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Ausschreibung - Softwarepakete für die Datensicherung und -wiederherstellung in Schleuse Ems (ID:4903279)

Auftragsdaten
Titel:
Softwarepakete für die Datensicherung und -wiederherstellung
DTAD-ID:
4903279
Region:
56130 Schleuse Ems
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
31.03.2010
Frist Vergabeunterlagen:
20.04.2010
Frist Angebotsabgabe:
05.05.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ja
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Softwareprogrammierung, -beratung, Hardwareberatung
CPV-Codes:
Beratung bei der Planung von Computeranlagen , Computer-Backup-Dienste , Computerspeichereinheiten , Softwarepakete für die Datensicherung und -wiederherstellung
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  94023-2010

BEKANNTMACHUNG Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) Landesbetrieb Daten und Information Römerstraße 41 z. H. Frau Sabine Schweitzer 56130 Bad Ems DEUTSCHLAND Tel. +49 2603605-401 E-Mail:
ausschreibungen@ldi.rlp.de Fax +49 2603605-429 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.ldi.rlp.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN) Regional- oder Lokalbehörde Sonstiges Minsterium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Beschaffung, Integration, Wartung und Support einer übergreifenden mehrstufigen zentralisierten Datensicherungsl?sung für die Gerichte, Behörden und Einrichtungen der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptlieferort Gerichte, Behörden und Einrichtungen der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz. NUTS-Code DEB
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Das vorliegende Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach VOL/A umfasst die Beschaffung und Integration einer ?mehrstufigen zentralisierten Datensicherungsl?sung? sowie für entsprechende Wartungs- und Supportdienstleistungen ab dem Zeitpunkt der Abnahme und Inbetriebnahme für die Gerichte, Behörden und Einrichtungen der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz. Ziel des Projekts ist die Inbetriebnahme der Datensicherungsl?sung im Wirkbetrieb, nach erfolgter Installation, Integration, Test und funktionaler Abnahme, zum 1.11.2010. Die zentralen Systemkomponenten sollen in verteilten Betriebsr?umen der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz am Standort Koblenz zur Verfügung gestellt werden. Durch die verteilte Betriebsumgebung soll eine Absicherung gegen den Verlust im Katastrophenfall umgesetzt werden. Die derzeit zu sichernden rund 200 Serversysteme wurden im Vorfeld des Projektes weitestgehend virtualisiert und werden heute an rund 70 unterschiedlichen Standorten im Land Rheinland-Pfalz betrieben. Die zu sichernden Systeme basieren in der Regel auf einem Windows Server Betriebssystem und stellen Datei-, Datenbank- und E-Mail-Services bereit. Gewünschte qualitative Ziele dieses Projektes sind die Reduktion manueller Tätigkeiten in der Durchführung und Überwachung von Datensicherungen dezentraler Serversysteme, die gesicherte, nachweisbare und regelkonforme Validierung der Datensicherungen, die Steigerung der Verfügbarkeit von Datensicherungen durch die permanente Auslagerung, die Reduktion der Datensicherungsintervalle bis zu einer kontinuierlichen Datensicherung und die effizientere sowie schnellere Bereitstellung von funktionst?chtigen Einzel-R?cksicherungen von Dateien bis hin zu vollständigen Desaster Recovery Proceduren. Die Darstellung der technischen und fachlichen Rahmenbedingungen sowie der bestehenden Infrastruktur sowie der Aufgabenstellung erfolgt in den Vergabeunterlagen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 48710000, 30233100, 72130000, 72910000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang Der Umfang der Beschaffung ergibt sich im Einzelnen aus den Vergabeunterlagen. Es soll ein Vertrag über eine Laufzeit von 5 Jahren geschlossen werden. Der Auftraggeber soll das Recht haben, zweimalig ein Optionsrecht zur Verlängerung des Vertrages um jeweils ein Jahr auszuüben.
II.2.2) Optionen Ja Beschreibung der Optionen:
Optionale Verlängerung des Vertrages zweimalig um jeweils ein Jahr. Das Optionsrecht soll spätestens 3 Monate vor Vertragsende ausgeübt werden. voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 57 (ab Auftragsvergabe)
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Dauer in Monaten 60 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III:
RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten Der Bieter hat mit seinem Angebot eine schriftliche Zusage eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers vorzulegen, aus der hervorgeht, dass dem Unternehmen im Falle der Auftragserteilung eine selbstschuldnerische Vertragserf?llungs - und M?ngelanspr?cheb?rgschaft in Höhe von 100 000 EUR gestellt wird (das Kreditinstitut bzw. der Kreditversicherer muss in der Europäischen Union oder in einem Staat, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Mitglied des WTO-Dienstleistungs?bereinkommens (GATS) ist, zugelassen sein). Der Bieter kann alternativ mit seinem Angebot eine Zusicherung vorlegen, dass er im Zuschlagsfall eine entsprechende Vertragserf?llungs - und M?ngelanspr?cheb?rgschaft vorlegen wird. Zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung muss eine entsprechende Bürgschaft der Vergabestelle spätestens vorgelegt werden. Der Bieter hat eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen:
für Personensch?den pauschal mindestens 500 000 EUR, für Sachschäden pauschal mindestens 500 000 EUR je Schadensfall, insgesamt jedoch höchstens bis zu 1 000 000 EUR pro Vertrag, für Vermögensschäden in Höhe von 10 % der Gesamtverg?tung des Vertrages bzw. insgesamt pauschal höchstens 500 000 EUR. Alternativ kann der Bieter eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorlegen, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung abgeschlossen wird. Die geforderte Versicherung muss binnen 4 Wochen nach der Zuschlagserteilung vorliegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Bewerber - /Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied ist von allen ?brigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist anzugeben. Das Angebot ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Eine Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform ist zugelassen. Die Auftragserteilung ergeht nur an ein federf?hrendes und bevollm?chtigtes Mitglied der Gemeinschaft. Der Bewerber hat im Fall einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft die entsprechenden Fragen im Fragenkatalog (Teilnahmeantrag Anlage 1) zu beantworten sowie die Erklärung Bewerbergemeinschaft (Teilnahmeantrag Anlage 3) auszufüllen und unterzeichnet mit seinem Teilnahmeantrag bei der Vergabestelle einzureichen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
Hinweis: Die Vergabestelle stellt für den Teilnahmewettbewerb Vordrucke zur Verfügung, die nach Mitteilung der beabsichtigten Teilnahme am Wettbewerb an die interessierten Bewerber von der unter
Abschnitt I genannten Stelle verschickt werden. Näheres siehe unten, Abschnitt VI.3. Die Bewerber erhalten: ? das Deckblatt zum Teilnahmeantrag, ? den Teilnahmeantrag, ? die Anlage 1 zum Teilnahmeantrag (Fragenkatalog), ? die Anlage 2 zum Teilnahmeantrag (A-Kriterien), ? die Anlage 3 zum Teilnahmeantrag (Erklärung Bewerbergemeinschaft), ? die Anlage 4 zum Teilnahmeantrag (Verpflichtung Subunternehmer). Um als Teilnehmer zugelassen zu werden, hat der Bewerber den Teilnahmeantrag sowie die Anlage 1 dazu vollständig auszufüllen und der Vergabestelle fristgerecht unterzeichnet vorzulegen. Anlage 2 stellt eine Übersicht der Ausschlusskriterien dar. Die Anlagen 3 und 4 zum Teilnahmeantrag sind nur soweit einschlägig auszufüllen und unterzeichnet vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
Der Bewerber hat zu diesem Punkt insbesondere die Ziffer 2 ff. der Anlage 1 zum Teilnahmeantrag (Fragenkatalog) vollständig auszufüllen und der Vergabestelle fristgerecht unterzeichnet vorzulegen. Mit seiner Unterschrift auf dem von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordruck versichert der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zunächst nicht vorgelegt werden müssen. Die Vergabestelle kann entsprechende Nachweise zur Eignungsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes f?hren. Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird die Bewerbung/der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
Der Bewerber hat zu diesem Punkt insbesondere die Ziffer 3 ff. der Anlage 1 zum Teilnahmeantrag (Fragenkatalog) vollständig auszufüllen und der Vergabestelle nebst zugehörigen Anlagen fristgerecht unterzeichnet vorzulegen. Es sind mindestens 3 und höchstens 5 wertungsf?hige Unternehmensreferenzen vorzulegen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Es werden die Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die vollständige und formg?ltige Teilnahmeanträge abgegeben haben und die nach Bewertung der Teilnahmeanträge auf den Rängen 1 bis 3 liegen. Mehr als 3 Bewerber werden nur dann zur Angebotsabgabe aufgefordert, wenn sie zum drittplatzierten Bewerber im Ergebnis der Eignungsbewertung einen Wertungsabstand von maximal 10 % haben. Es werden jedoch nicht mehr als maximal 6 Teilnehmer zur Angebotsabgabe aufgefordert.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber 850-000-002013
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 20.4.2010 - 12:
00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge 5.5.2010 - 12:00 IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber 17.5.2010
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch. ABSCHNITT VI:
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN Der Landesbetrieb Daten und Information f?hrt als Vergabestelle das Vergabeverfahren durch. Der zu schließende Vertrag kommt mit der Zuschlagserteilung zustande zwischen dem Auftragnehmer und dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Justiz. Die an der Teilnahme interessierten Unternehmen (Bewerber) haben bis zum 20.4.2010 (vgl. Punkt IV.3.3 dieser Bekanntmachung) schriftlich, bevorzugt per E-Mail, bei der unter I.1 genannten Stelle die vom Auftraggeber für den Telnahmewettbewerb vorbereiteten Unterlagen abzufordern, die für die Stellung des Teilnahmeantrags benötigt werden. Die Bewerber haben dabei eine gültige E-Mailadresse anzugeben, da die Vergabestelle die Unterlagen ausschließlich per E-Mail in komprimierter Form an die Bewerber versendet. Eine Versendung per Post oder auf anderem Wege unterbleibt. Die Teilnahmeunterlagen sind von den Bewerbern zu bearbeiten und fristgerecht (vgl. Ziffer IV 3.4 dieser Bekanntmachung) sowie an den vorgesehenen Stellen unterzeichnet bei der Vergabestelle einzureichen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail:
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-0 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß ? 107 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach ? 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den ger?gten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach ? 101b Abs. 1 Nr. 2. ? 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Gegen die Entscheidung der Vergabekammer ist gemäß ? 116 Abs. 1 S. 1 GWB die sofortige Beschwerde zulässig. Sie ist nach ? 117 Abs. 1 GWB binnen einer Frist von zwei Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Entscheidet die Vergabekammer nicht innerhalb von fünf Wochen ab Eingang des Antrags, so beginnt die zwei-Wochen-Frist für die Einlegung der sofortigen Beschwerde mit dem Ablauf dieser Frist.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
26.3.2010
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