DTAD

Ausschreibung - Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen in Wilhelmshaven (ID:12284661)

Übersicht
DTAD-ID:
12284661
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Kategorien:
Reparatur, Wartung von Kraftfahrzeugen, zugehörigen Ausrüstungen, Schiffe, Boote, Wasserfahrzeuge, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Planmäßige Instandhaltung (BI) des Mehrzwecklandungsbootes Klasse 520 „Schlei“ hierzu u. a.: — Farbarbeiten am Unterwasser- und Überwasserschiff; — Instand setzen üblicher Schiffsausrüstung und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.09.2016
Frist Angebotsabgabe:
10.10.2016
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
Zu Händen von: Frau Schulz-Held
26382 Wilhelmshaven
DEUTSCHLAND
E-Mail: mars911@bundeswehr.org
Fax: +49 442149-3574
Marinearsenal
Kasinostraße – Tor 7
Frau Hesse-Nowak
Kontaktstelle(n): Angebotssammelstelle
26382 Wilhelmshaven
Deutschland
E-Mail: mars913@bundeswehr.org
Fax: +49 4421492037

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planmäßige Instandhaltung (BI) des Mehrzwecklandungsbootes Klasse 520 „Schlei“.
Planmäßige Instandhaltung (BI) des Mehrzwecklandungsbootes Klasse 520 „Schlei“
hierzu u. a.:
— Farbarbeiten am Unterwasser- und Überwasserschiff;
— Instand setzen üblicher Schiffsausrüstung und Einrichtung;
— Durchführen der TA A 08051 „Aufbau sMG 12,7 mm an Bord“;
— Durchführen der TA B 10045 „Integration GMDSS Komponenten“
Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen.

Erfüllungsort:
Dienstleistungskategorie Nr 1
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Am Standort der Werft.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
318808-2016

Vergabenummer:
52013/03017/HA023

Auftragswert:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 201 773 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
10.10.2016 - 14:00

Angebotsfrist:
10.10.2016

Ausführungsfrist:
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 09.02.2017 Abschluss 16.05.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Marineschiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre.
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Auflistung der wesentlich in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung von, bzw. der Integration von technischen Änderungen auf, Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
2. Darstellung der Infrastruktur der Werft mit Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Hebe- und Slipanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der werfteigenen Gewerke, der Lagerflächen und der Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume für das Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos (max. Entfernung der Büro-, Besprechungs-, Aufenthalts- und Lagerräume zum Boot: 500 m).
3. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft mit Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
3.1 Bestätigung, dass die navigatorischen Gegebenheiten es erlauben, die o. a. Einheitenklasse sicher anzuliefern.
3.2 Bestätigung, dass ein Aufsetzen (Grundberührung) der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide-und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann.
4. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilungen.
5. Angaben zu Aufbau- und Ablauforganisation der Qualitätssicherungsorganisation.
6. Angaben zum Qualitätsmanagementsystem:
6.1 Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, auf der Grundlage der in den technischen Unterlagen festgelegten Qualitätsanforderungen, Maßnahmen entsprechend den Bestimmungen der AQAP 2130 (NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für Prüfung und Test) zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung durchzuführen.
6.2 Erklärung, dass ein eingerichtetes Qualitätsmanagementsystem den Grundsätzen der DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar entspricht.
7. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv.de/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
8. Angaben zur Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe auf der Werft.
9. Bestätigung der Erfahrung in der Instandsetzung von mindestens 2 vergleichbaren Einheiten.
10. Benennung eines zentralen Ansprechpartners als Projektleiter mit Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, Staatlich geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der
— Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von Instandsetzungsvorhaben von mindestens zwei Marineeinheiten vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann;
— ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig ist;
— die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
11. Erklärung, dass an Bord eingesetztes Werkerpersonal von einem Vorarbeiter geführt wird, der die deutsche Sprache versteht.
12. Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten.
13. Angaben über die berufliche Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene.
14. Erklärung, dass das an Bord eingesetzte Personal über eine Sicherheitsüberprüfung „ Ü2-Sab “ (Sabotageschutz) verfügt oder diese beim Marinearsenal beantragt ist.
15. Erklärung, dass zur Koordination der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung von Gewährleistungspunkten auch nach Abschluss der Werftliegezeit (WLZ) ständig ein bevollmächtigter Vertreter des AN am Liegeplatz der Einheit (Heimathafen Eckernförde) vor Ort sein wird, der in Qualifikation und (Entscheidungs-) Kompetenz dem Projektleiter entspricht.
16. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
17. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
18. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer mindestens 2 Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch ist.
19. Bestätigung, dass das Boot gem. Dockplan (dieser kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) gedockt werden kann bzw. an Land / in einer beheizbaren Halle oder Einzeltung auf Pallungen gesetzt werden kann. Bei Abweichungen vom Dockplan Vorlage
eines von einer Klassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann.
20. Bestätigung, dass das Dock eine selbsttragende, vollständige beheizbare Einhausung der Einheit zulässt (keine Berührung der Einhausung mit der Einheit).
21. Bestätigung, dass eine beheizbare Halle oder eine beheizbare Einzeltung für das Vorhaben zur Verfügung steht.
22. Bestätigung, dass die Schweißarbeiten nur von Fachpersonal durchgeführt wird, das spezielle Fachkenntnisse im schweißtechnischen Bereich besitzt, z. B. die Herstellerqualifikation nach DIN 18800-7, ISO 1090 oder vergleichbar.
23. Bestätigung, dass die Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchgeführt werden.
24. Bestätigung, dass die Entsorgung von Müll, Farbresten und Abwässern gem. den aktuellen amtlichen Umweltschutzvorschriften erfolgt.
25. Bestätigung, dass ein isolierter, den Druckverhältnissen an Bord angepasster Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat und Begleitheizung im Winter für das Vorhaben zur Verfügung steht.
26. Bestätigung, dass eine Pierlänge von mind. 60 m während der WLZ für die Einheit zur Verfügung steht.
27. Bestätigung, dass für die Dauer der Liegezeit das Boot mit Drehstrom 440 V, 60 Hz, 63 A sowie mit werfteigenem geeichten Zähler und Kabeln nach Vorgabe VDE 0100 und VBG 4 versorgt werden kann.
Hauptdaten der Einheit:
— Länge über alles ca. 40 m;
— Länge zwischen den Loten 36,70 m;
— Breite auf Spanten 8,80 m;
— Seitenhöhe bis H-Deck 2,45 m;
— Konstruktionstiefgang ü. Basis 1,60 m;
— Größte Höhe über Unterkante Kiel ca. 27 m;
— Bauspantenentfernung 0,55 m.
Besonderheiten der Verlegung:
Das Boot kann aufgrund der Schäden an der Antriebsanlage (Bb-Wellenanlage ist demontiert) nicht mit eigenem Antrieb verlegen. Ein Schleppen vom Liegeplatz Eckernförde in die Werft ist notwendig.

Besondere Bedingungen:
Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V 031 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe)
Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B-V 034 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe)
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Sonstiges
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Deutschland
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 134 Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.
§ 135 Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen