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Ausschreibung - Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen in Wilhelmshaven (ID:11878610)

Übersicht
DTAD-ID:
11878610
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Sicherheitsinspektion der Fregatte Klasse 123 „Bayern“ hierzu u. a.: — Durchführen umfangreicher Arbeiten im Bereich Schiffbau, Maschinenbau und Schiffsbetriebstechnik; — Durchführen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.05.2016
Frist Angebotsabgabe:
02.06.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
Zu Händen von: Frau Schulz-Held / Frau Hebell
26382 Wilhelmshaven
DEUTSCHLAND
E-Mail: mars911@bundeswehr.org
Fax: +49 442149-3574

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
Frau Hesse-Nowak
Kontaktstelle(n): Angebotssammelstelle
26382 Wilhelmshaven
Deutschland
E-Mail: mars913@bundeswehr.org
Fax: +49 4421492037

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sicherheitsinspektion der Fregatte Klasse 123 „Bayern“ hierzu u. a.:
— Durchführen umfangreicher Arbeiten im Bereich Schiffbau, Maschinenbau und Schiffsbetriebstechnik;
— Durchführen umfangreicher Produktänderungen;
— Docken und Einhausen der Einheit.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
50640000
Beschreibung:
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
152829-2016

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
12303/0S016/GU448

Auftragswert:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 6 012 500 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
02.06.2016 - 14:00

Ausführungsfrist:
Beginn 26.09.2016 Abschluss 09.12.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V 031 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V 034 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Marineschiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre.


III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Auflistung der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen auf Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
2. Darstellung der Infrastruktur der Werft mit Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der Lagerflächen und der
Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume für Personal des MArs und des Bordkommandos.
3. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft mit Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
— Bestätigung, dass es die navigatorischen, geografischen und klimatischen Gegebenheiten erlauben, die Einheit sicher anzuliefern jederzeit zu verlegen;
— Bestätigung, dass ein Aufsetzen (Grundberührung) der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann.
4. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung.
5. Angaben zu Aufbau- und Ablauforganisation der fertigungsunabhängigen Qualitätssicherungsorganisation.
6. Angaben zum Qualitätsmanagementsystem:
* Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, auf der Grundlage der in den technischen Unterlagen festgelegten Qualitätsanforderungen, Maßnahmen entsprechend den Bestimmungen der AQAP 2130 (NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für Prüfung und Test) zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung durchzuführen.
* Nachweis der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar.
* Organigramm, in dem Aufbau und Ablauforganisation der fertigungsunabhängigen Qualitätssicherungsorganisation ersichtlich ist.
* Benennung des Qualitätsmanagementbeauftragten (Beauftragter der obersten Leitung).
7. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
8. Angaben über die berufliche Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene (Auflistung als Anlage beifügen).
9. Eigenerklärung, dass das an Bord eingesetzte Personal über eine Sicherheitsüberprüfung „Ü2-Sab“ (Sabotageschutz) verfügt oder diese beantragt ist.
10. Bestätigung, dass zur Koordination der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung von Gewährleistungspunkten auch nach Abschluss der Werftliegezeit (WLZ) ständig ein bevollmächtigter Vertreter des AN am Liegeplatz der Einheit in Wilhelmshaven vor Ort sein wird, der in Qualifikation und (Entscheidungs-)Kompetenz dem Projektleiter entspricht.
11. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
12. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
13. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch ist.
14. Erklärung, dass für die Dauer des Vorhabens eine Person vorgesehen ist, die ausschließlich für die Koordination der Arbeiten zuständig ist und dass diese Person die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
15. Erfahrung in der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen auf mindestens zwei vergleichbaren Schiffen/Booten, mit einem Leistungsumfang welcher in Größe und Komplexität vergleichbar ist.
16. Bestätigung, dass ein zentraler Ansprechpartner Vorort als Projektleiter mit Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur oder vergleichbar (bspw. Staatlich geprüfter Techniker oder Meister mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung in projektverantwortlicher Tätigkeit) vorhanden ist, der
* Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von Instandsetzungsvorhaben von mindestens zwei Marine-Einheiten vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann,
* ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig eingesetzt werden wird,
* die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
17. Eigenerklärung, dass neben dem Projektleiter mindestens ein Betriebsingenieur mit vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung steht.
18. Schriftliche Bestätigung, dass an Bord eingesetztes Werkerpersonal von einem Vorarbeiter geführt wird, der die deutsche Sprache versteht.
19. Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten.
20. Eigenerklärung der Verfügbarkeit des Docks, mit dem die Einheit gedockt werden würde.
21. Eigenerklärung, dass der Dockplan (kann bei ausschreibender Stelle angefordert werden) für die Einheit eingehalten werden kann oder bei Abweichungen vom Dockplan ein durch eine Klassifikationsgesellschaft geprüfter rechnerischer Nachweis, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann. Bei Nutzung von Dockgruben ist eine Mindestpallhöhe von 1200 mm einzuhalten (Hinweis: Hierzu müssen für Propeller, Ruderblatt und Sonar geeignete Dockgruben vorhanden sein). Das Ziehen der Wellen (siehe Dockplan) und des Ruderblattes müssen möglich sein. Hinweis: Sollte vom Dockplan abgewichen werden, muss der geprüfte geforderte rechnerische Nachweis dem MArs vor Eindocken vorgelegt werden.
22. Eigenerklärung, dass der rechnerische Mindestabstand zwischen der tiefsten Stelle des Schiffs und Oberkante Pallung beim Eindocken mindestens 400 mm beträgt. Der zu berücksichtigende Tiefgang der Einheit liegt bei 6 640 mm.
23. Eigenerklärung, dass das Dock eine selbsttragende, vollständige Einhausung der Einheit zulässt (Keine Berührung der Einhausung mit Einheit).
24. Eigenerklärung zu folgenden Eigenschaften der Instandsetzungspier:
* Länge der Pier mindestens 175 m (dazu eine maßstäbliche Skizze des Liegeplatzes mit Pollern).
* Möglichkeit zur Durchführung einer Standprobe an der Pier.
* Mindestwassertiefe an der Pier: 7 m.
* Vorhandensein mindestens folgender Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeiten:
** 3 Stromanschlüsse mit Drehstrom 440 V, 60 Hz, je 400 A mit eigenen Zählern nach den Vorgaben VDE 0100 und VBG 4.
** 3 Feuerlöschanschlüsse für C-Rohre mit mindestens 9 bar (evtl. Druckerhöhungspumpe).
** Frischwasseranschluss für das Seekühlwassersystem während der Dockung.
** Frischwasseranschluss für das Bordsystem und Liefern von Frischwasser mit Keimfreiheitszertifikat.
** Abwasseranschlüsse für Grau- und Schwarzwasser.
** Getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit 6-8 bar.
** Beheizen und Belüften des gesamten Schiffes oder von Teilbereichen.
25. Eigenerklärung über die Verfügbarkeit von Krankapazitäten an Dock und Pier, so dass jederzeit die gesamte (eingezeltete) Schiffssilhouette mit einem Kran erreicht werden kann und hierbei Lasten bis 25 t transportiert werden können.
26. Eigenerklärung, dass die Wache maximal 100 m von der Einheit untergebracht werden kann (Schlaf, Aufenthalts- und Sanitärbereiche). Eine Containerlösung ist zulässig.
27. Bescheinigung der zuständigen Feuerwehr, dass diese innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen vor Ort beginnen kann.

Sonstiges
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Deutschland
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen.
Vergabrechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabstelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 134 Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.


Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A – „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb,
Verhandlungsverfahren,
Auftragsnummer 12303/0S016/GU448,
Schlusstermin: 2.6.2016 – 14:00 Uhr.
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht.
Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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