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Ausschreibung - Stadtplanung in Wolfsburg (ID:11601367)

Übersicht
DTAD-ID:
11601367
Region:
38440 Wolfsburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Stadtplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das heutige Handwerkerviertel ist aufgrund seiner Lage in unmittelbarer Nähe zur Haupteinkaufsstraße (Porschestraße), dem VW Werk sowie dem ICE Bahnhofs eins der interessantesten Quartiere der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.02.2016
Frist Vergabeunterlagen:
16.03.2016
Frist Angebotsabgabe:
16.03.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Wolfsburg
Porschestr. 49
38440 Wolfsburg
Kontaktstelle: Zentrale Vergabestelle

Telefon: +49 05361282475
Fax: +49 05361282057
E-Mail: zentrale-vergabestelle@stadt.wolfsburg.de
www.wolfsburg.de/Ausschreibungen

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.dtvp.de/Center/

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
http://www.dtvp.de/Center/

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
16-0045 Sanierungsträger im Sanierungsgebiet Handwerkerviertel, Stadtmitte Wolfsburg.
Das heutige Handwerkerviertel ist aufgrund seiner Lage in unmittelbarer Nähe zur Haupteinkaufsstraße (Porschestraße), dem VW Werk sowie dem ICE Bahnhofs eins der interessantesten Quartiere der Innenstadt. Allerdings spiegelt sich diese Lagegunst weder in der Gestaltung des öffentlichen Raums noch in der Anbindung an die Porschestraße oder auch an die Heinrich-Nordhoff-Straße wider. Vielmehr wird die „Altstadt“ Wolfsburg durch in die Jahre gekommene Architektur und eine hohe Verkehrsbelastung bestimmt. Insgesamt entspricht die räumliche Gestaltung des Quartiers noch dem Habitus einer der 50 – 60iger Jahre Stadt mit 50 000 Einwohnern aber nicht den heutigen Ansprüchen an eine Großstadt mit 120 000 Einwohnern.
Dies alles waren 2009 für die Stadt Wolfsburg die Gründe das Handwerkerviertel als förmlich festgesetztes Sanierungsgebiet zu beschließen und zukunftsfähig zu machen. Insbesondere da die Nachfrage nach Wohnraum und Büroflächen im Handwerkerviertel deutlich höher als das vorhandene Angebot ist.
Zur Umstrukturierung des Quartiers wurde eine Rahmenplanung erarbeitet, die eine grundsätzliche Entwicklungsperspektive für die nächsten 10 Jahre darstellt. Das Quartier soll langfristig durch eine hohe Dichte, die starke Durchmischung der Nutzungen als auch eine Blockrandbebauung geprägt werden.
Um die Ziele des Rahmenplans für das Handwerkerviertel erfolgreich umsetzen zu können, ist eine breite Mitwirkungsbereitschaft, eine hohe öffentliche Wahrnehmung und Sichtbarkeit von großer Bedeutung. Aus diesem Grund wurden in einem ersten Schritt so genannte Impulsprojekte zur Umsetzung ausgewählt, die frühzeitig realisierbar sind, sichtbar Zeichen setzen oder einem hohen Handlungsdruck folgen.
Seit 2015 wurde das Handwerkerviertel in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen und benötigt zur weiteren Abwicklung der Sanierungsmaßnahme einen Sanierungsträger.
Bisherige Massnahmen.
Seit der Fertigstellung des Rahmenplans wurden erste Maßnahmen eingeleitet:
— Sanierungsmanagement Handwerkerviertel.
Seit 2014 war S.T.E.R.N. mit dem Sanierungsmanagement im Handwerkerviertel beauftragt. Durch die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm und die damit verbundene Erweiterung der Aufgaben soll die Dienstleistung neu ausgeschrieben werden. Bisher wurden folgende Projekte und Aufgaben umgesetzt bzw. begonnen:
— kleinteilige Aufwertung der Seilerstraße, Umsetzung Frühjahr 2015;
— Neugestaltung Poststraße, Umsetzung ab April 2016;
— Erweiterung Carl-Hahn-Schule, Umsetzung ab 2016;
— Investorenauswahlverfahren „Handwerkerhaus“ in Vorbereitung;
— Umgestaltung Robert-Koch-Platz, Umsetzung ab 2017;
— Umgestaltung Schachtweg Nord, Umsetzung ab 2017 Leistungsbeschreibung für den Auftragnehmer;
— Mieter- und Eigentümerberatung als Quartiersarchitekt/in (ca. 20 %):
Wohnungs- und hausbezogene Eigentümerberatung, Erarbeitung von Modernisierungs- oder Sanierungsideen für private Immobilieneigentümer (Erstberatung / -skizzen), Information über Förderprogramme und Finanzierungsmodelle, Motivation der Mieter und Eigentümer zur Beteiligung am Sanierungsprozess;
— Bürger- und Akteursbeteiligung (ca. 20 %):;
Vorortpräsens im Sanierungsbüro mit mindestens 3 Stunden/Woche, Information und Einbeziehung der lokalen Akteure, Moderation von Beteiligungsprozessen, Anleitung und Unterstützung von Projektträgern bei der Projektentwicklung sowie Aufbau bzw. Weiterentwicklung einer Imagekampagne;
— Sanierungsträgeraufgaben (ca. 20 %):
Vorbereitung rechtssicherer sanierungsrechtlicher Stellungnahmen sowie juristische Beratung in sanierungsrechtlichen Fragestellungen, Antragsbearbeitung, Fördermittelbearbeitung, Finanzverwaltung, Controlling;
— Unterstützung der Stadt Wolfsburg (ca. 30 %):
Mitbetreuung von Workshops und Wettbewerben unter Beteiligung der Eigentümer, Mitwirkung in der verwaltungsinternen Projektgruppe, Geschäftsführung des Sanierungsbeirats, Öffentlichkeitsarbeit im Binnen- und Außenmarketing, Mitwirkung bei der Berichterstattung und Mitwirkung bei Wettbewerbsbeiträgen;
— Projektentwicklung / -abwicklung (ca. 10 %):
Mitwirkung bei Entwicklung neuer Projekte, z.B. der Aufwertung Stadtteileingänge, Initiierung innovativer und urbaner Wohnformen, Weiterentwicklung des vorhandenen Maßnahmen-, Zeit-, Kosten- u. Finanzierungsplans, Aufbau und Mitwirkung an der Verfahrensevaluation;
Verfahren
Das Vergabeverfahren ist zweistufig. Zunächst erfolgt ein Bewerbungs-/Auswahlverfahren nach den
in der Veröffentlichung und den Teilnahme-/Wettbewerbsunterlagen festgelegten Eignungskriterien (1. Stufe „Teilnahmewettbewerb“). Danach werden in der 2. Stufe alle ausgewählten Bewerber, max. 5, zur Angebotsabgabe aufgefordert und schriftlich zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Die Bewertung erfolgt nach den in der Einladung genannten Zuschlagskriterien. Der Auftraggeber behält sich mehrere Verhandlungsrunden vor.
Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Die Vertragslaufzeit wird bis zum 31.12.2016 begrenzt. Danach kann der Auftrag durch die Inanspruchnahme jährlicher Option (geplanter Projektzeitraum ca. 8 Jahre) von der Stadt Wolfsburg verlängert werden. Dies geschieht immer unter dem Vorbehalt notwendiger Ratsbeschlüsse.
Siehe II.1.5.

CPV-Codes: 71410000

Erfüllungsort:
38440 Wolfsburg.
Nuts-Code: DE913

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
53484-2016

Aktenzeichen:
16-0045 Sanierungsträger im Sanierungsgebiet Handwerkerviertel, Stadtmitte Wolfsburg

Vergabeunterlagen:
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um PDF-Dateien, die im Internet (http://www.dtvp.de/Center/) angefordert und anschließend heruntergeladen werden können.
Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „VOF Sanierungsträger Handwerkerviertel – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist (Aufkleber als Anlage der Formblätter), bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist bei der unter I.I.I genannten Kontaktstelle einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (Fax) oder per E-Mail erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „16-0045 VOF Sanierungsträger Handwerkerviertel“ per Telefax an +49 5361282057 oder per E-Mail an zentrale-vergabestelle@stadt.wolfsburg.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet auf der zugangsbeschränkten Verfahrensseite kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Projekte, Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Allgemeine Informationen erhalten Sie unter http://www.wolfsburg.de/newsroom/2015/02/11/10/58/stadterneuerung-handwerkerviertel.
Alle Seiten der Bewerbungsunterlagen werden im Anschluss an den Eröffnungstermin maschinell eingescannt. Sie sind daher ungebunden und ohne Laminierung, Heftung oder ähnliche feste Verbindungen der Seiten einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YD2YDWY.

Termine & Fristen
Unterlagen:
16.03.2016 - 10:00 Uhr

Angebotsfrist:
16.03.2016 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
31.12.2016

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 500 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.

Zahlung:
(1) Allgemeine Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) der Stadt Wolfsburg.
(2) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(3) Gesetze, Verordnungen und sonstige Vorschriften des Landes Niedersachsen (siehe u.a. http:// www.ms.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/oeffentliches_planungs_baurecht/13765.html)
Dies ist keine abschließende Auflistung.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zwingend über das unter http://www.dtvp.de/Center/ anzufordernde und vollständig auszufüllende Bewerbungsformular sowie den dort benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag). Gemäß Bewerbungsformular und Anlagen sind folgende Erklärungen und Nachweise einzureichen:
1.
a) Angabe des Namens bzw. der Firma/Bezeichnung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers mit Anschrift, eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail Adresse. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Juristische Personen müssen den/die Namen und die berufliche Qualifikation der Person/en angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en.
2.
a) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Weise der Bewerber bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer mit Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Wirtschaftlich verknüpfte Unternehmen dürfen sich nicht parallel bewerben. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und können zum Verfahrensausschluss aller betroffenen Bietergemeinschaften führen. Bei wirtschaftlichen Verknüpfungen des Bewerbers/der Bewerber ist eine spätere Beteiligung dieser Büros/Firmen/Bauunternehmen an der Vergabe von Planungs-/Liefer- oder Bauleistungen ausgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet.
b) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogengeleistet.
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Sofern einer oder mehrere der vorgenannten Ausschlussgründe vorliegen, sind dazu nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Ausnahmetatbestände des § 4 Abs. 7 und § 4 Abs. 8 VOF bzw. eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 VOF zu ermöglichen. Der Auftraggeber behält sich die weitere Aufklärung und das Verlangen weiterer Unterlagen vor.
d) Im Auftragsfall ist eine Versicherung gem. III.1.1) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
Die Angaben zu 1. und 2. werden als Eigenerklärung auf dem Bewerbungsformblatt gemacht.
3.
a) Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung (siehe Anlage: Erklärung/Vollmacht der Bewerber-/Bietergemeinschaft.) im Original vorzulegen. Hierin erfolgt die Benennung eines bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft sowie die Erklärung zu einer gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall. Diese Anlage ist nur für Bietergemeinschaften notwendig, bei Einzelbewerbungen entfällt die Notwendigkeit.
b) Ggfs. Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gem. § 5 Abs. 5h VOF (Art und Umfang der Teilleistungen sowie namentliche Nennung). Dritte und/oder Nachunternehmer haben eine Verpflichtungserklärung (siehe Anlagen) mit dem Teilnahmeantrag zu unterzeichnen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber fordert aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (§ 21 Abs. 1 i. V. m. § 23) im Auftragsfall einen Gewerbezentralregisterauszug bzw. ein Führungszeugnis der Bewerber direkt von der zuständigen Stelle oder ggf. vom Bewerber an.
Im Falle einer Bietergemeinschaft bzw. eines vorgesehenen Nachunternehmereinsatzes sind die Eignungsnachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmen einzureichen. Nachunternehmer dürfen jedoch nur die Referenzen angeben, die Art und Umfang der Teilleistungen entsprechen, die der Nachunternehmer ausführen wird.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zu den Netto-Umsätzen gem. § 5 Abs. 4c VOF, soweit sie Leistungen des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. des Dritten/ Nachunternehmers für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2013-2015) betreffen (siehe Anlage). Die angegebenen Beträge werden je Bewerbung in Summe gewertet und über die abgefragten Jahre gemittelt. Eine entsprechende Erklärung über den Umsatz wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Mindestumsatz für vergleichbare Leistungen beträgt 100 000 EUR p. a. im Mittel.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015) jahresdurchschnittlich beschäftigten mitarbeitenden PlanerInnen (einschließlich Führungskräfte) insgesamt und aufgeschlüsselt in:
a. Mitarbeitende PlanerInnen (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Stadtplanung;
b. Mitarbeitende PlanerInnen (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Stadtplanung mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Studiennachweise und Bescheinigungen.
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die Projektleitung/ Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name; Akademischer Grad/Titel; Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Stadtplanung insgesamt und in der Position als ProjektleiterIn/stellvertretende(r) ProjektleiterIn im Leistungsbild Stadtplanung.
3. Darstellung von Angaben für die in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen (s. Bewerbungsformular) mindestens zu 1 und maximal zu 3 Referenzprojekten als anerkannter Sanierungsträger nach § 158 BauGB, die in den letzten 5 Jahren (03/2011 bis 03/2016) bearbeitet oder erfolgreich abgeschlossen wurden und die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzschreiben des Auftraggebers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/ oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Die Auftraggeberin behält sich vor, Erkundigungen beim jeweiligen Auftraggeber einzuholen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort;
— Auftraggeber;
— Bei Bietergemeinschaften/ Nachunterunternehmern zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmer);
— Projektzeitraum;
— Projektumfang (bearbeitet bzw. nicht bearbeitet: Moderation von Veranstaltungen / Formen der Bürgerbeteiligung / Städtebauliche Studien / Sanierungsrechtliche Beratung / Sanierungsrechtliche Stellungnahmen / Erarbeitung städtebaulicher Förderanträge / Bauberatung als Quartiersarchitekt / Wettbewerbsbetreuung / Fortschreibung Rahmenplanung / Erarbeitung Bebauungsplanung / Öffentlichkeitsarbeit / Akquisition von Drittmitteln) .Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben,
so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Bewerber muss mind. eine Referenz als beauftragter Sanierungsträger gem. § 158 BaugGB vorweisen können.
Der Bewerber muss mind. 2 StadtplanerInnen (einschließlich der Führungskräfte) im vergleichbaren Leistungsbild im Mittel der letzten drei Jahre (2013, 2014, 2015) beschäftigen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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