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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung in Garching bei München (ID:10241296)

DTAD-ID:
10241296
Region:
85748 Garching bei München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Neuanlage Bürgerpark Garching. Die Stadt Garching b. München beabsichtigt die Neuanlage eines Bürgerparks östlich der Stadtmitte im Übergang zu den Isarauen. Der für den Bürgerpark vorgesehene...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
06.12.2014
Frist Vergabeunterlagen:
23.01.2015
Frist Angebotsabgabe:
26.01.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Garching bei München
Rathausplatz 3
85748 Garching bei München
Kontaktstelle: Umweltreferat, Klimaschutz
Herrn C. Marquart
Telefon: +49 8932089139
E-Mail: christoph.marquart@garching.de
http://www.garching.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung
Augustenstraße 73
80333 München
Herrn Stefan Kraus
Telefon: +49 899544742414
Fax: +49 899544742418
E-Mail: stefan.kraus@schober-stadtplanung.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Schober Architekten
Augustenstraße 73
80333 München
Herrn Stefan Kraus
Telefon: +49 899544742414
Fax: +49 899544742418
E-Mail: stefan.kraus@schober-stadtplanung.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung
Augustenstraße 73
80333 München
Herrn Stefan Kraus
Telefon: +49 899544742414
Fax: +49 899544742418
E-Mail: stefan.kraus@schober-stadtplanung.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neuanlage Bürgerpark Garching.
Die Stadt Garching b. München beabsichtigt die Neuanlage eines Bürgerparks östlich der Stadtmitte im Übergang zu den Isarauen. Der für den Bürgerpark vorgesehene Bereich schließt an bereits bebautes Gebiet an, wird jedoch erst im Laufe der Ortsentwicklung der nächsten Jahrzehnte von Baugebieten umgeben.
Der Bürgerpark soll ein möglichst naturnaher Landschaftspark mit wenig versiegelten Flächen und zurückhaltender Gestaltung werden.
Die Vorgehensweise bei der Realisierung des Parks soll schrittweise erfolgen. Zu Beginn sollte die Geländemodellierung, die Schaffung der Wege und die Bepflanzung durch Großbäume und wichtigen Gehölz- und Pflanzstrukturen vorgenommen werden. Somit wäre der Park für die Bürger bereits nutzbar. Anschließend können einzelne Module ergänzt werden. Überdies soll auch beobachtet werden, wie der Park genutzt wird, um gegebenenfalls nachzusteuern.
Für den Bürgerpark sind die folgenden Themen angedacht:
— bewegtes Gelände (Rodelberg) mit barrierefreier Erreichbarkeit;
— Bereich für Veranstaltungen (Open Air Kino, Schlittschuhlaufen);
— Bereiche für die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Generationen;
— Attraktive Wegeverbindungen und Anbindung an die Umgebung;
— Einbindung der bereits vorhandenen Fläche für Geothermie.
Bisheriger Planungsablauf:
2006 Stadtentwicklungskonzept sieht eine öffentliche Grünfläche als Verbindung Stadt - Isaraue vor,
2010 Vorstellung Ideen für den Bürgerpark 2010 im Stadtrat,
2013 Arbeitskreis aus Interessenvertretern der Bürgerschaft (Exkursionen und Workshop),
Bürgerbeteiligung,
Die Bürgerbeteiligung hat im Stadtentwicklungsprozess von Garching einen hohen Stellenwert.
Bei einer erfolgreichen schrittweisen Umsetzung des Projektes wird es daher auch in Zukunft für den Auftragnehmer unumgänglich sein an Aktionen zur Bürgerbeteiligung oder Bürgerinformation teilzunehmen.
Eckdaten:
Freianlagen: ca. 80 000 m².
Kostenannahme: ca. 4 000 000 EUR (brutto).
Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen Architektenleistungen gemäß HOAI Teil 3 Objektplanung.
„Leistungsbild Freianlagen“ gemäß § 39 HOAI 2013, die Leistungsphasen 1-9.
Für die Leistungsbilder ist für jeden Bauabschnitt eine stufenweise Beauftragung in folgenden Stufen vorgesehen:
LPh 1-2, LPh 3-4, LPh 5, LPh 6-7, LPh 8 und LPh 9.
Die Leistungen gemäß HOAI § 39 Leistungsbild „Freianlagen“ werden vom Auftraggeber der Honorarzone IV zugeordnet.

CPV-Codes: 71400000

Erfüllungsort:
Stadt Garching b. München.
Nuts-Code: DE21H

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
415351-2014

EU-Ted-Nr.:
2014/S 236-415351

Vergabeunterlagen:
Die unter II.3) gemachten Angaben zu Beginn und Ende der Auftragsausführung sind vorläufig und nicht verbindlich.
Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können – soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt – von der Vergabestelle nachgefordert werden, wenn deren Fehlen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen würde oder sie zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers erforderlich sind. Dies gilt auch für solche Nachweise, Angaben oder Erklärungen, die nicht schon mit dem Teilnahmeantrag, sondern erst mit dem Angebot oder auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind. Eine Nachforderung kann insbesondere unterbleiben, wenn sich aus den vorliegenden Nachweisen, Angaben oder Erklärungen die Unzuverlässigkeit oder eine unzureichende Eignung des Bewerbers/Bieters ergibt. Eine Nachforderung kann weiterhin auch unterbleiben, wenn der Bewerber/Bieter nach den mitgeteilten Auswahlkriterien offensichtlich keine Chance auf den Erhalt des Zuschlags hat. Nachgeforderte Nachweise, Angaben oder Erklärungen sind binnen der in der Nachforderung bestimmten Frist (i. d. R. 6 Kalendertage) vollständig nachzureichen, andernfalls wird der Teilnahmeantrag oder das Angebot ausgeschlossen.
Aus Gründen der Gleichbehandlung kann die Bewertung der Eignungskriterien durch nachgereichte Unterlagen nicht verbessert werden.
Nachgereichte Unterlagen können nur dazu dienen den mit dem Teilnahmeantrag bereits eingereichten Unterlagen und Eignungskriterien zur Wertbarkeit zu verhelfen.
Die Vergabestelle behält sich vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein,
— Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber/Bieter eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen;
— von den Bietern während des Vergabeverfahrens weitere Unterlagen oder Nachweise (z. B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern.
Bieter aus anderen EU-Mitgliedsstaaten können, wenn sie über einen geforderten Nachweis nicht verfügen, gleichwertige Nachweise aus ihrem Heimatstaat vorlegen. Amtliche Nachweise (Bescheinigungen, Beglaubigungen, Zeugnisse) gelten nur dann als gleichwertig, wenn sie von der in diesem Staat zuständigen Stelle unter Einhaltung der dafür einschlägigen Vorschriften ausgestellt wurden und den Anforderungen gegebenenfalls bestehender und einschlägiger zwischen- oder überstaatlicher Regelungen, Vereinbarungen und Richtlinien zur gegenseitigen Anerkennung entsprechen.
Die gesamte Bewerbung und das Angebot sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzugeben. Anderssprachigen Erklärungen und Nachweisen ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung von einem vereidigten oder öffentlich bestellten Übersetzer beizufügen.
Nachweis für Leistungserbringung durch andere Unternehmen
Beabsichtigt der Bewerber sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen nach Maßgabe des § 5 Abs. 6 Satz 1 VOF zu bedienen, so muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular bezeichnen.
Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel / Kapazitäten) der anderen Unternehmen zu Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers zu dem von diesem bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen und Verpflichtungserklärungen im Sinne des § 5 Abs. 6 Satz 2 VOF vorzulegen.
Ohne ein solches gesondertes Verlangen hat der Bewerber einen solchen Nachweis nach Maßgabe des § 5 Abs. 6 Satz 2 VOF jedenfalls vor dem Zeitpunkt der Zuschlagserteilung gegenüber dem Auftraggeber zu erbringen.
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die in Ziffern III.1.1), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Nachunternehmer vorzulegen.
Für die Bewerbung ist ausschließlich das vom Auftraggeber vorgefertigte Bewerbungsformular zu verwenden, dem die geforderten Anlagen und Nachweise beizufügen sind.
Änderungen und Erweiterungen in den vorgegebenen Texten sind nicht zulässig.
Für den Fall, dass die Anzahl der vorhandenen Zellen oder deren Größe im Teilnahmeantrag nicht ausreicht, kann die Information auf einem separaten Blatt, mit einem eindeutigen Verweis auf den beschriebenen Punkt, beigelegt werden.
Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich vor der Einreichung der Bewerbung in Textform darauf hinzuweisen. Fragen des Bewerbers zum Vergabeverfahren sind ausschließlich schriftlich (E-Mail/Telefax) an die Verfahrensbetreuung (Schober Architekten) zu richten.
Die Bewerbung ist rechtsverbindlich unterschrieben im Original in Papierform einzureichen.
Die Bewerbung muss in einem verschlossenen Umschlag, der mit dem vorgefertigten Adressetikett versehen ist, bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Verfahrensbetreuung, Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung, Augustenstraße 73, 80333 München eingereicht werden. Eine Angebotsabgabe per Telefon, Telefax oder als E-Mail ist nicht zulässig und führt daher zum Ausschluss vom weiteren Verlauf des Ausschreibungsverfahrens.
Eine Kostenerstattung für die Teilnahme am Vergabeverfahren und die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen durch den Auftraggeber findet nicht statt.
Die Bewerbung nebst den dazugehörigen Unterlagen verbleibt auch nach Abschluss des Vergabeverfahrens beim Auftraggeber und wird nicht an die Bewerber zurückgegeben.
Bitte geben Sie Ihren Antrag ohne Bindung (Spiralbindung, Hefter, etc.) als lose Blätter ab.
Ergeben sich bei der Bewertung der Bewerbung Punktesummen mit Nachkommastellen, so werden diese mathematisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Termine & Fristen
Unterlagen:
23.01.2015 - 16:00 Uhr

Angebotsfrist:
26.01.2015 - 16:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.03.2015 - 01.12.2025

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5 (4) a VOF über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 500 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr (November 2013) zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages sein.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen oder eine Erklärung der Versicherung im Auftragsfall für die Bewerbergemeinschaft eine solche abzuschließen.

Zahlung:
Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Fassung 2013.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Antrag auf Teilnahme am Vergabeverfahren“ ausgefüllt einzureichen.
Diesen Antrag erhalten Sie zum Download unter:
http://schober-stadtplanung.de/downloads/vof_2014_garching_buep
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(2) Erklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen;
(3) Erklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;
(4) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Satz 1 lit. a)-g) und Abs. 9 lit. a)-e) VOF vorliegen; sowie
(5) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate), bei wirtschaftlicher Verknüpfung mit einem anderen Unternehmen.
Ein Teilnahmeantrag, der keine ordnungsmäßige und eindeutige Bezeichnung des Bewerbers enthält und/oder nicht im Original unterzeichnet und eingereicht wurde (z. B. per E-Mail, per Fax oder als Kopie), gilt als nicht abgegeben; eine Nachforderung ist für diesen Fall ausgeschlossen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die vorgenannten Eignungsnachweise jeweils von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Die Bewerbungsunterlagen sind mit entsprechender Kennzeichnung auf dem Postweg oder persönlich, in einem verschlossenen Umschlag bei Schober Architekten – Architektur + Stadtplanung, Augustenstraße 73, 80333 München, einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang sind die Bewerber verantwortlich.
Bewerber, die nicht alle geforderten Angaben und Nachweise zur Verfügung stellen, werden ausgeschlossen.
Übersteigt die Zahl der geeigneten Bewerber die der geplanten Höchstzahl an Bietern, dann entscheidet unter den Bewerbern, die gleichermaßen geeignet sind, das Los.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung oder Beauftragung mit weiteren Leistungen besteht nicht.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren Beschäftigten und Führungskräfte des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemäß § 5 Abs. 5 lit. d VOF, Gewichtung 9 %.
Anzugeben ist das jährliche Mittel der gesamten ständig Beschäftigten (nur Dipl. Ing., Master und technische Mitarbeiter) und der Führungskräfte der Jahre 2011, 2012, 2013. Beträgt die durchschnittliche Anzahl der Führungskräfte und Mitarbeiter in den Jahren 2011, 2012 und 2013.
weniger als 1 Beschäftigter werden je Jahr 0 Punkte,
für 1 Beschäftigte bis ausschließlich 2 Beschäftigte je Jahr 1 Punkt,
für 2 Beschäftigte bis ausschließlich 3 Beschäftigte je Jahr 2 Punkte,
für 3 Beschäftigte und mehr je Jahr 3 Punkte,
vergeben.
Bei Bietergemeinschaften dürfen hier die Beschäftigten aller Mitglieder der Bietergemeinschaft angegeben werden.
Mit dieser Erklärung können maximal 9,00 von 100 Punkten erreicht werden.

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
Darstellung einer Referenz zum Projektleiter gemäß § 5 (5a) VOF 2009. (Gewichtung 16 %).
(1) Angaben gemäß § 5 Abs. 5 lit. c) VOF zu den für die technische Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 lit. a) VOF deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem sind folgende Angaben erforderlich, nämlich:
(a) jeweils zu projektspezifischer Berufserfahrung in Jahren als verantwortlicher Projektleiter;
(b) maximal 3 Referenzprojekte an denen der Projektleiter maßgeblich mitgewirkt hat mit Angabe der Art des Auftraggebers (öffentlich oder nicht öffentlich), Datum der Fertigstellung, Angabe der überplanten Fläche und einer Angabe zu Erfahrungen mit Moderation.
Anzugeben ist die projektspezifische Berufserfahrung als Projektleiter in Jahren.
Beträgt die projektspezifische Berufserfahrung des Projektleiters
weniger als 5 Jahre
werden 0 Punkte vergeben,
mehr als 5 Jahre und weniger als 10 Jahre
werden 2 Punkte vergeben,
mehr als 10 Jahre und weniger als 15 Jahre
werden 3 Punkte vergeben,
mehr als 15 Jahre,
werden 4 Punkte vergeben.
Weiter anzugeben ist die berufliche Qualifikation des Projektleiters.
Ist die berufliche Qualifikation als
Landschaftsarchitekt nicht gegeben,
werden 0 Punkte vergeben.
Landschaftsarchitekt gegeben,
wird 1 Punkt vergeben.
Angegeben werden sollen 2 Referenzprojekte (Referenzprojekt 1 und 2) des Projektleiters.
Bei diesen erhält der Projektleiter für einen
nicht öffentlichen Auftraggeber,
je genanntem Referenzobjekt 0 Punkte,
öffentlichen Auftraggeber,
je genanntem Referenzobjekt 2 Punkte.
Ist die überplante Fläche beim Referenzobjekt des Projektleiters
kleiner als 5 000 m²
werden 0 Punkte vergeben,
größer als 5 000 m² aber kleiner als bzw. gleich 10 000 m²
werden 1,0 Punkte vergeben,
größer als 10 000 m² aber kleiner als bzw. gleich 20 000 m²
werden 2,0 Punkte vergeben,
größer als 20 000 m²,
werden 3,0 Punkte vergeben.
Weiter anzugeben ist 1 Referenzprojekt (Referenzprojekt 3) des Projektleiters.
Bei diesem erhält der Projektleiter
ohne Erfahrung in Moderation 0,0 Punkte,
mit Erfahrung in Moderation 9,0 Punkte.
Mit den Angaben zum Projektleiter können maximal 28 von 100 Punkten erreicht werden.
Darstellung von 3 Referenzen gemäß § 5 (5b) VOF 2009. (Gewichtung 25 % je Referenz)
Die Referenzleistungen sind durch die Angaben im Formular des Teilnahmeantrags und mit einer selbst erstellten Beschreibung (Bild- und Textmaterial) übersichtlich und prüfbar darzustellen. Aus den Referenzangaben müssen folgende Informationen hervorgehen:
1. Projektbezeichnung.
2. Name und Anschrift des Auftraggebers.
3. Ansprechpartner mit aktueller Telefonnummer.
4. Umfang der selbst erbrachten Leistungen.
5. Art des Auftraggebers (öffentlich oder privat).
6. Referenzschreiben des Auftraggebers.
7. Datum der Fertigstellung.
8. Überplante Fläche.
7. Anrechenbare Kosten.
8. Vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft erbrachte Leistungsphasen.
9. Komplexität der Aufgabenstellung.
Den Referenzen sind Anlagen mit aussagekräftigen Informationen (z. B. Grafiken, Grundrisse, Ansichten, Fotos, wesentliche Gebäudekenndaten) in Papierform auf jeweils maximal 2 DIN A4 Seiten oder einer DIN A3 Seite, jeweils einseitig bedruckt, beizufügen. Der selbst erbrachte fachliche Leistungsumfang ist analog den Leistungsphasen nach HOAI zu beschreiben. Durch die selbst erstellten Informationen soll auch die Fertigstellung (Inbetriebnahme) des Projektes nachgewiesen werden. Die Zuordnung der selbst erstellten Präsentationsunterlagen zu den genannten Projekten muss eindeutig sein, bitte beschriften Sie deshalb sämtliche Blätter eindeutig!
Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen (VOF § 5 Abs. 5 lit. b).
Die Bescheinigungen sollen den Namen und die Anschrift des jeweiligen Auftraggebers der Referenzleistung, eine Beschreibung der erbrachten Leistung nach Art, Umfang und Wert sowie den Leistungszeitraum enthalten.
Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen am besten entsprechen.
Bewertung und Gewichtung der Kriterien.
Anteil der selbst erbrachten Leistung.
Vom Bewerber vollständig selbst erbrachte Referenzleistungen erhalten maximal 21 Punkte.
Falls die Leistung nicht vollständig durch den Bewerber (zum Beispiel im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft) erbracht wurde, ist dies in der Anlage zur Referenz zu beschreiben. Referenzen die zu weniger als 20 % vom Bewerber selbst erbracht wurden, werden nicht gewertet.
Wurde die Referenz nicht zu 100 % vom Bewerber erbracht, erhält der Bewerber von den maximal erreichbaren 21 Punkten nur den von ihm erbrachten prozentualen Anteil. Beispiel: Hat der Bewerber die Referenz nur zu 50 % selbst erbracht, erhält er maximal 10,5 Punkte.
Referenzleistungen die im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses für ein anderes Büro erbracht wurden, werden nicht als Büroreferenz gewertet.
Öffentlicher Auftraggeber:
Referenzen, die für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurden erhalten 1 Punkt,
Referenzen, die für einen privaten Auftraggeber erbracht wurden 0 Punkte.
Enthält das Referenzschreiben des Auftraggebers positive Aussagen zur:
Termineinhaltung erhält der Bewerber 0,25 Punkt,
Kosteneinhaltung erhält der Bewerber 0,25 Punkt,
Qualität der erbrachten Leistung erhält der Bewerber 0,25 Punkt
Fertigstellung:
Die Angaben zur Fertigstellung des Referenzobjekts werden bei einem Fertigstellungszeitpunkt
vor dem 1.1.2009 mit 0 Punkten,
zwischen dem 1.1.2009 und dem 31.12.2010 mit 0,5 Punkten
zwischen dem 1.1.2011 und dem 31.12.2012 mit 0,75 Punkten und
nach dem 1.1.2013 mit 1,0 Punkten
bewertet.
Überplante Fläche
Ist die überplante Fläche des Referenzobjektes
kleiner als 5 000 m²
werden 0 Punkte vergeben,
größer als 5 000 m² aber kleiner als bzw. gleich 10 000 m²
werden 1,0 Punkte vergeben,
größer als 10 000 m² aber kleiner als bzw. gleich 20 000 m²
werden 2,0 Punkte vergeben,
größer als 20 000 m²,
werden 3,0 Punkte vergeben.
Kosten
Die Angaben zu den anrechenbaren Kosten (netto) des Referenzobjekts werden bei Kosten von
unter und bis einschließlich 250 000 EUR mit 0 Punkten,
bei mehr als 250 000 EUR bis ausschließlich 500 000 EUR mit 0,5 Punkten,
bei mehr als 500 000 EUR bis ausschließlich 1 000 000 EUR mit 0,75 Punkten,
bei mehr als 1 000 000 EUR mit 1,0 Punkten
bewertet.
Leistungsphasen
Für durch den Bewerber selbst erbrachte Leistungsphasen erhält der Bewerber je erbrachter Leistungsphase folgende Punkte:
Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung 0,25 Punkte.
Leistungsphase 3 Vorplanung 0,25 Punkte.
Leistungsphase 3 Entwurfsplanung 0,75 Punkte.
Leistungsphase 4 Genehmigungsplanung 0,25 Punkte.
Leistungsphase 5 Ausführungsplanung 0,75 Punkte.
Leistungsphase 6 Vorbereitung der Vergabe 0,75 Punkte.
Leistungsphase 7 Mitwirkung bei der Vergabe 0,25 Punkte.
Leistungsphase 8 Objektüberwachung 0,75 Punkte.
Leistungsphase 9 Objektbetreuung 0,25 Punkte.
Vergleichbarkeit und Komplexität
Die Vergleichbarkeit und Komplexität der Aufgabenstellung wird wie folgt bewertet:
Beinhaltet die Aufgabenstellung des Referenzobjekts
die Planung einer Parkanlage, so erhält der Bewerber 1,0 Punkte,
die Planung eines Spielplatzes, so erhält der Bewerber 1,0 Punkte,
die Planung eines Gewässers, so erhält der Bewerber 1,0 Punkte.
Gestalterische Qualität
Der ästhetische Eindruck des Referenzprojektes wird anhand der vom Bewerber selbst erstellten Angaben zum Projekt von einem Auswahlgremium beurteilt werden. Der Bewerber kann hier maximal 9,00 Punkte erreichen.
Mit einer Referenz des Büros können maximal 21 von 100 Punkten erreicht werden.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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24.06.2015
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