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Ausschreibung - Restaurierung- und Überholungsarbeiten in Sünching (ID:10771105)

Übersicht
DTAD-ID:
10771105
Region:
93104 Sünching
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Überholungs-, Sanierungsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Getrennte Vergabe folgender Gewerke: 1) 057_11 (Re5): Restaurierung Hochaltar, Relief Altar, Boiserie und Balustrade Empore Restaurierung von gefasster hölzerner Ausstattung in der Rokoko-Kapelle...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.05.2015
Frist Vergabeunterlagen:
09.06.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Gräfl. v. Seinsheimsche Rentenverwaltung,
Krankenhausstraße 6, 93104 Sünching

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Getrennte Vergabe folgender Gewerke:
1) 057_11 (Re5): Restaurierung Hochaltar, Relief Altar,
Boiserie und Balustrade Empore
Restaurierung von gefasster hölzerner Ausstattung
in der Rokoko-Kapelle des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses Sünching.
Hochaltar, marmoriert mit Vergoldung und Lüsterfassung,
ca. 4 x 2,50 m (B x H)
Rahmen Hochaltar, um Relief, marmoriert mit
vergoldeten Elementen, Länge ca. 22 m
Retabelrelief, Weißfassung, ca. 2,60 x 4,40 m (B x H)
Boiserie (Wandvertäfelung im Sockelbereich),
marmoriert, ca. 18 m²
Balustrade Empore, Weißfassung mit Vergoldung,
ca. 6,50 x 0,90 m (L x H)
2) 057_12 (Re6): Restaurierung Fenster, Türen, Wandvertäfelungen
Restaurierung bzw. Überarbeitung von überwiegend
weiß gefasster ortsfester Ausstattung mit Vergoldung
in den Chinesen-, Rokoko-, Holländerzimmern
sowie Vorraum Kapelle und Sakristei des unter
Denkmalschutz stehenden Schlosses Sünching.
Fensternischen- und Sockelvertäfelungen, Weißfassung,
teils mit Vergoldung, ca. 60 m²
Wandvertäfelung mit einzelnen polychrom gefassten
Elementen, ca. 5 m²
Türen, Laibungen, Weißfassung mit Vergoldungen,
zu rest. Fläche ca. 140 m²
Türen, Laibungen, farbige Fassung, zu rest. Fläche
ca. 24 m²
Fenster, weiß lackiert,
2 Stück, ca. 1,40 x 1,90 m (B x H)
Kastenfenster, weiß lackiert,
9 Stück, ca. 1,40 x 1,90 m (B x H)
Fenster, holzfarben,
3 Stück, ca. 1,40 x 1,90 m (B x H)
Fensterläden, innenliegend, holzfarben,
4 Stück, 0,70 x 1,60 m (B x H)

Erfüllungsort:
Schloss Sünching, Am Schloss 1, 93104 Sünching

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
057_11_Re5 bzw. 057_12_Re6

Termine & Fristen
Unterlagen:
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge:
Dienstag, 9. Juni 2015
Anschrift, an die die Anträge zu richten sind:
Büro Bergmann GmbH, Derbystraße 10, 85276 Pfaffenhofen
an der Ilm, Telefon: 0 84 41/40 41-0, Fax: 0 84 41/ 40 41-42
Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe spätestens
am Freitag, 26. Juni 2015

Ausführungsfrist:
Beginn der Ausführung:
Re5: August 2015; Re6: September 2015
Fertigstellung der Leistungen:
Re5: Juni 2016; Re6: Dezember 2015
(ausführlicherer Zeitplan liegt den Vergabeunterlagen
bei)

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen

Geforderte Nachweise:
Nachweise zur Eignung:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis
der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins
für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis).
Bei Einsatz von Nachunternehmen
ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen
Nachunternehmer präqualifiziert sind oder die
Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis
der Eignung mit dem Teilnahmeantrag das ausgefüllte
Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung
vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind die
Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen
abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen
sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe
der Nummer, unter der die Nachunternehmen in
der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen
(Präqualifikationsverzeichnis) geführt
werden.
Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind
die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen)
durch Vorlage der im Formblatt 124 Eigenerklärung
zur Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger
Stellen zu bestätigen.
Referenzbescheinigungen für Referenzen mit den gemäß
Formblatt Eigenerklärung zur Eignung - 124
geforderten Angaben sind bereits mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. Ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen sind die geforderten Angaben zum Personaleinsatz
in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist
erhältlich unter
http://www.innenministerium.bayern.de/buw/
bauthemen/vergabeundvertragswesen/bauauftraege/
index.php
bzw. direkt: http://www.innenministerium.bayern.de/
assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_bauauftraege_
formblatt _124_eigenerklaerung_20130508.pdf
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner
Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 3
VOB/A zu machen:
Aufgrund der besonderen Bedeutung des Baudenkmals
und des geforderten Umgangs mit der historischen
Bausubstanz ist die erfolgreiche Restaurierung gleichwertiger
Objekte nachzuweisen; es sind mindestens
zwei für die Bewerbung ausgewählte Referenzobjekte
direkt zu benennen und zu erläutern. Ggf. sind zur Erläuterung
Auszüge aus Dokumentationen mit Fotos
beizulegen. Es sind Angaben zu machen zu Objekt,
Bauherr, zu den selbst ausgeführten Leistungen, Name
von Referenz-Ansprechpartnern mit Telefonnummer
bzw. E-Mail Adresse.
1) Als Anforderungen für die Restaurierung Hochaltar,
Relief Altar, Boiserie und Balustrade Empore sind
zu erfüllen: Erbringen von detaillierten Nachweisen
zur Erfahrung mit Projekten des Höfischen Rokoko
und der Münchener Hofkunst.
2) Als Anforderungen für die Restaurierung Fenster,
Türen, Wandvertäfelungen sind zu erfüllen: Erbringen
von detaillierten Nachweisen für vergleichbare
Arbeiten an hölzerner Ausstattung mit Weißfassung
und Vergoldung.
Zusätzliche fachliche Anforderung:
Konservatorischer und restauratorischer Umgang
mit barockzeitlichen Lacken und späteren Überzügen,
Bewältigung technisch anspruchsvoller,
komplizierter Lacktrennungen.
Differenzierte und besonders schwierige Oberflächenreinigungen
und Festigungsmaßnahmen
(Weißfassung, Marmorimitationsmalerei, Blattmetallauflagen,
Lacke)
Vorausgesetzt wird ein hohes künstlerisches Einfühlungsvermögen
in die vorliegenden Faßtechniken
sowie restauratorische Anwendungssicherheit
in den jeweiligen Retuschemethodiken mit
geeigneten Materialien.
Es ist die Zusammenarbeit von Fachrestauratoren
für gefasste Holzskulptur und Möbel erforderlich.
Das Anforderungsprofil für die Ausführenden setzt
sich aus fachspezifischer Ausbildung und Berufserfahrung
zusammen:

a) Fachspezifische Restauratorenausbildung
Abschluss an einer Hochschule im Studiengang
onservierung/Restaurierung zum Diplom-Restaurator
oder Master (entspricht 4-5 Jahre Studium
exkl. Vorpraktikum) und/oder mind. sechsjährige
Tätigkeit als Restaurator an einer staatl. Denkmalpflege
Institution, einer musealen Einrichtung
oder einer mit den Fachstellen der staatl. Denkmalpflege
eng kooperierenden Privatwerkstätte,
welche von einem spezialisierten Restaurator geleitet
wird. Fachgebiete: weißgefasste und polychrome
Holzskulptur bzw. gefasste Holzoberflächen
und Überzüge.

b) Berufserfahrung
Die Bearbeiter/Mitarbeiter müssen vergleichbare
Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten
ähnlicher Aufgaben- und Zeitstellung erfolgreich
ausgeführt haben. Die entsprechenden Arbeiten
sind durch Referenzen zu belegen und die beteiligten
Mitarbeiter zu benennen.
Es sind im Rahmen der Bewerbung für die zum
Ensatz geplanten Mitarbeiter folgende Angaben
zu machen:
Name des Bearbeiters/Mitarbeiters
einschlägige Referenzobjekte des Mitarbeiters
aus der jüngeren Vergangenheit (max. 3-5 Jahre)
Benennung der Arbeiten am Referenzobjekt
und Bearbeitungszeitraum

Sonstiges
Nachprüfung behaupteter Verstöße:
Nachprüfungsstelle (§21 VOB/A): Regierung der Oberpfalz,
Regensburg, Telefon: 09 41/56 80-0, Fax -4 99
Sünching, den 22. Mai 2015
Gräfl. v. Seinsheimsche Rentenverwaltung

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