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Ausschreibung - Spezialfondsmandat für Aktien und Renten in Osnabrück (ID:11138500)

Übersicht
DTAD-ID:
11138500
Region:
49090 Osnabrück
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Finanzdienste, Versicherungen, Pensionsfonds
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Spezialfondsmandat für Aktien und Renten
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.09.2015
Frist Vergabeunterlagen:
07.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
08.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Thomas Hey
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Leistungsbeschreibung
Zur internationalen Diversifizierung der Vermögensanlage investierte die Stiftung im Jahr 2000 Kapital nach besonderen Kriterien unter Auflegung von drei Spezialfondsmandaten. Deren Kurswert liegt z. Zt. bei ca. € 160,0 Mio..
Zur Ausweitung der internationalen Diversifizierung plant die DBU die Vergabe eines weiteren Spezialfondsmandates. Die vorgegebene Benchmark ist für alle drei bestehenden Spezialfonds identisch und würde auch in der folgenden Spezifizierung für das neue Mandat gelten:
- Aktienquote (50%):
▪ 50%
▪ MSCI-World-Index (inkl. Japan)
- Rentenquote (50%):
▪ mindestens 50% des bei Auflegung zur Verfügung gestellten Kapi-
tals ist immer in verzinslichen Werten investiert zu halten.
▪ 25,0% Solomon Smith Barney World Gov. Bond Index ex Japan
▪ 12,5% Reuters Corporate Bond Index CORPTOP
▪ 12,5% Reuters Euro Emerging Markets Index EM-TOP
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Eine marktgerechte Ausschüttungsfähigkeit sollte grundsätzlich in den nächsten Jahren gewährleistet werden.
Die Benchmark ist als Orientierungsgröße zu betrachten. Derivate können genutzt werden. Die vereinbarte Benchmark sollte durch ein aktives Management übertroffen werden.
Ausschreibung:
Es wird ein Asset-Management-Mandat im Outscouring für globale Aktien und globale Renten (aktive Umsetzung) ausgeschrieben.
- 50,0% MSCI-World-Index inklusive Japan
- 25,0% Solomon Smith Barney World Gov. Bond Index ex Japan
- 12,5% Reuters Corporate Bond Index CORPTOP
- 12,5% Reuters Euro Emerging Markets Index EM-TOP
Besonders detaillierte Angaben werden zu den Kosten erwartet, die mit der Auflage und Verwaltung eines Spezialfonds durch Ihr Haus verbunden sind. Hier ist vor allem auch die Art der in der Regel vereinbarten Vergütungsstruktur von Interesse. Handelt es sich um feste Gebühren? Welche umsatzabhängigen Kosten werden nach welchen Kriterien festgesetzt? Wäre eine „All in Fee“ denkbar? Die anfallenden indirekten bzw. nicht ohne weiteres ersichtlichen Kosten müssen zur Erreichung eines Mandats zwingend offen gelegt werden. Auch sämtliche Nebenkosten wie z. B. zu erwartende Prüfungsgebühren, Veröffentlichungskosten, Depotgebühren usw. sind vollständig zu benennen.
Das Mandat wird ein Volumen von rund € 50 Mio. haben. Neben der qualitativen Eignung sind auch die Kosten ein wichtiges Auswahlkriterium, beide haben einen Anteil von etwa 50% bei der Bewertung des Angebots. Dies sollte der Anbieter bei Abgabe seines Preisangebots mit berücksichtigen.
Das neu zu vergebene Spezialfondsmandat soll den Aspekt der nachhaltigen Geldanlage in besonderer Weise berücksichtigen. Hier ist vom ausgewählten Asset-Manager der Stiftung darzulegen, wie er sich ein ökologisches/nachhaltiges Konzept der Geldanlage vorstellen kann und wie dieses Konzept im Spezialfondsmandat berücksichtigt werden soll. Hier erbittet die Stiftung neben der allgemeinen Darstellung und etwaiger weiterer Unterlagen um eine kurze, ca. 2 DIN A 4 Seiten umfassende Zusammenfassung der Konzeption im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsaspekte.
Anforderungen an den Asset-Manager:
Das durch den ausgewählten Asset-Manager persönlich betreute Fondsvolumen sowie die Anzahl der ihm zugeordneten Mandate ist zu benennen. Angaben zur persönlichen sowie fachlichen Eignung müssen erfolgen. Zudem ist die Reputation des Anbieters von besonderer Wichtigkeit.
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Im Leistungsumfang muss ferner enthalten sein (ohne gesonderte Rechnungsstellung der etwaigen Reisekosten):
- Teilnahme an jährlich zwei Anlageausschusssitzungen
In ihren Angebotsunterlagen sollten die im folgenden genannten Themenbereiche erläutert werden:
- Eigentümerstruktur der Kapitalanlagegesellschaft
- Insgesamt verwaltetes Vermögen/Anzahl der betreuten Spezialfonds
- Informationen zur betreuten Kundenstruktur
- Spezialisierung auf bestimmte Anlagesegmente
(Aktien, Renten, Aktien in Europa bzw. USA usw.)
- Eigenes/fremdes Researchmaterial
- Abgang bzw. Zugang von Spezialfondsmandaten/Volumina in den letzten 5 Jahren
- Organisationsstruktur der Fondsgesellschaft
- Personalstruktur der Kapitalanlagegesellschaft – Qualifikation und Berufserfahrung
- Umsetzung der Managementphilosophie
- Struktur der Informationspolitik
- Organisation des Berichtswesens zum jeweiligen Spezialfonds
- Umstellungshäufigkeit in den Spezialfonds

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabeunterlagen:
orm des Angebots
Das Angebot ist rechtsverbindlich unterschrieben, jeweils in zwei, einem inneren und einem äußeren, verschlossenen Umschlägen bei der ausschreibenden und den Zuschlag erteilenden Stelle:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Thomas Hey
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
einzureichen oder dort abzugeben.
Auf dem inneren verschlossenen Umschlag ist der Vermerk
„Angebot – Vergabemaßnahme: gemischtes Mandat „Aktien/Renten jeweils global“ für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt – Nicht öffnen!“
deutlich sichtbar anzubringen. Dieser Umschlag ist weiter mit dem Namen (Firma) und der Anschrift des Bieters zu beschriften.
Adhäsionsverschlüsse gelten als nicht verschlossen.
Etwaige Änderungen und Berichtigungen der Angebote müssen als solche gekennzeichnet und innerhalb der Angebotsfrist in derselben Form eingereicht werden.
Bis zum Termin für die Abgabe der Angebote kann das Angebot vom Bieter schriftlich per Post, per Fax oder telegrafisch zurückgezogen werden.
Das Angebot muss in deutscher Sprache abgefasst sein.
2. Inhalt des Angebots
Das Angebot muss durch die mit der hierzu notwendigen Vertretungsmacht ausgestattete(n) Person(en) unterzeichnet sein.
Die eingereichten Angebote müssen im Einzelnen folgende Angaben enthalten:
Eignungsnachweise:
Der Bieter hat eine Referenzliste sowie eine Zusammenstallung wesentlicher Qualifikationen des für die Bearbeitung des Auftrages vorgesehenen Managers beizulegen.

Fragen, die nach dem 23. September 2015 bei der ausschreibenden Stelle eingehen, können nicht beantwortet werden.

Termine & Fristen
Unterlagen:
07.09.2015

Angebotsfrist:
Angebotsfrist:
Das Angebot ist bis zum
Donnerstag, den 08. Oktober 2015, 12.00 Uhr,
einzureichen.

Bindefrist:
Die Entscheidung über die Annahme
eines Angebots wird voraussichtlich bis
zum
Donnerstag, den 31. Dezember 2015
erfolgen.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
Vergütung/Preis:
Die Vergütung, die der Bieter verlangen will, ist eindeutig anzugeben.
Die Vergabe des Auftrags erfolgt an das wirtschaftlichste Angebot, gemessen daran, welcher Bewerber für den angebotenen Betrag die qualitativ hochwertigste Leistung erbringt. Der Zuschlag wird nach § 18 VOL/A auf das wirtschaftlichste Angebot, gemessen an den Kriterien „Preis“ und „Qualität der Leistung“, erteilt.
Der Asset-Manager sollte ein Konditionenangebot in Basispunkten relativ zur Investmentsumme abgeben.
Weitere Inhalte
Der Bieter soll in seinem Angebot detailliert beschreiben, wie er die von der Vergabemaßnahme umfassten Aufgaben ausführen wird. Auf Basis der Leistungsbeschreibung (Anlage) ist vom Bieter eine eingehende Darstellung der von ihm angebotenen Leistungen einzureichen.
Beabsichtigt der Bieter, Angaben aus seinem Angebot für die Anmeldung eines gewerblichen Schutzrechts zu verwerten, hat er in seinem Angebot darauf hinzuweisen.
Das Angebot muss den Ansprechpartner des Bieters für die Angebotsphase benennen.
Der Bieter soll in seinem Angebot erklären, dass er sich bis zu diesem Tag an sein Angebot hält.
Wenn bis zum Ablauf der Bindefrist kein Auftrag erteilt wurde, gilt das Angebot als nicht berücksichtigt.
Wünschen die Bieter die Rückgabe von Unterlagen zu nicht berücksichtigten Angeboten, können diese innerhalb von 24 Werktagen nach Ablehnung des Angebots nach vorhergehender Anmeldung bei der Vergabestelle abgeholt werden.
Zuschlagskriterien
Die Vergabe des Auftrags erfolgt an das wirtschaftlichste Angebot, gemessen daran, welcher Bewerber für den angebotenen Betrag die qualitativ hochwertigste Leistung erbringt. Dabei werden „Preis“ und „Qualität“ zu gleichen Anteilen bewertet.
Im Fall eines Zuschlags werden Bestandteil des Vertrages:
a) die Anforderungen aus den Vertragsunterlagen,
b) die Leistungsbeschreibung des Angebots,
c) die Allgem. Vertragsbedingungen für die Ausführung von
Leistungen (VOL/B).

Bieter, die nicht beabsichtigen, ein Angebot abzugeben, werden gebeten, die Vergabeunterlagen umgehend der Vergabestelle zurückzugeben.
Vorbehalt für Änderungen der Vergabeunterlagen
Die Vergabestelle behält sich das Recht vor, die in diesen Vergabeunterlagen vorgesehenen Verfahren und Regelungen im Rahmen des gesetzlich Zulässigen zu ändern oder außer Kraft zu setzen.
Änderungen werden allen Bietern schnellstmöglich in schriftlicher Form mitgeteilt.
Anlage

Die ausschreibende Stelle wird den Bietern rechtzeitig angeforderte, sachdienliche Auskünfte über die Vergabeunterlagen in schriftlicher Form erteilen, wenn und soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Angebote ersichtlich ist. Solche Auskünfte werden allen Bietern gleichzeitig mitgeteilt. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, deren Klärung für die Angebotsabgabe wesentlich sind, z. B., weil sie die Preisermittlung beeinflussen, so hat der Bieter die ausschreibende Stelle unverzüglich und auf jeden Fall vor Angebotsabgabe schriftlich (per Post, Telefax oder per E-Mail) darauf hinzuweisen, auch wenn er den Hinweis schon vorher in anderer Form gegeben hat.
Erkundigungspflicht des Bieters
Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebots über alle Umstände, einschließlich der vorhandenen örtlichen Verhältnisse, zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können.
Keine Erstattung der Angebotskosten
Für die Erstellung des Angebots werden keine Kosten erstattet.
Vertraulichkeit
Die vorliegenden Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden. Jede Weitergabe oder Veröffentlichung – auch auszugsweise – ist ohne die vorherige schriftliche Genehmigung der Vergabestelle nicht gestattet.
Über sämtliche den Bietern zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen ist – auch nach Beendigung der Angebotsphase – Verschwiegenheit zu bewahren. Der Bieter hat die mit der Erstellung des Angebots befassten eigenen und gegebenenfalls sonstigen Mitarbeiter hierzu schriftlich zu verpflichten.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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