DTAD

Ausschreibung - Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung in Darmstadt (ID:6217643)

Auftragsdaten
Titel:
Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
DTAD-ID:
6217643
Region:
64283 Darmstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.06.2011
Frist Angebotsabgabe:
29.06.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bereitstellung, Einführung und Betrieb eines Anwendungssystems auf Basis einer Standardsoftware zur Personaleinsatzplanung und -steuerung (inkl. Zeitwirtschaft, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle). Das Klinikum Darmstadt ist ein Haus der Maximalversorgung mit etwa 2 200 Mitarbeitern und hat für die Gesundheitsversorgung im gesamten südhessischen Raum eine herausgehobene Bedeutung. Das Klinikum ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg-Mannheim. Unter einem Dach arbeiten 21 verschiedene Fachkliniken und Institute eng und fachübergreifend, in interdisziplinären Schwerpunkten, zusammen. Das Klinikum Darmstadt erneuert seine bestehende IT-Landschaft schrittweise durch zeitgemäße IT-Anwendungen bzw. IT-Lösungen. Im Rahmen dieser Erneuerung steht die Ablösung des bestehenden, eigen entwickelten Systems zur Dienstplanung, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle durch eine etablierte, moderne und zukunftsfähige Standardsoftware an. Die Einführung und der Betrieb eines derartigen Systems ist Gegenstand dieses Beschaffungsvorhabens. Der Betrieb soll über einen externen Partner (Provider) erfolgen. Durch das neue System soll die Bearbeitungszeit für die Dienstplanerstellung, -verwaltung und -auswertung durch Prozess-Standardisierung und (Teil-)Automatisierung der Planungen (z.B. Forecasts, Szenarienentwicklung, Freigabe-Workflows etc.) deutlich gesenkt und die Zeiterfassung/-verwaltung (Zeitwirtschaft) sowie Steuerung der Zutrittsberechtigungen (z.B. Dienstplangesteuertes Parkplatzmanagement) optimiert werden. Auch die Optimierung der Ressourceneinsatzplanung ist Bestandteil der Vergabe. Weiterhin soll eine nahtlose bidirektionale Integration mit dem Personalinformations- und -abrechnungssystem LOGA von P&I sichergestellt werden (u.a. Personalstammsätze, Fehlzeitenverwaltung, Personalcontrolling). Die Einführung/Bereitstellung des Anwendungssystems umfasst die Abstimmung und Umsetzung der fachlichen Anforderungen der zuvor genannten Prozessbereiche, die durch ein Lastenheft bzw. Anforderungsprofile beschrieben sind. Die Umsetzung der Anforderungen soll möglichst im Rahmen des Standards erfolgen (durch Customizing/Parametrisierung), im Bedarfsfall aber auch durch zusätzliche Individualentwicklungen innerhalb der Applikation bzw. durch Bereitstellung einer Schnittstelle. Das bereitzustellende Anwendungssystem muss unter Berücksichtigung des Ablösungs- bzw. Migrationskonzeptes in die bestehende bzw. zukünftige IT-Landschaft integriert werden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Integration mit folgenden Anwendungssystemen (Details und vollständige Auflistung zum Umfang in den Ausschreibungsunterlagen): — Weiterverwendung der existierenden Zeiterfassungs- und Zutrittsterminals von Kaba Benzing, — Integration des Personalinformationssystem (inkl. Lohn- und Gehaltsabrechnung) von P&I LOGA --> LOGA als führendes System für Personalstammdaten, — Anbindung eines Krankenpflegeschulprogramms (Aus, Fort und Weiterbildung) für die Zuordnung der Schüler im Dienstplan. Wie in einem modernen Großklinikum üblich sind unterschiedlichste Arten an Arbeitszeitstrukturen definiert und aktiv (Gleitzeit mit/ohne Kernzeit, Fixe Zeiten, Schichtdienste, Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft etc.). Das System wird aktuell für 7 Mandanten innerhalb des Klinikums (mit jeweils eigener Organisationsstruktur) genutzt. Der Zeiterfassung und Zutrittskontrolle unterliegen alle Mitarbeiter (auch externe), der Dienstplanung aktuell fast alle Organisationseinheiten außer der Großteil der Verwaltung. Weiterhin ist vorgesehen, den Betrieb der Anwendung auf einen externen Provider zu übertragen (Betreibermodell). Hierfür sind je nach der Zuordnung des Eigentums an der Hardware und der Inhaberschaft der Softwarelizenzen (eigen/fremd) sowie dem Standort des Betriebes (intern/extern) verschiedene Varianten möglich, deren Auswahl Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ist. Im Zusammenhang mit dem Betreibermodell ist auch ein noch festzulegender Umfang der Applikationsbetreuung (technisch und fachlich) Bestandteil der Beschaffung.
Kategorien:
Software, Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung , Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  176470-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Klinikum Darmstadt Grafenstr. 9 z. H. Herrn Scharf 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 61511075452 E-Mail: manfred.scharf@klinikum-darmstadt.de Fax +49 61511075499 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Klinikum Darmstadt GmbH Poststelle (Abgabestelle der Teilnahmeanträge), Grafenstr. 9 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Gmbh Gesundheit Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Bereitstellung, Einführung und Betrieb eines Anwendungssystems auf Basis einer Standardsoftware zur Personaleinsatzplanung und -steuerung (inkl. Zeitwirtschaft, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 7 Hauptort der Dienstleistung Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE711
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Klinikum Darmstadt ist ein Haus der Maximalversorgung mit etwa 2 200 Mitarbeitern und hat für die Gesundheitsversorgung im gesamten südhessischen Raum eine herausgehobene Bedeutung. Das Klinikum ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg-Mannheim. Unter einem Dach arbeiten 21 verschiedene Fachkliniken und Institute eng und fachübergreifend, in interdisziplinären Schwerpunkten, zusammen. Das Klinikum Darmstadt erneuert seine bestehende IT-Landschaft schrittweise durch zeitgemäße IT-Anwendungen bzw. IT-Lösungen. Im Rahmen dieser Erneuerung steht die Ablösung des bestehenden, eigen entwickelten Systems zur Dienstplanung, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle durch eine etablierte, moderne und zukunftsfähige Standardsoftware an. Die Einführung und der Betrieb eines derartigen Systems ist Gegenstand dieses Beschaffungsvorhabens. Der Betrieb soll über einen externen Partner (Provider) erfolgen. Durch das neue System soll die Bearbeitungszeit für die Dienstplanerstellung, -verwaltung und -auswertung durch Prozess-Standardisierung und (Teil-)Automatisierung der Planungen (z.B. Forecasts, Szenarienentwicklung, Freigabe-Workflows etc.) deutlich gesenkt und die Zeiterfassung/-verwaltung (Zeitwirtschaft) sowie Steuerung der Zutrittsberechtigungen (z.B. Dienstplangesteuertes Parkplatzmanagement) optimiert werden. Auch die Optimierung der Ressourceneinsatzplanung ist Bestandteil der Vergabe. Weiterhin soll eine nahtlose bidirektionale Integration mit dem Personalinformations- und -abrechnungssystem LOGA von P&I sichergestellt werden (u.a. Personalstammsätze, Fehlzeitenverwaltung, Personalcontrolling). Die Einführung/Bereitstellung des Anwendungssystems umfasst die Abstimmung und Umsetzung der fachlichen Anforderungen der zuvor genannten Prozessbereiche, die durch ein Lastenheft bzw. Anforderungsprofile beschrieben sind. Die Umsetzung der Anforderungen soll möglichst im Rahmen des Standards erfolgen (durch Customizing/Parametrisierung), im Bedarfsfall aber auch durch zusätzliche Individualentwicklungen innerhalb der Applikation bzw. durch Bereitstellung einer Schnittstelle. Das bereitzustellende Anwendungssystem muss unter Berücksichtigung des Ablösungs- bzw. Migrationskonzeptes in die bestehende bzw. zukünftige IT-Landschaft integriert werden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Integration mit folgenden Anwendungssystemen (Details und vollständige Auflistung zum Umfang in den Ausschreibungsunterlagen): — Weiterverwendung der existierenden Zeiterfassungs- und Zutrittsterminals von Kaba Benzing, — Integration des Personalinformationssystem (inkl. Lohn- und Gehaltsabrechnung) von P&I LOGA --> LOGA als führendes System für Personalstammdaten, — Anbindung eines Krankenpflegeschulprogramms (Aus, Fort und Weiterbildung) für die Zuordnung der Schüler im Dienstplan. Wie in einem modernen Großklinikum üblich sind unterschiedlichste Arten an Arbeitszeitstrukturen definiert und aktiv (Gleitzeit mit/ohne Kernzeit, Fixe Zeiten, Schichtdienste, Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft etc.). Das System wird aktuell für 7 Mandanten innerhalb des Klinikums (mit jeweils eigener Organisationsstruktur) genutzt. Der Zeiterfassung und Zutrittskontrolle unterliegen alle Mitarbeiter (auch externe), der Dienstplanung aktuell fast alle Organisationseinheiten außer der Großteil der Verwaltung. Weiterhin ist vorgesehen, den Betrieb der Anwendung auf einen externen Provider zu übertragen (Betreibermodell). Hierfür sind je nach der Zuordnung des Eigentums an der Hardware und der Inhaberschaft der Softwarelizenzen (eigen/fremd) sowie dem Standort des Betriebes (intern/extern) verschiedene Varianten möglich, deren Auswahl Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ist. Im Zusammenhang mit dem Betreibermodell ist auch ein noch festzulegender Umfang der Applikationsbetreuung (technisch und fachlich) Bestandteil der Beschaffung.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
48450000, 72250000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Das aktuelle System wird von ca. 300 Benutzern, verteilt auf 7 Mandanten aktiv verwendet. Alle Mitarbeiter des Klinikums nutzen die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle. Bis auf die Mitarbeiter der Verwaltung werden für alle anderen Berufsgruppen Dienstpläne erstellt. Das aktuelle System ist auf 80 concurrent user ausgelegt – eine Reduzierung ist erwünscht. Bereitstellung und Einführung des Anwendungssystems durch den Anbieter im Rahmen eines Projekts. — Unterstützung bei der Konzeption/Einführungsplanung, — Workshops inkl. Customization/Parametrisierung, — Anpassungsentwicklungen (optional, bei Bedarf), — Schulungen (z.B. Benutzer-/Systemadmin), — Testunterstützung, — Datenmigration, — Systemintegration (Schnittstellen) in bestehende IT-Landschaft, — Bereitstellung Software (Lizenzen). Betrieb des Anwendungssystems durch den Anbieter für die Dauer von zunächst 3 Jahren. Eine zweimalige Verlängerungsoption ist vorgesehen. Der Betrieb umfasst aktuell folgende Themen: — Bereitstellung Hardware (2-Tier-Systemarchitektur --> Test-/Schulungsumgebung + Produktivumgebung), — System-Installation, — Betrieb der Infrastruktur und Applikation, — Service Support (Helpdesk, Datensicherung/Recoveries, Patches etc.). Der Anbieter kann diese Leistung sowohl im Rahmen eines Application Service Providing (ASP) als auch im Rahmen eines Managed Application Service (MAS) anbieten.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Vertragsverlängerungsoption. Weitere Einzelheiten werden in den Ausschreibungsunterlagen geregelt. Zahl der möglichen Verlängerungen 2 voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen: in Monaten 24 (ab Auftragsvergabe)
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 19.9.2011. ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Bereitstellung und Einführung.
1) KURZE BESCHREIBUNG
Bereitstellung und Einführung eines Anwendungssystems zur Personaleinsatzplanung und -steuerung (inkl. Zeitwirtschaft, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle).
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
48450000
3) MENGE ODER UMFANG
Siehe oben!
4) ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES
AUFTRAGS Laufzeit in Monaten 6 (ab Auftragsvergabe) LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Betrieb.
1) KURZE BESCHREIBUNG
Betrieb einschließlich Applikationsbetreuung des Anwendungssystems zur Personaleinsatzplanung und -steuerung (inkl. Zeitwirtschaft, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle).
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
72250000
3) MENGE ODER UMFANG
Siehe oben!
4) ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES
AUFTRAGS Laufzeit in Monaten 36 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Die Einzelheiten werden in den Verdingungsunterlagen geregelt.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Einzelheiten werden in den Verdingungsunterlagen geregelt.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, — dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Im Teilnahmeantrag ist die Arbeitsteilung zu beschreiben und die Gründe für die Bietergemeinschaft darzulegen. Es bleibt vorbehalten, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach § 1 GWB belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bietergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung verändern, oder ein Einzelbieter das Verfahren in Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Änderung erhebliche negative Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. a) Die Bewerber haben zu erklären, dass sie: — sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden bzw. ein solches beantragt worden ist, oder ihre Tätigkeit eingestellt haben, oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahren in einer dementsprechenden Lage befinden, — keine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, — ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers erfüllt haben, — im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben. Im Fall von Bietergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. b) Im Wege einer Selbstdarstellung haben die Bewerber ihre Firmenstruktur (insbesondere personelle und technische Ausstattung sowie Beteiligungsverhältnisse) zu beschreiben. Zur personellen Ausstattung sind folgende Angaben erforderlich: — Mitarbeiter insgesamt – Anteil Festangestellte und freie Mitarbeiter. + Unterteilung nach Verwaltung/Vertrieb/Entwicklung/Support. + durchschnittliche Betriebszugehörigkeit. — Angaben zur Anzahl der jeweils in den Jahren 2009-2011 festangestellten vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter, die das in Ziffer II.1.5) geforderte Leistungsspektrum (Entwicklung, Lizenzierung sowie Pflege von Standardsoftware im Bereich Dienstplanung innerhalb Akutkrankenhäusern) ganz oder teilweise abdecken könnten + Unterteilung nach Projektleiter/Berater/Entwickler/Trainer. Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Selbstdarstellung für jedes einzelne Mitglied vorzunehmen, die Arbeitsteilung der einzelnen Mitglieder bezogen auf das Projekt zu skizzieren. Im Falle von Bewerbungen für beide Lose genügt die einmalige Vorlage der Nachweise nach Ziffer III.2.1).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. a) Die Bewerber haben eine aktuelle allgemeine Bankauskunft über ihre wirtschaftliche Situation und/oder ihr Zahlungsverhalten vorzulegen. Im Fall von Bietergemeinschaften sind entsprechende Bankauskünfte von jedem einzelnen Mitglied vorzulegen; b) Die Bewerber haben eine Erklärung über ihren Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jeweils für 2008, 2009, 2010) sowie ihren Umsatz im Bereich Informationstechnologien (ebenfalls jeweils für 2008, 2009, 2010) abzugeben. Sofern der Jahresabschluss für das Jahr 2010 zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht vorliegt, sind entsprechende Erklärungen für die Jahre 2007 bis einschließlich 2009 abzugeben. Sollte das sich bewerbende Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind nur Erklärungen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. Es ist zudem gesondert zu erklären, dass das Unternehmen erst seit einem kürzeren Zeitraum besteht. Im Fall von Bietergemeinschaften sind entsprechende Umsatzerklärungen von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Im Falle von Bewerbungen für beide Lose genügt die einmalige Vorlage der Nachweise nach Ziffer III.2.2).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter. Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Folgende Referenzen sind jeweils bezogen auf die Einzellose anzugeben: a) Los 1: Anzahl und Beschreibung der Installationen und des beim Referenzkunden installierten Anwendungssystems in Akutkrankenhäusern vergleichbarer Größe und Komplexität in den letzten 5 Jahren. Für jede Referenz ist der genaue Auftragsgegenstand, die Leistungszeit sowie das Akutkrankenhaus mit Bettenzahl und Versorgungsschwerpunkt einschließlich des Ansprechpartners und dessen Kontaktdaten jeweils mit Angabe folgender Punkte anzugeben: — Umfang des Anwendungssystems (Module, Concurrent User, Anzahl beplante/erfasste Mitarbeiter), — Schnittstellen (inkl. Umfang --> uni-/bidirektional, ausgetauschte Daten etc.) v.a. zur Zeiterfassung sowie Personalinformationssystem, — Lösungskonzept zur konsistenten Fehlzeitenverwaltung mit dem Personalinformationssystem (Lohn- und Gehaltsabrechnung), — Umfang und Vorgehen Stammdatenmigration, — Einführungsaufwand (in MT und/oder EUR), unterteilt nach Schema in Kapitel "II.2) Menge oder Umfang des Auftrags", — Einführungsdauer und Vorgehensweise (z.B. Pilot/Prototyp, Komplett-Rollout etc.), — Angaben zu den realisierten Potenzialen (Qualitätssteigerungen, Verkürzung Bearbeitungszeit, Kosteneinsparungen etc.) sowie dem ROI durch das Projekt. b) Los 2: Anzahl und Beschreibung der aktuell laufenden Betreibermodelle in Akutkrankenhäusern vergleichbarer Größe und Komplexität mit Informationen zum Umfang der Applikationsbetreuungen. Für jede Referenz ist der genaue Auftragsgegenstand, die Leistungszeit sowie das Akutkrankenhaus mit Bettenzahl und Versorgungsschwerpunkt einschließlich des Ansprechpartners und dessen Kontaktdaten jeweils mit Angabe folgender Punkte anzugeben: — Produktname, Module und Versionsstand des betriebenen Anwendungssystems, — Art der Bereitstellung von Hardware/Software: Kauf, Finanzierung, Leasing, Miete, — Integrationstiefe (Managed Server, Managed Application Service, ASP, ...), — Vereinbarte Service Level (Verfügbarkeit, Reaktions-/Lösungszeit, Erreichbarkeit Support, bereitgestellte Support Level), — Kosten für den Service. Die Bewerber für Los I bzw. Los II haben jeweils mindestens 3 Referenzen vorzuweisen. Die Zahl ist jeweils auf maximal 5 Referenzen begrenzt. Im Fall von Bietergemeinschaften können entsprechende Referenzlisten für die Bietergemeinschaft abgegeben werden. Aus der Referenzliste muss jedoch hervorgehen, welche Referenz welchem Mitglied der Bietergemeinschaft zuzuordnen ist.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Maßgeblich ist das Maß der Eignung. Dieses wird für jedes Los gesondert festgestellt. Entscheidend ist für jedes Los die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Diese werden auf der Grundlage der unter III. abgeforderten Unterlagen bewertet. Die Zuverlässigkeit wird anhand der abgeforderten Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) a) festgestellt. Nur Bewerber, welche die Erklärungen und Nachweise anforderungsgemäß abgeben, können als zuverlässig und damit geeignet betrachtet werden. Die Bewertung gilt für beide Lose. Leistungsfähigkeit und Fachkunde werden im Verhältnis 30 Punkte zu 70 Punkte gewertet. Die Höchstpunktzahl für jedes Los beträgt somit 100 Punkte. Die Leistungsfähigkeit wird anhand der Nachweise unter III.2.1) b) sowie III.2.2) qualitativ bewertet. Entscheidend ist der Nachweis, in welchem Maß der Bewerber über die personellen, technischen und finanziellen Mittel verfügt, um den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen zu können (max. 30 Punkte). Die Bewertung gilt für beide Lose. Die Fachkunde wird anhand der Referenzen für Los I nach
III.2.3) a) und für Los II nach III.2.3) b) qualitativ bewertet.
Entscheidend ist der Nachweis, in welchem Maß der Bewerber über die speziellen leistungsbezogenen Fachkenntnisse verfügt, die erforderlich sind, um die Leistung fachgerecht vorbereiten und ausführen zu können. Maßgebend sind in einer Gesamtschau die Quantität und die Qualität der eingereichten Referenzen (Vergleichbarkeit mit den Anforderungen der ausgeschriebenen Leistung). Für die Referenzen nach III.2.3) gibt es für jedes Los max. 70 Punkte.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
3150260
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
29.6.2011 - 23:59
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 13.7.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes werden keine zusätzlichen Unterlagen versandt. Der Bewerber, der die nach
Abschnitt III. dieser Bekanntmachung
notwendigen Unterlagen nicht vollständig vorlegt, kann vom Verfahren ausgeschlossen werden. Die Klinikum Darmstadt GmbH behält sich vor, fehlende Erklärungen, Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Der Bewerber kann nicht auf das Nachfordern vertrauen. Das Klinikum Darmstadt hat zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit Kostenschätzungen vorgenommen. Das Klinikum behält sich im Fall der Überschreitung vor, die Ausschreibung ganz oder in Bezug auf einzelne Lose ganz oder teilweise aufzuheben und die Leistungen nicht oder nur in Bezug auf einzelne Lose zu vergeben. Nachr. HAD-Ref.: 2864/69. Nachr. V-Nr/AKZ: 3150260.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach § 107 Abs. 3 GWB gilt Folgendes: Der Antrag [Der Rechtsbehelf] ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
30.5.2011
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