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Ausschreibung - Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen in Wilhelmshaven (ID:12061965)

Übersicht
DTAD-ID:
12061965
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Kategorien:
Sondermülldienstleistungen, Schiffe, Boote, Wasserfahrzeuge, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Planmäßige Instandhaltung (PI) des Marineeinsatzrettungszentrums „MERZ 1“ (EGV Klasse 702 „Berlin“) hierzu u. a.: — Farbarbeiten an 31 EA Container, außen und deren Anbauteilen — Instand setzen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.07.2016
Frist Angebotsabgabe:
28.07.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
Zu Händen von: Frau Schulz-Held
26382 Wilhelmshaven
DEUTSCHLAND
E-Mail: mars911@bundeswehr.org
Fax: +49 442149-3574

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Marinearsenal
Kasinostrasse – Tor 7
Frau Hesse-Nowak
Kontaktstelle(n): Angebotssammelstelle
26382 Wilhelmshaven
Deutschland
E-Mail: mars913@bundeswehr.org
Fax: +49 4421492037


I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planmäßige Instandhaltung (PI) des Marineeinsatzrettungszentrums „MERZ 1“ (EGV Klasse 702 „Berlin“)
hierzu u. a.:
— Farbarbeiten an 31 EA Container, außen und deren Anbauteilen
— Instand setzen der Einrichtung in den Containern
— Erneuern Fußbodenbelag in 22 EA Containern
— Instand setzen der Lüftungs- und Klimaanlage
— Instand setzen 11 EA Rohrmodule
— Dienstleistung beim Ab- und Aufbau der Container am Landanschlussplatz (LAP) und auf der „Berlin“.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
50640000
Beschreibung:
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
227005-2016

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
70221/01016/GU325

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
28.07.2016 - 14:00

Ausführungsfrist:
Beginn 05.12.2016 Abschluss 31.03.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V 031 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V 034 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Marineschiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre.


III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Darstellung der Infrastruktur des Unternehmens:
Angaben zu den betriebseigenen Gewerken, der Lagerflächen und dem Vorhandensein von Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos (Eine Darstellung der Infrastruktur der Werft ist beizufügen).
2. Bestätigung, dass eine Instandsetzungs- und Lagerhalle für 31 EA Container 20/30 ft vorhanden ist.
3. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung (Ein Organigramm der Organisationseinheit ist beizufügen).
4. Angaben zum Qualitätsmanagementsystem:
o Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, auf der Grundlage der in den technischen Unterlagen festgelegten Qualitätsanforderungen, Maßnahmen entsprechend den Bestimmungen der AQAP 2130, NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für
Prüfung und Test, zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung durchzuführen.
o Organigramm, in dem Aufbau und Ablauforganisation der fertigungsunabhängigen Qualitätssicherungsorganisation ersichtlich ist.
o Benennung des Qualitätsmanagementbeauftragten (Beauftragter der obersten Leitung).
5. Bestätigung, dass durch parallel in Arbeit befindliche Vorhaben dieses Vorhaben nicht beeinträchtigt werden wird.
6. Bestätigung, dass ein Umweltschutzmanagement eingerichtet ist, das nach ISO 14001 zertifiziert ist bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 14001 arbeitet.
7. Bestätigung, dass die Entsorgung von Müll, Farbresten und Abwässern gemäß den aktuellen amtlichen Umweltvorschriften erfolgt.
8. Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten.
9. Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe des Unternehmens (Eine Ablaufdarstellung ist beizufügen).
10. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
11. Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung von (Marine-) Schiffen / Booten mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der fachgerechten und ordnungsgemäßen Aus-führung sowie der (öffentlichen) Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
12. Auflistung und Angaben zur beruflichen Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene.
13. Benennung eines Projektleiters als zentralen Ansprechpartner, mit der Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, Staatlich geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der:
* Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann
* ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig ist
* die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht
(Die entsprechenden Qualifikationsnachweise sind beizufügen).
14. Erklärung, dass neben dem Projektleiter mindestens 1 Betriebsingenieur mit vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung steht.
(Die entsprechenden Qualifikationsnachweise sind beizufügen).
15. Eigenerklärung, dass das für die Instandsetzung eingesetzte eigene Personal oder Personal von Unterauftragnehmern die deutsche Sprache versteht oder von einem Vorarbeiter geführt wird, auf den dies zutrifft.
16. Bestätigung, dass das für die Instandsetzung eingesetzte eigene Personal und das Personal der Unterauftragnehmer über eine Sicherheitsüberprüfung nach Ü2 (Sabotageschutz) verfügt oder das eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal beantragt wurde.
17. Eigenerklärung, dass im Fall von Schweißarbeiten eine Herstellerqualifikation des Auftragnehmers oder des Unterauftragsnehmers nach DIN 2303 „Schweißen und verwandte Prozesse – Qualitätsanforderungen an Herstell- und Instandsetzungsbetriebe für wehrtechnische Produkte“ nachgewiesen wird.
18. Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben (einschl. der Integration von technischen Änderungen) von Containerinstandsetzungen der Bundeswehr oder Schiffsinstandsetzungen vergleichbarer Größe und Komplexität.
Eine Auflistung dieser Vorhaben mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der fachgerechten und ordnungsgemäßen Ausführung der Arbeiten sowie der (öffentlichen) Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen ist beizufügen.
19. Bestätigung, dass das eigene Personal oder Personal von Unterauftragnehmern in der Lage ist, Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchzuführen.
20. Bestätigung über Kenntnisse und Erfahrungen bei der Applizierung von Farbstoffen.
21. Bestätigung, dass das eigene oder Personal von Unterauftragnehmern über Erfahrungen in der Instandsetzung von Pumpen, Schiebern und Ventilen verfügt.
22. Bestätigung, dass Teile der Instandsetzung und die Restpunktabwicklung nach der Instandsetzungszeit im Unternehmen am Landanschlussplatz ( LAP ) in Wilhelmshaven durchgeführt wird.
23. Bestätigung, dass zur Koordinierung der Instandsetzungsleistungen sowie der Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte auch nach Abschluss der Arbeiten im Unternehmen ständig ein bevollmächtigter Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter entspricht, am Landanschlussplatz ( LAP ) in Wilhelmshaven anwesend ist.
24. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur
Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
25. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
26. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch ist.
27. Erklärung, dass für die Dauer des Vorhabens eine Person vorgesehen ist, die ausschließlich für die Koordination der Arbeiten zuständig ist und dass diese Person die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht. Sie ist dem InstB vor Beginn des Vorhabens zu
benennen. Zu ihren Aufgaben gehört:
o die überwiegende Präsenz an Bord
o die Erstellung detaillierter Terminpläne, aus denen die Abhängigkeiten der einzelnen Baugruppen und ihrer Einzelschritte deutlich zu entnehmen sind
o die wöchentliche Aktualisierung der Terminpläne in Abstimmung mit der Bauleitung sowie deren Übergabe an den AG
o die Terminverfolgung bei der Umsetzung der einzelnen Arbeitsschritte.

Sonstiges
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb
Verhandlungsverfahren
Auftragsnummer 70221/01016/GU325
Schlusstermin: 28.07.2016 – 14:00 Uhr
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Villemombler Strasse 76
53123 Bonn
Deutschland
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, innerhalb von zehn Kalendertagen bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle rügen.
Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen innerhalb der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter Vl.4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 134 Abs. 2 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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15.11.2016
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