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Ausschreibung - Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen in Bremen (ID:3633008)

Auftragsdaten
Titel:
Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen
DTAD-ID:
3633008
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.03.2009
Frist Angebotsabgabe:
24.04.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Art und Umfang der Leistung, Allgemeine Merkmale Allgemeine Merkmale der baulichen Anlage: Boden- und Grundwassersanierung Art der Leistung Boden- und Grundwassersanierung Umfang der Leistung Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen durch LCKW am Standort einer ehemaligen Silberwarenfabrik in Bremen-Sebaldsbr?ck. Der Standort umfasst ca. 12.000 m2 und wird derzeit als Firmenparkplatz genutzt. Die LCKW-Verunreini-gungen treten als dispers verteilte Phase dominierend in 5 Hauptbelastungsbereichen (insgesamt ca. 5.500 m2), aber auch untergeordnet in den Restbereichen (ca.6.500 m2) vorwiegend in der gesättigten Bodenzone (Wesersande: Sande, teilweise kiesige Abschnitte, bis ca. 18 m unter G?K; unterlagernd Lau-enburger Schichten: Feinsande mit schluffigen und mittelsandigen Anteilen, bis ca. 33 m unter GOK) auf. Als LCKW-Haupteinzelstoffe kommen in den zuvor genannten Bereichen die Ausgangsprodukte Te-trachlorethen und Trichlorethen vor. Das LCKW-Schadstoffpotenzial (Phasenr?ckst?nde) betr?gt überschlägig für die Wesersande ca. 25.000 kg und für die Lauenburger Schichten ca. 15.000 kg. Die im Boden festgestellten LCKW-Phasenr?ckst?nde haben zur Kontamination des Grundwassers (bis 90.000 ug/L) in Form einer entsprechend der Grundwasserflie?richtung orientierten Schadstofffahne (für LCKW-Gehalte > 20 pg/L: L?ngserstreckung ca. 600 m und Quererstreckung ca. 250m) geführt. Im unmittelbaren Grundwasserabstrombereich (bis 150m) dominieren die Einzelstoffe Tetrachlorethen und Trichlorethen sowie im weiteren Grundwasserabstrombereich das Abbauprodukt cis-l,2-Dichlo-rethen (in geringen Anteilen: Vinylchlorid). Aufgrund des komplexen und gro?raumigen Schadensbildes wird eine Sanierung ausschließlich mittels herkömmlicher Verfahren (pump & treat, Bodenaustausch) als nicht zielführend bewertet. Mit der vorliegenden Bekanntmachung werden ausschließlich Bewerber angesprochen, die auch nachweislich Erfahrungen und Referenzen auf dem Gebiet der innovativen Sanierung von LCKW-Verunreinigungen besitzen. Eine Kombination innovativer mit herkömmlichen Verfahren ist dabei möglich. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb soll die Sanierungsmaßnahme in Form eines Leistungsprogramms gemäß VOB A ? 9 beschränkt ausgeschrieben werden.
Kategorien:
Erschliessungsarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten
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Beschr?nke Ausschreibung nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb - VOB/A Vergabenummer: 624-40-03/1 (3)

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) Name und Anschrift des öffentlichen Auftraggebers (Vergabestelle): Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa; Referat 24 Bodenschutz, Ansgari-torstr. 2, 28195 Bremen, Telefon 0421 - 3615352, Fax 04 21 -4 96 53 52

E-Mail: ulrich.wessel@umwelt.bremen.de

b) Vergabeverfahren: Beschränkte Ausschreibung nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb, VOB/A Vergabenummer 624-40-03/1 (3)

d) Ort der Ausführung: Bremen - Sebaldsbr?ck

e) Art und Umfang der Leistung, Allgemeine Merkmale Allgemeine Merkmale der baulichen Anlage: Boden- und Grundwassersanierung

Art der Leistung

Boden- und Grundwassersanierung Umfang der Leistung

Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen durch LCKW am Standort einer ehemaligen Silberwarenfabrik in Bremen-Sebaldsbr?ck. Der Standort umfasst ca. 12.000 m2 und wird derzeit als Firmenparkplatz genutzt. Die LCKW-Verunreini-gungen treten als dispers verteilte Phase dominierend in 5 Hauptbelastungsbereichen (insgesamt ca. 5.500 m2), aber auch untergeordnet in den Restbereichen (ca.6.500 m2) vorwiegend in der gesättigten Bodenzone (Wesersande: Sande, teilweise kiesige Abschnitte, bis ca. 18 m unter G?K; unterlagernd Lau-enburger Schichten: Feinsande mit schluffigen und mittelsandigen Anteilen, bis ca. 33 m unter GOK) auf. Als LCKW-Haupteinzelstoffe kommen in den zuvor genannten Bereichen die Ausgangsprodukte Te-trachlorethen und Trichlorethen vor. Das LCKW-Schadstoffpotenzial (Phasenr?ckst?nde) betr?gt überschlägig für die Wesersande ca. 25.000 kg und für die Lauenburger Schichten ca. 15.000 kg. Die im Boden festgestellten LCKW-Phasenr?ckst?nde haben zur Kontamination des Grundwassers (bis 90.000 ug/L) in Form einer entsprechend der Grundwasserflie?richtung orientierten Schadstofffahne (für LCKW-Gehalte > 20 pg/L: L?ngserstreckung ca. 600 m und Quererstreckung ca. 250m) geführt. Im unmittelbaren Grundwasserabstrombereich (bis 150m) dominieren die Einzelstoffe Tetrachlorethen und Trichlorethen sowie im weiteren Grundwasserabstrombereich das Abbauprodukt cis-l,2-Dichlo-rethen (in geringen Anteilen: Vinylchlorid). Aufgrund des komplexen und gro?raumigen Schadensbildes wird eine Sanierung ausschließlich mittels herkömmlicher Verfahren (pump & treat, Bodenaustausch) als nicht zielführend bewertet. Mit der vorliegenden Bekanntmachung werden ausschließlich Bewerber angesprochen, die auch nachweislich Erfahrungen und Referenzen auf dem Gebiet der innovativen Sanierung von LCKW-Verunreinigungen besitzen. Eine Kombination innovativer mit herkömmlichen Verfahren ist dabei möglich. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb soll die Sanierungsmaßnahme in Form eines Leistungsprogramms gemäß VOB A ? 9 beschränkt ausgeschrieben werden.

f) Aufteilung in Lose: nein

g) Erbringung von Planungsleistungen: nein Zweck der baulichen Anlage: Boden- und Grundwassersanierung

Zweck der Bauleistung: Boden- und Grundwassersanierung

h) Ausführungsfrist:

Beginn der Ausführungsfrist: voraussichtlich 1. Oktober 2009

i) Rechtsform von Bietergemeinschaften Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollm. Vertreter

j) Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträge endet am 24. April 2009

k) Anschrift, an die die Teilnahmeanträge zu richten sind: Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa; Referat 24 Bodenschutz,

Ansgaritorstra?e 2, 28195 Bremen, Telefon 0421 - 3615352, Fax 0421 -4 96 53 52, E-Mail: ulrich.wessel@umwelt.bremen.de

m) Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe spätestens am 29.05.2009

n) geforderte Sicherheiten: siehe Vergabeunterlagen

p) Geforderte Eignungsnachweise Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß VOB/A ? 8 Nr. 3 (1) Buchstabe a) bis g) nachfolgend aufgeführte Unterlagen einzureichen:

Der Bewerber hat eine Erklärung vorzulegen, dass er in den letzten 2 Jahren nicht gem. ? 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeiterbek?mpfungsgesetz oder gem. ? 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 30 Tagess?tzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

Einen aktuellen Nachweis der zuständigen Finanzbehörde über die vollständige Entrichtung von Steuern. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Als Nachweis über die vollständige Entrichtung von Steuern gilt auch eine gültige Freistellungsbescheinigung der zuständigen Finanzbehörde. Nachweis über die erfolgreiche Anwendung innovativer Sanierungsverfahren bei Boden- und Grundwasserverunreinigungen sind zwingend erforderlich.

q) Nebenangebote: zugelassen

r) Sonstige Angaben

Auskünfte zum Verfahren und zum technischen Inhalt erteilt: siehe a)

Für die Übermittlung von Informationen werden gemäß ? 16 Nr. 4 VOB/A folgende Kommunikationsmittel zugelassen:

Nachprüfung behaupteter Verstöße: Nachprüfungsstelle (?31 VOB/A): Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa; Vergabeprüfstelle, Ansgaritor-stra?e 2,28195 Bremen

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