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Ausschreibung - Straßenbahnpersonenwagen in Braunschweig (ID:11938737)

Übersicht
DTAD-ID:
11938737
Region:
38126 Braunschweig
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Eisenbahn-, Straßenbahnlokomotiven, rollendes Material
CPV-Codes:
Straßenbahnpersonenwagen
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Auftragsgegenstand besteht aus der Herstellung und Lieferung von betriebsbereiten Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen gemäß BOStrab für den Einsatz im innerstädtischen Stadtbahnnetz der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
24.05.2016
Frist Angebotsabgabe:
23.06.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Braunschweiger Verkehrs-GmbH
Am Hauptgüterbahnhof 28
38126 Braunschweig
Dirk Neubauer
Telefon: +49 5313832370
Fax: +49 531383662370
E-Mail: dirk.neubauer@verkehr-bs.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Lieferung von Niederflurstadtbahnfahrzeugen 2019.
Der Auftragsgegenstand besteht aus der Herstellung und Lieferung von betriebsbereiten Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen gemäß BOStrab für den Einsatz im innerstädtischen Stadtbahnnetz der Braunschweiger Verkehrs-GmbH einschließlich erforderlichem Zubehör, Ersatzteilkits und Einweisungen, Dokumentation.
— Lieferung von voraussichtlich 7 Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen inkl. Ersatzteilpaket,
— Zulassung nach BOStrab,
— Mehrteiliges Einrichtungsfahrzeug,
— kein Traktionsbetrieb,
— mindestens 70 % Niederflur – Bauweise für den Fahrgastbereich,
— max. 36,0 m Fahrzeuglänge,
— 2,30 m Fahrzeugbreite,
— max. 35,0 m begehbare Dachfläche (Länge der Dacharbeitsplätze),
— 1 100 mm Spurweite,
— Gesamtplatzanzahl mindestens 200 bei 4 Personen/m²,
— 70 km/h Höchstgeschwindigkeit,
— 60 km/h Betriebsgeschwindigkeit,
— Fahrer- und Fahrgastraumklimaanlage,
— Max. Rampe in Fahrzeuglängsrichtung 6 %,
— Mechanische Kuppelbarkeit für den Schleppfall mit allen Bestandsfahrzeugen des AG,
— Jährliche Laufleistung: ca. 75 Tkm,
— Außenschwenkschiebetüren,
— Vorgesehene Nutzungsdauer der Fahrzeuge: 40 Jahre,
— Wagenkastenrohbau aus geschweißtem korrosionsarmem / korrosionsträgem Stahl,
— 2 Plätze für Rollstuhlfahrer,
— Kleinster Gleisbogenradius im Netz 20 m,
— Max. Streckenneigung im Netz 5 %,
— Kuppenradius: mind. 300 m, Wannenradius: mind. 625 m,
— Einstiegshöhe ca. 300 mm über SOK,
— Fahrleitungsspannung 600V +20 % / -30 % (umschaltbar auf 750V),
— Max. Achslast < 110 kN (Näheres siehe Verdingungsunterlagen).
Zulassungsverfahren nach deutschem Recht insbesondere Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab.), Schriften/Mitteilungen Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Richtlinien Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Richtlinien Verband Deutscher Elektroingenieure (VDE), Deutsche Industrienorm (DIN), Europäische Norm (EN) usw. für den uneingeschränkten Einsatz im Netz der Braunschweiger Verkehrs-GmbH.
Pflichtenheft, Dokumentation, Schulungen einschl. Unterlagen, Ersatzteil- und Werkzeugzeichnungen, Sonderwerkzeuge / Prüfgeräte
Weitere Anforderungen, System- und Betriebsbedingungen, Details sind dem Lastenheft zu entnehmen, welches mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird.
Inbetriebnahme / Indienststellung aller Fahrzeuge bis Ende 2019.

CPV-Codes: 34622100

Erfüllungsort:
Nuts-Code: DE911

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag

Org. Dok.-Nr:
176268-2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
23.06.2016 - 11:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Vertragserfüllungs-, Vorauszahlungs- und Mängelansprüchebürgschaften gemäß den Verdingungsunterlagen, welche mit der Angebotsaufforderung versandt werden.

Zahlung:
Gemäß den Verdingungsunterlagen, welche mit der Angebotsaufforderung versandt werden.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Hinweis: Alle geforderten Nachweise / Informationen / Angaben etc. sind in der verlangten Form vollständig mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, es sei denn, nachstehend wäre im Einzelfall ausdrücklich klargestellt, dass sie erst nachträglich auf Verlangen vorzulegen sind.
Der Zusammenschluss von mehreren Bewerbern zu einer Bewerbergemeinschaft ist möglich.
In diesem Fall sind durch die Bewerbergemeinschaft mit der Einreichung des Teilnahmeantrages unter Verwendung des Formblattes Nr. 1.1 darzustellen:
— sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich (Volle Firmierung) mit vollständiger Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer, Ansprechpartner,
— vollständige Angaben über Inhaber und Gesellschafter / Gesellschafterstruktur sowie verbundene Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (Eigenerklärung ausreichend),
— Benennung eines bevollmächtigten Vertreters für das gesamte Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages einschl. einer diesbezüglich von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht ist vorlegen,
— Darstellung der wesentlichen Leistungsteile in der Bewerbergemeinschaft
Sofern Bewerber oder Bewerbergemeinschaften sich auf die Qualifikationen von Subunternehmern berufen möchten, sind diese als Subunternehmer unter Verwendung des Formblattes Nr. 6 zu benennen. Mit dem Teilnahmeantrag ist in diesem Fall der Nachweis zu führen, dass die Kapazitäten dieser Subunternehmer tatsächlich zur Verfügung stehen (Verfügbarkeits- und Verpflichtungserklärung § 47 Abs.1 SektVO). Auf gesondertes Verlangen sind für diese Subunternehmer in Anlehnung an die in der Vergabebekanntmachung geforderten Unterlagen, Nachweise und Erklärungen einzureichen. Diese Aufforderung kann sich im Ermessen der Vergabestelle auf bestimmte Unterlagen, Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Subunternehmer beschränken.
Die nachstehend genannten Nachweise und Erklärungen (gilt auch für die Abschnitte III.2.2 und III.2.3) sind sowohl von den Einzelbewerbern als auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen.
Der Bewerber hat seine Eignung durch Vorlage der nachfolgend aufgeführten Unterlagen, Nachweise und Erklärungen (Mindestbedingungen) nachzuweisen:
1. genaue Angaben über die Rechtsform, Geschäftsstruktur und den Sitz des Unternehmens unter Verwendung des Formblattes Nr. 1,
2. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister (Auszug darf zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, aus der hervorgeht:
— dass keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen kartellrechtliche, arbeits- oder sozialrechtliche oder umweltschützende Vorschriften vorliegen,
— dass keine schweren Verstöße gegen abgabenrechtliche Pflichten, die sich aus der unternehmerischen Tätigkeit ergeben, vorliegen und der Bewerber der Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates, in dem er ansässig ist, oder nach den Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates des AG nachgekommen ist,
— dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung der Sozialbeiträge nach den Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates, in dem er ansässig ist, oder nach den Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates des AG nachgekommen ist,
3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 123 / 124 GWB unter Verwendung der Formblätter Nr. 2,
4. Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister, Handelsregister bzw. in die Handwerksrolle oder in einem assoziierten ausländischen Verband oder einer berufsständischen Vereinigung (darf zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein),
5. Bescheinigung über die Anmeldung des Unternehmens bei der Berufsgenossenschaft (Unbedenklichkeitsbescheinigung) (Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen),
6. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse(n) / sozialrechtlichen Versicherungsträgers,
7. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes,
8. Nachweis entsprechender Haftpflichtversicherungen und Haftpflichtzusagen für Personen- und Sachschäden sowie Produkthaftung mit folgendem Mindestumfang:
— Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung, eine Versicherung über die Haftung bei Personenschäden mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 20 000 000,00 EUR je Schadenfall,
— Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung, eine Versicherung über die Haftung bei Vermögens-, Sach- und sonstigen Schäden (z. B. auch Umweltschäden) mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von mind. 15 000 000,00 EUR je Schadenfall,
— Nachweis über eine Versicherung zur Produkthaftung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von mind. 10 000 000,00 EUR
— Inbetriebnahme- / Montageversicherung (mindestens nach AmoB/GDV)
Alternativ ist eine rechtsverbindliche, vorbehalts- und bedingungsfreie Zusage / Erklärung eines Versicherungsunternehmens im Auftragsfalle entsprechende Deckung zu gewähren.
Weiter behält sich der Auftraggeber vor, von den Bewerbern bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und/oder den Subunternehmern zu einem späteren Zeitpunkt anzufordern:
— Vorlage einer Creditreform-Auskunft oder einer vergleichbaren Auskunftei.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber hat seine Eignung durch Vorlage der nachfolgend aufgeführten Unterlagen, Nachweise und Erklärungen (Mindestbedingungen) nachzuweisen:
1. Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz (netto, ohne gesetzliche Umsatzsteuer) des Bewerbers bzw. der Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Darstellung des Leistungsanteils im Bereich Niederflur-Stadtbahnen unter Verwendung des Formblattes Nr. 3,
2. Bestätigung eines Kreditinstitutes (im Original) mit dem der Bewerber regelmäßige Geschäftsbeziehungen unterhält, dass die notwendigen Finanzmittel zur Durchführung dieses Auftrags zur Verfügung stehen.

Technische Leistungsfähigkeit
Der Bewerber hat seine Eignung / Leistungsfähigkeit durch Vorlage der nachfolgend aufgeführten Unterlagen, Nachweise und Erklärungen (Mindestbedingungen) nachzuweisen:
1. Darstellung der Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im angefragten Leistungsbereich Niederflur-Stadtbahnbau in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Verwendung des Formblattes Nr. 4,
2. Mind. 1 Referenz über vergleichbare Leistungen / vergleichbare Projekte zu Lieferungen von Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen in den vergangenen 5 Jahren mit Nennung des Auftraggebers mit Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner sowie unter Angabe folgender Punkte:
— Stückzahl,
— Fahrzeugkonzept / -hauptmerkmale,
— Einsatzgebiet,
— Leistungsteil,
— Leistungszeitraum und Lieferjahr,
— BOStrab-Zulassung 1. Fahrzeug (Zeitpunkt und abnehmende Stelle),
— Zeitpunkt Indienststellung,
— Gesamtauftragsvolumen / -abrechnungssumme (netto, ohne gesetzliche Umsatzsteuer)
unter Verwendung des Formblattes Nr. 5.
Als Referenz gelten lediglich Leistungen / Projekte, bei denen zum Zeitpunkt der Teilnahmeantragseinreichung bereits mind. 1 Fahrzeug nach BOStrab zugelassen und erfolgreich in Betrieb genommen wurde.
Der alleinige Erwerb / Verweis auf Lizenzen ohne Nachweis einer darauf aufbauenden, eigenen baulichen Umsetzung / Inbetriebnahme / Zulassung von mindestens 1 Fahrzeug werden nicht als Referenz akzeptiert.
Der Bewerber muss maßgeblich bzw. federführend an der Herstellung der Referenzfahrzeuge beteiligt gewesen sein. Das Merkmal „federführend/maßgeblich“ ist erfüllt, wenn der Bewerber die Fahrzeuge als alleiniger Vertragspartner des jeweiligen Auftraggebers geliefert hat. War ein Bewerber Teil eines Konsortiums bzw. einer ARGE an dem Referenzprojekt beteiligt, die sich nicht in gleicher Zusammensetzung an diesem Verfahren beteiligt, so hat er seinen Anteil an dem Projekt zu benennen / zu beschreiben. Der Auftraggeber wird nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob das Merkmal „federführend/maßgeblich“ erfüllt ist.
3. Eigenerklärung zum Leistungsumfang unter Verwendung des Formblattes Nr. 7 sowie Beschreibung und / oder Fotografien der zur Lieferung vorgesehenen Erzeugnisse sowie der technischen Ausrüstung,
4. Nachweis (Eigenerklärung) der Verwendung umweltfreundlicher und gesundheitsunschädlicher Materialien (Minderungsgebot nach GefStoff-VO). Mitteilung über eingesetzte Produkte, die nach der Gefahrstoffverordnung kennzeichnungspflichtig sind bzw. nach dem Chemikaliengesetz gesundheitsgefährdende, umweltschädliche und nicht wiederverwertbare Materialien oder Substanzen enthalten,
5. Eigenerklärung zur Verfügbarkeit von Service- und Wartungspersonal innerhalb von 24 Stunden vor Ort,
6. Angaben über Produktionsstätten, Vertriebsorganisation, Niederlassungsnetz, Kundendienste und Servicestellen in Deutschland für diesen Auftrag,
7. Zertifizierungsurkunde zur Qualitätssicherung nach ISO 9000 ff oder gleichwertig – mit jeweiliger Angabe zur Gültigkeitsdauer, die eingereichten Zertifikate müssen mindestens bis zum Zeitpunkt des Fristendes der Teilnahmeantrages gültig sein
8. Zertifizierungsurkunde zum Umweltmanagement nach ISO 14001 oder gleichwertig – mit jeweiliger Angabe zur Gültigkeitsdauer, die eingereichten Zertifikate müssen mindestens bis zum Zeitpunkt des Fristendes der Teilnahmeantrages gültig sein
9. Schweißzertifizierung nach DIN EN 15085 – mit jeweiliger Angabe zur Gültigkeitsdauer, die eingereichten Zertifikate müssen mindestens bis zum Zeitpunkt des Fristendes der Teilnahmeantrages gültig sein
10. Klebezertifikat nach DIN EN 6701 – mit jeweiliger Angabe zur Gültigkeitsdauer, die eingereichten Zertifikate müssen mindestens bis zum Zeitpunkt des Fristendes der Teilnahmeantrages gültig sein
Die Gliederung der Anlagen zum Teilnahmeantrag gemäß Formblatt Nr. 9.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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