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Ausschreibung - Softwarepflege und Softwareänderungsleistungen in Koblenz (ID:11112032)

Übersicht
DTAD-ID:
11112032
Region:
56073 Koblenz
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Software, Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Elektronische Datenverwaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Softwarepflege und Softwareänderungsleistungen in dem Informationssystem Materialplanungsbegriffe (IMP). Informationssystem Materialplanungsbegriffe (IMP) ist das bundeswehreinheitliche...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
E-Mail: baainbwvghfp@bundeswehr.org
Fax: +49 261133545653
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://baainbw.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Softwarepflege und Softwareänderungsleistungen in dem Informationssystem Materialplanungsbegriffe (IMP).
Informationssystem Materialplanungsbegriffe (IMP) ist das bundeswehreinheitliche Grundlagenvorhaben für das in der Planung, Entwicklung oder Betriebsphase befindliche Wehrmaterial. Die Zustände wie Planung, Entwicklung oder Betrieb werden in den jeweiligen Phasendokumenten beschrieben. Ziel von IMP ist, über das in der Planungs-, Entwicklungs- und Betriebsphase befindliche Wehrmaterial im Aktiv- und Historienbestand zu informieren. („Lebenslaufakte“ eines Wehrmaterials). Informationen des Vorhabens werden in einer sogenannten „Anlagenblatt-Planung“ zusammengestellt und dienen als Unterlage zur haushalterischen Genehmigung. Zum Wehrmaterial werden folgende Sachverhalte abgebildet:
— Beschreibung des Wehrmaterials,
— Abbildung der Phasenstände,
— Abbildung Wehrmaterialzugehörigkeit,
— Auflistung der Einzelteile,
— Referenz zu Normierung von NATO-Wehrmaterial,
— Planungsinformationen,
— Zuordnung des Wehrmaterials zu den zuständigen Stellen im BAAINBw,
— Abbildung des Anlagenblatt Planung.
Nutzer sind die bearbeitenden Stellen der Material- und Ausrüstungsverantwortlichen sowie weitere Nutzer innerhalb und außerhalb der Bundeswehr, wie z. B. Logistikamt der Bundeswehr oder das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums. IMP bildet die Grundlage für die Vorhaben der Rüstung, Planung, Organisation und Logistik. Prinzipiell geht es um die Normierung und Klassifizierung von Materialbegriffen, die Bauelemente für militärische Organisationseinheiten darstellen. Dabei entstehen Wertevorräte im Sinne einer Informationssammlung, in denen sich die Vorgaben für die Organisationsbereiche einschließlich Haushalt niederschlagen. Normierte Materialplanungsbegriffe sind eine unbedingt notwendige Voraussetzung, um Organisationselemente unterschiedlichster Größe gem. Einsatzauftrag zu einem Stärke- und Ausrüstungsnachweis (STAN) bauen zu können. Zu den unterstützten Hauptprozessen (HP) gehören insbesondere:
— HP Organisation,
— HP Rüstung/Logistik,
— HP Rechnungswesen,
— HP Bundeswehrplanung.
IMP beruht auf einer Java-Web-Applikation mit 432 Java-Klassen, für die insgesamt 2969 Methoden und 32093 Zeilen Java-Code geschrieben wurden. Die verwendeten Daten werden über ca. 50 PL/1-Prozeduren aus 15 Tabellen und 20 Views geliefert. In dem Verfahren arbeiten täglich ungefähr 50 operative Nutzer.
Die Kritikalität der Systeme und damit auch der zu erbringenden SWP-Leistungen ergibt sich aus der Relevanz der Anwendungen für den gesamten Prozess „Organisation“ in der Bundeswehr. Bei einem Ausfall ist die Führung der Lebenslaufakten von Wehrmaterial der Bundeswehr nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.
Für das DV-Verfahren IMP existieren keine dokumentierten Nutzeranforderungen und keine funktionalen Beschreibungen. Änderungen sind nur rudimentär im Konfigurationsmanagement beschrieben.
Die Leistung umfasst nicht nur die programmtechnische Umsetzung, sondern auch die vorherige Analyse von Fehlern und die Grob- und Feinkonzeption von Änderungen, ferner die proaktive Beratung der Bundeswehr bezüglich vorzunehmender Anpassungen aufgrund von Änderungen an den Schnittstellen.
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Geschätztes Volumen auf Grundlage bisheriger Erfahrungen für die Gesamtleistung (keine Abnahmeverpflichtung und keine Obergrenzen)
Softwarepflege-Leistungen in Personentage
2017-2018 jeweils 30 Personentage pro Jahr mit der zweimaligen Option auf eine jeweils einjährige Verlängerung für 2019 und 2020
Softwarepflegeänderungs-Leistungen in Personentage
2017-2018 jeweils 50 Personentage pro Jahr mit der zweimaligen Option auf eine jeweils einjährige Verlängerung für 2019 und 2020
Projektmanagement in Personentage
2017-2018 jeweils 10 Personentage pro Jahr mit der zweimaligen Option auf eine jeweils einjährige Verlängerung für 2019 und 2020.

Erfüllungsort:
Bonn, Wilhelmshaven, Strausberg und Koblenz sowie der Sitz des Auftragnehmers.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
299114-2015

Vergabenummer:
Y/VHFP/00084/G9016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) E1.1 Angebotssammelstelle
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
56073 Koblenz
Deutschland
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
05.10.2015 - 14:00

Ausführungsfrist:
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der Vertrag kann optional einseitig vom Auftraggeber zweimal um ein weiteres Jahr zu gleichbleibenden Konditionen verlängert werden.

Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 28.12.2016 Abschluss 27.12.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Interessenbestätigung, zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften müssen mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete rechtsverbindliche Erklärung mit folgenden Inhalten abgeben:
a) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haften,
b) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, sowie
c) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen dieses Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln.

Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen:
— Originalauszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Jahre,
— Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§23 und 27 VSVgV (Formuler BAAINBw B013c),
— Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB (Formular BAAINBw B 013a).
Formulare zu beziehen unter der Adresse:
www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe
Sicherheitsanforderungen an das leistende Unternehmen:
Für die Ausführung des Auftrags kommen darum nur solche Unternehmen in Betracht, die bereit sind, in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen zu werden und zusätzlich bereit sind, hierüber zuvor einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf der Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetzes – SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuchs für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch – GHB), beides in der jeweils geltenden Fassung, abzuschließen. Ein gültiger Sicherheitsbescheid im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Leistungserbringung.
Bei Unternehmen außerhalb Deutschlands tritt an die Stelle des Sicherheitsbescheides die Facility Security Clearance (FSC).
Einzelheiten ergeben sich aus dem GHB, das einschl. der zugehörigen Anlagen unter https://bmwisicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 eingesehen werden kann.
Nachweis: Der Bewerber bestätigt schriftlich seine Bereitschaft zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung.
Unternehmen die bereits in der Geheimschutzbetreuung sind, weisen dies durch die Angabe Ihrer Betriebsnummer nach.
Sicherheitsanforderungen an das konkret einzusetzende Personal:
— Dass einzusetzende Personal muss zum 1.10.2016 eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) erfolgreich abgeschlossen haben.
(siehe Sicherheitsüberprüfungsgesetz, SÜG, in der aktuellen Fassung)
Nachweis: Eigenerklärung unter Angabe der Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen. Ergänzend ist mit der Eigenerklärung die Anzahl der Personen anzugeben, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
Der Auftraggeber weißt darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist.
Hinweis auf das Rundschreiben des BMI vom 7.10.2010 – ÖS III 3-606 411-1/22 – (Stand 15.10.2010) und der dazugehörigen Staatenliste (Anlage 2 zum genannten Rundschreiben beigefügt) Einzelheiten sind dem GHB zu entnehmen.
Anforderungen an das leistende Unternehmen bezüglich des Austauschs von Personal:
Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass dem Einsatz anderer als der genannten Mitarbeiter vom Auftraggeber schriftlich zugestimmt werden muss. Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen. Auf Verlangen des Auftraggebers tauscht der Auftragnehmer auch während der Vertragslaufzeit die eingesetzten Mitarbeiter aus, wenn für den Auftraggeber ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. Leistungsstörung, Abweichung von Vereinbarungen).
Der Bewerber bestätigt schriftlich mit Abgabe des Teilnahmeantrages sein Einverständnis zu den Regelungen bezüglich der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung, der Ü-2 Sicherheitsüberprüfung und dem Austausch der Mitarbeiter.


Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen:
— Originalauszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Jahre,
— Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§ 23 und 27 VSVgV (Formuler BAAINBw B013c),
— Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB (Formular BAAINBw B 013a).
Formulare zu beziehen unter der Adresse: www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe.
Sicherheitsanforderungen an das leistende Unternehmen:
Für die Ausführung des Auftrags kommen darum nur solche Unternehmen in Betracht, die bereit sind, in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen zu werden und zusätzlich bereit sind, hierüber zuvor einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf der Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetzes – SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuchs für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch – GHB), beides in der jeweils geltenden Fassung, abzuschließen. Ein gültiger Sicherheitsbescheid im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Leistungserbringung.
Bei Unternehmen außerhalb Deutschlands tritt an die Stelle des Sicherheitsbescheides die Facility Security Clearance (FSC).
Einzelheiten ergeben sich aus dem GHB, das einschl. der zugehörigen Anlagen unter https://bmwisicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 eingesehen werden kann.
Nachweis: Der Bewerber bestätigt schriftlich seine Bereitschaft zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung.
Unternehmen die bereits in der Geheimschutzbetreuung sind, weisen dies durch die Angabe Ihrer Betriebsnummer nach.
Sicherheitsanforderungen an das konkret einzusetzende Personal:
— Dass einzusetzende Personal muss zum 1.10.2016 eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) erfolgreich abgeschlossen haben.
(siehe Sicherheitsüberprüfungsgesetz, SÜG, in der aktuellen Fassung)
Nachweis: Eigenerklärung unter Angabe der Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen. Ergänzend ist mit der Eigenerklärung die Anzahl der Personen anzugeben, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
Der Auftraggeber weißt darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist.
Hinweis auf das Rundschreiben des BMI vom 7.10.2010 – ÖS III 3-606 411-1/22 – (Stand 15.10.2010) und der dazugehörigen Staatenliste (Anlage 2 zum genannten Rundschreiben beigefügt) Einzelheiten sind dem GHB zu entnehmen.
Anforderungen an das leistende Unternehmen bezüglich des Austauschs von Personal:
Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass dem Einsatz anderer als der genannten Mitarbeiter vom Auftraggeber schriftlich zugestimmt werden muss. Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen. Auf Verlangen des Auftraggebers tauscht der Auftragnehmer auch während der Vertragslaufzeit die eingesetzten Mitarbeiter aus, wenn für den Auftraggeber ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. Leistungsstörung, Abweichung von Vereinbarungen).
Der Bewerber bestätigt schriftlich mit Abgabe des Teilnahmeantrages sein Einverständnis zu den Regelungen bezüglich der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung, der Ü-2 Sicherheitsüberprüfung und dem Austausch der Mitarbeiter.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärung jedes Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Jahre.


Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärung jedes Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Jahre.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber einzureichen. Die Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft insgesamt erbracht werden. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird diese als Ganze beurteilt.
Sprachkenntnisse:
Die einzusetzende Person muss über gute bis sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch in Wort und Schrift verfügen. Basissprachkenntnisse in Englisch (lesend) sind zum Verständnis der Fachbegriffe und Dokumentationen notwendig. Vor dem Einsatz von Personen, die Deutsch als Fremdsprache erlernt haben, ist ein geeigneter Nachweis von Kenntnissen der deutschen Sprache in Wort und Schrift vorzulegen (Zeugnis einer anerkannten Sprachschule oder vergleichbare Nachweise). Der Auftraggeber behält sich vor, die Kenntnisse der deutschen Sprache mit eigenen Mitteln nachzuprüfen.
Technische Erfahrungen:
Gefordert sind Darstellungen und Nachweise zu den nachfolgend aufgelisteten technischen Grundlagen:
— Entwicklung von Webanwendungen mit Java und Eclipse – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung in der Programmierung mit den Java-Frameworks Struts und Struts-CX – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit Javascript und den Javascript-Frameworks Prototype und Script.aculo.us – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit Ajax und dem Ajax-Framework DWR – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit den Frameworks Avalon, Batik, Dom, Fop, Jxl und Xalan – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit den Application-Servern Tomcat sowie Websphere – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit dem Datenbanksystem DB2 und SQL-Abfragen – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit der Entwicklung von Webanwendungen mittels JSP, HTML, XML, XSLT, FOP, CSS – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung mit der automatisierten Generierung von PDF- und Office-Dokumenten aus Web-Anwendungen – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung,
— Erfahrung mit Datenzugriffstechniken wie z.B. JDBC – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung,
— Erfahrung mit der Versionsverwaltung durch Subversion – mindestens 1 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung im Design und der Bearbeitung von Webgrafiken – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung,
— Erfahrung im Changemanagement mit der Software Maximo – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung,
— Erfahrung im Incidentmanagement mit der Software Maximo – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung,
— Erfahrung mit virtualisierten Arbeitsumgebungen (XenDesktop) – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung.
Nachweis: Vorlage von Referenzen, die mit dem hier gegenständlichen Auftrag inhaltlich vergleichbar sind, aus denen sich die genannten Erfahrungen ergeben. Die vorgenannten Aufgaben müssen von einem Mitarbeiter komplett abgedeckt werden.
Verfahrensspezifische Erfahrungen:
Gefordert sind Darstellungen und Nachweise zu den nachfolgend aufgelisteten, verfahrensspezifischen Belangen:
— Realisierung vergleichbarer IT-Vorhaben in der öffentlichen Verwaltung – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung,
— Nachweis über Projekte, die Anforderungen an das proaktive Management von Materialplanungssystemen in einem Änderungen unterworfenen Komplex von einschlägigen Vorschriften stellen –mindestens 3 Jahre Projekterfahrung,
— Erfahrung in der Projektführung und Softwareentwicklung, vorzugsweise im Umfeld der Bundeswehr – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung.
Nachweis: Vorlage von Referenzen, die mit dem hier gegenständlichen Auftrag inhaltlich vergleichbar sind, aus denen sich die genannten Erfahrungen ergeben, soweit die Kompetenz nicht über anerkannte Zertifizierungen nachgewiesen werden können. Es darf nur der unter „technische Erfahrungen“ herangezogene Mitarbeiter referenziert werden.
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) sich zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von Unterauftragnehmern zu berufen, so muss er durch eine entsprechende mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Ziffer III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Unterauftragnehmer insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Unterauftragnehmers beruft.
Aus der Verpflichtungserklärung muss der Name des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, Name des sich verpflichtenden Unterauftragnehmers und der Leistungsbereich hervorgehen, für den sich der Unterauftragnehmer verpflichtet.


Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.
Der Beginn des Leistungszeitraum ist für das Ende des Folgejahres (28.12.2016) vorgesehen.
Berücksichtigt werden nur unterzeichnete Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
„Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren, Bearbeitungsnummer Y/VHFP/00084/G9016; Schlusstermin: 5.10.2015, 14:00 Uhr“
Der öffentliche Auftraggeber übernimmt keine Kosten, die den Bietern im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Teilnahmewettbewerb entstehen können bzw. werden.
Es gilt deutsches Recht.
Die für den Teilnahmewettbewerb notwendigen Formulare sind unter der folgenden Adresse abrufbar:
www.baainbw.de/Vergabe/ Unterlagen zur Angebotsabgabe.
Der Auftraggeber plant, die Rechte und Pflichten aus dem zu schließenden Vertrag auf die BWI Systeme GmbH zu übertragen.
Der Bewerber muss bereit sein, mit dem Angebot ein Konzept zum unterbrechungsfreien Betrieb des Informationssystems Materialplanungsbegriffe (IMP) für den Leistungsbeginn am 28.12.2016 vorzulegen. Die Kosten für alle Leistungen, die der Bewerber im Rahmen der Umsetzung dieses Konzeptes erbringen wird oder unter Vertrag nehmen wird, sind nicht erstattungsfähig und mit dem Angebotspreis abgegolten.
Dem Auftragnehmer wird nach Zuschlagserteilung die Gelegenheit zu einer angemessenen Einarbeitung vor dem 28.12.2016 bei der BWI-Systeme bzw. deren Auftragnehmer und/oder mittels bereitgestellter oder öffentlich zugänglicher Informationen gegeben, um die erforderlichen Kenntnisse zu erlangen.

Besondere Bedingungen:
Vertragsbedingungen:
— Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B „Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen“ (VOL/B),
— Zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B (ZVB/BMVg),
— Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5 ZVB/BMVg zu beziehen unter der Adresse: www.baainbw.de/Vergabe.

Sonstiges
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs ja
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
53123 Bonn
Deutschland
E-Mail:
vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499163
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 107 Abs. 3 GWB verwiesen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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05.09.2015
Ergänzungsmeldung
19.09.2015
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