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Ausschreibung - Rohrleitungen, Rohrleitungssysteme, Leitungen, Ummantelungen, Verrohrungen und zugehörige Artikel in Einhausen (ID:6217827)

Auftragsdaten
Titel:
Rohrleitungen, Rohrleitungssysteme, Leitungen, Ummantelungen, Verrohrungen und zugehörige Artikel
DTAD-ID:
6217827
Region:
64683 Einhausen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.06.2011
Frist Vergabeunterlagen:
30.06.2011
Frist Angebotsabgabe:
22.07.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Rohrleitungen und Infiltrationsanlagen im Lorscher Wald. Zur Erfüllung der Vorgaben des Grundwasser-Bewirtschaftungsplanes Hessisches Ried des Landes Hessen plant der Wasserverband Hessisches Ried (Geschäftsführung: Hessenwasser) die Erweiterung der Infiltration von aufbereitetem Rheinwasser im Hessischen Ried. Hierfür wird die bestehende Rohrleitung Allmendfeld-Einhausen nach Süden bis in den Lorscher Wald verlängert. An 5 Standorten werden insgesamt 15 Infiltrationsbrunnen errichtet und einzeln mit Regelungseinrichtungen ausgerüstet. Zusätzlich erfolgt eine Infiltration über den Farrenwiesengraben. Die Kreuzung der Leitung DN 800 mit der Weschnitz, der Bahnlinie Worms-Bensheim und der Bundesstraße B47 erfolgt grabenlos. Die Planung und Überwachung der Maßnahme erfolgt durch die Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau. Hierbei gelten alle „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen der Hessenwasser GmbH & Co. KG“ (siehe hierzu die Verdingungsunterlagen). Die Leistung soll an einen Generalunternehmer „GU“ (Unternehmen, das alle zur Errichtung eines Bauwerks notwendigen Arbeiten eigenverantwortlich übernimmt, notwendige Subunternehmerleistungen mit anbietet und in der Ausführung koordiniert und überwacht) vergeben werden. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit einer Zuwendung des Landes Hessen.
Kategorien:
Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Brunnen-, Versuchs-, Aufschlussbohrungen, Rohre, zugehörige Artikel
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Rohrleitungen , Brunnenbohrung , Rohrleitungen, Rohrleitungssysteme, Leitungen, Ummantelungen, Verrohrungen und zugehörige Artikel
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  176659-2011

BEKANNTMACHUNG – SEKTOREN

Bauleistung ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Wasserverband Hessisches Ried, vertreten durch die Geschäftsführerin, Hessenwasser GmbH & Co. KG, Ausschreibung durch Mainova AG, Frankfurt Taunusstraße 100 z. H. Mainova AG - Herr Kubbutat 64521 Groß-Gerau DEUTSCHLAND E-Mail: r.kubbutat@mainova.de Fax +49 692139623363 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.whr-biebesheim.de Weitere Auskünfte erteilen: Mainova AG Solmsstraße 38 z. H. Herrn Kubbutat 60623 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND E-Mail: r.kubbutat@mainova.de Fax +49 69213-9623363 Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS
Wasser ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Rohrleitungen und Infiltrationsanlagen im Lorscher Wald.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Bauleistung Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen Hauptausführungsort 64683 Einhausen. NUTS-Code DE715
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Zur Erfüllung der Vorgaben des Grundwasser-Bewirtschaftungsplanes Hessisches Ried des Landes Hessen plant der Wasserverband Hessisches Ried (Geschäftsführung: Hessenwasser) die Erweiterung der Infiltration von aufbereitetem Rheinwasser im Hessischen Ried. Hierfür wird die bestehende Rohrleitung Allmendfeld-Einhausen nach Süden bis in den Lorscher Wald verlängert. An 5 Standorten werden insgesamt 15 Infiltrationsbrunnen errichtet und einzeln mit Regelungseinrichtungen ausgerüstet. Zusätzlich erfolgt eine Infiltration über den Farrenwiesengraben. Die Kreuzung der Leitung DN 800 mit der Weschnitz, der Bahnlinie Worms-Bensheim und der Bundesstraße B47 erfolgt grabenlos. Die Planung und Überwachung der Maßnahme erfolgt durch die Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau. Hierbei gelten alle „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen der Hessenwasser GmbH & Co. KG“ (siehe hierzu die Verdingungsunterlagen). Die Leistung soll an einen Generalunternehmer „GU“ (Unternehmen, das alle zur Errichtung eines Bauwerks notwendigen Arbeiten eigenverantwortlich übernimmt, notwendige Subunternehmerleistungen mit anbietet und in der Ausführung koordiniert und überwacht) vergeben werden. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit einer Zuwendung des Landes Hessen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
44160000 - AA09, 45231100 - AA06, 45262220 - AA09
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Der Auftrag besteht im Wesentlichen aus: a) Lieferung und Verlegung einer Wasserleitung DN 800 von Infiltrationsanlage „Jägersburger Wald" bis Infiltrationsanlage „Lorscher Wald". Für die Heranführung des im Wasserwerk Biebesheim aufbereiteten Rheinwassers zu den fünf Infiltrationsstandorten und der Grabeninfiltration „Farrenwiesengraben" der Infiltrationsanlage „Lorscher Wald" wird die vorhandene Fernleitung nach Süden verlängert. Es erfolgt der Bau von ca. 5,1 km Wasserleitung DN 800 mit einer Gewässerkreuzung nebst Seitengraben (Düker „Weschnitz"), einer Kreuzung (Durchpressung) einer Bahnlinie und Bundesstraße, Kreuzung von Fremdgewerken wie z.B. einer Gasleitung und der Kreuzung des „Farrenwiesengrabens". Zur Wasserleitung DN 800 gehören u.a. Entleerungsschächte, Entlüftungsschächte, sowie die Koordinierung der E- und MSR-Technik, b) Bau von fünf Infiltrationsstandorten, bestehend aus 5 Mess- und Regelbauwerken für jeweils 3 Infiltrationsbrunnen. In einem der 5 Mess- und Regelbauwerke ist eine Bereichsleitwarte integriert. Infiltrationsbrunnen mit d = ca. 800 mm und t = ca. 30 m und Stahlbetonabschlusswerk, verbindende Rohrleitungen, technische Ausrüstung, sowie die Koordinierung der E- und MSR-Technik, c) Bau der Grabeninfiltration „Farrenwiesengraben", bestehend aus einem Mess- und Regelbauwerk und einem Entlüftungsbauwerk für die Wasserleitung DN 800 sowie einer kurzen, unterirdisch verlegten Rohrleitung von der Wasserleitung DN 800 zu dem v. g. Schachtbauwerk und weiter zu der Einleitungsstelle in den „Farrenwiesengraben", d) Nebenleistungen: Baubegleitende Vermessungsarbeiten, statische Berechnungen, Ingenieurleistungen im Rahmen der Bauvorbereitung, Koordinierung der E- und MSR-Technik. geschätzter Wert ohne MwSt. 6 000 000 EUR
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.10.2011 Ende: 31.3.2015 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Auftraggeber ist berechtigt, Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung und/oder zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche zu verlangen. Die Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung beträgt 10 % der vorläufigen Bruttoauftragssumme, die Sicherheitsleistung zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche beträgt 5 % der Brutto-Endsumme des Gesamtauftrages.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Zahlungen erfolgen gem. § 16 VOB/B und gemäß Vertragsbedingungen des WHR für Verträge über die Ausführung von Bauleistungen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften sind zugelassen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist mit der Bewerbung um Teilnahme eine Bietergemeinschaftserklärung einzureichen; die Hinweise unter III.2 sind zu beachten. Erforderliche Rechtsform bei der Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung ist abzugeben, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Ja Vertrags-/ Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die Projektdokumentation sind nach den Vorgaben des AG in Deutsch zu führen. Alle Maßnahmen werden in Wasserschutzgebieten II und III ausgeführt. Die einschlägigen Normen und Regeln für das Arbeiten in Wasserschutzgebieten sind zu beachten. Die Bauarbeiten werden, neben der örtlichen Bauaufsicht, begleitet durch einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator und eine ökologische Baubegleitung.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Allgemeine Hinweise zu III.2.1 bis III.2.3:
1) Die folgenden Nachweise / Erklärungen sind – bei Bietergemeinschaften
von allen Mitgliedern – mit dem Fragenkatalog sowie dazugehörigen Formblättern einzureichen, die bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle abgerufen werden müssen. Ausgenommen davon ist die Zertifizierung nach DVGW GW 129, die bei Nichtvorhandensein im Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung um Teilnahme nach Maßgabe der Ausführungen unter
III.2.3) nachgereicht werden kann.

2) Bei Bewerbung durch eine Bietergemeinschaft ist mit der Bewerbung eine
Bietergemeinschaftserklärung abzugeben (Formblatt wird zur Verfügung gestellt).
3) Beabsichtigt der Bewerber/ die Bietergemeinschaft zum Nachweis
seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, gilt Folgendes: Die Nachunternehmer müssen in der Bewerbung um Teilnahme namentlich benannt sein und die für die Nachunternehmer vorgesehenen Leistungsbereiche müssen in der Bewerbung um Teilnahme bezeichnet sein. Des weiteren muss die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Nachweise/Erklärungen sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer über eine Verpflichtungserklärung der jeweiligen Nachunternehmer jeweils mit der Bewerbung um Teilnahme nachgewiesen werden. Der Austausch von in der Bewerbung um Teilnahme bereits benannten Nachunternehmern ist bis zur Angebotsabgabe gestattet, soweit der neu benannte Nachunternehmer über mindestens die gleiche Eignung wie der in der Bewerbung um Teilnahme benannte Nachunternehmer verfügt und diese Anforderung mit Angebotsabgabe vollständig nachgewiesen wird (vgl. auch
III.2.1 bis III.2.3). Zudem muss auch für den neuen, erstmals bei
Angebotsabgabe benannten Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers dem Angebot beigefügt werden. Für den Fall, dass ein Nachunternehmer sich seinerseits Nachunternehmer bedient, gelten die Eignungsanforderungen und diesbezügliche Nachweispflichten auch für Nachunternehmer von Nachunternehmern. Ein Formblatt ‚Nachunternehmer Verpflichtungserklärung’ wird zur Verfügung gestellt.
4) Die Benennung von Nachunternehmern, die nicht zum Zweck des Nachweises
der Eignung der Bewerber / der Bietergemeinschaften erfolgt und die für die Beurteilung von deren Eignung auch keine wesentliche Bedeutung hat, kann – auch erstmalig – noch bis zur Zuschlagserteilung erfolgen. Bei Vorliegen von gewichtigen Gründen darf der Auftraggeber jedoch dem Einsatz von Nachunternehmern widersprechen und hat der Bewerber / die Bietergemeinschaft innerhalb einer angemessenen Frist neue Nachunternehmer vor Zuschlagserteilung zu benennen. Entsprechendes gilt für Nachunternehmer von Nachunternehmern. Der Auftraggeber behält sich vor, für diese Nachunternehmer eine besondere Verpflichtungserklärung einzufordern.
5) Der Auftraggeber behält sich in allen Fällen vor, fehlende oder
unzureichende Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes einmalig unter angemessener Fristsetzung nachzufordern. Bei Angaben mit Ausschlussankündigung (siehe Fragen- und Bewertungskatalog) erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung, wenn die fehlenden bzw. unzureichenden Angaben nicht innerhalb der Nachforderungsfrist nachgereicht werden. Bei sonstigen Ausschlussregelungen (siehe Fragen- und Bewertungskatalog) behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss vor, wenn die fehlenden oder unzureichenden Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist nachgereicht werden.
6) Bei allen geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen werden im
Falle der Beteiligung von ausländischen Unternehmen vergleichbare Bescheinigungen von Behörden, Zertifizierungs- oder sonstigen Stellen des Ursprungs- oder Herkunftslandes akzeptiert, ggf. in deutscher Übersetzung. Soweit vergleichbare behördliche Bescheinigungen im EU-Ausland für den jeweiligen ausländischen Bieter nicht erhältlich sind, ist dem Bieter die Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung gestattet. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: — Angaben zum Unternehmen (Kontaktdaten, Unternehmensführung, Beteiligungen, Eigentumsverhältnisse, Mitgliedschaften, Firmengründung, Mitarbeiterzahl, Fluktuation), — Nachweis des Eintrags im entsprechenden Berufsregister oder eine Bescheinigung der Industrie- und Handelskammer oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde seines Ursprungs- oder Herkunftslandes, — Eigenerklärung, dass der Teilnehmer in den letzten 3 Kalenderjahren nicht wegen Verstoßes einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Vorschriften verurteilt worden ist, — Eigenerklärungen zu den in § 21 SektVO genannten Ausschlussgründen und zur Sanktionierung wegen Teilnahme an einem Kartell in den letzten 3 Kalenderjahren.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre, jeweils unter Angabe des Anteils von Eigenleistungen, — Nachweis/Erklärung des Eigenkapitalanteils der letzten 3 Geschäftsjahre, — Nachweis/Erklärung des Fremdkapitalanteils der letzten 3 Geschäftsjahre, — Nachweis/Erklärung der Investitionen der letzten 3 Geschäftsjahre, jeweils Gesamtwerte des Unternehmens, — Angaben zu bestehender Haftpflichtversicherung (sowie ggf. Bereitschaft eine Police mit Mindestdeckungssumme jeweils 5 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden im Auftragsfall abzuschließen).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen Vorlage der folgenden Zertifizierungen: — Zertifikat DVGW-GW 301, mind. Gruppe W1, Werkstoff: Gusseisen, — Anwesenheit Fachmann (Wasser), nach Technischen Regeln DVGW GW 301, — Beurkundung des Unternehmens nach RAL GZ 961, Beurteilungsgruppe VMD, gleichwertig ist Prüfbericht zur Erstprüfung des Unternehmens nach RAL GZ 961, — Zertifikat DIN EN ISO 9001 für den erdverlegten Rohrleitungsbau, — Zertifikat B2 und A1 gem. DVGW-Arbeitsblatt W 120, — DVGW GW 129 „Sicherheit bei Bauarbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen“: Hier ist eine Nacherfüllung bis zur Angebotsabgabe gemäß den in der Angebotsaufforderung geregelten Modalitäten möglich. Darüber hinaus: — Vorlage eines Organigramms des Bewerbers mit Ausweisung der Mitarbeiterzahl, — Gewährleistung eines Projektleiters mit abgeschlossenem Studium, mindestens 10 Jahren Berufserfahrung im Bauwesen, Erfahrungen als Projektleiter bei mindestens 3 vergleichbaren Projekten, — Angaben zum Fahrzeug- und Maschinenpark, über welchen der Bewerber/die Bietergemeinschaft verfügt, — Erklärung des Bewerbers/Bietergemeinschaft, im Auftragsfalle die Präsenz und Verfügbarkeit des angegebenen Fahrzeug- und Maschinenparks sicherzustellen, — Eigenerklärung des Bewerbers/Bietergemeinschaft, mit den in Deutschland geltenden Verordnungen und Gesetzen, die bei der Durchführung des Auftrags zu beachten und einzuhalten sind, vertraut zu sein, — Referenzen über Art und Umfang der ausgeführten Leistungen der letzten 6 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die mit der auszuführenden Leistung vergleichbar sind (mit Angabe zu Projektbeginn, Projektdauer, mängelfreier Projektabnahme, Ansprechpartner, Umsatzgröße). Die Referenzen müssen zwingend folgende Leistungen abdecken, wobei es im Falle der Bewerbung einer Bietergemeinschaft ausreichend ist, wenn die geforderte Zahl an Referenzen jeweils von der Bietergemeinschaft in ihrer Gesamtheit erbracht wird: — für den GU: mindestens 2 Tiefbauprojekte mit einem Auftragswert von jeweils 3 000 000 EUR oder größer als GU, — Trinkwasserleitung: Lieferung und Verlegung einer Trinkwasserleitung DN 800 oder größer mit mindestens 200 m Länge, — Rohrleitungsverlegung: Durchführung von mindestens 2 zusätzlichen Projekten zur Verlegung einer Trinkwasserleitung DN 600 oder größer, — Brunnenbohrarbeiten: Durchführung von mindestens 2 Projekten mit einem Ausbaudurchmesser mindestens DN 400 oder größer in Wasserschutzgebieten, — Rohrvortrieb: Durchführung von mindestens 2 Projekten im Rohrvortriebsverfahren von mindestens DN 800 oder größer, — Kreuzung Bahntrasse: Kreuzung einer Bahntrasse im Rohrvortriebsverfahren, unabhängig vom Rohrdurchmesser.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebotdie Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber
M3-ZT (Hr. Kubbutat)
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für die Aushändigung von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
30.6.2011 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf
Teilnahme 22.7.2011 - 12:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN

1) Die Unterlagen für die Bewerbung um Teilnahme (Fragen- und
Bewertungskatalog sowie zugehörige Formblätter) sind vom Bewerber unter den unter I.1) genannten Kontaktdaten der Kontaktstelle, Mainova AG, anzufordern. Wichtig: Der Bewerber muss dabei seinen Firmennamen, Adresse, Ansprechpartner, Telefon- und Faxnummer, sowie E-Mail-Adresse* angeben. *= Vor Abgabe der Teilnahmeanträge wird die Kommunikation zwischen dem Auftraggeber bzw. der Kontaktstelle Mainova und dem Bewerber über diese E-Mail-Adresse geführt werden. Der Auftraggeber stellt dann die für die Bewerbung um Teilnahme erforderlichen Unterlagen per E-Mail unverzüglich zur Verfügung.
2) Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich, in deutscher Sprache und in
einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift des Aktenzeichens nach Ziffer IV.3.1 bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle, Mainova AG, einzureichen. Für fremdsprachige Dokumente ausländischen Ursprungs ist jeweils eine deutsche Übersetzung mit vorzulegen. (Die Übermittlung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, reicht nicht aus.). Geforderte Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind – soweit nichts anderes bestimmt ist – der Bewerbung um Teilnahme schriftlich beizufügen, wobei sämtliche dem Fragenkatalog beigefügten Formblätter, soweit gemäß Fragenkatalog erforderlich, zu verwenden sind. Dies gilt grundsätzlich auch für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft sowie für alle in der Bewerbung um Teilnahme benannten Nachunternehmer. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Dies gilt auch für den Fall, dass die Urkunde oder die Bestätigung des Dritten nur im Original gültig sein sollte. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen zu verlangen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück gegeben. Die Kosten für die Bewerbung werden nicht erstattet.
3) Bei vergaberechtlich relevanten Mehrfachbeteiligungen hat der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb sichergestellt ist.
4) Der Auftraggeber behält sich vor, Angaben zu im Rahmen der
Eignungsprüfung abgefragten Anforderungen auftragsbezogen, also in veränderter Form, auch im Rahmen des Verhandlungsverfahrens abzufragen und gegebenenfalls auch in die Angebotswertung einzubeziehen.
5) Alle Bewerber, die mindestens diejenigen in der EU-Bekanntmachung sowie
im Fragenkatalog gestellten Anforderungen vollständig erfüllen, die zwingenden Charakter haben, werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
6) Auf der Basis der in der Angebotsaufforderung genannten Kriterien wird
eine Wertung der abgegebenen Angebote stattfinden und ein Ranking erstellt. Aufgrund dieser Wertung werden zunächst zwischen 3 und 5 der bestplatzierten Bieter zur Vergabeverhandlung eingeladen. In diesem Stadium nicht berücksichtigte Bieter erhalten hierüber eine schriftliche Benachrichtigung; es besteht folglich nicht in jedem Fall ein Anspruch auf Teilnahme an Vergabeverhandlungen. Der weitere konkrete Ablauf des Verhandlungsverfahrens wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe dargelegt werden. 7) Für den Fall, dass das Vertragsverhältnis mit dem bezuschlagten Bieter / Bietergemeinschaft während der Ausführungsphase nicht fortgesetzt wird oder nicht fortgesetzt werden kann, wird die dann noch verbleibende Bauleistung zwischen allen im Teilnahmewettbewerb positiv präqualifizierten Bewerbern neu in den Wettbewerb gestellt. Nachr. HAD-Ref.: 3801/4. Nachr. V-Nr/AKZ: M3-ZT (Hr. Kubbutat).
VI.4) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 3, S. 1 Nr. 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, wenn seit dem Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Bundeskartellamt Kaiser-Friedrich-Straße 16 53113 Bonn DEUTSCHLAND E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de Tel. +49 2289499-0 Internet: http://www.bundeskartellamt.de Fax +49 2289499-400
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
1.6.2011
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