DTAD

Ausschreibung - Softwarepaket und Informationssysteme in Koblenz (ID:5973470)

Auftragsdaten
Titel:
Softwarepaket und Informationssysteme
DTAD-ID:
5973470
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.03.2011
Frist Angebotsabgabe:
14.04.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Lieferung und funktionsfähige Implementierung einer Fachsoftware für das kommunale Jobcenter zur Umsetzung der Aufgaben nach dem SGB II. Der Landkreis Mayen-Koblenz hat einen Antrag auf Zulassung als kommunaler Träger für die Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) gestellt. Die Entscheidung über den Antrag auf Zulassung wird entsprechend den gesetzlichen Regelun-gen nicht vor April 2011 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekanntgegeben. Für den Fall, dass die Zulassung nicht erteilt wird, behält sich der Landkreis Mayen-Koblenz ausdrücklich vor, die Ausschreibung aus wichtigem Grund aufzuheben. Im Falle der Zulassung als kommunaler Träger des Jobcenters benötigt der Landkreis Mayen-Koblenz eine eigene Fachsoftware für ca. 170 Mitarbeiter an den 5 Standorten des Jobcenters, um die mit dem Vollzug des SGB II verbundenen Aufgaben erfüllen zu können. Die zu beschaffende Fachsoftware ist das zentrale Werkzeug für die sach- und zeitgerechte Abwicklung der Aufgaben im Jobcenter und unverzichtbar für die Leistungserbringung gegenüber den mehr als 6 400 zu betreuenden Bedarfsgemeinschaften. Die Aufgabenabwicklung im SGB II (Leistungsgewährung, Vermittlung, Fallmanagement sowie Maßnahmeverwaltung) muss inhaltlich und technisch unterstützt werden. Die zu liefernde Software muss alle rechtlichen Vorschriften im Bereich des SGB II und des SGB III umsetzen; sie hat alle Bereiche integrativ in einem Programm abzudecken. Die Fachsoftware muss alle datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllen. Des Weiteren soll die Gestaltung der einzelnen Masken flexibel und auf die örtlichen Bedürfnisse anpassbar sowie im Bereich Controlling flexibel erweiterbar sein. Im Übrigen sind alle statistischen Anforderungen (X-Sozial) zu erfüllen sowie eine Anbindung an das Buchungs-/Kassensystem des Landkreises sicherzustellen. Die Software muss sich in die vorhandene IT-Struktur des Landkreises einfügen und soll vom Auftragnehmer eingebunden werden. Die Leistungserbringung durch dem Auftragnehmer schließt die Unterstützung in allen Prozessen der Verfahrenseinführung und der Migration der von der Bundesagentur für Arbeit gelieferten Daten, den Systemservice (Pflege) und Schulungsmaßnahmen für die Systembetreuung sowie für einzelne Anwender (Multiplikatorenschulung) mit ein. Der rechtzeitige Echtbetrieb der zu beschaffenden Software ist ein erfolgskritischer Faktor für den Übergang des Jobcenters auf den kommunalen Träger. Mit der Implementierung der Fachsoftware ist unmittelbar nach dem Zuschlag zu beginnen. Damit die Aufgaben ab 1.1.2012 erfüllt werden können, ist es nach Auffassung des Landkreises notwendig, dass spätestens ab 15.10.2011 die Falleingabe erfolgen kann. Die Produktivsetzung sollte am 1.12.2011 erfolgen. Mit der Implementierung der Fachsoftware ist unmittelbar nach dem Zuschlag zu beginnen; sie soll spätestens zum 14.10.2011 abgeschlossen sein.
Kategorien:
Software
CPV-Codes:
Softwarepaket und Informationssysteme
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  83705-2011

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz Bahnhofstraße 9 Kontakt: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz z. H. Herrn Thomas Arens 56068 Koblenz DEUTSCHLAND Tel. +49 261108-555 E-Mail: thomas.arens@kvmyk.de Fax +49 2611088-555 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.mayen-koblenz.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Lieferung und funktionsfähige Implementierung einer Fachsoftware für das kommunale Jobcenter zur Umsetzung der Aufgaben nach dem SGB II.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptlieferort Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DEB17
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Landkreis Mayen-Koblenz hat einen Antrag auf Zulassung als kommunaler Träger für die Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) gestellt. Die Entscheidung über den Antrag auf Zulassung wird entsprechend den gesetzlichen Regelun-gen nicht vor April 2011 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekanntgegeben. Für den Fall, dass die Zulassung nicht erteilt wird, behält sich der Landkreis Mayen-Koblenz ausdrücklich vor, die Ausschreibung aus wichtigem Grund aufzuheben. Im Falle der Zulassung als kommunaler Träger des Jobcenters benötigt der Landkreis Mayen-Koblenz eine eigene Fachsoftware für ca. 170 Mitarbeiter an den 5 Standorten des Jobcenters, um die mit dem Vollzug des SGB II verbundenen Aufgaben erfüllen zu können. Die zu beschaffende Fachsoftware ist das zentrale Werkzeug für die sach- und zeitgerechte Abwicklung der Aufgaben im Jobcenter und unverzichtbar für die Leistungserbringung gegenüber den mehr als 6 400 zu betreuenden Bedarfsgemeinschaften. Die Aufgabenabwicklung im SGB II (Leistungsgewährung, Vermittlung, Fallmanagement sowie Maßnahmeverwaltung) muss inhaltlich und technisch unterstützt werden. Die zu liefernde Software muss alle rechtlichen Vorschriften im Bereich des SGB II und des SGB III umsetzen; sie hat alle Bereiche integrativ in einem Programm abzudecken. Die Fachsoftware muss alle datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllen. Des Weiteren soll die Gestaltung der einzelnen Masken flexibel und auf die örtlichen Bedürfnisse anpassbar sowie im Bereich Controlling flexibel erweiterbar sein. Im Übrigen sind alle statistischen Anforderungen (X-Sozial) zu erfüllen sowie eine Anbindung an das Buchungs-/Kassensystem des Landkreises sicherzustellen. Die Software muss sich in die vorhandene IT-Struktur des Landkreises einfügen und soll vom Auftragnehmer eingebunden werden. Die Leistungserbringung durch dem Auftragnehmer schließt die Unterstützung in allen Prozessen der Verfahrenseinführung und der Migration der von der Bundesagentur für Arbeit gelieferten Daten, den Systemservice (Pflege) und Schulungsmaßnahmen für die Systembetreuung sowie für einzelne Anwender (Multiplikatorenschulung) mit ein. Der rechtzeitige Echtbetrieb der zu beschaffenden Software ist ein erfolgskritischer Faktor für den Übergang des Jobcenters auf den kommunalen Träger. Mit der Implementierung der Fachsoftware ist unmittelbar nach dem Zuschlag zu beginnen. Damit die Aufgaben ab 1.1.2012 erfüllt werden können, ist es nach Auffassung des Landkreises notwendig, dass spätestens ab 15.10.2011 die Falleingabe erfolgen kann. Die Produktivsetzung sollte am 1.12.2011 erfolgen. Mit der Implementierung der Fachsoftware ist unmittelbar nach dem Zuschlag zu beginnen; sie soll spätestens zum 14.10.2011 abgeschlossen sein.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
48000000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Fachsoftware für ca. 170 Mitarbeiter/innen. Weiterer Umfang und Anforderungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. ohne MwSt. 300 000,00 EUR
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Systempflege. voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 48 (ab Auftragsvergabe) Zahl der möglichen Verlängerungen 2 voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen: in Monaten 24 (ab Auftragsvergabe)
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 5.8.2011. Ende: 31.12.2014 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Keine.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Keine.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Eignungsfeststellung ist die Anlage "Feststellung der Eignung von Bietern" auszufüllen. Die digital ausfüllbare Übersicht (Word-Dokument) kann im Internet unter http://www.mayen-koblenz.de/Aktuelles/Ausschreibungen_Aufträge heruntergeladen werden. 2.1.1. Auszug aus Gewerbezentralregister oder - in Ermangelung eines solchen - eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (nicht älter als drei Monate), 2.1.2. Eigenerklärung im Sinne von § 6 EG Abs. 6 Buchst. a-e VOL/A, wonach der Bieter erklärt, dass über dessen Vermögen kein Insolvenzverfahren oder gleichwertiges Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist; er sich nicht in der Liquidation befindet; er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt; er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß nachgekommen ist und im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen bezüglich seiner Eignung abgegeben hat, 2.1.3. Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger, die erkennen lassen, dass der Bieter seiner Pflicht zur Zahlung aller Steuern und Sozialabgaben stets vollumfänglich und pünktlich nachgekommen ist (nicht älter als 3 Monate), 2.1.4. Eigenerklärung im Sinne von § 6 EG Abs. 4 Buchst. a-g VOL/A, wonach eine Person deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht wegen der im genannten Paragraphen aufgeführten Straftaten rechtskräftig verurteilt worden ist (Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 2.2.1. Aktuelle Unternehmensdarstellung des Bieters mit Angabe von Mitarbeiterzahlen der letzten 3 Jahre im Bereich der Softwareherstellung und Betreuung für die Aufgabenwahrnehmung nach dem SGB II, 2.2.2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Alternativ kann die Eignung durch Vorlage einer Präqualifizierungsurkunde nachgewiesen werden (§ 7 EG Abs. 4 VOL/A). Der präqualifizierte Leistungsbereich muss die ausgeschriebene Leistung in vollem Umfang abdecken.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 2.3.1. Angaben über die Erbringung von Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Benennung des Auftraggebers, Angabe des Ansprechpartners nebst Telefonnummer, des Rechnungswertes, der Leistungszeit und des Leistungsortes und entsprechende Nachweise durch Bescheinigungen der jeweiligen Auftraggeber, 2.3.2. Benennung von mindestens 2 projektverantwortlichen Personen und Bestätigung, dass diese im Falle der Auftragserteilung für die Auftragserbringung tatsächlich zur Verfügung stehen, 2.3.3 Bestätigung, dass die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber eingesetzten Mitarbeiter sich in deutscher Sprache fließend verständigen können. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Alternativ kann die Eignung durch Vorlage einer Präqualifizierungsurkunde nachgewiesen werden (§ 7 EG Abs. 4 VOL/A). Der präqualifizierte Leistungsbereich muss die ausgeschriebene Leistung in vollem Umfang abdecken.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
10 042-50
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
14.4.2011 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 29.4.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Der Landkreis Mayen-Koblenz hat einen Antrag auf Zulassung als kommunaler Träger für die Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) gestellt. Die Entscheidung über den Antrag auf Zulassung wird entsprechend den gesetzlichen Regelungen nicht vor April 2011 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekanntgegeben. Für den Fall, dass die Zulassung nicht erteilt wird, behält sich der Landkreis Mayen-Koblenz ausdrücklich vor, die Ausschreibung aus wichtigem Grund aufzuheben. Im Falle der Zulassung als kommunaler Träger des Jobcenters benötigt der Landkreis Mayen-Koblenz eine eigene Fachsoftware für ca. 170 Mitarbeiter an den fünf Standorten des Jobcenters, um die mit dem Vollzug des SGB II verbundenen Aufgaben erfüllen zu können. Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Die Unterlagen für den Teilnahmeantrag können unter http://www.mayen-koblenz.de/Aktuelles/Ausschreibungen_Aufträge heruntergeladen weren. Die schriftlichen Teilnahmeanträge können unter Beifügung der aufgeführten Unterlagen und Nachweise bis zum Ende der Teilnahmefrist bei der unter I.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der mit dem Vermerk "Teilnahmeantrag Fachsoftware SGB II" zu kennzeichnen ist. Auf elektronischem Wege (wie z.B. E-Mail, Telefax) übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 6131-165240 Fax +49 6131-162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag eines Bieters bei der unter VI.4.1) angegebenen zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren ist zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (§ 107 Abs. 3 GWB).
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55611 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 6131-165240 Fax +49 6131-162113
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
10.3.2011
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