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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Vergebener Auftrag - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung in Limburg (ID:4507629)

Auftragsdaten
Titel:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
DTAD-ID:
4507629
Region:
65549 Limburg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.11.2009
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die Stadt Limburg ist mit dem Fördergebiet "Aktiver Kernbereich Limburg, Altstadt/Neustadt und Bahnhofsgel?nde" zum 31.10.2008 in das Programm Aktive Kernbereiche in Hessen aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm gibt das Land Hessen den Programmkommunen ein neues Instrument an die Hand, um negative Entwicklungstendenzen in Kernbereichen aufzuhalten und umzukehren. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Innenstadtakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereiches und auf die Bündelung vorhandener Ressourchen Wert gelegt. (Weitere Informationen zum Programm unter www.aktive-kernbereiche-hessen.de). Die Stadt Limburg hat aus ihrer Geschichte heraus bis heute eine besondere Funktion als Handelsstadt. Als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums hat Limburg (ca. 34 000 Einwohner) zusammen mit der Stadt Diez einen Einzugsbereich von knapp 240 000 Menschen. Diese Bedeutung leitet sich im Wesentlichen aus dem Einzelhandelsbesatz der Innenstadt sowie der Lage zu den nächsten Oberzentren ab. Der Zentralit?tsindex Limburgs liegt derzeit bei 220 und verdeutlicht den "Bedeutungs?berschuss" der Innenstadt als Ort des Handels. Das Fördergebiet liegt im Zentrum der Stadt im südlichen Anschluss an die historische Altstadt. Es umfasst einen Teil der Limburger Neustadt, die die Altstadt umschließt sowie das Bahnhofsgel?nde mit dem angrenzenden ehemaligen Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn. Die Schiede als innerstädtische Haupterschlie?ung bildet die Schnittstelle und den Übergang zwischen den Quartieren. Vor dem Hintergrund wachsender regionaler Konkurrenzen sowie erkennbarer Umsatzr?ckg?nge im Handel ist es notwendig, die Funktion und den Standort Innenstadt perspektivisch aufzuwerten und weiter zu entwickeln. Der Standort des ehemaligen Ausbesserungswerkes bietet hier die Gelegenheit und die einmalige Chance, die Struktur, die Erreichbarkeit und den Besatz der Innenstadt zu optimieren und ergänzende Angebote für den Handel und das Leben in der Stadt zu schaffen. Die Chance, einen bisher isolierten Teil der Innenstadt zu reaktivieren, geht einher mit der Lösung von Problemlagen und Handlungsnotwendigkeiten, die sich sowohl aus der städtebaulichen Struktur und wirtschaftlichen Entwicklung der Innenstadt ergeben, als auch aus sozialen und demographischen Tendenzen abgeleitet werden können. Mit der Konversion des Bahnhofsquartieres wird der Kernbereich der City flächenmäßig fast verdoppelt. Im Bereich der Fußgängerzone lassen sich schon jetzt Funktionsverluste und innerstädtische Verlagerungen, z.B. im Bereich Handel, erkennen. Die Revitalisierung des ehemaligen Ausbesserungswerkes und die damit einhergehende Veränderung der städtischen Struktur wird nur dann positiv sein, wenn sie im Verbund mit bestehenden Stadtquartieren durchgeführt wird und Stra?enr?ume stadtr?umlich nicht als Trennlinien sondern als attraktive Wegeverbindungen zwischen Neustadt, Altstadt und künftigem Bahnhofsquartier wirken und dienen. Vor diesem Hintergrund besteht für die Innenstadt dringender Handlungsbedarf. Der Ansatz einer integrierten Kernbereichsentwicklung in öffentlich-privater Partnerschaft sowie die hohen Qualitätsanforderungen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche in Hessen setzen ein engagiertes Management der Umsetzungsprozesse voraus. Die Stadt Limburg vergibt daher ein Kernbereichsmanagement. Der Kernbereichsmanager soll als zentraler K?mmerer der Kernbereichsentwicklung dienen. Seine Aufgabe ist: ? die Sicherstellung der Programmumsetzung Aktive Kernbereiche in Hessen vor Ort, ? die Koordination und Bündelung weiterer Aktivitäten zur Kernbereichsentwicklung durch private Dritte oder andere Öffentliche Stellen. Hierbei soll der Kernbereichsmanager: ? den komplexen Prozess der Kernbereichsentwicklung steuern, ? zwischen den unterschiedlichen Interessen der Kernbereichsentwicklung mit dem Ziel einer integrierten Innenstadtentwicklung moderieren und vermitteln, ? als Schnittstellenmanager und Informationsdrehscheibe zwischen der Kommune, der Lokalen Partnerschaft und den Bürgern fungieren, ? Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Prozessbeteiligten sein, ? die öffentlich-private Partnerschaft sowie private Initiativen und Projekte stimulieren, ? eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit initiieren und steuern, ? die Programmumsetzung sowie die Einhaltung der Zeit- und Finanzplanung sicherstellen, ? die Programmabwicklung im Auftrag der Kommune treuhänderisch übernehmen. Bei Vertragsabschluss ist im Rahmen zusätzlicher Vertragsbedingungen beabsichtigt, eine jährliche Kündigungsfrist zu vereinbaren.
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Originalsprache:
Verfügbare Sprachen:
DE

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Für Vertragskunden
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