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Ausschreibung - Stromversorgung in Bremen (ID:9731305)

Auftragsdaten
Titel:
Stromversorgung
DTAD-ID:
9731305
Region:
28199 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.07.2014
Frist Vergabeunterlagen:
13.08.2014
Frist Angebotsabgabe:
14.08.2014
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Strombeschaffung 2015/2016. Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ist der führende Dienstleister im ÖPNV im Großraum Bremen. Ca. 100 Millionen Fahrgäste befördert die BSAG jährlich. Um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, setzt die BSAG 210 Busse und 121 elektrische Straßenbahnen in ihrem Netz ein, welches sich über das gesamte Stadtgebiet Bremens erstreckt. Versorgt wird dieser Fuhrpark über 5 Betriebshöfe, die sich über das Stadtgebiet verteilen sowie über derzeit 29 Gleichrichterwerke, die die Stromversorgung der elektrischen Straßenbahn sicherstellen. Der jährliche Bedarf an Wirkarbeit liegt in einer Größenordnung von rund 35,5 Gwh. Die Spannungsebene liegt bei 10 kV Mittelspannung. Eine sichere und günstige Versorgung mit elektrischer Energie in der Mittelspanungsversorgung (MSV) für die Jahre 2015/2016 mit einer Verlängerungsoption für ein Jahr hat diese Ausschreibung als Ziel. Die Rechnungsstellung für Fahrstrom und die Versorgung der Betriebshöfe hat getrennt zu erfolgen, da die BSAG die Härtefallregelungen nach §§ 40 EEG ff nutzt.
Kategorien:
Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen
CPV-Codes:
Stromversorgung
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  241516-2014

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Lieferauftrag Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bremer Straßenbahn AG
Flughafendamm 12
Kontaktstelle(n): Bremer Straßenbahn AG, Abtlg. Einkauf
Zu Händen von: Herrn Benndorf
28199 Bremen
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 4215596304
E-Mail: reinhardbenndorf@bsag.de
Fax: +49 42155968304
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.bsag.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Strombeschaffung 2015/2016.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf NUTS-Code DE501
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ist der führende Dienstleister im ÖPNV im Großraum Bremen. Ca. 100 Millionen Fahrgäste befördert die BSAG jährlich. Um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, setzt die BSAG 210 Busse und 121 elektrische Straßenbahnen in ihrem Netz ein, welches sich über das gesamte Stadtgebiet Bremens erstreckt. Versorgt wird dieser Fuhrpark über 5 Betriebshöfe, die sich über das Stadtgebiet verteilen sowie über derzeit 29 Gleichrichterwerke, die die Stromversorgung der elektrischen Straßenbahn sicherstellen. Der jährliche Bedarf an Wirkarbeit liegt in einer Größenordnung von rund 35,5 Gwh. Die Spannungsebene liegt bei 10 kV Mittelspannung. Eine sichere und günstige Versorgung mit elektrischer Energie in der Mittelspanungsversorgung (MSV) für die Jahre 2015/2016 mit einer Verlängerungsoption für ein Jahr hat diese Ausschreibung als Ziel. Die Rechnungsstellung für Fahrstrom und die Versorgung der Betriebshöfe hat getrennt zu erfolgen, da die BSAG die Härtefallregelungen nach §§ 40 EEG ff nutzt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
65310000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Mittelspannungsversorgung für die Jahre 2015 und 2016.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2015 Abschluss 31.12.2016
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Werden in den Ausschreibungsunterlagen genannt.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Werden in den Ausschreibungsunterlagen genannt.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag Stromversorgung Mittelspannung 2015/2016“ zu versehen. 1. Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist. 2. Ferner hat der Teilnahmeantrag eine Selbstdarstellung (z. B. Unternehmenspräsentation, umgesetzte Projekte, Vertriebsstrategie, Philosophie) des Bewerbers zu enthalten. Diese darf 5 DIN A4 Seiten nicht überschreiten. 3. Dem Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung beizufügen, aus der hervorgeht, dass die Ausschlussgründe nach § 21 SektVO auf den Bewerber nicht zutreffen. Diese Erklärung hat zu beinhalten, dass der Bewerber: — sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet bzw. ein solches Verfahren beantragt worden ist, oder seine Tätigkeit eingestellt hat, oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer dementsprechenden Lage befindet, — keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, — seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Beiträgen und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates des Auftraggebers erfüllt hat, — im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat. 4. Zum Nachweis der Eignung des Bewerbers sind die nachfolgenden Erklärungen/Unterlagen beizufügen: a) Ein aktueller, vollständiger Auszug aus dem Handelsregister oder ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der EU für den Bewerber. Der Auszug darf nicht älter als 3 Monate gerechnet vom Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags sein, b) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der für die Leistungserbringung verantwortlichen einzusetzenden Führungskräfte des Bewerbers. Es ist auch möglich, diesbezüglich Nachunternehmerangaben zu verwenden, soweit der Bewerber nachweist, dass er im Auftragsfall über die Leistungsfähigkeit des entsprechenden Nachunternehmers verfügt. Im Falle des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern sind die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und die unter III.2.1) bis III.2.3) verlangten Angaben, Erklärungen und Unterlagen sinngemäß (soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung) auch von den Nachunternehmern einzureichen. Die Verfügbarkeit des Nachunternehmers ist durch eine geeignete Verpflichtungserklärung im Sinne von § 7 Abs. 8 VOL/A-EG nachzuweisen. Die vorgenannten Angaben sind mit der Bewerbung vorzulegen und können durch Einzelnachweise oder durch Eigenerklärungen erbracht werden. Des Weiteren bitten wir um Zusendung des aktuellen Auszuges aus dem Gewerbezentralregister, nicht älter als 3 Jahre.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Angaben über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. In Arbeitsgemeinschaften erzielte Umsätze sind gesondert mit dem Beteiligungsanteil aufzuführen. Sollte das Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind nur Erklärungen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. Es ist dann aber weiterhin gesondert zu erklären, dass das Unternehmen erst seit einem entsprechend kürzeren Zeitraum besteht. 2. Es ist mindestens ein vergleichbares Projekt mit einem Umsatz von mindestens 2 500 000 EUR netto nachzuweisen. 3. Vorlage der Bilanzen für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre falls deren Veröffentlichung nach dem Recht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist. Sollte das Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind nur Bilanzen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. Es ist dann aber weiterhin gesondert zu erklären, dass das Unternehmen erst seit einem entsprechend kürzeren Zeitraum besteht. Die vorgenannten Angaben sind mit der Bewerbung vorzulegen und können durch Einzelnachweise oder durch Eigenerklärungen erbracht werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Referenzliste über die Ausführung von Leistungen, die den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, mit mindestens folgenden Angaben: — Versorgung von vergleichbaren Kunden (mehrere Abnahmestellen, ca. 30 GWh Jahresbedarf, — Nachweis zur Lieferung von Ökostrom mittels Zertifikaten, — Beispiele zum Nachweis des Abrechnungsvorgangs. Vorlage eines nachvollziehbaren Abrechnungskonzeptes für: a) Spotmarktbeschaffung bei 29 Abnahmestellen, b) Terminmarktbschaffung bei 29 Abnahmestellen. Insbesondere ist hierbei eine gesonderte Abrechnung des Fahrstroms darzustellen, da die BSAG die Härtefallklausel nach §§ 62 EEG in Anspruch nimmt. Bilanzkreismanagement notwendig?
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:
Strombeschaffung 2015/2016
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS) Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
13.8.2014 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.8.2014 - 14:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Geschäftsstelle der Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Ansgaritorstraße 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Innerhalb 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 107 GWB.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Geschäftsstelle der Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Ansgaritorstraße 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11.7.2014
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