverordnung.
— Nachweis über die Durchführung der Verwertung von Altpapier in Kommunen, Landkreisen oder Städten mit über 100.000 Einwohnern in den letzten 3 Jahren.
— Referenzen über gleichartige Arbeiten für andere ÖRE mit Ansprechpartnern.
— Beschreibung(en) und Nachweis(e) zu dem/den geplanten Verwertungsweg(en)
— ggf. Transportgenehmigungen
— ggf. Bescheinigung über die Verfügbarkeit des vom Auftragnehmer bereitgestellten Umschlagplatzes durch den Betreiber der Umschlaganlage (nur erforderlich wenn betriebsfremder Umschlagplatz genutzt wird).
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
— Bietergemeinschaften sind als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften mit bevollmächtigten Vertretern zu bilden. Die Abgrenzungen der Aufgabenverteilung innerhalb der Bietergemeinschaft sind eindeutig anzugeben.
— Unterbeauftragungen (Nachunternehmer) sind zugelassen. Hierbei ist zu beachten, dass auch Schwester- und Tochterunternehmen des Bieters als Nachunternehmer gelten.
Die Regelungen zur Tariftreue (siehe Ziff. 1.2 des Dokuments 231 „Vereinbarung Tariftreue nach § 5 NTVergG Stadt Göttingen“) sind Vertragsbestandteil und gelten entsprechend für sämtliche Unter- bzw. Nachauftragnehmer.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.vergabe.rib.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.vergabe.rib.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: http://www.vergabe.rib.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Die in dieser Leistungsbeschreibung erläuterten Leistungen der Altpapierverwertung für die Stadt Göttingen werden folgendermaßen zusammengefasst:
— Übernahme der vom Auftraggeber erfassten PPK-Fraktion auf einem vom Auftragnehmer bereitzustellenden Umschlagplatz. Hierbei kann auch der Umschlagplatz des Auftraggebers genutzt werden.
Dieser befindet sich am Rande des Stadtgebietes Göttingen auf der Bauabfallverwertungsdeponie Königsgsbühl
— Aufbereitung des gemischten Altpapiers bzw. Konfektionierung für eine Vermarktung an Endabnehmer der stofflichen Papierverwertung.
— Organisation und Durchführung der Vermarktung des Altpapiers bzw. der aus dem gemischten Altpapier gewonnenen Produkte sowie der ordnungsgemäßen Entsorgung eventuell anfallender Aufbereitungsreste.
— Mengenmeldung gegenüber den beteiligten dualen Systemen durch den Auftragnehmer.
— Dokumentation der Vermarktung bzw. Verwertung und monatlicher Mengennachweis gegenüber dem Auftraggeber.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.11.2016
Ende: 31.10.2017
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Optionale Verlängerung durch den AG im Einvernehmen mit dem Auftragnehmer um bis zu weitere 12 Monate bis maximal 31.10.2018.
Die Auftragsverlängerung ist von beiden Vertragsparteien bis zum 30.06.2017 in Schriftform zu erklären.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich die Option auf eine Beauftragung um bis zu weitere 12 Monate auf Grundlage dieses Ausschreibungsverfahrens vor.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Hinsichtlich der Abrechnungsbedingungen wird auf Ziff. 9.3 des Leistungsverzeichnisses (Seite 11) verwiesen. Alle Abrechnungen erfolgen jeweils innerhalb der ersten 20 Kalendertage des auf die
Leistungserbringung folgenden Monats. Zahlungen haben spätestens 8 Werktage nach Eingang zu erfolgen.


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der Auftraggeber kann mit Begründung den Austausch einer vom Auftragnehmer zur Vertragserfüllung eingesetzten Person verlangen, wenn diese wiederholt und schwerwiegend gegen vertragliche Pflichten verstoßen hat.
Die durch den Austausch entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Auftragnehmers.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16.08.2016
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.09.2016

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 16.08.2016
Ortszeit: 10:00
Ort:
Stadt Göttingen
Zentrale Vergabestelle -Zimmer 102-
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen.
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Die Angebotseröffnung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: ja
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:
07/2017 oder 07/2018.

Zusätzliche Angaben

1.) Alle Vergabeunterlagen werden unter www.vergabe.rib.de
— unentgeltlich,
— uneingeschränkt,
— vollständig,
— und direkt
allen Interessenten zur Verfügung gestellt. Von der Vergabestelle wird keine Registrierung des Bewerbers verlangt wird; eine freiwillige Registrierung ist hingegen jederzeit möglich. (§ 41 VGV)
Der Bewerber muss sich selbst um Bewerberinformationen kümmern. Da die Vergabeunterlagen dem Bewerberkreis ohne Registrierung zur Verfügung stehen, sind diese selbst in der Verantwortung,
eventuelle Nachtrage und Mitteilungen zu beziehen. Das bedeutet, wenn Nachträge veröffentlicht werden, können diese nur noch registrierten oder legitimierten Bewerbern automatisch zugesandt werden.
Alle nicht registrierten Bewerber müssen regelmäßig die Internetseite, auf der die Vergabeunterlagen bezogen werden können, auf Änderungen prüfen.
Zahlungsbedingungen und -weise: Online über: www.vergabe.rib.de (kostenfrei)
oder
Verrechnungsscheck Entgelt in Höhe von 15 EUR (Versand der Unterlagen erst nach Vorlage des Verrechnungsschecks); eingezahltes Entgelt wird nicht erstattet.
Auf der Online-Plattform sind die Unterlagen bis zum 16.8.2016 abrufbar. Papierunterlagen können bis zum 8.8.2016 (10:00) angefordert werden.
Eine GAEB-Datei steht nicht zur Verfügung.
2.) Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden. Jede Weitergabe an Dritte und Veröffentlichung (auch auszugsweise) sowie jede kommerzielle Verwendung
ist ohne die ausdrückliche schriftliche vorherige Zustimmung der Vergabestelle nicht erlaubt. Bei Verzicht auf eine Angebotsabgabe sind alle Vergabeunterlagen zu vernichten.
3.) Aufwendungen des Bieters im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere für die Angebotserstellung werden nicht vergütet. Mit der Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter mit dieser Regelung einverstanden.
4.) Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis Dienstag, 9.8.2016, 12:00 Uhr per Post, per E-Mail (vergabestelle@goettingen.de) oder mittels Fax an die genannte Ansprechpartnerin gestellt werden und
werden schriftlich in einem Fragen- und Antwortkatalog eingestellt. Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens träft der Bewerber/Bieter.
5.) Der Auftragnehmer verpflichtet sich im Fall der Auftragserteilung nach § 5 Abs. 1 NTVergG, die in seinem Unternehmen mit der Ausführung der ausgeschriebenen Bau- Dienstleistung beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens 8,50 EUR brutto
pro Stunde zu zahlen. Die Verpflichtung ist Bestandteil des unterzeichneten Angebotes und wird damit Vertragsbestandteil. Soweit Nachunternehmen eingesetzt werden sollen, müssen auch diese die nach § 4 Abs. 1, 3 oder § 5 Abs.1 NTVergG jeweils maßgebliche
Erklärung gesondert vorlegen. Diese Erklärung bezieht sich ausdrücklich nur auf Leistungen zur Auftragsausführung, welche innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland erbracht werden.
6.) Die Teile des Angebotes, die betriebs- und/oder Geschäftsgeheimnisse enthalten oder die aus anderen wichtigen Gründen dem Geheimschutz unterliegen, sind entsprechend zu kennzeichnen.
7.) Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Die Angebote sind bei schriftlicher Angebotsabgabe mit der Kennung „171_2016 PPK EU“ zu versehen und sind in einem verschlossenen Behältnis, nicht anonym, bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
Eine Angebotsabgabe per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Betreffend die Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet wie folgt:
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der
Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 22.06.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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