DTAD

Ausschreibung - Stadtplanung in Limburg (ID:6082362)

Auftragsdaten
Titel:
Stadtplanung
DTAD-ID:
6082362
Region:
65549 Limburg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.04.2011
Frist Vergabeunterlagen:
10.05.2011
Frist Angebotsabgabe:
17.05.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Planer:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Umgestaltungsmaßnahmen der Limburger Innenstadt im Rahmen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche in Hessen, Einzelmaßnahme "Räume-Verbinden-Quartiere". Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen für Umgestaltungsmaßnahmen der Innenstadt von Limburg a. d. Lahn. Der Zustand und die Gestaltung der Fußgängerbereiche in Limburg a. d. Lahn sind mittlerweile in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Aufwertung. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt, im Rahmen des Förderprogramms "Aktive Kernbereiche in Hessen" sowohl die zentrale Fußgänger-Wegeverbindung zwischen den 3 Stadtquartieren der Limburger Innenstadt - Altstadt, Neustadt und das Freizeit- und Einkaufszentrum "WERKStadt" - als auch die Fußgängerzone (Werner-Senger-Straße) zu attraktivieren und im Zusammenhang wahrnehmbarer Stadtachsen auszubauen. Im Rahmen der Einzelmaßnahme "Räume-Verbinden-Quartiere" sollen die Straßenzüge der Innenstadt und besonders die Verbindungsachse zwischen den oben benannten Stadtquartieren auf der Grundlage eines zusammenhängenden Stadtgestaltungskonzeptes umgestaltet und aufgewertet werden. Um die Aufenthaltsqualität in den beschriebenen Bereichen zu verbessern, sollen die innerstädtischen Straßenräume erneuert werden, indem funktionale, städtebauliche, architektonische, freiräumliche und verkehrliche Aspekte in einen integrierten Zusammenhang gebracht werden. Hierbei stehen - neben technischer und finanzieller Machbarkeit - die Unverwechselbarkeit und Harmonisierung der verwendeten Materialität, des Mobiliars, der Begrünung und Beleuchtung im öffentlichen Raum im Vordergrund. Folgende Bauabschnitte liegen den Umgestaltungsmaßnahmen zugrunde: (siehe Anlage A: Lageplan Bauabschnitte). 1. BA - Bahnhofstraße (Süd). 2. BA - Werner-Senger-Straße (Ost). 3. BA - Neumarkt. 4. BA - Bahnhofstraße (Nord). 5. BA - Werner-Senger-Straße (West). 6. BA - Hospitalstraße. 7. BA - Graupfortstraße. 8. BA - Grabenstraße. Das derzeit in Bearbeitung befindliche Gestaltungsleitbild / Gestaltungshandbuch für den öffentlichen Raum wird die Grundlage für die geplante funktionale und gestalterische Erneuerung bilden. Auf der Grundlage einer Entwurfsplanung für die Bauabschnitte 1-8 sollen die einzelnen Bauabschnitte in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln im Rahmen des Förderprogramms "Aktive Kernbereiche" und der Bereitstellung städtischer Mittel abschnittsweise realisiert werden. Vorgesehene Baumaßnahmen: Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Fußgängerbereiche, die eine neue Oberfläche erhalten sollen. Im Zusammenspiel mit den neuen Elementen Beleuchtung, Stadtmobiliar, Begrünung und weiteren Einbauten soll eine erhöhte Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes erreicht werden. Grundlagen des Honorars: Die anrechenbaren Kosten gem. vorläufiger Schätzung belaufen sich für die gesamten Bauabschnitte 1 bis 8 auf insgesamt netto 2 870 325,00 EUR. Diese vorläufige Schätzung teilt sich in die jeweiligen Bauabschnitte wie folgt auf: 1. BA 183 736,00 EUR; 2. BA 344 119,00 EUR; 3. BA 1 024 990,00 EUR; 4. BA 80 288,00 EUR; 5. BA 391 610,00 EUR; 6. BA 353 697,00 EUR; 7. BA 267 812,00 EUR; 8. BA 224 073,00 EUR; Geplanter Umsetzungszeitraum der zu erbringenden Planungsleistungen: Teil 1 (siehe II.2.1) - Planungen bis Ende 2011. Teil 2 (siehe II.2.1) - Planungen in Abhängigkeit von den jeweiligen Förderbescheiden; Abschluss der Planungen bis spätestens 31.12.2015.
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Stadtplanung
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  125047-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Kreisstadt Limburg a. d. Lahn, Der Magistrat, Stabsstelle für Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung Werner-Senger-Straße 10 z. H. Frau Dipl.-Ing. Annelie Bopp-Simon 65549 Limburg DEUTSCHLAND Tel. +49 6431203364 E-Mail: annelie.bopp-simon@stadt.limburg.de Fax +49 6431203419 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.limburg.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Umgestaltungsmaßnahmen der Limburger Innenstadt im Rahmen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche in Hessen, Einzelmaßnahme "Räume-Verbinden-Quartiere".
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Limburg-Innenstadt, 65549 Limburg, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE723
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen für Umgestaltungsmaßnahmen der Innenstadt von Limburg a. d. Lahn. Der Zustand und die Gestaltung der Fußgängerbereiche in Limburg a. d. Lahn sind mittlerweile in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Aufwertung. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt, im Rahmen des Förderprogramms "Aktive Kernbereiche in Hessen" sowohl die zentrale Fußgänger-Wegeverbindung zwischen den 3 Stadtquartieren der Limburger Innenstadt - Altstadt, Neustadt und das Freizeit- und Einkaufszentrum "WERKStadt" - als auch die Fußgängerzone (Werner-Senger-Straße) zu attraktivieren und im Zusammenhang wahrnehmbarer Stadtachsen auszubauen. Im Rahmen der Einzelmaßnahme "Räume-Verbinden-Quartiere" sollen die Straßenzüge der Innenstadt und besonders die Verbindungsachse zwischen den oben benannten Stadtquartieren auf der Grundlage eines zusammenhängenden Stadtgestaltungskonzeptes umgestaltet und aufgewertet werden. Um die Aufenthaltsqualität in den beschriebenen Bereichen zu verbessern, sollen die innerstädtischen Straßenräume erneuert werden, indem funktionale, städtebauliche, architektonische, freiräumliche und verkehrliche Aspekte in einen integrierten Zusammenhang gebracht werden. Hierbei stehen - neben technischer und finanzieller Machbarkeit - die Unverwechselbarkeit und Harmonisierung der verwendeten Materialität, des Mobiliars, der Begrünung und Beleuchtung im öffentlichen Raum im Vordergrund. Folgende Bauabschnitte liegen den Umgestaltungsmaßnahmen zugrunde: (siehe Anlage A: Lageplan Bauabschnitte). 1. BA - Bahnhofstraße (Süd). 2. BA - Werner-Senger-Straße (Ost). 3. BA - Neumarkt. 4. BA - Bahnhofstraße (Nord). 5. BA - Werner-Senger-Straße (West). 6. BA - Hospitalstraße. 7. BA - Graupfortstraße. 8. BA - Grabenstraße. Das derzeit in Bearbeitung befindliche Gestaltungsleitbild / Gestaltungshandbuch für den öffentlichen Raum wird die Grundlage für die geplante funktionale und gestalterische Erneuerung bilden. Auf der Grundlage einer Entwurfsplanung für die Bauabschnitte 1-8 sollen die einzelnen Bauabschnitte in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln im Rahmen des Förderprogramms "Aktive Kernbereiche" und der Bereitstellung städtischer Mittel abschnittsweise realisiert werden. Vorgesehene Baumaßnahmen: Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Fußgängerbereiche, die eine neue Oberfläche erhalten sollen. Im Zusammenspiel mit den neuen Elementen Beleuchtung, Stadtmobiliar, Begrünung und weiteren Einbauten soll eine erhöhte Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes erreicht werden. Grundlagen des Honorars: Die anrechenbaren Kosten gem. vorläufiger Schätzung belaufen sich für die gesamten Bauabschnitte 1 bis 8 auf insgesamt netto 2 870 325,00 EUR. Diese vorläufige Schätzung teilt sich in die jeweiligen Bauabschnitte wie folgt auf: 1. BA 183 736,00 EUR; 2. BA 344 119,00 EUR; 3. BA 1 024 990,00 EUR; 4. BA 80 288,00 EUR; 5. BA 391 610,00 EUR; 6. BA 353 697,00 EUR; 7. BA 267 812,00 EUR; 8. BA 224 073,00 EUR; Geplanter Umsetzungszeitraum der zu erbringenden Planungsleistungen: Teil 1 (siehe II.2.1) - Planungen bis Ende 2011. Teil 2 (siehe II.2.1) - Planungen in Abhängigkeit von den jeweiligen Förderbescheiden; Abschluss der Planungen bis spätestens 31.12.2015.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71410000, 71240000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Gegenstand der zu bearbeitenden Leistungen (Gesamtaufgabe) ist die Erarbeitung von Planungsleistungen für die Umgestaltungsmaßnahmen der Limburger Innenstadt. Eingeteilt in die Bauabschnitte 1 bis 8 (siehe
II.1.5).
Die Bearbeitung der Gesamtaufgabe wird im Ablauf terminlich in 2 Teile unterteilt, die aufeinander folgend beauftragt und bearbeitet werden. Die 2 Teile umfassen: Teil 1 als Festbeauftragung. Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung) gemäß § 38 HOAI (Freianlagen) für die Bauabschnitte 1 bis 8 (siehe II.1.5.). Teil 2 (Option). Planungsleistungen der Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß § 38 HOAI (Freianlagen) für die Bauabschnitte 1 bis 8 (siehe II.1.5.). Da die Bauabschnitte des Teils 2 abschnittsweise realisiert werden, ist für diesen Teil ein Leistungsabruf getrennt nach Bauabschnitten vorgesehen.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Leistungen (siehe
II.2.1).
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.7.2011. Ende: 31.12.2015 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
k. A.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) k. A.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bewerber- / Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, 1. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, 2. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, 3. dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, 4. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig oder können nachgewiesen werden durch: a) Nachweis über den Eintrag in das Berufs- oder Handelsregister oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- und Herkunftslandes (als gesonderte Anlage der Bewerbung beizufügen); b) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachfolgend geforderten Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF) können auch durch eine Eintragung im Hessischen Präqualifikationsverzeichnis (HQPR) - im Rahmen ihres Erklärungsumfangs - nachgewiesen werden. Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 5 Abs. 4 VOF mit folgenden Angaben des Bewerbers: a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren; b) Bankerklärung mit dem Inhalt, dass keine Bedenken bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers / Bieters im Hinblick auf die Durchführung der hier in Rede stehenden Leistungen bestehen (nicht älter als 31.12.2008) und; c) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 1 500 000,- EUR und für sonstige Schäden in Höhe von 250 000,- EUR bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer in Form einer aktuellen Bestätigung der Versicherung.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. a) Folgende Kompetenzen und Erfahrungen sind durch entsprechende Referenzen, Aus- und Fortbildungen und / oder sonstige Unterlagen nachzuweisen: (1) Leistungsbereiche / Tätigkeitsfelder des Bieters (Firmenprofil), (2) Anzahl der Mitarbeiter / Personal (durchschnittlich in den letzten 3 Geschäftsjahren - 2008 bis 2010), (3) Qualifikationsprofil des Personals,- Aufteilung der Gesamtzahl der beschäftigten Mitarbeiter nach Führungskräften, Fachpersonal (Dipl.-Ing., Dipl.-Geograph. etc.) sowie Benennung der fachlichen Ausbildung (Studiengang) und sonstigem Personal / Sekretariat (4) Benennung der verantwortlichen Personen (Projektleiter und Projektmitarbeiter) für die Erbringung der Dienstleistung, ihrer Berufserfahrung und Qualifikation, (5) technische Ausstattung (Geräte, EDV, Software). b) Folgende Kompetenzen und Erfahrungen des Bewerbers und des vorgesehenen Projektleiters sind durch maximal 6 Referenzen nachzuweisen: (1) Interdisziplinärer Background, (2) Erfahrung bei der Erarbeitung städtebaulicher Gestaltungskonzepte, (3) Erfahrung mit der Durchführung freiraumplanerischer und technischer Projektumsetzungen, (4) Erfahrung bei der Bearbeitung komplexer Problemstellungen mit vielfältig Beteiligten, (5) Erfahrung mit spezifischen regionalen / lokalen Problemstellungen, (6) Erfahrung mit der Erbringung von Planungsleistungen (Lph 1 bis 9) für öffentliche Verwaltungen, Der Nachweis kann nur durch in den letzten 3 Jahren abgeschlossene Referenzprojekte erbracht werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 20 % — Umsatz für Dienstleistungen, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, in den letzten 3 Jahren. 20 % erhält der Bewerber, wenn der Umsatz der Dienstleistung, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, in den letzten 3 Jahren über 700 000,- EUR (netto) beträgt. 2. Fachliche Eignung 30 %: — berufliche Qualifikation der Büroleitung / technischen Leitung, — berufliches Qualifikationsprofil der Büromitarbeiter, — Qualifikation des Büros hinsichlich Interdisziplinarität. 5 % erhält der Bewerber, wenn die Büroleitung / technische Leitung mindestens 6 Jahre sein Büro führt. 10 % erhält der Bewerber, wenn die Büromitarbeiter, die das ausgeschriebene Projekt bearbeiten sollen, mindestens 6 Jahre in ihrer jeweiligen Fachrichtung tätig sind. 15 % erhält der Bewerber, wenn das Büro eine Fachinterdisziplinarität aus mindestens 2 Fachrichtungen (z.B. Stadtplanung und Freiraumplanung) nachweisen kann. 3. Erfahrungen und Referenzen 50 % — städtebauliche Kompetenz, — freiraumplanerische Kompetenz, — tiefbautechnische Kompetenz, — Erfahrung (Lph 1-9 HOAI) bei öffentlichen Planungsaufträgen, — Bearbeitung komplexer Aufgaben mit hohem Abstimmungsbedarf. 10 % erhält der Bewerber, wenn er mindestens 2 Referenzen aus den vergangenen 3 Jahren für die Erarbeitung eines städtebaulichen Gestaltungskonzeptes benennt. 10 % erhält der Bewerber, wenn er mindestens 2 Referenzen aus den vergangenen 3 Jahren für die Durchführung freiraumplanerischer Projekte benennt. 10 % erhält der Bewerber, wenn er mindestens 2 Referenzen aus den vergangenen 3 Jahren für die Durchführung tiefbautechnischer Projekte benennt. 10 % erhält der Bewerber, wenn 4 Referenzen einen Planungsauftrag (Lph 1-9 HOAI) für die öffentliche Verwaltung beinhaltet. 10 % werden vergeben, wenn der Projektleiter mit mindestens 3 Projektbeteiligten gemeinsam in einem genannten Referenzprojekt mit freiraumplanerischer und technischer Projektumsetzung tätig war.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
AK - Projekt 1
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
10.5.2011 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
17.5.2011 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 31.5.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Es werden für den Teilnahmewettbewerb über die Bekanntmachung sowie den Teilnahmeantrag und der Anlage A keine weiteren Unterlagen zur Verfügung gestellt. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Das gilt auch für Nachunternehmer. Der Teilnahmeantrag und die Anlage A (Download - s. Vergabeunterlagen) können bei der Kontaktstelle gemäß I.1 angefordert werden. Die Bewerbung ist in Schriftform unter Verwendung des vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Teilnahmeantrages einschließlich der geforderten Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen einzureichen. Digitale Dokumente werden nicht berücksichtigt. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=2DNN7BYYIBA99XEH nachr. HAD-Ref.: 370/340 nachr. V-Nr/AKZ: AK - Projekt 1.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
14.4.2011
DTAD
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