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Ausschreibung - Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und zukunftssichernden NGA-Breitbandinfrastruktur in Nordhorn (ID:11888043)

Übersicht
DTAD-ID:
11888043
Region:
48529 Nordhorn
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Telekommunikationsdienste, Erschliessungsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und zukunftssichernden NGA-Breitbandinfrastruktur mit einer Bandbreite von 50 Mbit/s und mehr, mindestens jedoch 30 MBit/s im...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.05.2016
Frist Angebotsabgabe:
10.06.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landkreis Grafschaft Bentheim
Wirtschaftsförderung
Ansprechpartner: Andreas Conrads
Van-Delden-Strasse 1-7
48529 Nordhorn
Telefon: 05921-962307
Email: andreas.conrads@grafschaft.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und
zukunftssichernden NGA-Breitbandinfrastruktur mit einer Bandbreite von
50 Mbit/s und mehr, mindestens jedoch 30 MBit/s im Download und einer deutlichen
Verbesserung des Uploads beim Endkunden.

Nach Auswertung in dem kreiseigenen GIS-System, bei dem die
Ausbauanmeldungen derTK-Anbieter berücksichtigt wurden, wurden unterversorgte Haushalte in Nordhorn, Bad Bentheim und der Samtgemeinde Schüttorf identifiziert.
Eine nach Informationen des Landkreis Grafschaft Bentheim
weitestmöglich vollständige Übersicht stellt der Landkreis Grafschaft Bentheim über eine WEB-GIS-Applikation
zur Verfügung (zoomfähig), auf der alle bekannten unterversorgten Anschlüsse eingetragen sind.

Die Karte ist im Internet einsehbar unter:
Oder unter dem weblink: http://tinyurl.com/j6acw95
Der Landkreis Grafschaft Bentheim ist bereit, sofern kein Anbieter in
der Lage ist, den Ausbau kostendeckend durchzuführen, eine Beihilfe zum Aufbau der
zukunftssicheren Breitbandinfrastruktur auf Grundlage der Richtlinie (RL) über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (RL Breitbandförderung -
ländlicher Raum) und der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 des Rates vom 17.12.2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELERVO) und den Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2013/C 25/01), zuletzt geändert durch Mitteilung der Kommission vom 27.06.2014 (2014/C 198/30) zur Deckung einer
Wirtschaftlichkeitslücke zu leisten.

Die in der Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur
Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA)-Breitbandversorgung [Staatlichen Beihilfe Nr. SA.38348 (2014/N) - Deutschland Aufbau einer flächendeckenden NGA-Breitbandversorgung in Deutschland (Genehmigung der Europäischen Kommission C (2015)4116 vom 15.06.2015), (NGARR
Bund)] enthaltenen Vorgaben sind für die Förderung von Projekten nach
Nummer 2.3 der RL Breitbandförderung- ländlicher Raum verbindlich.
Die Gebietskörperschaft bittet um die Einreichung von
Interessenbekundungen zur Schließung der
bestehenden Versorgungslücken mit NGA-Anschlüssen.
Es handelt sich um ein nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren in
Anlehnung an § 7 Abs. 2 BHO und keine Vorabinformation im Sinne der Richtlinie 18/2004/EG: Freiwillige Bekanntmachung zum Zwecke der Aufforderung zur Abgabe einer
Interessenbekundung; nicht um eine Vorinformation im Sinne des Vergaberechts.
Es ist vorgesehen, die im Interessenbekundungsverfahren eingereichten
Unterlagen auszuwerten und als Informationsgrundlage für die erforderliche politische
Entscheidung zu nutzen. Die Interessenten werden über die Ergebnisse des Verfahrens unterrichtet.

Die Gebietskörperschaft behält sich die Gewährung einer Zuwendung vor.
Ergänzende Unterlagen zur Lage der unterversorgten Gebiete in Nordhorn,
Bad Bentheim und der Samtgemeinde Schüttorf finden Sie als Karte in der Anlage und im Detail in dem webgis (s.a. Punkt 1.2) beigefügt.
Nach aktuellem Kenntnisstand aufgrund des durchgeführten
Markterkundungsverfahrens gem. Nummer: 4.2 der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum liegen die Bandbreiten im Zielgebiet unterhalb von 30 MBit/s und eine Erschließung durch den Markt ist in den kommenden 3 Jahren nicht zu erwarten.
Kurze Beschreibung des Vorhabens
Ziel des Vorhabens ist eine flächendeckende NGA-Breitbandversorgung für
das Vorhabengebiet.
Nach Abschluss der Maßnahme sollen für mindestens 75 % der Gebäude
zuverlässig Bandbreiten möglichst von 50 MBit/s und mehr, für 95 % mindestens jedoch 30 MBit/s im Download gewährleistet werden, wobei erhebliche neue Investitionen im
Erschließungsgebiet zu tätigen sind.
Die Downloadrate muss sich im Rahmen der Fördermaßnahme mindestens
verdoppeln, wobei die Uploadrate mindestens im gleichen Verhältnis zur Ausgangsbandbreite steigen muss. Dabei sollen die NGA-Anschlüsse sowohl den privaten als auch gewerblichen Endkunden die geforderten Bandbreiten bieten.
Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind ausdrücklich willkommen und
können ggf. auch nur für einen Teil der Anschlussnehmer angeboten werden.
Die zu errichtende Breitbandinfrastruktur soll so ausgestaltet sein,
dass diese zu einem späteren Zeitpunkt zu einer noch höheren Qualitätsstufe (z. B. FTTB/FTTH) ausgebaut und erweitert werden kann. Insoweit gilt es auch sicherzustellen, dass mit Anschluss weiterer Teilnehmer keine Bandbreitenverringerung für die übrigen Nutzer einhergeht.

Bei der Interessenbekundung hat der Anbieter die technische Lösung
detailliert darzustellen sowie Angaben zu den technisch mindestens erreichbaren Bandbreiten beim Endkunden und gem. der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum Angaben zur Wirtschaftlichkeit des Projekts zu machen. Hierzu zählen u. a. umfassende Angaben zu den förderfähigen Investitionskosten und den erwarteten
laufenden Einnahmen sowie eine detaillierte Aufstellung der
Betriebskosten für einen Zeitraum
von 7 Jahren (siehe Vordruck unter www.breitband.niedersachsen.de). Es
ist die Backbone-
Anbindung (per Funk oder Glasfaser) sowie die Anbindung der Gebäude per
Funk, per Kupfer (TAL)
oder per Glasfaser anzugeben. Die Vorgaben der GIS-Nebenbestimmungen
des Bundes nach Ziffern
1.1 -1.2.3 sind zu beachten.
Außerdem sind die technisch mindestens erreichbaren (nicht "bis zu")
Übertragungsraten bei den
Endkundenanschlüssen für folgende Staffelung anzugeben:
>=30Mbit/s%
>= 50 Mbit/s %
>= 100 Mbit/s %
>= 200 Mbit/s %
Ergibt sich für den Bewerber ein Fehlbetrag aus der Differenz zwischen
dem Barwert aller Erlöse und
dem Barwert aller Kosten des Netzaufbaus und -betriebs (für einen
Zeitraum von sieben Jahren), so
stellt die Gebietskörperschaft eine finanzielle Förderung zur
Schließung dieser
Wirtschaftlichkeitslücke nach Maßgabe der Nummer: 2.3.2 i.V.m. Nummer
5.5 der RL
Breitbandförderung- ländlicher Raum in Aussicht.
Die Höhe der Beihilfe zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke ist
maximal auf die Investitionskosten
begrenzt. Die gewährten Beihilfen sollen ausschließlich zur Erstellung
eines NGA-Netzes verwendet
werden, welches im Eigentum eines Unternehmens steht. Der jeweilige
Netzbetreiber erhält hierbei
das Recht bzw. übernimmt die Verpflichtung, die entsprechende
Breitbandinfrastruktur unter
Nutzung der Beihilfen zu errichten und das NGA-Netz in Betrieb zu
nehmen und für eine Mindestdauer von 7 Jahren zu betreiben und gegenüber den örtlichen Endkunden sowie interessierten Drittanbietern Zugang auf Vorleistungsebene für mind. 7 Jahre zu gewähren.

Die Gebietskörperschaft behält sich eine separate Entscheidung über die
anschließende Durchführung eines Vergabeverfahrens vor.
Ein Aufwendungsersatz kann nicht gewährt werden.
Die Unterlagen sind schriftlich in 2-facher Ausfertigung und in
digitaler Form vorzulegen.
Die Maßnahme soll möglichst zügig umgesetzt werden. Die Anbieter haben
darzustellen, in welchem
Zeitraum die Maßnahme umgesetzt werden kann.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Fristende für die Einreichung ist der 10. Juni 2016 um 12.30 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Besondere Bedingungen:
Die Interessenten haben alle relevanten Informationen, die für die
Beurteilung im Rahmen des
nichtförmlichen Interessenbekundungsverfahrens maßgeblich sein können,
mit anzugeben, hierzu
gehören u.a. die Übersichtspläne des Vorhabens, sowie eine Beschreibung
der technischen Lösung
unter Beachtung der Ziffern 1.1 - 1.2.3 der GIS-Nebenbestimmungen des
Bundes.
Eine Karte des Zielgebiets ist diesem Verfahren beigefügt. Die
Verwendung ist ausschließlich zur
Angebotserstellung im Rahmen dieses Verfahrens erlaubt.

Sonstiges
Das Auswahlverfahren muss unter Beachtung der besonderen Anforderungen
der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum in der jeweils gültigen Fassung
durchgeführt werden.
Danach ist der auszuwählende Bewerber gemäß Nummer 4.3 der RL
Breitbandförderung - ländlicher
Raum unter anderem dazu verpflichtet, im geförderten Netz für einen
Mindestzeitraum von 7 Jahren einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen auf Vorleistungsebene zu gewährleisten, insbesondere Zugang zu Leerrohren sowie zum Kabelverzweiger, Zugang zur unbeschalteten Glasfaser, Bitstromzugang sowie vollständig entbündelter Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung. In Fällen, in denen
die Gewährleistung eines physisch entbündelten Zugangs zur Teilnehmeranschlussleitung nicht realisierbar ist, muss stattdessen ein gleichwertiges virtuelles Zugangsprodukt bereitgestellt werden. Dieses virtuelle
Zugangsprodukt ist durch die EU-Kommission vorab genehmigen zu lassen.
Die Genehmigung muss
spätestens zur Inbetriebnahme des zu errichtenden Netzes vorliegen.
Zur Bewertung der eingereichten Unterlagen werden folgende Kriterien
mit ihrer prozentualen

Gewichtung herangezogen:
1. Höhe der benötigten Investitionsbeihilfe 40 %
2. Anzahl der mit 50 MBit/s zu versorgenden Endkundenanschlüsse im
Zielgebiet 20 %
3. Mitnutzung bestehender Infrastrukturen 5 %
4. Nachhaltigkeit der technischen Lösung i.S. zukünftiger
Bandbreitenentwicklung 25 %
a. Funk
b. KVZ-Überbau
c. KVZ-Überbau und Migrationskonzept
5. Höhe der Endkundenpreise 5 %
6. Investitionskosten 5 %

Abschließend wird nochmals auf die Rechtsgrundlagen - der Richtlinie
über die Gewährung von
Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume
(Richtlinie Breitbandversorgung - ländl. Raum) in Verbindung mit der Verordnung
(EU) Nr. 1305/2013 des Rates vom 17.12.2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER-VO) und den Leitlinien der EU
für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im
Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2013/C 25/01), zuletzt geändert durch Mitteilung der Kommission vom 27.06.2014 (2014/C 198/30) - verwiesen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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