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Ausschreibung - Stadtplanung in Neustadt an der Weinstraße (ID:4720736)

Auftragsdaten
Titel:
Stadtplanung
DTAD-ID:
4720736
Region:
67433 Neustadt an der Weinstraße
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.02.2010
Frist Vergabeunterlagen:
08.03.2010
Frist Angebotsabgabe:
08.03.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
In dem 19,9 ha umfassenden Gebiet "Weststadt/südliche Altstadt" liegen soll durch städtebauliche Missstände im Sinne von ? 136 Abs. 2 BauGB vor. Es soll durch städtebauliche Sanierungsmaßnahmen wesentlich verbessert und umgestaltet werden. Die Satzung der Stadt Neustadt an der Weinstraße über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Weststadt/südliche Altstadt" vom 18.5.2009 ist zur Einsicht für Bewerber auf der Homepage www.neustadt.eu unter Rubrik "Rathaus", dann "Verwaltung", dann "Ausschreibungen" einzusehen. Dort ist ebenfalls zur Einsicht die "Vorbereitende Untersuchung und Rahmenplanung Weststadt/südliche Altstadt" (beauftragt 2007 an das Büro Rittmannsperger Architekten GmbH) abgelegt sowie weiteres Informationsmaterial zum Projekt und der Bewerberbogen.
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Beratungsdienste von Architekten , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Stadtplanung
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  38867-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Stadt Neustadt an der Weinstraße, Marktplatz 1, Kontakt Sachgebiet Stadtentwicklung (222) Abt. Stadtplanung (220), z. Hd. von Herrn Bernhard Adams, Frau Carmen Wunn, 67433 Neustadt an der Weinstraße, DEUTSCHLAND. Tel. +49 6321855508. E-Mail: bernhard.adams@stadt-nw.de, carmen.wunn@stadt-nw.de. Fax +49 63218557508. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.neustadt.eu. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Neustadt an der Weinstraße, Marktplatz 1, Kontakt Bauverwaltung Zimmer 209, 67433 Weinstraße, DEUTSCHLAND.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine öffentliche Verwaltung. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Sanierungsbeauftragung im Sinne des ?157 Abs. 1 Satz 1 BauGB im Gebiet "Weststadt/südliche Altstadt" von Neustadt an der Weinstraße.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: 67433 Neustadt an der Weinstraße NUTS-Code: DEB36.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
In dem 19,9 ha umfassenden Gebiet "Weststadt/südliche Altstadt" liegen soll durch städtebauliche Missstände im Sinne von ? 136 Abs. 2 BauGB vor. Es soll durch städtebauliche Sanierungsmaßnahmen wesentlich verbessert und umgestaltet werden. Die Satzung der Stadt Neustadt an der Weinstraße über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Weststadt/südliche Altstadt" vom 18.5.2009 ist zur Einsicht für Bewerber auf der Homepage www.neustadt.eu unter Rubrik "Rathaus", dann "Verwaltung", dann "Ausschreibungen" einzusehen. Dort ist ebenfalls zur Einsicht die "Vorbereitende Untersuchung und Rahmenplanung Weststadt/südliche Altstadt" (beauftragt 2007 an das Büro Rittmannsperger Architekten GmbH) abgelegt sowie weiteres Informationsmaterial zum Projekt und der Bewerberbogen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71410000, 71210000, 71221000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Sanierungsbeauftragte soll als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Quartier "Weststadt/südliche Altstadt" die beabsichtigten städtebaulichen und objektbezogenen Maßnahmen fachlich begleiten. Hierzu sind folgende Bausteine der Bearbeitung durch den Sanierungsbeauftragten zugrunde zu legen: Aufgaben / Leistungsbild: 1. Sanierungssprechstunde ? Selbständige Beratung von im Sanierungsgebiet gelegenen Eigent?mern und deren Beauftragten (Architekten, Handwerker etc.) in baugestalterischer, nutzungsbezogener, bau-/sanierungsrechtlicher und f?rderrechtlicher Hinsicht; entweder vor Ort am Objekt oder im Rahmen einer festen wöchentlichen Sprechzeit in den von der Stadt Neustadt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten (Innenstadtlage), ? Fortlaufende Dokumentations- und Informations- sowie Beratungspflicht gegenüber dem Auftraggeber. 2. Beratung des Auftraggebers / Abstimmungstermine ? Beratung in Fragen der Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit, des Zusammenwirkens mit dem F?rdermittelgeber und im gesamten besonderen Städtebaurecht, insbesondere betreffend die ?? 144-156a BauGB, ? Fortlaufende Dokumentations- und Informations- sowie Beratungspflicht gegenüber dem Auftraggeber, ? Die Leistung ist vor Ort in Neustadt an der Weinstraße zu erbringen. 3. Baugestalterischen Beratungsleistungen und Sanierungsstellungnahmen ? Erbringung von baugestalterischen Beratungsleistungen in textlicher und zeichnerischer Form (z.B. Gestaltungsvorschl?ge für Farbgebung, Fassade, Einfriedung oder Grundrissorganisation), Anfertigung von förmlichen Sanierungsstellungnahmen und Grundst?cksdatenbl?ttern, ? Fortlaufende Dokumentations- und Informations- sowie Beratungspflicht gegenüber dem Auftraggeber. 4. F?rderrechtliche Betreuung von Modernisierungsmaßnahmen ? Prüfung der Modernisierungsvorhaben auf Erforderlichkeit der Maßnahme, Zielkonformit?t, Angemessenheit der Eingriffe und Baukosten, ? Kostenerstattungsbetragsberechnung gemäß der kommunalen Modernisierungsrichtlinie und den Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz. ? Ausfertigung des Modernisierungsvertrages gemäß der kommunalen Modernisierungsrichtlinie und den Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz. ? Vertragsgem??e Überwachung und Abnahme des Bauvorhabens im Sinne der f?rderrechtlichen Umsetzung, ? Abwicklung des Zahlungsverkehrs, ? Ausfertigung der f?rderrechtlichen Schlussabrechnung, ? Fortlaufende Dokumentations- und Informations- sowie Beratungspflicht gegenüber dem Auftraggeber.
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 1.7.2010. Ende: 30.6.2016. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 250 000 EUR und für Personensch?den von mindestens 1 500 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Ja. Die Öffnungszeiten Sanierungsb?ros betragen mindestens 2 Stunden pro Woche. Dies ist über die gesamte Projektlaufzeit zu gewährleisten.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die ?brigen Mitglieder der Bietergemeinschaft. 3. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausf?hrungs- und Lieferinteressen erfolgt, ?4 Abs. 4 VOF. 4. Unabhängigkeitserklärung nach ?7 Abs. 2 VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit / Unabhängigkeit). 5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgr?nde nach ?11 VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Stadtplaner/St?dtebauarchitekt" gemäß ?23 Abs. 1 VOF oder nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 für das sich bewerbende Büro und für das in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft zugeschaltete Büro. 7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangeh?rige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen. 8. Wird von ? 12 Abs. 3 VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer 1. bis 7. vorzulegen. Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.- 8. nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.- 8. geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht ?berschreiten.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber, die durch Eigenerkl?rung zu f?hren sind: 1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Gesch?ftsjahren für vergleichbare Leistungen (Sanierungsbeauftragungen in formell festgelegten Sanierungsgebieten oder Stadterneuerungsgebieten mit vergleichbarer Aufgabenstellung) / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 100 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz <100 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <50 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt, bei fehlender Angabe 0 Punkte. 2. Angabe der aktuellen Zahl von F?hrungskr?ften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) (FK) und technischen oder kaufmännischen Mitarbeitern (MA) insgesamt mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschl?sse / Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind mindestens 2 Führungskräfte (FK) und 1 technischer oder kaufmännischer Mitarbeiter (MA) erforderlich, bei 2 FK und 0 MA werden 1,5 Punkte erteilt, bei weniger als 2 FK wird unabhängig von der Anzahl der MA 0 Punkte erteilt, ebenso bei fehlender Angabe 0 Punkte. Wird von ? 12(3) VOF Gebrauch gemacht, ist der Nachweis unter III.2.1) Ziffer 8. zu beachten. 3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen B?rostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK bzw. MA und Angabe der T?tigkeitsbereiche / Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte, bei fehlender Angabe 0 Punkte. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1. bis 3. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden im Fall einer Arbeits- / Bietergemeinschaft die Angaben bezüglich der Ziffern 1. und 2. addiert, bei der Bewertung zu 3. wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber: 1. Benennung des für den konkreten Auftrag vorgesehenen Projektleiters, mit Nachweis dessen beruflicher Qualifikation und mit Angabe dessen Berufserfahrung anhand mindestens eines vergleichbaren Projekts (Sanierungsbeauftragungen in formell festgelegten Sanierungsgebieten oder Stadterneuerungsgebieten mit vergleichbarer Aufgabenstellung) eines öffentlichen Auftraggebers. Das Projekt ist anhand einer Kurzdarstellung (Projektbezeichnung, Öffentlicher Auftraggeber mit Ansprechpartner, beauftragte und ausgeführte Tätigkeiten, Zeitraum der Leistungserbringung) zu vermitteln. / Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige abgeschlossene Projektbearbeitung und hinsichtlich des Projektes eine in der Aufgabenstellung optimale Vergleichbarkeit mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag erforderlich. Zusätzlich ist als Qualifikation ein Hochschulabschluss in den Fachbereichen Architektur, Stadtplanung, Raum- und Umweltplanung bzw. vergleichbaren Studiengängen vorzulegen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Wenn die Berufserfahrung nicht anhand eines Projektes nachgewiesen werden kann, werden 0 Punkte erteilt. Bei fehlendem Nachweis über die Qualifikation werden 0 Punkte erteilt. 2. Benennung des für den konkreten Auftrag vorgesehenen Stellvertreters des Projektleiters mit Nachweis dessen beruflicher Qualifikation und Angabe dessen Berufserfahrung in vergleichbaren Themen wie Sanierungsbeauftragungen in formell festgelegten Sanierungsgebieten oder Stadterneuerungsgebieten mit vergleichbarer Aufgabenstellung. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren in den o. g. Sachgebieten anzugeben. Zusätzlich ist als Qualifikation ein Hochschulabschluss in den Fachbereichen Architektur, Stadtplanung, Raum- und Umweltplanung bzw. vergleichbaren Studiengängen vorzulegen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlendem Nachweis über die Qualifikation werden 0 Punkte erteilt. 3. Darstellung von maximal 2 Projekten mit den Themen Sanierungsbeauftragungen in formell festgelegten Sanierungsgebieten oder Stadterneuerungsgebieten mit vergleichbarer Aufgabenstellung, die durch den Bewerber bearbeitet werden bzw. wurden. Der Abschluss des Auftrags darf nicht länger als 3 Jahre zurückliegen. Wichtung je 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige abgeschlossene Projektbearbeitung und hinsichtlich des Projektes eine in der Aufgabenstellung optimale Vergleichbarkeit mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag erforderlich. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Projekte, die länger als 3 Jahre (vor dem 31.12.2007) abgeschlossen sind, werden nicht gewertet. Es ist möglich, an dieser Stelle das unter Ziffer 1. genannte Projekt nochmals aufzuführen. Für beide Referenzprojekte gilt: ? Projekt eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt, ? Erg?nzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und zu Projektleiter im eigenen Büro, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen zu machen, ? Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen, Beschreibungen o. ?. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer Beleg für die Art des Projekts dienen. Je Objekt sind hierfür maximal 2 DIN A4 Seiten (insgesamt maximal 4 Seiten DIN A4) vorzulegen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht gewertet. 4. Vorlage von max. 2 schriftlichen Referenzausk?nften von öffentlichen Auftraggebern zu den obigen Referenzprojekten mit Aussagen zu stadtplanerisch-technischen Kompetenzen, zu organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten, zur Kommunikationsfähigkeit, zur Fähigkeit der Moderation und der Bewohneraktivierung und - beteiligung / Wichtung je 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind eine vollständige Referenzauskunft und eine optimale Gesamtbeurteilung erforderlich. Bei fehlenden Aussagen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzausk?nfte (Ziffern 3.- 4.) aus den beteiligten Büros insgesamt nachgewiesen werden. Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 2 Referenzprojekten oder 2 Referenzausk?nften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder Referenzausk?nfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. Das Ergebnis der unter III.2.2) und 3) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die besten 3-5 Bewerber zu einer Verhandlung aufgefordert werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja. Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Stadtplaner/St?dtebauarchitekt" gemäß ?23 VOF (1) berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Architekten- und Stadtplanungsleistungen ausgerichtet ist. Einer der gesch?ftsf?hrer muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und in der Summe die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: 1. Honorar ? Erwartet wird ein Angebot zu dem unter II.2.1) beschriebenen Leistungsbild unter Beachtung der unter VI.3) ergänzten Informationen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. Gewichtung: 20 %. 2. Nebenkosten und Stundens?tze. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. Gewichtung: 5 %. 3. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung der b?rointernen Projektorganisation für eine Sanierungsbeauftragung. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Arbeitsmethoden anhand eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. Gewichtung: 25 %. 4. Darstellung der Zusammenarbeit mit Verwaltung, Gremien, Öffentlichkeit und betroffenen Eigent?mern.Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Arbeitsmethoden anhand eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. Gewichtung: 25 %. 5. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung der Zusammenarbeit mit F?rdermittelgebern.Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Arbeitsmethoden anhand eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. Gewichtung: 25 %.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "VOF-Verfahren Sanierungsbeauftragung "Weststadt/südliche Altstadt" von Neustadt an der Weinstraße" an die unter I.1 / Anhang A.III genannte Stelle zu senden. Für die Rechtzeitigkeit des Zugangs ist der Posteingangsstempel der Poststelle der Stadt Neustadt an der Weinstraße maßgeblich.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 8.3.2010. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 8.3.2010 - 12:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
1. Das Honorarangebot soll gemäß der Aufzählung unter II.2.1) aufgegliedert sein. Hierzu ist von folgenden Kalkulationsgrundlagen auszugehen: Zu Ziffer 1.). Unverbindlich gesch?tzter Aufwand: 40 Sprechstunden bzw. Beratungseinheiten pro Jahr, jeweilige Dauer 3 Stunden im Durchschnitt. Zu Ziffer 2.). Unverbindlich gesch?tzter Aufwand: 15 Abstimmungstermine pro Jahr, jeweilige Dauer 2 Stunden im Durchschnitt. Zu Ziffer 3.). Unverbindlich gesch?tzter Aufwand: 15 Stunden pro Monat. Zu Ziffer 4.). Unverbindlich gesch?tzter Aufwand: 4 Vorhaben pro Jahr, jeweils 45 Stunden im Durchschnitt. 2. Die Nebenkosten sollen kalkuliert werden, wobei die Kosten zur Führung des Sanierungsb?ros (Miete und Nebenkosten, Mobiliar, Telefon, Fax, Vervielfältigungen S/W sowie ggf. Internet) von der Stadt Neustadt an der Weinstraße getragen werden. Fahrtzeiten werden nicht vergütet. 3. Es sind Stundens?tze für Inhaber, Projektleiter und Mitarbeiter anzubieten für Leistungen, die nicht in der Leistungsbeschreibung unter
II.2.1) enthalten sind und vom Auftraggeber abgerufen werden.
4. Der zu erwartende Auftragswert wurde sorgfältig geprüft und liegt oberhalb des maßgeblichen Schwellenwertes.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
28.1.2010.
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