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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Wettbewerbsbekanntmachung - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung in Friedberg (ID:6082024)

Auftragsdaten
Titel:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
DTAD-ID:
6082024
Region:
61169 Friedberg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.04.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
A.0421.100310 Justus-Liebig-Universität Gießen, Städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung der Campusbereiche Philosophikum I und II Gegenstand des Wettbewerbs ist die städtebauliche Neuordnung der Universitätsstandorte Philosophikum I und. II in Gießen im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen. Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt. Die Auftragsvergabe an den Gewinner oder einen der Preisträger ist vorgesehen. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.9.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen zugrunde. An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerb der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt. Beide aus den 1960er und 1970er Jahren stammenden Campus-Areale (zus. ca. 30 ha) sind stark sanierungsbedürftig und im Falle des jüngeren Philosophikums I sogar weitgehend neu zu errichten. Auf der Basis eines Flächen- und Funktionsprogramms sind städtebauliche Lösungen für einen zukunftsweisenden Universitätsstandort zu entwerfen, die eine Realisierung im laufenden Betrieb weitgehend störungsfrei ermöglichen, merklich zu einer Zusammenführung beider Campus-Areale beitragen und darüber hinaus auch überzeugende Anschlüsse an den umgebenden Stadtraum herstellen.
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  124707-2011

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg Schützenrain 5 - 7 61169 Friedberg/Hessen DEUTSCHLAND Tel. +49 6031167-0 E-Mail: Info.vof-fbg@hbm.hessen.de Fax +49 6031167-126 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Bildung ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber A.0421.100310 Justus-Liebig-Universität Gießen, Städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung der Campusbereiche Philosophikum I und II
II.1.2) Kurze Beschreibung
Gegenstand des Wettbewerbs ist die städtebauliche Neuordnung der Universitätsstandorte Philosophikum I und.
II in Gießen im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen
zur Modernisierung der Hochschulen. Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt. Die Auftragsvergabe an den Gewinner oder einen der Preisträger ist vorgesehen. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.9.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen zugrunde. An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerb der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt. Beide aus den 1960er und 1970er Jahren stammenden Campus-Areale (zus. ca. 30 ha) sind stark sanierungsbedürftig und im Falle des jüngeren Philosophikums I sogar weitgehend neu zu errichten. Auf der Basis eines Flächen- und Funktionsprogramms sind städtebauliche Lösungen für einen zukunftsweisenden Universitätsstandort zu entwerfen, die eine Realisierung im laufenden Betrieb weitgehend störungsfrei ermöglichen, merklich zu einer Zusammenführung beider Campus-Areale beitragen und darüber hinaus auch überzeugende Anschlüsse an den umgebenden Stadtraum herstellen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71400000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
Für die Teilnahme werden Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern/Städtebauarchitekten und Landschaftsarchitekten oder/und Architekten und Landschaftsarchitekten gesucht, die oder deren Mitglieder über einschlägige Erfahrungen bei der Planung und Entwicklung von Universitäten verfügen und ihre Eignung in Referenzprojekten nachweisen können. Für die Auswahl ist vorgesehen, auch "Junge Arbeitsgemeinschaft" (Stichtag 1.2.2011: Büroinhaber dürfen an diesem Tage das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben) zur Teilnahme anzuregen. Sie werden in angemessenen Umfang berücksichtigt, auch wenn sie die geforderte Fachkunde und Erfahrung (noch) nicht nachweisen können, die eingereichten Unterlagen aber eine besonders herausragende Qualität nachweisen (z.B. Auszeichnungen, Stipendien, Veröffentlichungen, Wettbewerbserfolge o. ä.), die als Alternative zum Nachweis von Referenzen akzeptiert werden können. Eine Bewerbung ist nur dann in der Kategorie "Junge Arbeitsgemeinschaft" zulässig, wenn alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft die Bedingungen "Junge Arbeitsgemeinschaft" erfüllen. Andernfalls wird die Bewerbung der Kategorie "Arrivierte Arbeitsgemeinschaft" zugeordnet. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt ausschließlich auf der Basis von formellen, quantitativen und qualitativen Kriterien. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen nähere Informationen einzuholen. Die Kriterien sind von allen gleichermaßen zu erfüllen. Die Kriterien sind: A Formelle Kriterien (Mindestkriterien - Nichterfüllung führt zum Ausschluss). a) Die geforderten Unterlagen (s. u. "Geforderte Unterlagen") sind vollständig einzureichen. b) Der Bewerber hat die Anforderungen an die berufliche Qualifikation zu erfüllen (s. u. III.1.2). c) Teilnahmehindernisse gemäß RPW § 4 (2) liegen nicht vor. d) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 VOF liegen nicht vor. e) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig (Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss sämtlicher Beteiligter). f) Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. g) Für die Bewerbung ist der vorgegebene Bewerbungsbogen (Anlage 4) auszufüllen und die Referenzprojekte auf max. 3 Seiten DIN A3 quer, 1-seitig bedruckt darzustellen; Informationen jedweder anderer Art werden nicht gewertet. h) Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach - einmal als Ausdruck unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf CD-ROM) - abzugeben; der Ausdruck ist als Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift/-en einzureichen. i) Die Bewerbung hat in deutscher Sprache zu erfolgen; Informationen in anderen Sprachen werden nicht zur Kenntnis genommen. j) Der Bewerber bestätigt die Richtigkeit der geforderten Erklärungen mit seiner Unterschrift. Geforderte Unterlagen. Die Bewerbungen müssen folgende Unterlagen enthalten: "Arrivierte Arbeitsgemeinschaften". 1. Geeignete Unterlagen zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung a) Nachweis von Referenzobjekten mit hoher städtebaulicher bzw. freiraumplanerischer Qualität (ggf. mit Hinweisen auf Wettbewerbserfolge, Architekturpreise oder sonstige Auszeichnungen) im Bereich der städtebaulichen Planung bzw. Freiraumplanung, ab einer Größe von mind. 6 ha und in einer der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren inhaltlichen Komplexität b) Nachweis der Fachkunde durch Benennung von Masterplänen/städtebaulichen Rahmenplänen im Bereich des Städtebaus bzw. Freiraumplanung ab einer Größe von mind. 6 ha c) Nachweis von besonderen Erfahrungen in der städtebaulichen bzw. freiraumplanerischen Konzeption vorzugsweise mit Bestandsorientierung und mit Fokus auf universitäre oder andere bildungsbezogene Nutzungen. Die Nachweisführung zu 1 a) bis c) muss wie folgt erfolgen: 1. Nachweisführung anhand von Informationen über insgesamt maximal 3 beispielhafte, vergleichbare Projekte je Arbeitsgemeinschaft (2 städtebauliche Referenzen, 1 freiraumplanerische Referenz) aus den letzten 15 Jahren (seit 1.1.1996). Beschreibung dieser Projekte auf Anlage 4 des Bewerbungsbogens und Darstellung jeweils auf 1 Seite DIN A3 quer, 1-seitig bedruckt (insgesamt maximal 3 Seiten DIN A3 quer, 1-seitig bedruckt) 2. Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2006) erbrachten städtebaulich-freiraumplanerischen Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, des Ausführungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (Bewerbungsbogen Anlage 5, je Bewerber). 3. Informationen über jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (Anzahl Mitarbeiter, technische Ausstattung, Jahresumsatz (2008-2010)) (Einzutragen in den Anlagen 1.1, 1.2 bzw. 1.3 sowie Anlage 2 und 3 des Bewerbungsbogens) 4. Eintragung in das Berufsregister des Unternehmenssitzes oder Wohnsitzes (als Kopie beizufügen und in Anlage 6 zu vermerken) 5. Versicherung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 (2) RPW und § 4 VOF gegen sie vorliegen (Einzutragen in Anlage 3 des Bewerbungsbogens) 6. Haftpflichtversicherung (Personenschäden: mindestens 750 000 EUR; Sachschäden: mindestens 150 000 EUR) bzw. Erklärung über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung in entsprechender Höhe im Auftragsfall (Kopie der Police bzw. Erklärung beifügen und in Anlage 6 vermerken) "Junge Arbeitsgemeinschaften". Punkte 1. - 6. wie "Arrivierte Arbeitsgemeinschaften". Als Alternative zum Nachweis von Referenzen können z.B. Auszeichnungen, Stipendien, Veröffentlichungen, Wettbewerbserfolge o. ä. eingereicht werden, die eine besonders herausragende Qualität nachweisen. 7. Kopien des Lichtbildausweises bzw. der Lichtbildausweise, aus dem/denen das Geburtsdatum ersichtlich ist. Stichtag 1.2.2011: Büroinhaber dürfen an diesem Tage das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. (Kopien der Lichtbildausweise beifügen und in Anlage 6 vermerken) Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. B Inhaltliche Kriterien. Das Teilnehmerfeld soll 30 Arbeitsgemeinschaften umfassen. Die 30 Arbeitsgemeinschaften (20 arrivierte Arbeitsgemeinschaften und 10 junge Arbeitsgemeinschaften) werden aus der Gruppe der fristgerecht eingegangenen Bewerbungen durch ein Auswahlgremium anhand der folgenden gewichteten Kriterien ausgewählt und zur Teilnahme zugelassen: Fachkunde (7-fach): Planung und Entwicklung von Masterplänen/städtebaulichen Rahmenplänen im Bereich des Städtebaus bzw. Freiraumplanung ab einer Größe von mind. 6 ha, insbesondere mit Bestandsorientierung. Leistungsfähigkeit und Erfahrung (3-fach): Leistungsfähigkeit der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und Erfahrung in Planung von Projekten vergleichbarer Größenordnung (mind. 6 ha). Bei gleicher Qualifikation von mehr als 20 bzw. 10 Bewerbungen behält sich der Auslober die Auswahl durch ein Losverfahren vor. Darüber hinaus behält er sich vor, im Falle zu geringer Bewerberzahlen für eine Bewerber-Kategorie unbesetzte Teilnehmerstellen mit Bewerbungen aus der jeweils anderen Kategorie zu besetzen. C Abgabe der Bewerbungen. Die Unterlagen sind einmal als Ausdruck im Original unterschrieben und einmal digital im Word- und PDF-Format auf CD-ROM per Post abzuliefern (Adressen s. Anhang A, III). Die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
Ja Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Stadtplanerin/Stadtplaner oder Städtebauarchitektin/Städtebauarchitekt oder Architektin/Architekt oder Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Stadtplanerin/Stadtplaner/Städtebauarchitektin/Städtebauarchitekt oder Architektin/Architekt oder Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen. Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Es sind zwingend Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern/Städtebauarchitekten und Landschaftsarchitekten oder/und Architekten und Landschaftsarchitekten zu bilden. Es wird dringend empfohlen, Verkehrsplaner beratend hinzu zu ziehen. Fachberater sind nicht Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft. Wer am Tage der Auslobung bei einer Teilnehmerin oder einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligten Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen. Jedes Büro darf sich nur mit einem Entwurf am Wettbewerb beteiligen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS
Nichtoffen
IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
Die eingehenden Arbeiten werden nach den folgenden Kriterien bewertet: — Erfüllung der formalen Vorgaben, — Übereinstimmung von Plan und Modell, — Qualität der städtebaulich-freiraumplanerischen Gesamtkonzeption, — Stadträumliche Qualität, — Qualität der Umsetzung des Funktionsprogramms, — Gestaltqualität und Nutzbarkeit der Freiräume, — Qualität der Erschließungskonzeption, — Realisierbarkeit, — Wirtschaftlichkeit der Maßnahme, — Nachhaltigkeit, — Barrierefreiheit. Die genannte Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das Preisgericht behält sich vor, die einzelnen Kriterien zu gewichten.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber
A.0421.100310
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 11.5.2011 - 12:00
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
Teilnahme 17.5.2011 - 12:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise Für den Wettbewerb nach RPW 2008 stellt der Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eine Wettbewerbssumme von 115 000 EUR zur Verfügung. Folgende Verteilung der Preis- und Anerkennungssummen ist vorgesehen: Städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb (115 000 EUR). 1. Preis: 40 000 EUR 2. Preis: 25 000 EUR 3. Preis: 17 500 EUR 4. Preis: 12 500 EUR 5. Preis: 10 000 EUR Anerkennungen: 10 000 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss jeweils andere Aufteilungen der Preis- und Anerkennungssummen zu beschließen.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Nein
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend Nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Informationen zur Besetzung des Preisgerichts siehe unter "Abschnitt
VI.2) Ergänzende Informationen".
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
1. Informationen zum Teilnahmewettbewerb Das Auswahlgremium (bestehend aus Vertretern folgender Institutionen: Hessisches Baumanagement, Justus-Liebig-Universität Gießen, HWP Projektsteuerung, Externer Architekt/Stadtplaner) tagt voraussichtlich am 27.5.2011. Die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer werden voraussichtlich bis zum 30.5.2011 benachrichtigt und müssen bis zum 31.5.2011 ihre Teilnahme verbindlich erklären. Alle nicht ausgewählten Bewerber erhalten nach Abschluss des Auswahlverfahrens voraussichtlich bis zum 3.6.2011 Nachricht über das ausgewählte Teilnehmerfeld. Auskünfte zum Auswahlergebnis können vor diesem Termin nicht erteilt werden. 2. Weitere Beauftragung Der Auslober wird auf der Basis der Empfehlungen des Preisgerichts den Gewinner oder einen der Preisträger des Wettbewerbs mit weiteren Planungsleistungen (städtebaulicher Masterplan) beauftragen, — sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, — soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll. Der Auslober behält sich vor, im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren gem. § 3 Abs. 4 (b) VOF durchzuführen. Die beabsichtigte Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen. Die Auftragnehmer, die Planungs- bzw. Überwachungsaufträge für die Durchführung des Projektes erhalten, verpflichten sich, die Gesamtheit der übertragenen Planungsleistungen persönlich und durch eigene Mitarbeiter zu übernehmen. Die Leistungsfähigkeit des zu beauftragenden Teilnehmers für die Weiterbearbeitung ist grundsätzlich an die Anforderungen des Projektes anzupassen und nachzuweisen. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Der Auftraggeber behält sich vor, die von den Arbeitsgemeinschaften eingesetzten Sonderfachleute (z.B. Verkehrsplaner) ggf. bei der weiteren Beauftragung der Arbeitsgemeinschaft zu berücksichtigen. Ein Anspruch auf Beauftragung besteht jedoch nicht. Mit der Teilnahmebestätigung am Wettbewerbsverfahren erkennen die Teilnehmer die Regularien und Termine des Wettbewerbs an. 3. Besetzung des Preisgerichts (Ergänzende Informationen zu IV.5.5) Das Preisgericht besteht aus 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Zum Zeitpunkt der Bekanntmachung feststehende Besetzung des Preisgerichts: Stimmberechtigte Mitglieder. Prof. Franz Pesch, Freier Stadtplaner, Stuttgart/Herdecke. Prof. Dr. Michael Koch, Freier Architekt/Stadtplaner, Hamburg/Zürich. Prof. Zvonko Turkali‚ Freier Architekt, Frankfurt am Main/Hannover. Martin Rein-Cano, Freier Landschaftsarchitekt, Berlin. Marion Hammer-Frommann, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden. Inge Laste, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden. Irene Bauerfeind-Roßmann, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden. Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dr. Michael Breitbach, Justus-Liebig-Universität Gießen. Thomas Platte, Hessisches Baumanagement, Frankfurt am Main. Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Universitätsstadt Gießen. Stellvertretende Mitglieder. Em. Prof. Michael Wilkens, Freier Architekt/Stadtplaner, Kassel. Juliane Schonauer, Freie Stadtplanerin, Berlin. Patrick Ostrop, Freier Architekt, Hamburg. Burkhard Wegener, Freier Landschaftsarchitekt, Köln. Monika Bader, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden. Guido Brennert, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden. Erika Ernst, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden. Manfred Balg, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden. Prof. Dr. Markus Knauff, Universität Gießen, JLU Gießen. Prof. Dr. Henning Lobin, Universität Gießen, JLU Gießen. Ulrike Berendsen-Manderscheid, Hessisches Baumanagement, Frankfurt am Main. N.N., Universitätsstadt Gießen 4. Terminkette Bewerbungszeitraum: 14.4. bis 17.5.2011. Auswahlsitzung: voraussichtl. 27.5.2011. Versand der Auslobung 6.6.2011. Frist Rückfragen 15.6.2011. Preisrichtervorbesprechung/Teilnehmer-/Rückfragenkolloquium (Teilnahmepflicht!) 17.6.2011. Abgabe Plansatz 12.9.2011. Abgabe Modell 26.9.2011. Preisgericht 27./28.10.2011. Ausstellung im Anschluss an den Wettbewerb. Auskünfte zum Verfahren erteilt: Anschrift siehe Nr. I.1). Auskünfte zum technischen Inhalt erteilt: Anschrift siehe Nr. I.1). Sämtliche vorstehend genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels den anzufordernden Formblättern "Bewerbererklärung", "Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit Freiberuflich Tätiger", "Bewerbungsbogen", "Referenzbogen", "Sonstige Anlagen" und "Angebotskennzeichnung" zu erbringen. Die Unterlagen sind in digitaler Form beim hbm, RNL Mitte, Friedberg, E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de, erhältlich. Evtl. auftretende Fragen sind schriftlich per E-Mail an info.vof-fbg@hbm.hessen.de bis spätestens 11.5.2011 (12:00), zu richten. Es ist sicher zu stellen, dass die Bewerbungsdokumente zum Auswahlverfahren ausschließlich unter folgender Adresse: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen, Schützenrain 5 - 7, 61169 Friedberg, DEUTSCHLAND, bis zum Abgabetermin eingegangen sind. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe! Es werden keine Bewerbungsunterlagen, die per Fax oder per E-Mail eingegangen sind, zugelassen! Nachr. HAD-Ref.: 39/3763. Nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.100310.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
14.4.2011
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