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Ausschreibung - Softwarepaket und Informationssysteme in Bremen (ID:8035237)

Auftragsdaten
Titel:
Softwarepaket und Informationssysteme
DTAD-ID:
8035237
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.03.2013
Frist Angebotsabgabe:
29.04.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
D-Paderborn: EFM und RBL-System Hochstift, Beschaffung eines Vertriebs- und Telematik-Systems mit EFM- und RBL-Funktionen für Verkehrsunternehmen im Hochstift. Gegenstand der Ausschreibung ist eine Rahmenvereinbarung im Zeitraum von 08/2013 bis 07/2017 über die Ausrüstung von ca. maximal 300 Fahrzeugen des Personnennahverkehrs mit modernen Fahrausweisdruckern/Bordrechnern einschließlich Kontroll-Infrastruktur für EFM gemäß VDV-KA sowie die notwendige Infrastruktur für Sprach- und Datenkommunikation über öffentliche digitale Mobilfunknetze aufzubauen. Für den stationären Einsatz im Vertrieb sind Software-Module und Verkaufsgeräte sowie Personalisierungsgeräte für VDV-KA-Nutzermedien zu liefern. Darüber hinaus ist ein mandantenfähiges Hintergrundsystem für den Bereich Vertrieb (bis zu 8 Mandanten) und RBL (bis zu 6 Mandanten) incl. verschiedener Import- und Export-Schnittstellen zu liefern, in Betrieb zu nehmen und die beteiligten Unternehmen sind einzubinden.
Kategorien:
Software
CPV-Codes:
Softwarepaket und Informationssysteme
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  77930-2013

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Verkehrs-Servicegesellschaft Paderborn/Höxter mbH
Rolandsweg 80
Kontaktstelle(n): Verkehrs-Servicegesellschaft Paderborn/Höxter mbH
Zu Händen von: Herrn Udo Wiemann
33102 Paderborn
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 52513906615
E-Mail: wiemann@vph.de
Fax: +49 52513906613
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.vph.de/de/index.php
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: BBG und Partner, Partnerschaft von Rechtsanwälten Contrescarpe 75 A Zu Händen von: Herrn Dr. Malte Linnemeyer 28195 Bremen DEUTSCHLAND Telefon: +49 421335410 E-Mail: linnemeyer@bbgundpartner.de Fax: +49 4213354115 Internet-Adresse: http://www.bbgundpartner.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Verkehrsverbundgesellschaft
I.3) Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Öffentlicher Personennahverkehr
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
D-Paderborn: EFM und RBL-System Hochstift, Beschaffung eines Vertriebs- und Telematik-Systems mit EFM- und RBL-Funktionen für Verkehrsunternehmen im Hochstift.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Hochstift Paderborn, Nordrhein-Westfalen. NUTS-Code
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung Laufzeit in Jahren: 4
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand der Ausschreibung ist eine Rahmenvereinbarung im Zeitraum von 08/2013 bis 07/2017 über die Ausrüstung von ca. maximal 300 Fahrzeugen des Personnennahverkehrs mit modernen Fahrausweisdruckern/Bordrechnern einschließlich Kontroll-Infrastruktur für EFM gemäß VDV-KA sowie die notwendige Infrastruktur für Sprach- und Datenkommunikation über öffentliche digitale Mobilfunknetze aufzubauen. Für den stationären Einsatz im Vertrieb sind Software-Module und Verkaufsgeräte sowie Personalisierungsgeräte für VDV-KA-Nutzermedien zu liefern. Darüber hinaus ist ein mandantenfähiges Hintergrundsystem für den Bereich Vertrieb (bis zu 8 Mandanten) und RBL (bis zu 6 Mandanten) incl. verschiedener Import- und Export-Schnittstellen zu liefern, in Betrieb zu nehmen und die beteiligten Unternehmen sind einzubinden.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
48000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Vertriebs- und Telematik Systems mit EFM- und RBL-Funktionen für bis zu ca. 300 Fahrzeuge.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.8.2013. Abschluss 31.8.2017
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Wegen der geforderten Sicherheit wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Arbeitsgemeinschaften und andere Formen von Bietergemeinschaften sind zulässig.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen dürfen die Erklärungen und Nachweise vom Tag der Angebotsabgabe gerechnet nicht älter als drei Monate sein. Die im Folgenden genannten Nachweise und Erklärungen müssen dem Angebot nicht im Original beigefügt werden; die Vorlage von einfachen Kopien ist ausreichend. Die Eigenerklärungen des Bieters müssen nicht zwingend unterzeichnet sein. Notarielle Beglaubigungen der Erklärungen oder eidesstattliche Versicherungen sind nicht erforderlich. Die Einreichung zusätzlicher Nachweise und Erklärungen durch den Bieter ist zulässig. Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der Auftraggeber auch für die hiesigen Erklärungen und Nachweise Nachforderungen gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor. Dem Angebot muss ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter ansässig ist, beigelegt werden, der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als sechs Wochen ist. Zulässig sind auch Ausdrucke aus dem elektronischen Handelsregister (www.handelsregister.de). Dabei ist der "aktuelle Ausdruck" (AD) mit einem Überblick über alle derzeit gültigen Eintragungen oder der "chronologische Ausdruck" (CD) mit allen Daten ab Umstellung auf elektronische Registerführung zu wählen. Bei Kommanditgesellschaften ist der vorstehende Nachweis zusätzlich für die persönlich haftende Gesellschafterin zu erbringen. Ist der Bieter oder eines der an einer Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen, ist / sind im Angebot die vertretungsberechtigte(n) Person(en) anzugeben. Ein Bieter gilt als zuverlässig, wenn davon ausgegangen werden kann, dass er die für die Führung des Betriebes geltenden Rechtsvorschriften einhält. Folgende Nachweise über die Zuverlässigkeit werden gefordert: a) Eigenerklärung darüber, ob gegen eine für die Führung der Geschäfte des Unternehmens bestellte Person (Geschäftsführer, Vorstand) eine rechtskräftige Verurteilung wegen eines Verbrechens vorliegt oder wiederholte rechtskräftige Verurteilungen wegen eines Vergehens vorliegen; b) Eigenerklärung darüber, ob über den Bieter eine Eintragung nach § 149 Abs. 2 GewO vorliegt; c) Eigenerklärung darüber, ob der Bieter bis zur Abgabe des Angebotes seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Löhnen und Gehältern, Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Berufsgenossenschaft ordnungsgemäß nachgekommen ist; d) Eigenerklärung darüber, ob fällige Steuerrückstände oder Beiträgen zur Sozialversicherung des Bieters bestehen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen in diesem Anschreiben dürfen die Erklärungen und Nachweise vom Tag der Angebotsabgabe gerechnet nicht älter als drei Monate sein. Die im Folgenden genannten Nachweise und Erklärungen müssen dem Angebot nicht im Original beigefügt werden; die Vorlage von einfachen Kopien ist ausreichend. Die Eigenerklärungen des Bieters müssen nicht zwingend unterzeichnet sein. Notarielle Beglaubigungen der Erklärungen oder eidesstattliche Versicherungen sind nicht erforderlich. Die Einreichung zusätzlicher Nachweise und Erklärungen durch den Bieter ist zulässig. Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der Auftraggeber auch für die hiesigen Erklärungen und Nachweise Nachforderungen gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor. Die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Bieters ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach Einschätzung des Auftraggebers der Bieter für die Aufnahme und ordnungsgemäße Durchführung der ausgeschriebenen Leistung über ausreichende finanzielle Mittel verfügt. Sie ist insbesondere zu verneinen, wenn erhebliche Rückstände an Steuern oder an Beiträgen zur Sozialversicherung bestehen. Der Bieter hat seine finanzielle Leistungsfähigkeit durch die nachfolgenden Angaben, Erklärungen bzw. die Vorlage der nachfolgenden Dokumente nachzuweisen: a) Vorlage des gesetzlich oder gesellschaftsrechtlich vorgesehenen oder freiwillig erstellten Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Erläuterungsteil, soweit vorhanden) und Lageberichtes (soweit vorhanden) des letzten vor der Abgabe des Angebotes abgeschlossenen Geschäftsjahres des Bieters, oder, hierzu nachrangig, soweit keine rechtliche Verpflichtung zur Erstellung eines Jahresabschlusses bestand und ein solcher auch nicht freiwillig erstellt worden ist: - Eigenerklärung, dass in dem fraglichen Zeitraum keine gesetzliche oder gesellschaftsrechtliche Verpflichtung zur Erstellung eines Jahresabschlusses bestand und auch freiwillig kein Jahresabschluss erstellt wurde, und - Vorlage einer Vermögensübersicht sowie einer Einnahmen-Überschussrechnung für das letzte vor der Abgabe des Angebotes abgeschlossene Geschäftsjahr des Bieters, die folgende Angaben enthalten müssen: (i) als Sicherheit frei verfügbare Mittel und Vermögensgegenstände mit der Angabe von Belastungen und Verfügungsbeschränkungen, (ii) gewisse und dem Grunde oder der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten, (iii) Belastungen des Betriebsvermögens insbesondere mit Pfandrechten, Grundpfandrechten, Sicherungs- und Vorbehaltseigentum, (iv) Ergebnis des Unternehmens, Soweit sich aus der Vermögensübersicht sowie der Einnahmen-Überschussrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bieters für das Geschäftsjahr nicht ergibt, sind hierfür erforderliche zusätzliche Angaben in einer Eigenerklärung zu machen. Ist der Jahresabschluss oder die Einnahmen-Überschussrechnung und die Vermögensübersicht des Bieters über das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr – soweit nach den obigen Ausführungen vorzulegen – zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht fertig gestellt, hat der Bieter dies in einer Eigenerklärung mitzuteilen. In diesem Fall beziehen sich die obigen Pflichten auf das dem letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vorangegangene Geschäftsjahr des Bieters. Darüber hinaus ist in einer Eigenerklärung das vorläufige Ergebnis für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr mitzuteilen. Bieter mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, bzw. nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen und der oben dargestellten Abstufung der Anforderungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen. Eine Pflicht zur Vorlage entsprechender Unterlagen besteht für Bieter mit Sitz im Ausland auch, soweit diese freiwillig erstellt werden. b) Vorlage einer Eigenerklärung, ob über das Vermögen des Bieters das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und ob er sich in Liquidation befindet. Für diese Eigenerklärung ist das Formblatt im Dokument 02.02 zu verwenden. c) Vorlage der Eigenerklärung nach Kapitel 8.2 lit. d) dieser Aufforderung zur Angebotsabgabe. Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, z.B. seiner Muttergesellschaft oder eines anderen verbundenen Unternehmens, so ist in diesem Falle als Mindestbedingung die finanzielle Leistungsfähigkeit dieses anderen Unternehmens durch Vorlage der vorstehend verlangten Unterlagen und Erklärungen darzulegen. Zusätzlich hat sich die Muttergesellschaft bzw. das andere Unternehmen als Mindestbedingung zu verpflichten, für sämtliche finanziellen Verpflichtungen des Bieters aus dem Auftrag einzustehen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen dürfen die Erklärungen und Nachweise vom Tag der Angebotsabgabe gerechnet nicht älter als drei Monate sein. Die im Folgenden genannten Nachweise und Erklärungen müssen dem Angebot nicht im Original beigefügt werden; die Vorlage von einfachen Kopien ist ausreichend. Die Eigenerklärungen des Bieters müssen nicht zwingend unterzeichnet sein. Notarielle Beglaubigungen der Erklärungen oder eidesstattliche Versicherungen sind nicht erforderlich. Die Einreichung zusätzlicher Nachweise und Erklärungen durch den Bieter ist zulässig. Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der Auftraggeber auch für die hiesigen Erklärungen und Nachweise Nachforderungen gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A vor. Ein Bieter gilt als fachkundig, wenn anzunehmen ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse verfügt, die zur Durchführung der hiesigen Leistungen erforderlich sind. Es muss des Weiteren anzunehmen sein, dass er über das zur Erbringung der Leistungen erforderliche Personal und die notwendige technische Ausrüstung verfügt. Der Bieter hat seine Fachkunde und seine personelle bzw. technische Leistungsfähigkeit durch folgende Angaben, Dokumente und Erklärungen nachzuweisen: a) Vorlage von Referenzen über die von ihm in den Jahren 2010, 2011 und 2012 durchgeführten Projekte, die mit der hier ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar sind Projekte, die hinsichtlich Art, Menge und Ausführung der erbrachten Lieferungen und Leistungen ähnlich zu den hier ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen sind und die überwiegend im Bereich des VDV-Standards einschliesslich VDV-Kernappliktion erbracht wurden. In der Referenzliste sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: - Projektbezeichnung und Auftraggeber - Art, Typ und Anzahl gelieferter Endgeräte - Realisiertes Funksystem für Sprache und Daten - Projektlaufzeit (Beginn und Ende, Angabe jeweils Monat/Jahr) - Name, Anschrift und Kontaktdaten (Telefon, Mail) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Projektes Die Durchführung entsprechender Projekte in jedem der drei genannten Jahre ist nicht Voraussetzung für die Feststellung der Fachkunde. Sind die dargestellten Leistungen gemeinsam mit anderen Unternehmen durchgeführt worden, ist der Teil der Leistung, den der Bieter selbst erbracht hat, zu benennen. b) Angabe des vom Bieter in den o. g. Jahren durch Lieferungen und/oder Leistungen überwiegend im Bereich der VDV-Standards mit RBL- und Vertriebssystemen einschließlich Elektronischem Fahrgeldmanagement erwirtschafteten Gesamtumsätze. c) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen des Personals über Produkte und Verfahren im Bereich Elektronisches Fahrgeldmanagement, RBL- Systeme sowie Vertriebs- und Telematik-Systemen nach den VDV-Standards. d) Nachweis über die Anzahl der Mitarbeiter/innen im Bereich Elektronisches Fahrgeldmanagement, RBL-Systeme sowie Vertriebs- und Telematik- Systemen nach den VDV-Standards. e) Nachweis, dass der Bieter nach den Regeln eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN/ISO-Norm 9001 oder nach einer gleichwertigen internen Regelung arbeitet. Die unter lit. a) genannten Referenzen, der Gesamtumsatz des Bieters mit verleichbaren Lieferungen und Leistungen gem. (lit. b)), die Kenntnisse und Erfahrungen des Personals des Bieters und das bei ihm verfügbare Personal (lit. c) und d)) sind durch Eigenerklärungen des Bieters darzustellen. Der unter lit. e) genannte Nachweis kann durch Vorlage der Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems oder durch die Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems im Wege einer Eigenerklärung, aus der sich die Gleichwertigkeit des eingesetzten Qualitätsmanagementsystems zu den Anforderungen der DIN/ISO-Norm 9001 ergibt, erbracht werden. Verweist der Bieter zum Nachweis seiner fachlichen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten (z.B. ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so hat der Bieter als Mindestbedingung die fachliche Leistungsfähigkeit dieses anderen Unternehmens durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen darzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter als Mindestbedingung durch Vorlage einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Dritten, die dieser nicht einseitig auflösen kann, nachzuweisen, dass er tatsächlich über die Erfahrungen, Kenntnisse, Leistungen oder Einrichtungen des Dritten verfügen kann.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VPH 2013-1
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
ja Preis: 50 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Vorlage eines Verrechnungschecks bei der unter I.1 genannten Stelle.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
29.4.2013 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 30.7.2013
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 29.4.2013 - 12:00 Ort: BBG und Partner, Partnerschaft von Rechtsanwälten, Contrescarpe 75 A, D-28195 Bremen. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Leistungen werden im Offenen Verfahren nach den Vorgaben der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen – Teil A (VOL/A) „Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen“, Ausgabe 2009 (BAnz Nr. 196a vom 29.12.2009; ber. BAnz Nr. 32 vom 26.02.2010, S. 755) vergeben. Es handelt sich um die Vergabe einer Rahmenvereinbarung gemäß § 4 EG VOL/A über Liefer- und Dienstleistungen nach den Vorschriften des 2. Abschnittes der VOL/A. Der Auftraggeber behält sich vor, seine Rechte und Pflichten aus der abzuschließenden Rahmenvereinbarung an einzelne seiner Gesellschafter bzw. Kooperationspartner abzutreten. Die zu erbringenden Lieferungen und Leistungen sind in diesem Fall gegenüber dem jeweiligen Abtretungsempfänger zu erbringen. Das Beschaffungsvorhaben wird in Form einer Rahmenvereinbarung umgesetzt, da der tatsächliche Bedarf derzeit nicht feststeht. Es werden mindestens zwischen ca. 120 und maximal ca. 300 Fahrzeuge auszurüsten sein. Die tatsächlichen Bedarfe werden sich erst während der Laufzeit der abzuschließenden Rahmenvereinbarung ermitteln lassen. Je nach entstehendem Bedarf sollen anschließend die in der hiesigen Ausschreibung jeweils anzubietenden Positionen beauftragt werden.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Detmold Leopoldstraße 13-15 32756 Detmold DEUTSCHLAND Telefon: +49 5231711710 Internet-Adresse: http://www.bezreg-detmold.nrw.de/400_WirUeberUns/030_Die_Behoerde/040_Organisation/055_Vergabekammer/index.php Fax: +49 5231711715
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 107 GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 107 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: „(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.“ Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 108 GWB).
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
5.3.2013
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