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Ausschreibung - Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen in Wilhelmshaven (ID:10338677)

Übersicht
DTAD-ID:
10338677
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Sicherheitsinspektion des Flottendienstbootes Klasse 423 „Alster“. Sicherheitsinspektion des Flottendienstbootes Klasse 423 „Alster“, hierzu u. a.: — Durchführen von sicherheitstechnischen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.01.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.02.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
Zu Händen von: Frau Schulz-Held/Frau Hebell
26382 Wilhelmshaven
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 442149-2145/2142
E-Mail: mars911@bundeswehr.org
Fax: +49 4421493574
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
Kontaktstelle(n): Angebotssammelstelle
Zu Händen von: Frau Körn
26382 Wilhelmshaven
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 4421492020
E-Mail: mars913@bundeswehr.org
Fax: +49 4421492037
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Sicherheitsinspektion des Flottendienstbootes Klasse 423 „Alster“.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 1: Instandhaltung und Reparatur
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Am
Standort der Werft.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Sicherheitsinspektion des Flottendienstbootes Klasse 423 „Alster“,
hierzu u. a.:
— Durchführen von sicherheitstechnischen Überprüfungen an Anlagen in
Zusammenarbeit mit MUKdo-Prüfern;
— Instandsetzungsarbeiten an Klima- und Lüftungsanlage (Ablüftern,
Klimageräten, ABC-Lüftern, Raumluftkühler);
— Instandsetzungsarbeiten an den Seekühlwasser- und Feuerlöschpumpen, dazu
Aus- und Einbau;
— Konservierungsarbeiten am Bootskörper im Überwasser- und
Unterwasserbereich;
— Instandsetzungsmaßnahmen an schiffstechnischen Anlagen;
— Durchführen von Materialerhaltungsstufen an den EDiMot und am AnDiMot;
— Beseitigen von Außenhautschäden;
— Liegeplatzgestellung für das Wohnboot in der Werft einschließlich Ver-
und Entsorgung (Beauftragung nur bei Verfügbarkeit eines Wohnbootes);
— Durchführen der folgenden (wehr-)technischen Änderungen:
• Beschusssichere Platten für Relings-MG und SMG (Einrüstung beigestellter
Beschussschutzplatten),
• LWL-Landanschluss (Verlegung von raumübergreifender Verkabelung),
• Ersatz UKW-Anlage (Verlegung von raumübergreifender Verkabelung und
Einbau von Geräten),
• INMARSAT (Verlegung von raumübergreifender Verkabelung und Einbau von
Geräten),
• Integration Server (Verlegung von raumübergreifender Verkabelung und
Einbau von Geräten).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
50640000

Lose:
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
11692-2015

Vergabenummer:
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
42303/0S015/FU201

Auftragswert:
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 800 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen
und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4)
genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende
Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist
ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte
Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Auftragsnummer 42303/0S015/FU201,
Schlusstermin: 16.2.2015 – 14:00 Uhr.
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches
Recht.
Projektsprache ist die deutsche Sprache.

IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

Ausführungsfrist:
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 8.6.2015. Abschluss 20.7.2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung,
insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013a
(http://www.baain.de; Menuepunkt: Vergabe – Unterlagen zur
Angebotsabgabe).
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren
Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein
Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt
BAAINBw – B 013c (http://www.baain.de; Menuepunkt: Vergabe – Unterlagen
zur Angebotsabgabe).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der
Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: — Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens
sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Marineschiffen,
jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre.
III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der
Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen
auf dem Gebiet der Instandsetzung von (Marine-)Schiffen mit Angabe der
durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der
(öffentlichen) Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
— Darstellung der Infrastruktur der Werft:
Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Slip- und/oder
Hebeanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren
Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen
vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung,
Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der werfteigenen
Gewerke, der Lagerflächen und dem Vorhandensein von Büro-, Besprechungs-
und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des
Bordkommandos. (Darstellung als Anlage beifügen);
— Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf.
Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen (als Anlage
beifügen);
— Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des
Auftrages zu betrauenden Abteilung (Organigramm als Anlage beifügen);
— Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der
Qualitätssicherungsorganisation (Organigramm als Anlage beifügen);
— Angaben zum Bestehen eines Qualitätsmanagements;
— Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und Unfallersthilfe auf
der Werft (Ablaufdiagramm beifügen);
— Bestätigung, dass das Unternehmen den aktuellen Anforderungen der
„Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“
(http://www.dnv.de/) genügt;
— Angaben zu beruflicher Qualifikation der mit der Ausführung des
Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene (Aufstellung
als Anlage beifügen);
— Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder
Unterauftragnehmerpersonal über eine Sicherheitsüberprüfung nach „Ü2-Sab“
(Sabotageschutz) verfügt oder eine entsprechende Überprüfung beim
Marinearsenal beantragt wurde;
— Bestätigung, dass zur Koordinierung der Restpunktabwicklung sowie der
Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte auch nach Abschluss der
Werftliegezeit ständig ein bevollmächtigter Vertreter des Auftragnehmers,
der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter
entspricht, am Liegeplatz der Einheit nach der Werftliegezeit (hier:
Eckernförde) anwesend sein wird;
— Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der
Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur
Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die
zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und dass dies
vom Auftragnehmer anerkannt wird;
— Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern
herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in
deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem
amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte
Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird;
— Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen
ausländischen Generalunternehmer mindestens 2 Dolmetscher gestellt werden,
die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und
ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die
Projektsprache Deutsch ist;
— Erklärung, dass für die Dauer des Vorhabens eine Person vorgesehen ist,
die ausschließlich für die Koordination der Arbeiten zuständig ist und
dass diese Person die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
Die Eigenerklärung ist immer beizufügen. Soweit die darüber hinaus
geforderten Nachweise dem Auftraggeber in einem früheren Vergabeverfahren
in demselben Kalenderjahr vorgelegt wurden und unverändert gültig sind,
kann auf diese Bezug genommen werden. In diesen Fällen ist eine konkrete
Bezeichnung der Erklärungen und Nachweise, auf die Bezug genommen wird und
die Angabe der entsprechenden Bearbeitungs- bzw. Vertragsnummer
erforderlich.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
— Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens 2
Instandsetzungsvorhaben von (Marine-)Schiffen/Booten vergleichbarer Größe
und Komplexität;
— Bestätigung, dass die navigatorischen Gegebenheiten es erlauben, die o.
a. Einheitenklasse sicher anzuliefern (die relevanten Maße des Schiffes
können bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden);
— Bestätigung, dass eine Grundberührung der Einheit am Pierliegeplatz auch
bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann;
— Benennung eines Projektleiters als zentralen Ansprechpartner, mit der
Qualifikationen als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, staatlich
geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der:
• Erfahrungen in der Projektleitung von mindestens zwei
Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen
kann,
• ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig ist
und
• die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht;
— Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder
Unterauftragnehmerpersonal die deutsche Sprache versteht oder von einem
Vorarbeiter geführt wird auf den dies zutrifft;
— Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen
Sicherheitsbeauftragten;
— Bestätigung, dass ein eingerichtetes Qualitätsmanagementsystem den
Grundsätzen der DIN EN ISO 9001 entspricht;
— Bestätigung über die Verfügbarkeit des Docks, mit dem die EInheit
gedockt werden würde. (Der Dockplan kann bei der ausschreibenden Stelle
angefordert werden);
— Bestätigung, dass der Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle
angefordert werden) für die Einheit eingehalten werden kann und bei
Abweichungen vom Dockplan Vorlage eines durch eine
Klassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die
Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann (Dockgrube für Sonar
oder mind. 3 m hoch pallen muss möglich sein; Tiefgang UK Sonar 6,20 m);
— Bestätigung der Versorgungsmöglichkeiten mit 2 x Drehstrom 440V, 60 Hz,
300 A mit eigenem Zähler nach den Vorgaben VDE 0100 und VBG 4.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: ja

Sonstiges
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der
Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt,
unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten
Vergabestelle rügen. Vergabrechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung
bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist
zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten
Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei
der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der
Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden
sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens,
dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des
Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur
Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung
an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15
Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle
geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem
Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach
Absendung der Information durch die Vergabestelle.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
9.1.2015

IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote nein

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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09.05.2015
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