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Ausschreibung - Stahldruckbeh?lter in Bremen (ID:5174636)

Auftragsdaten
Titel:
Stahldruckbeh?lter
DTAD-ID:
5174636
Region:
28359 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.06.2010
Frist Angebotsabgabe:
18.06.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Grundanforderungen für ein Minimalsystem. Der Rezipient ist ein liegender Edelstahl-Zylinder mit einem Außendurchmesser von 2,5 m und einer Länge von 3,5 m, der oberhalb einer Grube aufgestellt wird. Die Gesamthöhe inklusive Aufbauten darf 3,0 m und die Gesamtlänge mit Türen darf 4,5 m nicht ?berschreiten. Die Auslegung, Konstruktion und Berechnung des Rezipienten inklusive Türen sind nach dem AD-2000 Regelwerk durchzuführen. Alle Innenfl?chen müssen speziell für die Anforderungen an Vakuumanlagen oberflächenbehandelt sein, z.B. glaskugelgestrahlt. Die Desorptionsrate der Innenoberfl?che darf 3?10-10 mbar?l/s?cm2. Bei 20?C nicht ?berschreiten. Die Aufstellung des Zylinders erfolgt, in Vorbereitung einer Schwingungsdämpfung der Anlage, auf Dummy's mit gleichen mechanischen Dimensionen der später verwendeten Schwingungsdämpfer (Luftfedern). Dafür sind Montierungen auf beiden Seiten des Zylinders vorzusehen. Die Herstellung der Dummys mit einer entsprechenden Traglast sind Bestandteil der Ausschreibung. Für die Montage der Thermalwand sowie der Schienen für die fahrbare Beschickungst?r sind innerhalb des Rezipienten entsprechende Halterungen einzubauen. Die genauen Positionen und technischen Ausführungen der Halterungen sind mit den entsprechenden Herstellern der Subsysteme abzustimmen. Für die Versorgung der im Vakuum befindlichen Komponenten und für Messungen ausgeführte Verbindungen sowie zum Anschluss der Vakuumpumpen werden auf dem Zylinder Flansche angeordnet. 1x Flansch DN100 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 12x Flansche DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 4x Flansche DN250nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN400 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch für Hochvakuumpumpe DN1000 ISO-F blind geflanscht 1x Flansch für optisches Fenster mit 30? zur waagerechten Achse für Einkopplung der Simulationssonne unterhalb des Rezipienten. Der Rezipient wird mit 2 Kl?pperb?den als Türen geschlossen. Die Tür der. Beschickungsseite wird mit einem auf Schienen laufenden Wagen an den Rezipienten herangefahren. Die Spurweite der Schienen betr?gt 3,0 m. Die Schienen sind im Fußboden des Labors integriert. Die Tür auf der Spiegelseite ist schwenkbar in Richtung Technikraum zu montieren. Auch hier sind Flansche für Messleitungs- und Versorgungsdurchf?hrungen vorzusehen. Flansche an Beschickungsseite. 4x Flansch DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 3x Flansch DN250 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN400 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht Flansche Spiegelseite. 2x Flansch DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 2x Flansch DN250 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN300 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht Für optische Messungen müssen Wagen und Tür der Beschickungsseite getrennt. Werden. Mit entsprechenden Montierungen muss die Tür am Rezipienten sicher arretiert werden, so dass die Tür auch bei Normaldruck innerhalb des Rezipienten fest mit dem Rezipienten verbunden ist. Die optischen Messungen verlangen eine reproduzierbare Positionierung der Türen zum Rezipienten, die mit entsprechenden Führungen erreicht werden soll. Für die Montage verschiedener Komponenten sind Montierungen in den Türen vorzusehen. Folgende Liste gibt einen Überblick: Montierungen in beiden Türen, innen und außen, für optische Bänke. Die Montierungen der optischen Bänke müssen schwingungsarm mit hoher mechanischer Steifigkeit und mit einer Genauigkeit von ?1,0 mm zwischen innerer und äußerer Halterung eingebaut werden. Montierungen in der Tür der Spiegelseite für einen Kollimationsspiegel des Sonnensimulators (ca. 1,2 m Durchmesser, ca. 1000 kg) bzw. für einen Planspiegel (ca. 1,2 m Durchmesser, 1000 kg Gewicht). Die Spiegel nutzen eine gemeinsame Montierung und es wird zur gleichen Zeit nur ein Spiegel montiert. Die Montierungen des Spiegels müssen schwingungsarm mit hoher mechanischer Steifigkeit und mit einer Genauigkeit von ?5,0 mm zur optischen Achse montierbar sowie ? 1,0mm zwischen den einzelnen Montierungen sein. Die Subkomponenten Kollimationsspiegel, Planspiegel und optische Bänke in der Tür der Spiegelseite werden je nach Test nur einzeln optional eingebaut. Montierungen in beiden Türen für Thermalwand. Montierungen für die fahrbare Testplattform. Die genauen Positionen und technische Ausführungen der Halterungen sind mit den entsprechenden Herstellern der Subsysteme abzustimmen. Des Weiteren ist abzustimmen, in wie weit die Montierungen in der Tür der Spiegelseite für die Komponenten Kollimationsspiegel, Planspiegel und optische Bänke gemeinsam genutzt werden können. Zur Aufnahme des Testobjekts ist eine Plattform mit eine Traglast von 1000 kg vorzusehen. Diese Plattform ist demontierbar, thermisch isoliert und schwingungsarm mit hoher mechanischer Festigkeit mit der Tür der Beschickungsseite fest zu verbinden. Die Plattform und Tür bilden eine fahrbare Einheit. Die Testplattform ist Bestandteil des Verschlie?mechanismus der Beschickungst?r. Die Testplattform f?hrt innerhalb des Rezipienten auf rechts und links angebrachten Schienen. Diese Schienen bilden eine Auflage für die Testplattform und verhindern damit ein Kippen der Beschickungst?r in Richtung Rezipient. Um ein vollständiges Ausfahren der Testplattform zu verhindern, ist ein Endanschlag vorzusehen. Die Möglichkeit des kompletten Herausfahrens ist zu gewährleisten. Dafür ist eine auf Schienen fahrbare Stütze unterhalb der Testplattform zu montieren und der Endanschlag ist deaktivierbar auszulegen. Die Stütze f?hrt auf den gleichen im Laborboden eingelassenen Schienen wie der Schienenwagen für die Tür. Es muss sichergestellt werden, dass sich der Endanschlag nur bei montierter Stütze deaktivieren lässt. Für die Montage des Testobjekts und anderer Komponenten auf der Testplattform ist ein von uns erprobtes modulares Montagesystem herzustellen und zu integrieren. LOS 2 Thermalwand: Grundanforderungen für ein Minimalsystem Thermalwand. Neben der Vakuum- bzw. Drucksimulation ist die Nachbildung des thermischen Hintergrundes vom späteren Einsatzort des Testobjekts notwendig, um das thermische Verhalten des Testobjekts zu untersuchen bzw. seine Tauglichkeit unter den entsprechenden Umweltbedingungen zu bestätigen. Um den Einfluss der Strahlungswechselwirkung der Hintergrundtemperatur von ca. 4 K im freien Weltraum auf die Thermalbilanz zu simulieren, ist eine Temperatur von ca. 80 K ausreichend. Um Temperaturen einzustellen, wie sie in verschiedenen Höhen der Erdatmosphäre bzw. auf anderen Planeten vorkommen, ist der simulierte Temperaturhintergrund variabel auszulegen. Die Thermalwand ist in einen liegenden Edelstahl-Rezipienten mit einem Außendurchmesser von 2,5 m, einer Länge von 3,5 m und einem Volumen von 17 m3 vorgesehen. Die Thermalwand sollte so wenig wie möglich Volumen beanspruchen. Als minimales Nutzvolumen sind 12,1 m3, bei einer Nutzlänge von 3,5 m und einem Nutzdurchmesser von minimal 2,1 m vorgesehen. Die Temperatur der Thermalwand muss von 80 bis 420 K stufenlos einstellbar sein. Der Temperaturgradient über die gesamte Thermalwand darf im angegebenen Temperaturbereich ?10 K nicht ?berschreiten, angestrebt wird ein Temperaturgradient kleiner 5 k Die Temperatur?nderungsgeschwindigkeit sowohl beim Kühlen und Heizen soll ?5 K/min erreichen. Hauptanwendung ist die Simulation des thermischen Hintergrundes im Weltraum von ca. 80 K. Bei dieser Temperatur ist der Verbrauch an Flüssigstickstoff minimal zu halten. Die nach innen gerichtete Oberfläche der Thermalwand ist mit Aeroglaze Z306 nach ECSS-Q70-25S zu beschichten und muss einen Emissionsgrad größer 0,95 (BOL) aufweisen. Die Thermalwand muss eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweisen und auftretende mechanische Schwingungen müssen vom Rezipienten entkoppelt werden. Der Str?mungsleitwert in Richtung Rezipientinnenraum soll maximal sein, um seine effiziente Evakuierung (insbesondere im Bereich der Molekularstr?mung) zu gewährleisten. Die Desorptionsrate des Materials darf 2?10-7 mbar?l/s?cm2 bei 20?C nicht ?berschreiten. Die Montierungen der Thermalwand und die Durchf?hrungen der Medienleitungen sind thermisch isoliert von der Rezipientenwand auszuführen. Die Thermalw?nde in den Türen sind demontierbar auszuführen. Die Positionen, Anzahl und Gr??e der Montierungen sowie der Flansche für die Mediendurchf?hrungen sind mit dem Hersteller des Rezipienten abzustimmen. Die Zuleitungen der Medien für die Thermalw?nde in den Türen müssen außen flexibel und demontierbar ausgeführt sein. Die vakuumseitigen Medienleitungen müssen vakuumdicht ausgeführt werden. Als Öffnungen für optische Fenster zur Einkopplung des Sonnensimulators sind demontierbare Abdeckungen vorzusehen. Bei montierten Abdeckungen muss die Homogenität der Thermalwandtemperatur auch im Bereich der Abdeckungen gewährleistet werden. Alle innerhalb des Rezipienten verwendeten Materialien müssen für den Betrieb unterVakuumbedingungen zugelassen und nach ECSS-Q-ST-70-02C auf Ausgasung getestet und qualifiziert sein. Für den Fall eines Stromausfalls ist die Thermalwand mit einer Notaufheizung auszustatten. Gefordert ist eine Aufheizzeit im Kaltfall (80 K) auf 20?C von 1 Stunde. Der Notheizung stehen 30 kW Spitzenleistung/Nennleistung aus einem Notstromaggregat zur Verfügung, die auch beim Einschalten der Aggregate für die Thermalwand nicht überschritten werden dürfen. Die Steuerung und das überwachen der Anlage sind computergestützt zu realisieren. Dabei ist eine Protokollierung der Medien- und Energieverbrauchsdaten, Status der Anlage sowie Soll- und Ist-Temperatur der Thermalwand in die Anlagensoftware zu integrieren. Für die Protokollierung der Ist-Temperaturen der Thermalwand sind 40 Kan?le vorgesehen. Der Messfehler des Temperaturhintergrunds muss sich im Bereich ?2 K bewegen. Ein Zugriff über NI-Labview auf diese Daten ist zu ermöglichen.
Kategorien:
Container, Behälter aus Metall, Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
CPV-Codes:
Stahldruckbehälter , Technischer Simulator für Forschung, Prüfungen und Wissenschaft
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  163886-2010

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Linder Höhe Kontakt: DLR-Einkauf z. H. Thorsten Gerigk / Marcel Mussmann 51147 Köln DEUTSCHLAND Tel. +49 22036012715/3778 E-Mail: Thorsten.Gerigk@dlr.de, Marcel.Mussmann@dlr.de Fax +49 220360112715/13778 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.dlr.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Großforschungseinrichtung Sonstiges Forschung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Rezipient und Thermalwand für eine Weltraumsimulationsanlage.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptlieferort DLR e.V. Standort Bremen. Abteilung RY-SK. Robert-Hooke-Str. 7. 28359 Bremen NUTS-Code DE501
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
LOS 1 Rezipient: Grundanforderungen für ein Minimalsystem. Der Rezipient ist ein liegender Edelstahl-Zylinder mit einem Außendurchmesser von 2,5 m und einer Länge von 3,5 m, der oberhalb einer Grube aufgestellt wird. Die Gesamthöhe inklusive Aufbauten darf 3,0 m und die Gesamtlänge mit Türen darf 4,5 m nicht ?berschreiten. Die Auslegung, Konstruktion und Berechnung des Rezipienten inklusive Türen sind nach dem AD-2000 Regelwerk durchzuführen. Alle Innenfl?chen müssen speziell für die Anforderungen an Vakuumanlagen oberflächenbehandelt sein, z.B. glaskugelgestrahlt. Die Desorptionsrate der Innenoberfl?che darf 3?10-10 mbar?l/s?cm2. Bei 20?C nicht ?berschreiten. Die Aufstellung des Zylinders erfolgt, in Vorbereitung einer Schwingungsdämpfung der Anlage, auf Dummy's mit gleichen mechanischen Dimensionen der später verwendeten Schwingungsdämpfer (Luftfedern). Dafür sind Montierungen auf beiden Seiten des Zylinders vorzusehen. Die Herstellung der Dummys mit einer entsprechenden Traglast sind Bestandteil der Ausschreibung. Für die Montage der Thermalwand sowie der Schienen für die fahrbare Beschickungst?r sind innerhalb des Rezipienten entsprechende Halterungen einzubauen. Die genauen Positionen und technischen Ausführungen der Halterungen sind mit den entsprechenden Herstellern der Subsysteme abzustimmen. Für die Versorgung der im Vakuum befindlichen Komponenten und für Messungen ausgeführte Verbindungen sowie zum Anschluss der Vakuumpumpen werden auf dem Zylinder Flansche angeordnet. 1x Flansch DN100 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 12x Flansche DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 4x Flansche DN250nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN400 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch für Hochvakuumpumpe DN1000 ISO-F blind geflanscht 1x Flansch für optisches Fenster mit 30? zur waagerechten Achse für Einkopplung der Simulationssonne unterhalb des Rezipienten. Der Rezipient wird mit 2 Kl?pperb?den als Türen geschlossen. Die Tür der. Beschickungsseite wird mit einem auf Schienen laufenden Wagen an den Rezipienten herangefahren. Die Spurweite der Schienen betr?gt 3,0 m. Die Schienen sind im Fußboden des Labors integriert. Die Tür auf der Spiegelseite ist schwenkbar in Richtung Technikraum zu montieren. Auch hier sind Flansche für Messleitungs- und Versorgungsdurchf?hrungen vorzusehen. Flansche an Beschickungsseite. 4x Flansch DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 3x Flansch DN250 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN400 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht Flansche Spiegelseite. 2x Flansch DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 2x Flansch DN250 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN300 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht Für optische Messungen müssen Wagen und Tür der Beschickungsseite getrennt. Werden. Mit entsprechenden Montierungen muss die Tür am Rezipienten sicher arretiert werden, so dass die Tür auch bei Normaldruck innerhalb des Rezipienten fest mit dem Rezipienten verbunden ist. Die optischen Messungen verlangen eine reproduzierbare Positionierung der Türen zum Rezipienten, die mit entsprechenden Führungen erreicht werden soll. Für die Montage verschiedener Komponenten sind Montierungen in den Türen vorzusehen. Folgende Liste gibt einen Überblick: Montierungen in beiden Türen, innen und außen, für optische Bänke. Die Montierungen der optischen Bänke müssen schwingungsarm mit hoher mechanischer Steifigkeit und mit einer Genauigkeit von ?1,0 mm zwischen innerer und äußerer Halterung eingebaut werden. Montierungen in der Tür der Spiegelseite für einen Kollimationsspiegel des Sonnensimulators (ca. 1,2 m Durchmesser, ca. 1000 kg) bzw. für einen Planspiegel (ca. 1,2 m Durchmesser, 1000 kg Gewicht). Die Spiegel nutzen eine gemeinsame Montierung und es wird zur gleichen Zeit nur ein Spiegel montiert. Die Montierungen des Spiegels müssen schwingungsarm mit hoher mechanischer Steifigkeit und mit einer Genauigkeit von ?5,0 mm zur optischen Achse montierbar sowie ? 1,0mm zwischen den einzelnen Montierungen sein. Die Subkomponenten Kollimationsspiegel, Planspiegel und optische Bänke in der Tür der Spiegelseite werden je nach Test nur einzeln optional eingebaut. Montierungen in beiden Türen für Thermalwand. Montierungen für die fahrbare Testplattform. Die genauen Positionen und technische Ausführungen der Halterungen sind mit den entsprechenden Herstellern der Subsysteme abzustimmen. Des Weiteren ist abzustimmen, in wie weit die Montierungen in der Tür der Spiegelseite für die Komponenten Kollimationsspiegel, Planspiegel und optische Bänke gemeinsam genutzt werden können. Zur Aufnahme des Testobjekts ist eine Plattform mit eine Traglast von 1000 kg vorzusehen. Diese Plattform ist demontierbar, thermisch isoliert und schwingungsarm mit hoher mechanischer Festigkeit mit der Tür der Beschickungsseite fest zu verbinden. Die Plattform und Tür bilden eine fahrbare Einheit. Die Testplattform ist Bestandteil des Verschlie?mechanismus der Beschickungst?r. Die Testplattform f?hrt innerhalb des Rezipienten auf rechts und links angebrachten Schienen. Diese Schienen bilden eine Auflage für die Testplattform und verhindern damit ein Kippen der Beschickungst?r in Richtung Rezipient. Um ein vollständiges Ausfahren der Testplattform zu verhindern, ist ein Endanschlag vorzusehen. Die Möglichkeit des kompletten Herausfahrens ist zu gewährleisten. Dafür ist eine auf Schienen fahrbare Stütze unterhalb der Testplattform zu montieren und der Endanschlag ist deaktivierbar auszulegen. Die Stütze f?hrt auf den gleichen im Laborboden eingelassenen Schienen wie der Schienenwagen für die Tür. Es muss sichergestellt werden, dass sich der Endanschlag nur bei montierter Stütze deaktivieren lässt. Für die Montage des Testobjekts und anderer Komponenten auf der Testplattform ist ein von uns erprobtes modulares Montagesystem herzustellen und zu integrieren. LOS 2 Thermalwand: Grundanforderungen für ein Minimalsystem Thermalwand. Neben der Vakuum- bzw. Drucksimulation ist die Nachbildung des thermischen Hintergrundes vom späteren Einsatzort des Testobjekts notwendig, um das thermische Verhalten des Testobjekts zu untersuchen bzw. seine Tauglichkeit unter den entsprechenden Umweltbedingungen zu bestätigen. Um den Einfluss der Strahlungswechselwirkung der Hintergrundtemperatur von ca. 4 K im freien Weltraum auf die Thermalbilanz zu simulieren, ist eine Temperatur von ca. 80 K ausreichend. Um Temperaturen einzustellen, wie sie in verschiedenen Höhen der Erdatmosphäre bzw. auf anderen Planeten vorkommen, ist der simulierte Temperaturhintergrund variabel auszulegen. Die Thermalwand ist in einen liegenden Edelstahl-Rezipienten mit einem Außendurchmesser von 2,5 m, einer Länge von 3,5 m und einem Volumen von 17 m3 vorgesehen. Die Thermalwand sollte so wenig wie möglich Volumen beanspruchen. Als minimales Nutzvolumen sind 12,1 m3, bei einer Nutzlänge von 3,5 m und einem Nutzdurchmesser von minimal 2,1 m vorgesehen. Die Temperatur der Thermalwand muss von 80 bis 420 K stufenlos einstellbar sein. Der Temperaturgradient über die gesamte Thermalwand darf im angegebenen Temperaturbereich ?10 K nicht ?berschreiten, angestrebt wird ein Temperaturgradient kleiner 5 k Die Temperatur?nderungsgeschwindigkeit sowohl beim Kühlen und Heizen soll ?5 K/min erreichen. Hauptanwendung ist die Simulation des thermischen Hintergrundes im Weltraum von ca. 80 K. Bei dieser Temperatur ist der Verbrauch an Flüssigstickstoff minimal zu halten. Die nach innen gerichtete Oberfläche der Thermalwand ist mit Aeroglaze Z306 nach ECSS-Q70-25S zu beschichten und muss einen Emissionsgrad größer 0,95 (BOL) aufweisen. Die Thermalwand muss eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweisen und auftretende mechanische Schwingungen müssen vom Rezipienten entkoppelt werden. Der Str?mungsleitwert in Richtung Rezipientinnenraum soll maximal sein, um seine effiziente Evakuierung (insbesondere im Bereich der Molekularstr?mung) zu gewährleisten. Die Desorptionsrate des Materials darf 2?10-7 mbar?l/s?cm2 bei 20?C nicht ?berschreiten. Die Montierungen der Thermalwand und die Durchf?hrungen der Medienleitungen sind thermisch isoliert von der Rezipientenwand auszuführen. Die Thermalw?nde in den Türen sind demontierbar auszuführen. Die Positionen, Anzahl und Gr??e der Montierungen sowie der Flansche für die Mediendurchf?hrungen sind mit dem Hersteller des Rezipienten abzustimmen. Die Zuleitungen der Medien für die Thermalw?nde in den Türen müssen außen flexibel und demontierbar ausgeführt sein. Die vakuumseitigen Medienleitungen müssen vakuumdicht ausgeführt werden. Als Öffnungen für optische Fenster zur Einkopplung des Sonnensimulators sind demontierbare Abdeckungen vorzusehen. Bei montierten Abdeckungen muss die Homogenität der Thermalwandtemperatur auch im Bereich der Abdeckungen gewährleistet werden. Alle innerhalb des Rezipienten verwendeten Materialien müssen für den Betrieb unterVakuumbedingungen zugelassen und nach ECSS-Q-ST-70-02C auf Ausgasung getestet und qualifiziert sein. Für den Fall eines Stromausfalls ist die Thermalwand mit einer Notaufheizung auszustatten. Gefordert ist eine Aufheizzeit im Kaltfall (80 K) auf 20?C von 1 Stunde. Der Notheizung stehen 30 kW Spitzenleistung/Nennleistung aus einem Notstromaggregat zur Verfügung, die auch beim Einschalten der Aggregate für die Thermalwand nicht überschritten werden dürfen. Die Steuerung und das überwachen der Anlage sind computergestützt zu realisieren. Dabei ist eine Protokollierung der Medien- und Energieverbrauchsdaten, Status der Anlage sowie Soll- und Ist-Temperatur der Thermalwand in die Anlagensoftware zu integrieren. Für die Protokollierung der Ist-Temperaturen der Thermalwand sind 40 Kanäle vorgesehen. Der Messfehler des Temperaturhintergrunds muss sich im Bereich ?2 K bewegen. Ein Zugriff über NI-Labview auf diese Daten ist zu ermöglichen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
44615100
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen
Nein ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Rezipient
1) KURZE BESCHREIBUNG
LOS 1 Rezipient: Grundanforderungen für ein Minimalsystem. Der Rezipient ist ein liegender Edelstahl-Zylinder mit einem Außendurchmesser von 2,5 m und einer Länge von 3,5 m, der oberhalb einer Grube aufgestellt wird. Die Gesamthöhe inklusive Aufbauten darf 3,0 m und die Gesamtlänge mit Türen darf 4,5 m nicht ?berschreiten. Die Auslegung, Konstruktion und Berechnung des Rezipienten inklusive Türen sind nach dem AD-2000 Regelwerk durchzuführen. Alle Innenfl?chen müssen speziell für die Anforderungen an Vakuumanlagen oberflächenbehandelt sein, z.B. glaskugelgestrahlt. Die Desorptionsrate der Innenoberfl?che darf 3?10-10 mbar?l/s?cm2. Bei 20?C nicht ?berschreiten. Die Aufstellung des Zylinders erfolgt, in Vorbereitung einer Schwingungsdämpfung der Anlage, auf Dummy's mit gleichen mechanischen Dimensionen der später verwendeten Schwingungsdämpfer (Luftfedern). Dafür sind Montierungen auf beiden Seiten des Zylinders vorzusehen. Die Herstellung der Dummys mit einer entsprechenden Traglast sind Bestandteil der Ausschreibung. Für die Montage der Thermalwand sowie der Schienen für die fahrbare Beschickungst?r sind innerhalb des Rezipienten entsprechende Halterungen einzubauen. Die genauen Positionen und technischen Ausführungen der Halterungen sind mit den entsprechenden Herstellern der Subsysteme abzustimmen. Für die Versorgung der im Vakuum befindlichen Komponenten und für Messungen ausgeführte Verbindungen sowie zum Anschluss der Vakuumpumpen werden auf dem Zylinder Flansche angeordnet. 1x Flansch DN100 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 12x Flansche DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 4x Flansche DN250nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN400 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch für Hochvakuumpumpe DN1000 ISO-F blind geflanscht 1x Flansch für optisches Fenster mit 30? zur waagerechten Achse für Einkopplung der Simulationssonne unterhalb des Rezipienten. Der Rezipient wird mit 2 Kl?pperb?den als Türen geschlossen. Die Tür der. Beschickungsseite wird mit einem auf Schienen laufenden Wagen an den Rezipienten herangefahren. Die Spurweite der Schienen betr?gt 3,0 m. Die Schienen sind im Fußboden des Labors integriert. Die Tür auf der Spiegelseite ist schwenkbar in Richtung Technikraum zu montieren. Auch hier sind Flansche für Messleitungs- und Versorgungsdurchf?hrungen vorzusehen. Flansche an Beschickungsseite. 4x Flansch DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 3x Flansch DN250 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN400 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht Flansche Spiegelseite. 2x Flansch DN150 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 2x Flansch DN250 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht 1x Flansch DN300 nach ISO-K-Norm (DIN 28404, ISO 1609) blind geflanscht Für optische Messungen müssen Wagen und Tür der Beschickungsseite getrennt. Werden. Mit entsprechenden Montierungen muss die Tür am Rezipienten sicher arretiert werden, so dass die Tür auch bei Normaldruck innerhalb des Rezipienten fest mit dem Rezipienten verbunden ist. Die optischen Messungen verlangen eine reproduzierbare Positionierung der Türen zum Rezipienten, die mit entsprechenden Führungen erreicht werden soll. Für die Montage verschiedener Komponenten sind Montierungen in den Türen vorzusehen. Folgende Liste gibt einen Überblick: Montierungen in beiden Türen, innen und außen, für optische Bänke. Die Montierungen der optischen Bänke müssen schwingungsarm mit hoher Mechanischer Steifigkeit und mit einer Genauigkeit von ?1,0 mm zwischen innerer und äußerer Halterung eingebaut werden. Montierungen in der Tür der Spiegelseite für einen Kollimationsspiegel des Sonnensimulators (ca. 1,2 m Durchmesser, ca. 1000 kg) bzw. für einen Planspiegel (ca. 1,2 m Durchmesser, 1000 kg Gewicht). Die Spiegel nutzen eine gemeinsame Montierung und es wird zur gleichen Zeit nur ein Spiegel montiert. Die Montierungen des Spiegels müssen schwingungsarm mit hoher mechanischer Steifigkeit und mit einer Genauigkeit von ?5,0 mm zur optischen Achse montierbar sowie ? 1,0mm zwischen den einzelnen Montierungen sein. Die Subkomponenten Kollimationsspiegel, Planspiegel und optische Bänke in der Tür der Spiegelseite werden je nach Test nur einzeln optional eingebaut. Montierungen in beiden Türen für Thermalwand. Montierungen für die fahrbare Testplattform. Die genauen Positionen und technische Ausführungen der Halterungen sind mit den entsprechenden Herstellern der Subsysteme abzustimmen. Des Weiteren ist abzustimmen, in wie weit die Montierungen in der Tür der Spiegelseite für die Komponenten Kollimationsspiegel, Planspiegel und optische Bänke gemeinsam genutzt werden können. Zur Aufnahme des Testobjekts ist eine Plattform mit eine Traglast von 1000 kg vorzusehen. Diese Plattform ist demontierbar, thermisch isoliert und schwingungsarm mit hoher mechanischer Festigkeit mit der Tür der Beschickungsseite fest zu verbinden. Die Plattform und Tür bilden eine fahrbare Einheit. Die Testplattform ist Bestandteil des Verschlie?mechanismus der Beschickungst?r. Die Testplattform f?hrt innerhalb des Rezipienten auf rechts und links angebrachten Schienen. Diese Schienen bilden eine Auflage für die Testplattform und verhindern damit ein Kippen der Beschickungst?r in Richtung Rezipient. Um ein vollständiges Ausfahren der Testplattform zu verhindern, ist ein Endanschlag vorzusehen. Die Möglichkeit des kompletten Herausfahrens ist zu gewährleisten. Dafür ist eine auf Schienen fahrbare Stütze unterhalb der Testplattform zu montieren und der Endanschlag ist deaktivierbar auszulegen. Die Stütze f?hrt auf den gleichen im Laborboden eingelassenen Schienen wie der Schienenwagen für die Tür. Es muss sichergestellt werden, dass sich der Endanschlag nur bei montierter Stütze deaktivieren lässt. Für die Montage des Testobjekts und anderer Komponenten auf der Testplattform ist ein von uns erprobtes modulares Montagesystem herzustellen und zu integrieren.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ?FFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
44615100 LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Thermalwand
1) KURZE BESCHREIBUNG
LOS 2 Thermalwand: Grundanforderungen für ein Minimalsystem Thermalwand. Neben der Vakuum- bzw. Drucksimulation ist die Nachbildung des thermischen Hintergrundes vom späteren Einsatzort des Testobjekts notwendig, um das thermische Verhalten des Testobjekts zu untersuchen bzw. seine Tauglichkeit unter den entsprechenden Umweltbedingungen zu bestätigen. Um den Einfluss der Strahlungswechselwirkung der Hintergrundtemperatur von ca. 4 K im freien Weltraum auf die Thermalbilanz zu simulieren, ist eine Temperatur von ca. 80 K ausreichend. Um Temperaturen einzustellen, wie sie in verschiedenen Höhen der Erdatmosphäre bzw. auf anderen Planeten vorkommen, ist der simulierte Temperaturhintergrund variabel auszulegen. Die Thermalwand ist in einen liegenden Edelstahl-Rezipienten mit einem Außendurchmesser von 2,5 m, einer Länge von 3,5 m und einem Volumen von 17 m3 vorgesehen. Die Thermalwand sollte so wenig wie möglich Volumen beanspruchen. Als minimales Nutzvolumen sind 12,1 m3, bei einer Nutzlänge von 3,5 m und einem Nutzdurchmesser von minimal 2,1 m vorgesehen. Die Temperatur der Thermalwand muss von 80 bis 420 K stufenlos einstellbar sein. Der Temperaturgradient über die gesamte Thermalwand darf im angegebenen Temperaturbereich ?10 K nicht ?berschreiten, angestrebt wird ein Temperaturgradient kleiner 5 k Die Temperatur?nderungsgeschwindigkeit sowohl beim Kühlen und Heizen soll ?5 K/min erreichen. Hauptanwendung ist die Simulation des thermischen Hintergrundes im Weltraum von ca. 80 K. Bei dieser Temperatur ist der Verbrauch an Flüssigstickstoff minimal zu halten. Die nach innen gerichtete Oberfläche der Thermalwand ist mit Aeroglaze Z306 nach ECSS-Q70-25S zu beschichten und muss einen Emissionsgrad größer 0,95 (BOL) aufweisen. Die Thermalwand muss eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweisen und auftretende mechanische Schwingungen müssen vom Rezipienten entkoppelt werden. Der Str?mungsleitwert in Richtung Rezipientinnenraum soll maximal sein, um seine effiziente Evakuierung (insbesondere im Bereich der Molekularstr?mung) zu gewährleisten. Die Desorptionsrate des Materials darf 2?10-7 mbar?l/s?cm2 bei 20?C nicht ?berschreiten. Die Montierungen der Thermalwand und die Durchf?hrungen der Medienleitungen sind thermisch isoliert von der Rezipientenwand auszuführen. Die Thermalw?nde in den Türen sind demontierbar auszuführen. Die Positionen, Anzahl und Gr??e der Montierungen sowie der Flansche für die Mediendurchf?hrungen sind mit dem Hersteller des Rezipienten abzustimmen. Die Zuleitungen der Medien für die Thermalw?nde in den Türen müssen außen flexibel und demontierbar ausgeführt sein. Die vakuumseitigen Medienleitungen müssen vakuumdicht ausgeführt werden. Als Öffnungen für optische Fenster zur Einkopplung des Sonnensimulators sind demontierbare Abdeckungen vorzusehen. Bei montierten Abdeckungen muss die Homogenität der Thermalwandtemperatur auch im Bereich der Abdeckungen gewährleistet werden. Alle innerhalb des Rezipienten verwendeten Materialien müssen für den Betrieb unterVakuumbedingungen zugelassen und nach ECSS-Q-ST-70-02C auf Ausgasung getestet und qualifiziert sein. Für den Fall eines Stromausfalls ist die Thermalwand mit einer Notaufheizung auszustatten. Gefordert ist eine Aufheizzeit im Kaltfall (80 K) auf 20?C von 1 Stunde. Der Notheizung stehen 30 kW Spitzenleistung/Nennleistung aus einem Notstromaggregat zur Verfügung, die auch beim Einschalten der Aggregate für die Thermalwand nicht überschritten werden dürfen. Die Steuerung und das überwachen der Anlage sind computergestützt zu realisieren. Dabei ist eine Protokollierung der Medien- und Energieverbrauchsdaten, Status der Anlage sowie Soll- und Ist-Temperatur der Thermalwand in die Anlagensoftware zu integrieren. Für die Protokollierung der Ist-Temperaturen der Thermalwand sind 40 Kanäle vorgesehen. Der Messfehler des Temperaturhintergrunds muss sich im Bereich ?2 K bewegen. Ein Zugriff über NI-Labview auf diese Daten ist zu ermöglichen. Eingesetzte Komponenten und Techniken sollen im Angebot dokumentiert sein, um unterschiedliche Angebote vergleichen zu können.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ?FFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
38970000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Es gelten: VO-PR 30/53, VOL/B. Besondere Einkaufsbedingungen des DLR.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Bitte fügen Sie Ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerkl?rung zur Zuverlässigkeit & Sozialversicherung bei (vorgegebener Text, siehe unten). Diese Eigenerkl?rung muss durch die Unterschrift Ihrer Geschäftsleitung. Oder einer unterschriftsberechtigten Person, rechtsgültig unterschrieben werden. Für dieses Schreiben ist das im folgenden
Abschnitt vorhandene
Dokument vorgesehen, welches Sie kopieren, unterschreiben und dem Teilnahmeantrag hinzufügen müssen. Anfang des Dokumentes: Ich/ wir versichere/versichern, dass ich/wir. 1. den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie den Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung Steuer-Nr.: Finanzamt: Krankenkasse: Ordnungsgem?? nachgekommen bin/sind. 2. über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder Die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. 3. mich/uns nicht in Liquidation befinden 4. nachweislich keine schwere Verfehlung begangen habe/haben, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt 5. im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben habe/haben 6. keine schweren Verfehlungen u.a. der nachfolgenden Art begangen habe/haben: ? Vollendete oder versuchte Bestechung, Vorteilsgewährung sowie schwerwiegende Straftaten, die im Geschäftsverkehr begangen worden sind, insbesondere Unterschlagung, Diebstahl, Betrug, Erpressung, Untreue und Urkundenfälschung, ? Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), z.B. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, über die Aufrechnung von Ausfallentsch?digungen sowie über Gewinnbeteiligung und Abgaben an andere Bewerber -. Hinweis: Bei unzutreffenden Erklärungen besteht die Möglichkeit des Ausschlusses von der Teilnahme am Wettbewerb. Gemäß ? 7 Nr. 5d VOL/A sowie an allen weiteren Wettbewerben innerhalb von zwei Jahren. Bei nicht rechtzeitiger Vorlage dieser Erklärung wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen. Datum Unterschrift Firmenstempel. Ende des Dokumentes.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Folgende Angaben werden erwartet: Gründungsjahr. Umsatz der letzten 3 Jahre. Anzahl der Mitarbeiter.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Es werden Angaben zu Referenzen gleichartiger Aufträge in den letzten 3 Jahren erwartet. Es sollen mindestens 3 Referenzen angegeben werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
317/2010/558171
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
18.6.2010 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundeskartellamtes Kaiser-Friedrich-Str. 16 53113 Bonn DEUTSCHLAND E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
2.6.2010
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