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Ausschreibung - Schlüsselfertige Erstellung eines erdgeschossigen Kindergarten - in München (ID:10971599)

Übersicht
DTAD-ID:
10971599
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Trockenbau, Abdichtungs-, Dämmarbeiten, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Installation von Brandmeldeanlagen, Brandschutz, Einbau von Türen, Fenstern, Zubehör, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Schlüsselfertiges Bauen, Generalunternehmer
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Schlüsselfertige Erstellung eines erdgeschossigen Kindergarten -
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
18.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
25.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landeshauptstadt München,
Baureferat, Verwaltung und Recht,
Submissionsbüro
Friedenstr. 40, Eingang Gammelsdorfer-/Ecke Trausnitzstraße
Zimmer Nr. 0.243
81671 München
Telefax: 089/233-6 02 15

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Vergabe-Nr: H30241215
Errichtung in Systembauweise
Gesamtmassen:
Schlüsselfertige Erstellung eines erdgeschossigen Kindergarten -
Interimspavillons in
Modulbauweise (Containerbau) inkl. Gründung, technischer
Gebäudeausrüstung, mit zstzl. Pultdach
BGF ca.630m^2 L/B/H = ca.42/15/3,7m
Nachweise zu den Brandschutzanforderungen bzgl. Standsicherheit und
Raumabschluss gemäß der Bayerischen Bauordnung (BayBO)
Die Bayerische Bauordnung (BayBO) fordert mit Art. 25 für tragende und
aussteifende Wände und Stützen eine ausreichend lange Standsicherheit im Brandfall.
Des Weiteren fordert sie mit Art. 29 (Decken), mit Art. 33 Abs. 4 (Wände notwendiger
Treppenräume) und mit Art. 34 Abs. 4 (Wände notwendiger Flure), zusätzlich zur
ausreichend langen Standsicherheit, einen ausreichend langen Raumabschluss.
Standsicherheit und Raumabschluss müssen in Gebäuden der Gebäudeklasse 3 feuerhemmend sein.

Erfüllungsort:
München

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabeunterlagen:
Kostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen EUR 48,00
Erstattung: nein
Abholung/Versendung der Verdingungsunterlagen nur bei Nachweis einer
Überweisung
unter Hinweis auf den Verwendungszweck 91254301010016 und der
Vergabe-Nr. (siehe b) Geldinstitut: HypoVereinsbank
IBAN: DE43700202700002754070
BIC: HYVEDEMMXXX
Empfänger: Kassen- u. Steueramt, München
Schecks oder Bargeld werden nicht angenommen.

Anforderung der Verdingungsunterlagen
bis (spätester Eingang der Anforderung oder persönliche Abholung)
18.08.2015
Fax: 089/233-60215
Adresse: siehe a) Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 bis 12.00 Uhr

Termine & Fristen
Unterlagen:
18.08.2015

Angebotsfrist:
Angebote sind zu richten an: Anschrift siehe a)

Angebotseröffnung: Dienstag, 25.08.2015, 10.00 Uhr
Anschrift siehe a) Bei Öffnung der Angebote dürfen anwesend sein: Bieter und ihre
Bevollmächtigten

Ausführungsfrist:
28.09.2015 - 26.02.2016

Bindefrist:
Der/die Bieter/-in ist bis zum 11.11.2015 an sein/ihr Angebot gebunden.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 5 % der
Auftragssummme.
Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme inkl.
der Nachträge.

Geforderte Nachweise:
Hinweis: Weitergehende Anforderungen zur brandschutztechnischen
Bewertung dieser Gebäude (z. B.: Brandmeldeanlagen) sind davon unbenommen und weiterhin integrativer Teil des Brandschutzkonzeptes. Die brandschutztechnischen Anforderungen und auch Abweichungen gemäß Art. 3 BayBO (gleichwertige Lösung) und nach Art. 63 BayBO (Abweichung) müssen in diesem Brandschutzkonzept nachprüfbar und
begründet dargelegt werden.
Die Nachweise zur Erreichung der Schutzziele der BayBO (Gebäudeklasse
3) hinsichtlich
der Anforderung feuerhemmend können folgendermaßen erfolgen:
1. Nachweis der Anforderung feuerhemmend gemäß BayBo

a) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. El 30 nach Nachweisstufe 1 Eurocode
gemäß DIN EN
1991 ff. ( ehemals DIN 4102-4) oder

b) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. El 30 nach Nachweisstufe 2
(vereinfachtes
Rechenverfahren) Eurocode gemäß DIN EN 1991 ff.

c) Nachweis R 30 bzw. REI 30 bzw. El 30 nach Nachweisstufe 3 Eurocode
gemäß DIN EN
1991 ff. mit simulierter Brandeinwirkung für mindestens 30 Minuten gemäß
Einheitstemperaturkurve
2. Alternativ zu 1: Nachweis der Erfüllung der Brandschutzanforderungen mittels einer
gleichwertigen Lösung nach Art. 3 Abs. 2 Satz 3 BayBO
Mittels eines Brandversuches, der mindestens dem Niveau der
Einheitstemperaturzeitkurve
entspricht, ist der Standsicherheitsnachweis über 30 Minuten zu führen (vgl. Nationalen
Anhang zum Eurocode).
Zur Bemessung und Bewertung der Gleichwertigkeit sind folgende
Parameter zu Grunde zu legen:
Brandlastdichten mindestens 800 MJ/m^2, Nutzlasten 2,0 kN/m^2, maximale
Raumgröße bis 400 m^2, die ermittelte Temperatur-Zeit-Kurve liegt für mindestens 30
Minuten oberhalb des Niveaus der Einheitstemperaturzeitkurve (Darstellung als Diagramm).

Der Nachweis wird i. d. Regel durch eine gutachterliche Stellungnahme
einer baurechtlich anerkannten Prüf,- Überwachungs,- und Zertifizierungsanstalt erbracht.
Hinweis: Die Gleichwertigkeit der technischen Lösung wird
bauaufsichtlich oder durch einen
Prüfsachverständige/n für Brandschutz im Genehmigungsverfahren geprüft.
Die o.g. für das Bauvorhaben erforderlichen Nachweise zur Erreichung
der Schutzziele der
BayBO (Gebäudeklasse 3) hinsichtlich der Anforderung feuerhemmend sind
auf Verlangen
der Vergabestelle vorzulegen.
4. Sonderfall erdgeschossige Bauten
Keine Nachweise zur Brandschutzanforderung feuerhemmend erforderlich.
Jedoch für die
fehlenden Nachweise feuerhemmend für das Tragwerk und die Wände von
notwendigen
Fluren, bzw. für die Nichterstellung eines notwendigen Flures wird eine
Abweichung nach
Art. 63 BayBO beantragt. Als Kompensation werden zwei Rettungswege
realisiert, einer
davon als Fluchtmöglichkeit aus jedem Aufenthaltsraum unmittelbar in
Freie, sowie gemäß
Brandschutznachweis wie folgt:
"Tragwerk in feuerhemmender Bauart;
Auf eine nachgewiesene, feuerhemmende Ausführung soll verzichtet werden
(keine
Nachweisführung anhand einer eingeführten, technischen Baubestimmung
(ETB) oder
einem baurechtlichen Verwendbarkeitsnachweis (Allgemeine
bauaufsichtliche Zulassung
Abz / Zustimmung im Einzelfall ZiE).
Zum Schutz tragender Stahlkonstruktionen vor Brandeinwirkung von der
Raumseite wird
eine vollflächige Brandschutzbekleidung aus nichtbrennbaren Baustoffen
vorgesehen (z.B.
mit Gipskarton-Feuerschutzplatten in ausreichender Dicke und Anzahl der
Lagen). Die
Ausführung erfolgt in Anlehnung an die DIN 4102-4 / allgemeine
bauaufsichtliche
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Prüfzeugnisse / allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen. Die Ausführung
gilt für den
Schutz allertragende und aussteifende Bauteile (Bodenträger,
Rahmenstützen,
Rahmenriegel).
Nichttragende Wände, die an die Brandschutzbekleidung anschließen,
werden entweder
ebenfalls in feuerhemmender Bauweise (Kriterium Standsicherheit) oder
so ausgeführt, dass
eine Beschädigung der Brandschutzbekleidung auch beim Versagen der
nichttragenden
Wände nicht zu befürchten ist (z.B. gleitende Anschlüsse)."
"Flurwände in feuerhemmender Bauart;
In Verbindung mit der nicht geprüften Feuerwiderstandsdauer der
tragenden und
aussteifenden Bauteile, können die Flurwände ebenfalls nur derselben
Feuerwiderstandsfähigkeit entsprechen. Sie werden in derselben
feuerhemmenden Bauart
hergestellt. Hinsichtlich der Rettung von Personen bestehen keine
Bedenken, da jeder
Aufenthaltsraum für Kinder einen direkten Ausgang ins Freie hat.
Aufenthaltsräume für
Erwachsene haben geeignete Fenster als 2. Rettungsweg. Technische
Maßnahmen zur
Brandfrüherkennung werden vorgesehen. Hinsichtlich wirksamer
Löschmaßnahmen für die
Feuerwehr bestehen keine Bedenken, da der Flur aufgrund der allseitigen
Zugänglichkeit
des Gebäudes und der Anzahl an Nebenzugängen nicht den einzigen
Angriffs- und
Rückzugsweg für die Feuerwehr darstellt."
Die o.g. für das Bauvorhaben erforderlichen Nachweise zur Erreichung
der Schutzziele der
BayBO (Gebäudeklasse 3) hinsichtlich der Anforderung feuerhemmend sind
mit der
Angebotsabgabe vorzulegen.
Hinweis zur DIN EN 1090
Der Auftragnehmer hat für das Herstellen von Tragwerken im
bauaufsichtlichen Bereich die
Bedingungen nach DIN EN 1090 (Teil 1-3) zur erfüllen.
Geforderte Eignungsnachweise:
Nachweise zur Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den
Eintrag in die
Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen
(Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf
Verlangen
nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert
sind oder die
Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit
dem Angebot das
augefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei
Einsatz von
Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen
Nachunternehmen
abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In
diesem Fall reicht die
Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in der Liste des
Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis)
geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch
die der
Nachunternehmen) durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung"
genannten
Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist erhältlich unter
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtvei^altung/baureferat/ausschreibung
en/bauleistungen.ritml
und liegt den Vergabeunterlagen bei.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform von Bietergemeinschaften:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Sonstiges
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Regierung von Oberbayern, - VOB-Stelle -
Maximilianstraße 39, 80538 München
Tel. +49(89)2176-2544, Fax: +49(89)2176-2859
Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite
Vergabeverfahren (§ 2 Nr. 6 VGV): Vergabekammer (§ 104 GWB)
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39, 80534 München
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Tel. +49(89)2176/2411, Fax: +49(89)2176-2847

Sonstige Angaben:
Auskünfte erteilen:
- zum technischen Inhalt: ufw.h2.bau@muenchen.de
- zur Ausgabe der Unterlagen: Fax: 089/233-60215

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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