Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.kreis-germersheim.de/kv_germersheim/Unsere%20Themen/Ausschreibungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
a:dk Architekten Datz Kullmann
Schillerplatz 16
Mainz
55126
Deutschland
Kontaktstelle(n): a:dk Architekten Datz Kullmann
Telefon: +49 61312758350
E-Mail: mail@vergabe-wettbewerbe.de
NUTS-Code: DEB35
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.vergabe-wettbewerbe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Aufgabenbeschreibung:
Der bestehende Altbau der IGS Kandel aus dem Jahr 1972 weist umfangreiche Bau- und Brandschutzmängel auf. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Sanierung und Neubau ergab eine deutliche Präferenz zugunsten eines Neubaus und den Abriss des schadhaften Bestandsgebäudes.
Im Schuljahr 2016/17 verfügt die Schule über 893 Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 5-13.
Das Raumprogramm der IGS soll insgesamt ca. 5 500 m2 NF betragen, von denen ca. 2 940 m2 in einem zu errichtenden Neubau und 2 560 m2 in vorhandenen Räumlichkeiten vorgesehen sind. In einem weiteren Bauabschnitt sollen ggf. eine Mensa mit Küche und Ausgabe sowie Ganztagesräume (GTS) mit einer Gesamtfläche von weiteren 400 m2 geschaffen werden.
Die Baumaßnahme selbst gliedert sich dabei in folgende Bauabschnitte:
a) Abbruch des vorhandenen Nordflügels sowie Freimachen des Baufelds und Umlegung der im Baufeld vorhandenen Leitungen.
b) Errichtung des neuen Schulgebäudes samt Technik-Trakt neben dem vorhandenen Altbau.
Während der Realisierung muss der Schulbetrieb im Altbau weiterhin aufrecht erhalten werden.
c) Versorgung des Schulcampus aus der neuen Technik-Zentrale und Inbetriebnahme des neuen Schulgebäudes.
d) Abbau der provisorischen Klassencontainer.
e) Abbruch des vorhandenen Mitteltrakts sowie des Südflügels.
f) Errichtung und Fertigstellung der Aussenanlagen entsprechend der verschiedenen Bauabschnitten.
g) ggf. Bau einer Mensa (falls eine entsprechende Förderzusage erteilt wird)
Die bisher als Pausenhof genutzte Freifläche umfasst ca. 2 700 m2.
Zukünftig sollen ca. 2 800 m2 als Pausenfläche genutzt werden.
Ein Grünflächenanteil von ca. 6 000 m2 soll ebeso neu gestaltet werden.
An der nördlichen Grundstücksgrenze sollen außerdem ca. 62 Stellplätze für Lehrer und Schüler entstehen.
Ausgeschrieben wird hiermit die Planung Freianlagen
Nettobaukosten (Kostenschätzung):
KG 500: ca. 1000 000 EUR (netto)
Rahmentermine:
Einreichung Förderantrag: 29.2.2018
Fertigstellung der Maßnahme: ca. 2 022
Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix:
Maßgebende Kriterien und Wichtungen für die Wertung der Teilnahmeanträge:
Technische Leistungsfähigkeit / Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit 100 v. H.
Angabe zu Unterkriterien
Kriterium „Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit“:
Angaben zur Personalstruktur in den vergangenen 3 Jahren,
festangestellte und mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter, Wichtung 10 v. H.
Unterkriterium Personalstruktur Planung Freianlagen 10 v. H.
Die Angaben zu den benannten Kriterien werden wie folgt bewertet:
jährliches Mittel der festangestellten und mit vergleichbaren Leistungen betrauten
festangestellten Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
Unterkriterium Personalstruktur Planung Freianlagen
≥ 4 Personen = 3 Punkte
≥ 3 Personen = 2 Punkte
≥ 2 Personen = 1 Punkt
< 2 Personen = 0 Punkte
Angaben zu den Referenzen in den vergangenen 10 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen
Unterkriterien Angaben zu den Referenzen vergleichbarer Leistungen
Unterkriterium Anzahl (Quantität) der Referenzen
Wichtung Anzahl (Quantität) der Referenzen
Wertungskriterium Büro/Unternehmen 25 v. H.
Wertungskriterium Projektleiter 10 v. H.
Wertungskriterium Bauleiter 10 v. H.
Bewertung der Anzahl (Quantität) der eingereichten Referenzen, des Unternehmers/Bewerbers (Büro/Unternehmen),
des Projektleiters und des verantwortlichen Bauleiters, welche die Mindestkriterien je Wertungskriterium erfüllen:
≥ 3 Referenzen je Wertungskriterium = 3 Punkte
= 2 Referenzen je Wertungskriterium = 2 Punkte
= 1 Referenz je Wertungskriterium = 1 Punkt
< 1 Referenz je Wertungskriterium = Ausschluss
Unterkriterium Qualität der Referenzen
Wichtung Qualität der Referenzen
Wertungskriterium Büro/Unternehmen 25 v. H.
Wertungskriterium Projektleiter 10 v. H.
Wertungskriterium Bauleiter 10 v. H.
Für das Büro/Unternehmen / für den Projektleiter jeweils:
Wertungskriterium 1:
Planung und Realisierung von Freianlagen mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität, z. B. Neubau oder Sanierung der Freianlagen einer Schule, mit mindestens 350 000 EUR Baukosten (KG500 netto).
A.
Neubau oder Sanierung der Freianlagen für Bildungsbauten = 3 Punkte
Neubau oder Sanierung der Freianlagen eines Gebäudes mit ähnlichen Anforderungen
an Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum = 2 Punkte
Neubau oder Sanierung einer Freianlage mit befestigten Flächen = 1 Punkt
B.
≥ 1 000 000 EUR Baukosten = 3 Punkte
≥ 700 000 EUR und < 1 000 000 EUR Mio EUR Baukosten = 2 Punkte
≥ 350 000 EUR und < 700 000 EUR Baukosten = 1 Punkt
< 350 000 EUR Baukosten = 0 Punkte, keine Wertung
Die Punktwerte zu A. und B. werden je Referenz addiert und gemittelt
Wertungskriterium 1 Bauleiter:
Örtliche Bauleitung von Freianlagen mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität, z. B. Neubau oder Sanierung von Freianlagen für Bildungsbauten, mit mindestens 350 000 EUR Baukosten (KG500 netto).
A.
Neubau oder Sanierung der Freianlagen für Bildungsbauten = 3 Punkte
Neubau oder Sanierung der Freianlagen eines Gebäudes mit ähnlichen Anforderungen
an Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum = 2 Punkte
Neubau oder Sanierung einer Freianlage mit befestigten Flächen = 1 Punkt
B.
≥ 1 000 000 EUR Baukosten = 3 Punkte
≥ 700 000 EUR und < 1 000 000 EUR Mio EUR Baukosten = 2 Punkte
≥ 350 000 EUR und < 700 000 EUR Baukosten = 1 Punkt
< 350 000 EUR Baukosten = 0 Punkte, keine Wertung
Die Punktwerte zu A. und B. werden je Referenz addiert und gemittelt
Allgemein gilt für das Ergebnis der Überprüfung (Qualität):
Das Gesamtergebnis der Überprüfung (Qualität) der Referenzen wird jeweils je Wertungskriterium
arithmetisch aus den Einzelergebnissen gemittelt.
Die maximal mögliche Gesamtpunktzahl beträgt 300 Punkte.
Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenvergabe
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung von Teilleistungen der Leistungsphasen 1-9, ergänzt durch Besondere Leistungen. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen:
1. Stufe Leistungen der LPH 1-3 Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung,
2. Stufe Leistungen der LPH 4-8 Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe,
sowie Objektüberwachung,
3. Stufe Leistungen der LPH 9 Objektbetreuung und Dokumentation.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung
„Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M.Sc“ und/oder „Master Architecture“ oder vergleichbar (dies gilt für den/die Projektleiter(in) (PL)) oder Bachelor (dies gilt für den/die Bauleiter(in) BL) berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

— der Auftragnehmer hat für den gesamten Leistungszeitraum einen qualifizierten Projektleiter(in) (und für die Leistungsphase 8 einen Bauleiter(in)) zu benennen welcher gegenüber Auftraggeber und den sonstigen Planungsbeteiligten eigenverantwortlich als Ansprechpartner(in) zur Verfügung steht.
— die örtliche Bauüberwachung ist ebenfalls durch den Einsatz einer qualifizierten Person sicherzustellen.
— Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig.
— Eine Erklärung zur Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen ist im Auftragsfall vorzulegen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18.12.2017
Ortszeit: 11:30

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.04.2018

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§ 160 (3) GWB
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: http://mwkel.rlp.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 17.11.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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Ausschreibung - Straßenbauarbeiten in Oerel (ID:10883267)
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