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Ausschreibung - Softwarepaket für das Facility-Management in Frankfurt am Main (ID:5719132)

Auftragsdaten
Titel:
Softwarepaket für das Facility-Management
DTAD-ID:
5719132
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.12.2010
Frist Vergabeunterlagen:
14.01.2011
Frist Angebotsabgabe:
21.01.2011
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Konzeption, Einführung, Integration und Support einer unterstützenden Software für ein ganzheitliches Facility Management (FM) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Goethe-Universität plant die Konzeption, Einführung und Integration sowie der Support einer unterstützenden Software für ein ganzheitliches Facility Management (FM) im Zeitraum 2011/12. Auftragsgegenstand ist der Erwerb einer Software (Lizenzen) und von zugehörigen Dienstleistungen zur Konzeption, Einführung inklusive Schulung sowie Integration in die vorhandene Systemumgebung, auf der Grundlage eines EVB-IT Systemvertrages. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens soll ein geeignetes Softwaresystem identifiziert werden, das in der Lage ist, die aktuellen Anforderungen des Facility Management (FM) abzudecken und darüber hinaus größtmögliche Flexibilität bzgl. der Erweiterung um künftig erforderlich werdende Funktionalitäten bietet. Daneben soll das System mit geringst möglichem Aufwand an die beim Auftraggeber vorhandenen Organisations- und Infrastrukturen angepasst werden können. Das System berücksichtigt dabei: — dass das beim Auftraggeber eingesetzte IT-System SAP ERP 6.0 das führende kaufmännische System ist und eine entsprechende Kommunikation zwischen den Systemen erfolgen muss, — die bestehenden Anforderungen an die Vollkostenrechnung des Landes Hessen bei der leistungsorientierten Mittelzuweisung (LOMZ) erfüllbar sein müssen. Der Auftraggeber hat die grundsätzlichen Anforderungen an ein solches System bereits in ein Basisleistungsverzeichnis (Teil der Teilnahmeunterlagen) einfließen lassen. Näheres hierzu ist den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.
Kategorien:
Software
CPV-Codes:
Softwarepaket für das Facility-Management
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  374467-2010

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Der Kanzler der Goethe-Universität Frankfurt am Main - Bereich Immobilienmanagement Senckenberganlage 31 60325 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND E-Mail: gms-jwgu@uni-frankfurt.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Der Kanzler der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Bereich Finanzen; Beschaffung und Anlagenwirtschaft Senckenberganlage 31, 3. OG, Raum 362 z. H. Herrn Walter 60325 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 69798-25017 E-Mail: andreas.walter@em.uni-frankfurt.de Fax +49 69798-23675 Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Der Kanzler der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Bereich Finanzen; Beschaffung und Anlagenwirtschaft Senckenberganlage 31, 3. OG, Raum 362 z. H. Herrn Walter 60325 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 69798-25017 E-Mail: andreas.walter@em.uni-frankfurt.de Fax +49 69798-23675
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Stiftung des öffentlichen Rechts Bildung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Konzeption, Einführung, Integration und Support einer unterstützenden Software für ein ganzheitliches Facility Management (FM) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Eine Kombination davon Hauptlieferort Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Goethe-Universität plant die Konzeption, Einführung und Integration sowie der Support einer unterstützenden Software für ein ganzheitliches Facility Management (FM) im Zeitraum 2011/12. Auftragsgegenstand ist der Erwerb einer Software (Lizenzen) und von zugehörigen Dienstleistungen zur Konzeption, Einführung inklusive Schulung sowie Integration in die vorhandene Systemumgebung, auf der Grundlage eines EVB-IT Systemvertrages. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens soll ein geeignetes Softwaresystem identifiziert werden, das in der Lage ist, die aktuellen Anforderungen des Facility Management (FM) abzudecken und darüber hinaus größtmögliche Flexibilität bzgl. der Erweiterung um künftig erforderlich werdende Funktionalitäten bietet. Daneben soll das System mit geringst möglichem Aufwand an die beim Auftraggeber vorhandenen Organisations- und Infrastrukturen angepasst werden können. Das System berücksichtigt dabei: — dass das beim Auftraggeber eingesetzte IT-System SAP ERP 6.0 das führende kaufmännische System ist und eine entsprechende Kommunikation zwischen den Systemen erfolgen muss, — die bestehenden Anforderungen an die Vollkostenrechnung des Landes Hessen bei der leistungsorientierten Mittelzuweisung (LOMZ) erfüllbar sein müssen. Der Auftraggeber hat die grundsätzlichen Anforderungen an ein solches System bereits in ein Basisleistungsverzeichnis (Teil der Teilnahmeunterlagen) einfließen lassen. Näheres hierzu ist den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
48421000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Über das Softwaresystem sollen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten mit einem jährlichen Volumen von ca. 4-5 000 000 EUR abgewickelt werden.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Nach dem Stand der Technik sind die Anforderungen des Verfahrens sowohl durch Erweiterung des bestehenden SAP-Systems als auch durch die Ergänzung desselben mit einem geeigneten Subsystem (CAFM) abzudecken. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Siehe Teilnahmeunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Siehe Teilnahmeunterlagen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Siehe Teilnahmeunterlagen, — Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig, — Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Siehe Teilnahmeunterlagen, — Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig, — Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Siehe Teilnahmeunterlagen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Siehe Teilnahmeunterlagen, — Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig, — Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards — Zertifizierungsnachweis für die angebotene Software nach GEFMA-Richtlinie 444 bis zum Zeitpunkt der Auftragserteilung, — Sonstige, siehe Teilnahmeunterlagen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Das Verfahren wird, zur Verringerung der zu verhandelnden Angebote, mehrstufig geführt. So erhalten die Bieter im Rahmen Ihres Teilnahmeantrages, Teilnahmeunterlagen, die die bereits fixier- und postulierbaren Mindestbedingungen zur weiteren Verfahrensteilnahme enthalten. Die Bieter sollen nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs (21.1.2011 - 10:00 Uhr), auf der Basis der in den Teilnahmeunterlagen, d.h. im Basisleistungsverzeichnis und den Anlagen hierzu postulierten Mindestanforderungen, ein Basisangebot als Verhandlungsgrundlage vorlegen, das die Auseinandersetzung mit den in der Anlage zum Basisleistungsverzeichnis aufgeführten Themen (Verhandlungsthemen), sowie ein Realisierungs- und Servicekonzept, erkennen lässt. Die Auswahl der Bieter zur Teilnahme an den Verhandlungen erfolgt bei mehr als 3 geeigneten* Teilnehmern am vorgelagerten Wettbewerb, durch die Bewertung der Auseinandersetzung des Bieters mit den Verhandlungsthemen, sowie der Plausibilität des dargestellten Realisierungs- und Servicekonzeptes. * geeignete Teilnehmer, sind fachkundige, zuverlässige und leistungsfähige Firmen, die die im Basisleistungsverzeichnis und den übrigen Verdingungsunterlagen postulierten Mindestanforderungen erfüllen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
9.40.15 BA1-L4 CAFM-01-10
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
14.1.2011 - 23:59
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
21.1.2011 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 4.2.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die Teilnahmeunterlagen werden nach Anforderung, ab dem 17.12.2010, verschickt. In der Zeit vom 24.12.2010 bis 3.1.2010 können, aufgrund der Einschränkung des Universitätsbetriebes in dieser Zeit, keine Teilnahmeunterlagen verschickt bzw. Bewerberfragen beantwortet werden. Die erste Verhandlungsrunde mit den zur Verhandlung zugelassenen Bewerbern wird voraussichtlich in der Zeit vom 14.2.2011 bis zum 18.2.2011, stattfinden. Der Ausführung der Leistung soll, vorbehaltlich des zeitgerechten Abschlusses der Verhandlungen, in der Zeit vom 1.5.2011 bis 31.12.2012, erfolgen. Die Teilnahmeunterlagen werden für den Interessenten kostenfrei, ausschließlich auf elektronischem Wege übermittelt. Interessenten werden deshalb gebeten in Ihrer Anforderung die konkrete Vergabenummer und eine E-Mail-Adresse anzugeben. Aufwendungen des Bieters zur Angebotserstellung und Vorlage, zur Teilnahme an Verhandlungsterminen und Programmieraufwand zum Nachweis der Funktionsfähigkeit, bzw. des Funktionsumfangs des angebotenen Systems, können nicht erstattet werden. Nachr. HAD-Ref.: 86/245. Nachr. V-Nr/AKZ: 9.40.15 BA1-L4 CAFM-01-10.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der in Ziff. VI.4.1) genannten Stelle schriftlich mit Begründung (Geltendmachung von Rechtsverletzung, Darlegung von aktuellen oder drohenden Schäden des Antragstellers) unter Angabe eines Empfangsbevollmächtigten im Inland vor Zuschlagserteilung beantragt werden. Das Verfahren vor der Vergabekammer richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit wird ergänzend mitgeteilt: Der Antrag ist unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung (Antragsfrist) gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind. Der Antrag ist ebenso unzulässig, sofern der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) gerügt hat. Erweist sich der Antrag nach § 107 GWB oder die sofortige Beschwerde nach § 116 GWB als von Anfang an ungerechtfertigt, ist der Antragsteller oder der Beschwerdeführer verpflichtet, dem Gegner und den Beteiligten den Schaden zu ersetzen, der ihnen durch den Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts entstanden ist. Ein Missbrauch ist es insbesondere, — die Aussetzung oder die weitere Aussetzung des Vergabeverfahrens durch vorsätzlich oder grob fahrlässig vorgetragene falsche Angaben zu erwirken, — die Überprüfung mit dem Ziel zu beantragen, das Vergabeverfahren zu behindern oder Konkurrenten zu schädigen, — einen Antrag in der Absicht zu stellen, ihn später gegen Geld oder andere Vorteile zurückzunehmen. Erweisen sich die von der Vergabekammer entsprechend einem besonderen Antrag nach § 115 Abs. 3 GWB getroffenen vorläufigen Maßnahmen als von Anfang an ungerechtfertigt, hat der Antragsteller dem Auftraggeber den aus der Vollziehung der angeordneten Maßnahme entstandenen Schaden zu ersetzen.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
15.12.2010
DTAD
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