DTAD

Ausschreibung - Stromversorgung in Frankfurt am Main (ID:5160811)

Auftragsdaten
Titel:
Stromversorgung
DTAD-ID:
5160811
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.06.2010
Frist Angebotsabgabe:
16.07.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ja
Kategorien:
Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen
CPV-Codes:
Stromversorgung
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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Org. Dok.-Nr:  159492-2010

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Lieferung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Energien (100 % Ökostrom) Palmengartenstr. 5-9 z. H. Herrn Frank Weber 60325 Frankfurt DEUTSCHLAND Tel. +49 6974311833 E-Mail: Vergabestelle@kfw.de Fax +49 6974313106 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.kfw.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Lieferung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Energien (100 % Ökostrom).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Hauptlieferort Los 1, Frankfurt am Main. Los 2, Bonn. Los 3, Berlin. Los 4, Köln. NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren 3
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand der Vergabe ist die Lieferung von Strom aus erneuerbarer elektrischer Energie als Wechsel- oder Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hz im Bereich der Toleranzgrenzen an alle Stromabnahmestellen der Auftraggeber die im Leistungsverzeichnis der Vergabeunterlagen zu den jeweiligen Losen aufgeführt sind. Der Auftragnehmer ist ebenso verpflichtet, während der Vertragslaufzeit neu entstehende oder neu hinzukommende Abnahmestellen in dem jeweiligen Rahmenvertrag des betroffenen Loses zu den gleichen Konditionen aufzunehmen. Eine Abnahmeverpflichtung des Auftraggebers besteht jedoch nicht.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV)
65310000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Lose. Der Auftrag besteht aus vier Losen: Los 1: Belieferung der zurzeit 17 Stromabnahmestellen am Standort Frankfurt am Main. Der Stromverbrauch betrug insgesamt im Jahr 2009. 11,96 GWh. Los 2: Belieferung der zurzeit 3 Stromabnahmestellen am Standort Bonn. Der Stromverbrauch betrug insgesamt im Jahr 2009 3,58 GWh. Los 3: Belieferung der zurzeit 9 Stromabnahmestellen am Standort Berlin. Der Stromverbrauch betrug insgesamt im Jahr 2009 2,04 GWh. Los 4: Belieferung der zurzeit 1 Stromabnahmestelle am Standort Köln. Der Stromverbrauch betrug insgesamt im Jahr 2009 1,64 GWh. Die KfW ist Auftraggeber für Los 1 bis Los 3. Die DEG mbH ist Auftraggeber für Los 4. Beide Gesellschaften werden nachfolgend als Auftraggeber (AG) bezeichnet. Die Lose 1-4 sind ab dem 1.10.2010 mit elektrischer Energie zu beliefern. Für alle Lose wird der Zuschlag nur jeweils einem Bieter erteilt. Der Auftraggeber verpflichtet sich, seinen Stromverbrauch an den existierenden und im Teil D (Technisches Leistungsverzeichnis) aufgeführten Abnahmestellen ausschließlich bei diesem Lieferanten zu decken. Ausgenommen von der Abnahmepflicht sind neu hinzukommende Abnahmestellen. Hinweis: Aufgrund der Aufteilung in vier Lose sind Angebote möglich für ein Los, mehrere oder alle Lose.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.10.2010. Ende: 30.9.2013 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Los 1 Frankfurt
1) KURZE BESCHREIBUNG
Siehe II.1.5, des Bekanntmachungstextes.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ?FFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
65310000
3) MENGE ODER UMFANG
Siehe II.2.1, des Bekanntmachungstextes. LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Los 2 Bonn
1) KURZE BESCHREIBUNG
Siehe II.1.5, des Bekanntmachungstextes.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ?FFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
65310000
3) MENGE ODER UMFANG
Siehe II.2.1, des Bekanntmachungstextes. LOS-Nr.: 3 BEZEICHNUNG: Los 3 Berlin
1) KURZE BESCHREIBUNG
Siehe II.1.5, des Bekanntmachungstextes.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ?FFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
65310000
3) MENGE ODER UMFANG
Siehe II.2.1, des Bekanntmachungstextes. LOS-Nr.: 4 BEZEICHNUNG: Los 4 Köln (DEG)
1) KURZE BESCHREIBUNG
Siehe II.1.5, des Bekanntmachungstextes.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ?FFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
65310000
3) MENGE ODER UMFANG
Siehe II.2.1, des Bekanntmachungstextes. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei Zuschlagserteilung den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für die gesamte Laufzeit des Vertrages mit den unten genannten Mindestvertragssummen je Versicherungsfall und Kalenderjahr für: ? Personensch?den in Höhe von pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert, ? Sachschäden in Höhe von mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert. Nachzuweisen. Es werden insoweit auch Policen als ausreichend anerkannt, die einen unbefristeten Versicherungsvertrag mit einer jährlichen Kündigungsmöglichkeit enthalten. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber den Versicherungsschutz durch Vorlage einer entsprechenden Versicherungsbestätigung im Original nachzuweisen. Diesen Nachweis hat der Auftragnehmer erstmals vier Wochen nach Zuschlagserteilung und dann immer im Januar eines jeden Jahres unaufgefordert zu f?hren.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern im Original zu unterzeichnende Erklärung abzugeben, ? in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, ? in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, ? dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder in Phasen des Vergabeverfahrens und auch im Fall der Zuschlagserteilung gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und, ? dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Hierzu ist das Formblatt ?Bietergemeinschaftserkl?rung? (Bestandteil von Teil B der Vergabeunterlagen) zu benutzen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die KfW behält sich vor Zuschlagserteilung vor, soweit der Bieter/ die Mitglieder der Bietergemeinschaft eintragungspflichtig ist/ sind, von dem Bieter/ von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft je einen Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bieters (ggf. in Kopie) vor Zuschlagserteilung abzufordern, der den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt. Eigenerkl?rung das der Bieter/bei Bietergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft erklärt mit Angebotsabgabe, dass. ? er/sie die herausgegebenen Vergabeunterlagen durchgearbeitet und sich über alle preisbeeinflussenden Umstände unterrichtet hat/haben, ? er/sie die Vergabeunterlagen auf ihre Vollständigkeit hin geprüft hat/haben, insbesondere auch darauf, dass keine Seiten fehlen, ? er/sie die Leistungsbeschreibung und die sonstigen Vergabeunterlagen lückenlos gelesen hat/haben, ? der Text in der Leistungsbeschreibung sowie in den Vergabeunterlagen verständlich und eindeutig ist, ? bei eventuellen Rückfragen eine zufrieden stellende und ausreichende Klärung erfolgte, ? er/sie sämtliche in den Vergabeunterlagen und den darin in Bezug genommenen Verfahrens- und Vertragsbedingungen anerkennt/anerkennen, ? er alle gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt, ? über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, ? er/sie sich nicht in Liquidation befinden, ? er seine/sie ihre Verpflichtung(en) zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftragnehmers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, ? dass ihm keine Kenntnis über einen Ausschlussgrund der Unzuverlässigkeit nach ? 7a Nr. 2 Abs. 1 VOL/A vorliegt, ? er/sie Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat/haben, ? er/sie bei Abgabe dieses Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat/haben, insbesondere keine wettbewerbsbeschr?nkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bieter getroffen hat/haben, ? er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bieterkreis zur Folge hat, ? er/sie im Auftragsfall die Betriebshaftpflichtversicherung gemäß III.1.1 des Bekanntmachungstextes für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt/stellen, ? er/sie damit einverstanden ist, dass die KfW die benannten Ansprechpartner des Kunden der Referenzprojekte befragt, ? er/sie mit den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen vertraulich umgegangen ist. Insbesondere hat er/sie die Vergabeunterlagen ausschließlich zur Erstellung dieses Angebotes verwendet und Inhalte aus den Unterlagen nicht ohne Einverständnis der KfW Dritten zur Kenntnis gegeben, ? er/sie mit der Verarbeitung und Speicherung im Rahmen des Vergabeverfahrens von mir/uns mitgeteilten personenbezogenen Daten einverstanden ist und, ? er/sie sich an sein Angebot bis zum Ablauf der Zuschlags- und Angebotsbindefrist gebunden hält. Hier unterzeichnet der Bieter/bei Bietergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft. Die Bietererkl?rung Teil B der Vergabeunterlagen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: ? Eigenerkl?rung zum Nettojahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahren, der Leistungen betreffend, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, ? Vorlage einer positiven Bankauskunft der Hausbank des Bieters. Die Bankauskunft darf nicht älter als das Bekanntmachungsdatum im EU-Amtsblatt zu dieser Ausschreibung sein (45 Tage vor Angebotsabgabefrist).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Der Bieter/die Mitglieder der Bietergemeinschaft hat Angaben zu Referenzleistungen die er als verantwortliches Unternehmen erbracht zu hat, deren Abschluss nicht vor dem Jahr 2007 liegt: Die Referenzen müssen in Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung, wie in der Bekanntmachung Ziff.II dargestellt, vergleichbar sein. Es sind mindestens drei, maximal fünf Referenzen einzureichen. Werden mehr als fünf Referenzen abgegeben, gehen die besten fünf Referenzen in die Wertung ein. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn die Mitglieder der Bietergemeinschaft zusammengerechnet über mindestens drei wertungsf?hige Referenzen verfügen. Hierzu erwartet die KfW folgende Angaben: 1.2 Auftraggeber und Ansprechpartner (Adresse und Telefonnummer): ? Soweit Name und/oder Adresse und /oder Telefonnummer nicht benannt werden darf, reicht aussagekräftige Formulierung wie z.B. ?deutsche Gro?bank? oder ?hnliches aus, ? Falls Leistungserbringung (ganz oder teilweise) durch Nachunternehmer erfolgt ist: Name der/des Nachunternehmer(s), ? Leistungsvolumen in EUR netto, ? Beschreibung der Leistung über die Belieferung von ?ko-Strom, ? Zeitraum der Leistungserbringung (MM/JJ bis MM/JJ). Möglicherweise geforderte Mindeststandards Es sind mindestens drei Referenzen einzureichen. Die Höhe der CO2-Minderung im Lieferzeitraum bei Lieferung von Ökostrom gegenüber einer Stromlieferung entsprechend dem druchschnittlichen nationalen Strommix muss für jedes Los des Angebotes mindestens 30 % betragen, ansonsten wird das Angebot nicht gewertet.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VSt 157-09
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
16.7.2010 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 15.9.2010
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die notwendigen Formblätter für die Abgabe eines Angebotes sind bei der oben unter I.1 genannten Adresse anzufordern. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgabe dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bieter/ die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Zur Abgabe des Angebotes ist zwingend ein Exemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache auszufüllen und zu unterzeichnen und einzureichen. Das Angebot ist in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Vom Bieter ist ein Exemplar des Angebotes als "Original" sowie zwei Exemplare als "Kopie" zu kennzeichnen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingen Ausschluss des Bieters/ der Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur folge. Nachunternehmer. Die Einschaltung von Nachunternehmen ist zulässig. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, Teile der Leistung von Nachunternehmern unmittelbar ausführen zu lassen, muss er in seinem Angebot Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen angeben und die vorgesehenen Nachunternehmer benennen. Die Benennung von Art und Umfang der Leistungen soll entsprechend den Bezeichnungen der Angebotspositionen aus dem Leistungsverzeichnis (Teil D der Vergabeunterlagen) erfolgen. Als Nachunternehmer ist nur zu benennen, wer unmittelbar mit der Erbringung von Leistungen für die KfW beauftragt wird. Nachunternehmer, die der Bieter/ die Bietergemeinschaft zur Ausübung seines Gesch?ftsbetriebs üblicherweise und unabhängig von seiner Leistung für die KfW benötigt, sind nicht gesondert aufzuführen. Soweit der Bieter/die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer eigenen Leistungsfähigkeit auf Nachunternehmer verweist, sind die Nachunternehmer grundsätzlich bereits in der Bietererkl?rung zu benennen. Außerdem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft in diesem Fall grundsätzlich mit dem Angebot belegen, dass er/sie auf die erforderlichen Mittel der Nachunternehmer im Zeitpunkt der Auftragserf?llung tatsächlich zugreifen kann; das gilt auch in Bezug auf solche Unternehmen, die mit dem Bieter/den Mitgliedern der Bietergemeinschaft in einem Konzern verbunden sind. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers (Teil B, Anlage 2) erfolgen, in welcher sich dieser unwiderruflich verpflichtet, dem Bieter/der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, falls der Bieter/die Bietergemeinschaft Vertragspartner der KfW wird. Will der Bieter/die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer eigenen Leistungsfähigkeit auf Nachunternehmer verweisen, kann er/sie diese jedoch entgegen dem im vorstehenden Absatz formulierten Grundsatz zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist noch nicht benennen und/oder kann er/sie den Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit auf den/die Nachunternehmer zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlegen, genügt es ausnahmsweise, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot die Absicht angibt, zum Nachweis seiner/ihrer eigenen Leistungsfähigkeit auf Nachunternehmer verweisen zu wollen. Eine Benennung des/der Nachunternehmer/s sowie der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit auf ihn/sie müssen in diesem Fall jedoch rechtzeitig vor Zuschlagserteilung erfolgen. Die KfW wird hierzu den/die für die Zuschlagserteilung in Betracht kommenden Bieter/Bietergemeinschaft, wenn er/sie im Angebot lediglich die Absicht angegeben hat, zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Nachunternehmer verweisen zu wollen, rechtzeitig vor Zuschlagserteilung zur Benennung des/der Nachunternehmer sowie zum Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit auf ihn/sie auffordern und ihm/ihr hierfür eine Frist setzen. Wird/werden der/die Nachunternehmer dann von dem betreffenden Bieter/der Bietergemeinschaft nicht oder nicht fristgemäß benannt und/oder der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit nicht erbracht, wird der betreffende Bieter/die Bietergemeinschaft aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter den Auftraggeber unverzüglich und vor Angebotsabgabe schriftlich per Brief, Telefax oder per E-Mail darauf hinzuweisen. Fragen zu den Vergabeunterlagen können bis spätestens 10 Tage vor Angebotsabgabe eingereicht werden. Rechtzeitig gestellte Nachfragen zu den Vergabeunterlagen werden spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß ? 18a Nr. 1 Abs. 6 VOL/A beantwortet. Die Fragen sind ausnahmslos in schriftlicher Form und in deutscher Sprache an die Vergabestelle zu richten. Die aufgrund der eingegangenen Fragen erarbeiteten Antworten werden zusammen mit den Fragen zeitgleich in anonymisierter Form allen Anbietern zugeleitet. Die Regelung des ? 18a Nr. 1 Abs. 6 VOL/A bleibt hiervon unberührt.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes Kaiser-Friedrich-Str.16 53113 Bonn DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vgl. ?? 107 ff. GWB. Nach ? 107 (3) GWB ist der Antrag unzulässig, soweit. 1. der Antragsteller den ger?gten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
28.5.2010
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