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Wettbewerbsbekanntmachung - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung in Trier (ID:7321844)

Auftragsdaten
Titel:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
DTAD-ID:
7321844
Region:
54290 Trier
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.07.2012
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Trier | Römerbrücke und Umfeld“ - Einstufiger nichtoffener Planungswettbewerb nach RPW 2008. Die über die Mosel führende Römerbrücke in Trier ist die älteste Brücke Deutschlands. Seit 1986 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes „Römische Baudenkmale, Dom und Liebfrauenkirche in Trier“. Die Römerbrücke befindet sich in einem städtebaulich, landschaftlich, archäologisch und denkmalpflegerisch sensiblen Umfeld und hat vielfältige - teilweise auch miteinander konkurrierende - Anforderungen an die Verkehrsnutzung, die Freizeit und Naherholung, die Stadtgestalt und an den Tourismus zu erfüllen. Ihr heutiges Aussehen und ihre Nutzung als reines Verkehrsbauwerk werden ihrer Bedeutung jedoch nicht gerecht. Auch die Gestaltung des Umfelds mit den beiden Brückenköpfen und den Moselufern entspricht nicht diesem herausragenden Ort in Trier. Zu 90 % gefördert mit Finanzmitteln aus dem Konjunkturprogramm I sowie aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz, soll nun im Rahmen des „Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten“ ein Wettbewerb mit dem Charakter eines Ideenwettbewerbs für Landschaftsarchitekten bzw. Freiraumplaner, Architekten und Stadtplaner ausgelobt werden. Er hat unter anderem die Neuinszenierung der Brücke zum Inhalt. Eingebettet ist der Wettbewerb in zahlreiche Planungen, die sich direkt oder indirekt mit dem Fluss und seinem Umfeld befassen: — die Rahmenstudie „Stadt am Fluss“, die die Aufwertung der Mosel und die bessere Verknüpfung von Flussraum und (Innen-) Stadt zum Ziel hat, — der Masterplan Trier-West mit Aussagen zu Nutzungsstrukturen, zur Verkehrsführung und zur Erschließung sowie zur städtebaulichen Entwicklung und, — die Bebauungspläne am westlichen Moselufer BW 74 und BW 75 zur planungsrechtlichen Sicherung der Ziele des Masterplans. Wegen der zahlreichen Wechselbeziehungen umfasst das Wettbewerbsgebiet nicht nur die Römerbrücke selbst, sondern auch das städtebauliche Umfeld mit den Brückenköpfen und die westlichen und östlichen Moselufer. Um ein Ergebnis zu erhalten, das eine hohe Qualität sichert und gleichzeitig umsetzungsfähig ist, wurde der Wettbewerbsaufgabe ein intensives Beteiligungsverfahren vorgeschaltet. Bausteine waren eine öffentliche Auftaktveranstaltung, Fachworkshops, ein Bürgerworkshop und Sitzungen eines begleitenden Facharbeitskreises. Die Ergebnisse werden den Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung gestellt und sind in den Auslobungstext eingeflossen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs werden Aussagen erwartet, wie die Römerbrücke und ihr Umfeld zu einem attraktiven, erlebbaren und nutzbaren Teil der Stadt werden können, der dem historischen Stellenwert gerecht wird. Die Römerbrücke soll als ein Wahrzeichen der Stadt Trier und als UNESCO-Welterbestätte in Wert gesetzt werden. Wichtige Aufgaben und Ziele des Wettbewerbs sind u. a. — die Anbindung an die Innenstadt und die angrenzenden Quartiere, — die Verbesserung der Gestaltung und des Erscheinungsbildes der Römerbrücke, — die Neuaufteilung der Verkehrsflächen in zeitlichen Varianten, — die Aufwertung der städtebaulichen Brückenköpfe, — die Gestaltung der beiden Moselufer. Der Wettbewerb wird als einstufiger nichtoffener Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Er zielt als Ideenwettbewerb ohne unmittelbare Realisierungsabsicht auf die Vielfalt von Lösungsvorschlägen. Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008 in der Fassung vom 12.9.2008 zugrunde, soweit in der Auslobung nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym.
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  207171-2012

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Trier, Stadtplanungsamt
Verwaltungsgebäude V, Am Augustinerhof
Zu Händen von: Frau Wiemann-Enkler
54290 Trier
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 651718-1610
E-Mail: iris.wiemann@trier.de
Fax: +49 651718-191610
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
http://www.trier.de/roemerbruecke
Weitere Auskünfte erteilen: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner
Zweibrücker Hof 2
Zu Händen von: Herr Dipl.-Ing. Andreas Bachmann
58313 Herdecke
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 23309284-0
E-Mail: pph@pesch-partner.de
Fax: +49 23309284-29
Internet-Adresse: www.pesch-partner.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner Zweibrücker Hof 2 Zu Händen von: Herr Dipl.-Ing. Andreas Bachmann 58313 Herdecke DEUTSCHLAND Telefon: +49 23309284-0 E-Mail: pph@pesch-partner.de Fax: +49 23309284-29 Internet-Adresse: www.pesch-partner.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner Zweibrücker Hof 2 Zu Händen von: Herr Dipl.-Ing. Andreas Bachmann 58313 Herdecke DEUTSCHLAND Telefon: +49 23309284-0 E-Mail: pph@pesch-partner.de Fax: +49 23309284-29 Internet-Adresse: www.pesch-partner.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: „Trier | Römerbrücke und Umfeld“ - Einstufiger nichtoffener Planungswettbewerb nach RPW 2008.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die über die Mosel führende Römerbrücke in Trier ist die älteste Brücke Deutschlands. Seit 1986 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes „Römische Baudenkmale, Dom und Liebfrauenkirche in Trier“. Die Römerbrücke befindet sich in einem städtebaulich, landschaftlich, archäologisch und denkmalpflegerisch sensiblen Umfeld und hat vielfältige - teilweise auch miteinander konkurrierende - Anforderungen an die Verkehrsnutzung, die Freizeit und Naherholung, die Stadtgestalt und an den Tourismus zu erfüllen. Ihr heutiges Aussehen und ihre Nutzung als reines Verkehrsbauwerk werden ihrer Bedeutung jedoch nicht gerecht. Auch die Gestaltung des Umfelds mit den beiden Brückenköpfen und den Moselufern entspricht nicht diesem herausragenden Ort in Trier. Zu 90 % gefördert mit Finanzmitteln aus dem Konjunkturprogramm I sowie aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz, soll nun im Rahmen des „Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten“ ein Wettbewerb mit dem Charakter eines Ideenwettbewerbs für Landschaftsarchitekten bzw. Freiraumplaner, Architekten und Stadtplaner ausgelobt werden. Er hat unter anderem die Neuinszenierung der Brücke zum Inhalt. Eingebettet ist der Wettbewerb in zahlreiche Planungen, die sich direkt oder indirekt mit dem Fluss und seinem Umfeld befassen: — die Rahmenstudie „Stadt am Fluss“, die die Aufwertung der Mosel und die bessere Verknüpfung von Flussraum und (Innen-) Stadt zum Ziel hat, — der Masterplan Trier-West mit Aussagen zu Nutzungsstrukturen, zur Verkehrsführung und zur Erschließung sowie zur städtebaulichen Entwicklung und, — die Bebauungspläne am westlichen Moselufer BW 74 und BW 75 zur planungsrechtlichen Sicherung der Ziele des Masterplans. Wegen der zahlreichen Wechselbeziehungen umfasst das Wettbewerbsgebiet nicht nur die Römerbrücke selbst, sondern auch das städtebauliche Umfeld mit den Brückenköpfen und die westlichen und östlichen Moselufer. Um ein Ergebnis zu erhalten, das eine hohe Qualität sichert und gleichzeitig umsetzungsfähig ist, wurde der Wettbewerbsaufgabe ein intensives Beteiligungsverfahren vorgeschaltet. Bausteine waren eine öffentliche Auftaktveranstaltung, Fachworkshops, ein Bürgerworkshop und Sitzungen eines begleitenden Facharbeitskreises. Die Ergebnisse werden den Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung gestellt und sind in den Auslobungstext eingeflossen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs werden Aussagen erwartet, wie die Römerbrücke und ihr Umfeld zu einem attraktiven, erlebbaren und nutzbaren Teil der Stadt werden können, der dem historischen Stellenwert gerecht wird. Die Römerbrücke soll als ein Wahrzeichen der Stadt Trier und als UNESCO-Welterbestätte in Wert gesetzt werden. Wichtige Aufgaben und Ziele des Wettbewerbs sind u. a. — die Anbindung an die Innenstadt und die angrenzenden Quartiere, — die Verbesserung der Gestaltung und des Erscheinungsbildes der Römerbrücke, — die Neuaufteilung der Verkehrsflächen in zeitlichen Varianten, — die Aufwertung der städtebaulichen Brückenköpfe, — die Gestaltung der beiden Moselufer. Der Wettbewerb wird als einstufiger nichtoffener Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Er zielt als Ideenwettbewerb ohne unmittelbare Realisierungsabsicht auf die Vielfalt von Lösungsvorschlägen. Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008 in der Fassung vom 12.9.2008 zugrunde, soweit in der Auslobung nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71400000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt, die aus zwei Gruppen zusammengestellt werden: — Sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von der Ausloberin zur Teilnahme ausgewählt und eingeladen, — 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden anhand eindeutiger, nicht diskriminierender und aufgabenbezogener Kriterien aus dem Kreis der Bewerber ausgewählt. Die Kriterien sind in dieser Wettbewerbsbekanntmachung genannt. Sollte die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend dieser Kriterien zu hoch sein, behält sich die Ausloberin das Recht vor, die Teilnehmer per Losentscheid zu ermitteln. Der Bewerbungsbogen ist als Download abrufbar unter http://www.trier.de/roemerbruecke. Auf dem Bewerbungsbogen sind folgende Angaben zu machen: — Name Bewerber, Arbeitsgemeinschaft, — Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung (z. B. durch Kopie der letzten Beitragsrechnung oder eine Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer (nicht älter als 1 Jahr) oder anderer gleichwertiger Befähigungsnachweis, — Versicherung der Teilnahmeberechtigung, — Versicherung, dass sich kein weiteres Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (Partner, freier Mitarbeiter oder Angestellter) bewirbt, — Versicherung, dass keine Ausschlussgründe in entsprechender Anwendung des § 4 Abs. 6 VOF vorliegen, — Versicherung, dass kein über die Planungsleistungen hinausgehendes wirtschaftliches Interesse an der Wettbewerbsaufgabe besteht, — Versicherung der Berechtigung und Fähigkeit der Erbringung der Planungsleistungen im Fall einer Beauftragung. Bei Arbeitsgemeinschaften müssen die Nachweise von allen Mitgliedern erbracht werden. Nicht deutschsprachige Nachweise sind in einer beglaubigten Übersetzung beizulegen. Der Bewerbungsbogen ist vom bevollmächtigten Vertreter im Original zu unterschreiben. Bewerbungsunterlagen, die nicht mit einer Originalunterschrift versehen sind, müssen vom Verfahren ausgeschlossen werden. Falsche Angaben haben den Ausschluss zur Folge. Unvollständige Bewerbungen werden nicht zugelassen.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Zur Teilnahme zugelassen sind gemäß RPW § 4 (1) im Zulassungsbereich ansässige natürliche und juristische Personen und zwar ausschließlich Arbeitsgemeinschaften, die am Tage der Bekanntmachung gemäß der Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in, Stadtplaner/in oder Architekt/in berechtigt sind und über einen Befähigungsnachweis (Nachweis Kammerzugehörigkeit), ein Diplom, ein Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügen. Die Arbeitsgemeinschaften können aus Landschaftsarchitekten/-innen und Stadtplanern/-innen oder aus Landschaftsarchitekten/-innen und Architekten/-innen oder aus allen drei Fachgruppen bestehen. Werden die Leistungen aus Landschaftsarchitektur und Stadtplanung bzw. aus Landschaftsarchitektur und Architektur in einem Büro erbracht, entfällt unter Voraussetzung der jeweiligen Teilnahmeberechtigung die Notwendigkeit zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Außerdem müssen der zu benennende bevollmächtigte Vertreter und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt werden, erfüllen. Bei Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft benannt sein und die vorgenannten Teilnahmebedingungen erfüllen. Den Teilnehmern des Wettbewerbs wird empfohlen, Sachverständige (Fachplaner/innen) aus dem Bereich Verkehrsplanung hinzuzuziehen. Das Hinzuziehen weiterer Sachverständiger ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern freigestellt.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl: 30
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. — A24 Landschaft, Berlin, mit ... 2. — club L94, Landschaftsarchitekten, Köln, mit mvm architekt + starke architektur, Köln 3. — ernst + partner, landschaftsarchitekten, Trier, mit FloSundK architektur+urbanistik, Saarbrücken 4. — Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin, mit ... 5. — WES & Partner, Berlin, mit ... 6. — WW+ architektur + management, Esch-sur-Alzette, Luxemburg, mit terra.nova, München
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten der ausgewählten Teilnehmer werden nach folgenden Kriterien beurteilt: — Erkennbarkeit und Plausibilität einer Leitidee, — Erfüllung der in der Auslobung dargestellten funktionalen Anforderungen an die Entwicklung der Flächen, — Einbindung in den Stadtraum und Vernetzung mit den Übergangsbereichen und der Umgebung, — städtebauliche und stadträumliche Qualität, — Nutzungs- und Gestaltungsqualität des Freiraums, — Umgang mit dem Weltkulturerbe und Berücksichtigung denkmalpflegerischer und archäologischer Anforderungen, — Umsetzung der verkehrlichen Anforderungen, — Wirtschaftlichkeit hinsichtlich Erstellung und Unterhalt. Weitere Bearbeitung der Aufgabe. Aus Finanzierungsgründen kann nicht von einer unverzüglichen Umsetzung der Planung ausgegangen werden. Der Wettbewerb hat daher den Charakter eines Ideenwettbewerbs. Sollten die Planung oder Teile davon innerhalb der nächsten zehn Jahre realisiert werden, beabsichtigt die Ausloberin, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien einen oder mehrere Preisträger (Verfasser) mit weiteren Planungsleistungen zu beauftragen, — sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, — sofern der Verfasser eine fachlich einwandfreie Durchführung der Aufgabe gewährleistet. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden die durch den Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Werden nur Teilbereiche bearbeitet, so erfolgt eine Anrechnung in einem angemessenen Verhältnis. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich mit der Teilnahme an dem Wettbewerbsverfahren, im Falle der Beauftragung die v. g. Leistungen zu erbringen.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 24.8.2012 - 16:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 80 000,00 EUR (zuzüglich Mehrwertsteuer) zur Verfügung. Dabei ist folgende Staffelung vorgesehen: 1. Preis 27 000 EUR 2. Preis 20 000 EUR 3. Preis 14 000 EUR 4. Preis 9 000 EUR Anerkennungen insgesamt 10 000 EUR. Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise und Anerkennungen sowie der Teilung der Gesamtsumme auf Preise und Anerkennung ist unter Ausschöpfung der gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Kosten für die Bewerbung und die etwaige Teilnahme werden nicht erstattet. Die Bewerbungs- und Wettbewerbsunterlagen werden nicht zurückgesendet.
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. — Prof. Gerd Aufmkolk, Landschaftsarchitekt, Nürnberg 2. — Simone Kaes-Torchiani, Baudezernentin der Stadt Trier 3. — Stephan Lenzen, Landschaftarchitekt, Bonn 4. — Thomas Metz, GDKE - Generaldirektion kulturelles Erbe, Mainz 5. — Prof. Christa Reicher, Stadtplanerin, Aachen 6. — Prof. Oskar Spital-Frenking, Architekt und Stadtplaner, ICOMOS, Trier/Lüdinghausen 7. — Thomas Egger, Dezernent für Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Sicherheit und Ordnung der Stadt Trier 8. — Prof. Dr. Heinz Günter Horn, Wesseling, Archäologische Trier Kommission 9. — Ricarda Ruland, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn 10. — Prof. Hartmut Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Diese Wettbewerbsbekanntmachung erfolgt freiwillig. Die EU-Vergabekoordinierungsrichtlinien sowie das GWB, die VgV und die Vergabe- und Vertragsordnungen, sowie etwaige sonstige förmliche Vergaberegelungen gelten nicht. Bei dem hier bekannt gegebenen Wettbewerb handelt es sich um einen reinen Ideenwettbewerb. Eine Auftragsvergabe / spätere Realisierung ist – jedenfalls in überschaubarer Zeit – nicht beabsichtigt. Daher wird zeitlich nachfolgend auch kein Verhandlungsverfahren durchgeführt. Vorgesehener Zeitplan (Änderungen möglich): — Einsendeschluss der Bewerbungen: 16.8.2012, 16.00 Uhr (Posteingang), — Auswahl der Teilnehmer und Benachrichtigung der ausgewählten Bewerber: 34. KW, — Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: ab 27.8.2012, — Rückfragen-Kolloquium: 18.9.2012, — Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 5.11.2012, — Preisgericht: 10. und 11.12.2012, — Ausstellung: voraussichtlich ab 17.12.2012.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.6.2012
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