DTAD

Ausschreibung - Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen in Bremen (ID:5702174)

Auftragsdaten
Titel:
Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen
DTAD-ID:
5702174
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.12.2010
Frist Angebotsabgabe:
20.01.2011
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
ca. 400 qm umfassenden Hauptbelastungsbereich, aber auch untergeordnet in den angrenzenden Bereichen vorwiegend in der gesättigten Bodenzone (Auensedimente: Sande und Schluffe; Wesersande: Sande, teilweise kiesige Abschnitte, bis ca. 19 m unter GOK) auf. Als LHKW-Haupteinzelstoffe kommen in den zuvor genannten Bereichen die Ausgangsprodukte Tetrachlorethen und untergeordnet Trichlorethen vor.
Kategorien:
Bodenuntersuchungen, Sondermülldienstleistungen
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a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle): Freie Hansestadt Bremen, Senator

für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Referat 24, Ansgaritorstraße 2, 28195

Bremen, Telefon 04 21 / 3 61-53 52, Telefax 04 21 / 4 96-53 52; E-Mail: ulrich.

wessel@umwelt.bremen.de.

b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung,

VOB/A. Vergabenummer: 624-40-03/1 (593).

d) Art des Auftrages: Ausführung

von Bauleistungen.

e) Ort der Ausführung: Freie Hansestadt Bremen.

f) Art und

Umfang der Leistung: Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen

durch LHKW am Standort einer ehemaligen chemischen Reinigung/ Färberei in Bremen-Walle. Der Standort umfasst ca. 1.200 qm. Die oberirdische

Bausubstanz wurde bereits rückgebaut. die LHKW-Verunreinigungen treten

als dispers verteilte Phase dominierend in einem ca. 400 qm umfassenden

Hauptbelastungsbereich, aber auch untergeordnet in den angrenzenden Bereichen

vorwiegend in der gesättigten Bodenzone (Auensedimente: Sande und

Schluffe; Wesersande: Sande, teilweise kiesige Abschnitte, bis ca. 19 m unter

GOK) auf. Als LHKW-Haupteinzelstoffe kommen in den zuvor genannten Bereichen

die Ausgangsprodukte Tetrachlorethen und untergeordnet Trichlorethen

vor. Die im Boden festgestellten LHKW-Phasenrückstände haben zur Kontamination

des Grundwassers /bis 140.000 µg/l.) in Form einer entsprechend der

Grundwasserfließrichtung orientierten Schadstofffahne (für LHKW-Gehalte > 20µg/l.: Längserstreckung ca. 400 m und Quererstreckung ca. 140m) geführt. Im

näheren Grundwasserabstrombereich (bis 30m) dominieren die Einzelstoffe

Tetrachlorethen und Trichlorethen sowie im weiteren Grundwasserabstrombereich

das Abbauprodukt cis-1,2-Dichlorethen (in geringen Anteilen: Vinylchlorid).

Aufgrund des komplexen Schadensbildes ist eine gestufte Sanierung vorgesehen.

Diesbezüglich werden zunächst folgende Sanierungsleistungen losweise

ausgeschrieben, wobei sich der AG eine gemeinsame Vergabe beider Lose vorbehält:

Bodenaustausch mit Großbohrungen bis maximal 12 m unter GOK (Los 1); Grundwasserzirkulationsbrunnen kombiniert mit ISCO-Anwendung (Los 2).

Mit der vorliegenden Bekanntmachung werden ausschließlich Bieter angesprochen,

die auch nachweislich Erfahrungen und Referenzen auf dem Gebiet der

innovativen Sanierung von LHKW-Verunreinigungen insbesondere der in-situchemischen

Oxidation und dem Einsatz von Großbohrungen besitzen. Qualifizierte

Nachweise (mit Ansprechpartner beim Auftraggeber und dessen Unterschrift)

sind mit dem Angebot einzureichen.

g) Erbringung von Planungsleistungen:

nein.

h) Aufteilung in Lose: ja, Angebote können abgegeben werden für ein

oder mehrere Lose.

i) Ausführungsfristen - Fertigstellung der Leistungen bis: 30.

Juni 2011; Dauer der Leistung: ca. 4 Monate; ggf. Beginn der Ausführung: spätestens

5 Wochentage nach Zuschlag; Februar / März 2011.

j) Nebenangebote:

zugelassen.

k) Anforderung der Vergabeunterlagen: siehe a).

l) Kosten für die

Übersendung der Vergabeunterlagen in Papierform - Höhe der Kosten: 50,00

EUR. Zahlungsweise: Banküberweisung. Empfänger: Senator für Umwelt, Bau,

Verkehr und Europa. Kontonummer: 107 011 5000. BLZ, Geldinstitut: 290 500

00, Bremer Landesbank. Verwendungszweck: K-Z: 411 008 173 3109 BV Waller

Heerstr. Az.: 24-14/624-40-03/1 (593). Fehlt der Verwendungszweck auf Ihrer

Überweisung, so ist die Zahlung nicht zuordenbar und Sie erhalten keine Unterlagen.

IBAN: DE272 905 000 010 701 150 00, BIC-Code: BRLADE22XXX. Die

Vergabeunterlagen können nur versendet werden, wenn auf der Überweisung

der Verwendungszweck angegeben wurde, gleichzeitig mit der Überweisung die

Vergabeunterlagen per Brief oder E-Mail (unter Angabe Ihrer vollständigen Firmenadresse)

bei der in Abschnittk) genannten Stelle angefordert wurden, das

Entgelt auf dem Konto des Empfängers eingegangen ist. Das eingezahlte Entgelt

wird nicht erstattet. Sofern die Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform

www.vergabe.bremen.de zur Verfügung stehen und dort heruntergeladen werden,

wird kein Entgelt erhoben.

o) Anschrift, an die die Angebote zu richten sind:

siehe Punkt q).

q) Angebotseröffnung am: 20. Januar 2011 um 13:30 Uhr. Ort:

Freie Hansestadt Bremen, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Referat

Bodenschutz, Hanseatenhof 5, 28195 Bremen.

t) Rechtsform der Bietergemeinschaften:

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

u)Nachweise zur Eignung: Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner

Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare

Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation

von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen. Der

Nachweis der Eignung kann auch durch Eigenerklärungen gem. Formblatt 124

(Eigenerklärung zur Eignung) erbracht werden. Hinweis: Soweit zuständige Stellen

Eigenerklärung bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere

Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen. Das Formblatt

124 (Eigenerklärungen zur Eignung) ist erhältlich. Auf Verlangen der Vergabestelle

hat der Bieter eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse,

der er kraft Tarifbindung angehört, vorzulegen. Die Bescheinigung enthält mindestens

die Zahl der zurzeit gemeldeten Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer

und gibt Auskunft darüber, ob den Zahlungsverpflichtungen nachgekommen

wurde. Ausländische Unternehmen haben einen vergleichbaren Nachweis zu

erbringen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher

Sprache beizubringen. Bei Aufträgen, deren Auftragswert 10.000 Euro

nicht erreichen, tritt an Stelle des Nachweises nach Satz 1 eine formlose Erklärung des Bieters, seinen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen zu sein. Fällt der Nachunternehmer nicht in den Anwendungsbereich eines Sozialkassentarifvertrages,

ist dies durch formlose Eigenerklärung mitzuteilen. Darüber hinaus

hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6

Abs. 3 Nr. 3 VOB/A zu machen - Für Los 1: Qualifizierte Nachweise über Bodenaustausch

mit Großbohrungen (mit Ansprechpartner beim Auftraggeber und

dessen Unterschrift). Für Los 2: Qualifizierte Nachweise über Grundwasserzirkulationsbrunnen

kombiniert mit ISCO-Anwendung (mit Ansprechpartner beim

Auftraggeber und dessen Unterschrift).

v) Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist:11. März 2011.

w) Nachprüfung behaupteter Verstöße - Nachprüfungsstelle (§ 21

VOB/A): Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Referat 18, Ansgaritorstraße 2, 28195 Bremen.

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