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Ausschreibung - Supercomputer in Frankfurt am Main (ID:4618878)

Auftragsdaten
Titel:
Supercomputer
DTAD-ID:
4618878
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.12.2009
Frist Angebotsabgabe:
08.01.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist ein High Performance Computing- Cluster, das als vernetztes System von Rechenknoten geplant ist, die jeweils mit mindestens zwei identischen 64-bit Multi-Core CPUs mit integriertem Speichercontroller ausgerüstet sind. Die Knoten sind mit mindestens 2 GByte Hauptspeicher pro CPU Core und einer 2 TB Festplatte ausgerüstet. Zusätzlich wird jeder Knoten eine GPGPU als Hardwarebeschleuniger enthalten. Alle Knoten sind untereinander zur Kommunikation durch zwei getrennte physikalische Netze verbunden. Dabei wird das eine Netz mit Infiniband QDR (halbe Bisektions-Bandbreite) vernetzt. Das andere Netz wird über Gigabit Ethernet verbunden sein. Das Infiniband Netzwerk muss an den Frankfurter 10 Gigabit Ethernet HPC Backbone (IP Protokoll, durch Firewalls gesch?tzt) angebunden werden. Das Storage-System besitzt eine Netto-Kapazität von mindestens 250 TB (Basis 10). Das System wird mit einem parallelen POSIX-konformen Filesystem ausgestattet sein, wobei die Redundanz der Metadaten gewährleistet sein muss. Das parallele Dateisystem soll über das Infiniband-Netzwerk an die Rechenknoten und Frontends angebunden sein. Alle zur Aufnahme des Hochleistungsrechners notwendigen Racks (30 Wassergek?hlte Racks) werden vom Auftraggeber gestellt und sind nicht Gegenstand des Auftrages. Eine genaue Spezifikation der Racks wird mit den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Hardwareberatung
CPV-Codes:
Hardwareinstallation , Softwarepaket und Informationssysteme , Supercomputer
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja.
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  358553-2009

BEKANNTMACHUNG Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Bereich Finanzen, Abteilung Beschaffung und Anlagenwirtschaft, Senckenberganlage 31, z. Hd. von Herrn Walter, 60325 Frankfurt am Main, DEUTSCHLAND. Tel. +49 69798-25017. E-Mail: loewe-csc-ausschreibung@csc.uni-frankfurt.de. Fax +49 69798-23675. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Stiftung des öffentlichen Rechts. Bildung. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Aufbau und Lieferung eines Energieeffizienten Hochleistungsrechners.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Lieferung. Kauf. Hauptlieferort: Der Aufstellort befindet sich in Frankfurt am Main. Der genaue Aufstellort und die am Aufstellort seitens des Auftraggebers beigestellten Leistungen, werden in den Vergabeunterlagen noch genau spezifiziert. NUTS-Code: DE712.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Gegenstand des Auftrages ist ein High Performance Computing- Cluster, das als vernetztes System von Rechenknoten geplant ist, die jeweils mit mindestens zwei identischen 64-bit Multi-Core CPUs mit integriertem Speichercontroller ausgerüstet sind. Die Knoten sind mit mindestens 2 GByte Hauptspeicher pro CPU Core und einer 2 TB Festplatte ausgerüstet. Zusätzlich wird jeder Knoten eine GPGPU als Hardwarebeschleuniger enthalten. Alle Knoten sind untereinander zur Kommunikation durch zwei getrennte physikalische Netze verbunden. Dabei wird das eine Netz mit Infiniband QDR (halbe Bisektions-Bandbreite) vernetzt. Das andere Netz wird über Gigabit Ethernet verbunden sein. Das Infiniband Netzwerk muss an den Frankfurter 10 Gigabit Ethernet HPC Backbone (IP Protokoll, durch Firewalls gesch?tzt) angebunden werden. Das Storage-System besitzt eine Netto-Kapazität von mindestens 250 TB (Basis 10). Das System wird mit einem parallelen POSIX-konformen Filesystem ausgestattet sein, wobei die Redundanz der Metadaten gewährleistet sein muss. Das parallele Dateisystem soll über das Infiniband-Netzwerk an die Rechenknoten und Frontends angebunden sein. Alle zur Aufnahme des Hochleistungsrechners notwendigen Racks (30 Wassergek?hlte Racks) werden vom Auftraggeber gestellt und sind nicht Gegenstand des Auftrages. Eine genaue Spezifikation der Racks wird mit den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
30211100, 48000000, 51611100.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ziel der Beschaffung ist es, die gr??tm?gliche technische Leistungsfähigkeit (Rechenleistung) unter den Vorgaben der Leistungsbeschreibung und eines fest definierten Gesamtpreises (max. 5 000 000 EUR inkl. MwSt), ink. aller Nebenkosten, zu realisieren. Gesch?tzter Wert ohne MwSt.: 4 201 681 EUR.
II.2.2) Optionen:
Ja. Beschreibung der Optionen: Nachkaufoption von vollständig kompatiblen Komponenten (Rechenknoten und Netzwerkkomponenten), mindestens der angebotenen, oder einer höheren technischen Leistungsfähigkeit zu den im Angebot angegebenen Preisen. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 18 (ab Auftragsvergabe).
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Ende: 7.5.2010. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die im Folgenden geforderten Nachweise sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise von jedem an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen; die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vollständig belegt sein, demgegenüber muss die Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die Bewerbergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden (insoweit werden die vorgelegten Nachweise der einzelnen Mitglieder in Summe bewertet). Die Nichtvorlage eines oder mehrerer Nachweise f?hrt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise); etwas anderes gilt nur, wenn dies im Folgenden ausdrücklich vermerkt ist. a) Darstellung des Bewerbers (Firma, Rechtsform, Tätigkeitsfelder, Jahr der Unternehmensgründung, Hauptsitz und Niederlassungen); b) Kopie eines Auszuges aus dem Handelsregister oder - wenn der Bewerber nicht in das Handelsregister einzutragen ist - einem Berufsregister (der Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein); c) Kopie einer Bescheinigung des Finanzamtes, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern ordnungsgemäß erfüllt wurde (die Bescheinigung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein); wenn dem Bewerber bzw. einem oder mehreren Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft eine solche Bescheinigung nicht vorliegt oder nicht rechtzeitig innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge eingeholt werden kann, ist dem Teilnahmeantrag jeweils der beim Finanzamt gestellte Antrag auf Erteilung einer entsprechenden Bescheinigung beizufügen und die Kopie der Bescheinigung dem Auftraggeber unverzüglich nach deren Erhalt vorzulegen; d) Kopie einer Bescheinigung einer Krankenkasse, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde (die Bescheinigung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein); wenn dem Bewerber bzw. einem oder mehreren Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft eine solche Bescheinigung nicht vorliegt oder nicht rechtzeitig innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge eingeholt werden kann, ist dem Teilnahmeantrag jeweils der bei der Krankenkasse gestellte Antrag auf Erteilung einer entsprechenden Bescheinigung beizufügen und die Kopie der Bescheinigung dem Auftraggeber unverzüglich nach deren Erhalt vorzulegen; e) unterschriebene Eigenerkl?rung (im Original), dass keiner der in ? 7a Nr. 2 Abs. 1 lit. a bis lit. g VOL/A genannten F?lle vorliegt (die Eigenerkl?rung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein); f) unterschriebene Eigenerkl?rung (im Original), dass keiner der in ? 7 Nr. 5 lit. a bis lit. e VOL/A genannten F?lle vorliegt (die Eigenerkl?rung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein). Sofern ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunterneh-mern beabsichtigt, sind mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich die folgenden Nachweise einzureichen: g) Angabe der Art und des Umfangs der voraussichtlichen von Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen; h) Angabe möglicher Nachunternehmer (mit Firma, Rechtsform und Hauptsitz), die voraussichtlich eingesetzt werden sollen. Sofern sich ein Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen möchte, hat er dem Auftraggeber nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stehen (siehe ? 7a Nr. 3 Abs. 6 VOL/A); Entsprechendes gilt für Bewerbergemeinschaften. Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Der im Folgenden geforderte Nachweis ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis von jedem an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen; die Nichtvorlage eines oder mehrerer Nachweise f?hrt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise): Eigenerkl?rung über den Gesamtumsatz, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen und testierten Gesch?ftsjahre (Angaben in Euro pro Jahr). Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die im Folgenden geforderten Nachweise sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise von jedem an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen. Die Nichtvorlage eines oder mehrerer Nachweise f?hrt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise). a) Kurze Beschreibung von höchstens fünf abgeschlossenen Referenzinstallationen, die im Auftrage privater oder Öffentlicher Auftraggeber erbracht und in der Zeit vom 1.1.2007 bis zum 31.12.2009 abgeschlossen wurden, mit jeweils mindestens folgenden Angaben: (1) Beschreibung des Referenzsystems; (2) Auftraggeber (mit Ansprechpartner und dessen Telefonnummer); (3) Leistungsumfang (Systemintegrationsleistung sowie eingesetzte Hard- und Software); (4) Angaben zu: ? installierte Peak-Rechenleistung (Teraflop/s), ? Anzahl der Rechenknoten, ? mittlere Netzwerklatenz (Mikrosekunden), ? Aggregatbandbreite Netzwerk (TB/s), ? Energieeffizienz (GFlop/s pro Watt). (5) Vertraglich vereinbarter Beginn der Installationsleistungen und Termin der Übergabe bzw. Abnahme der Leistung; (6) Angaben zu den eingesetzten Nachunternehmen und Lieferanten sowie Art und Umfang der an diese vergebenen Leistungen: b) Kopie einer Bescheinigung, dass die Forderungen der DIN EN ISO 9001 erfüllt werden (die Bescheinigung muss am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge noch gültig sein); c) 5 Kurzlebensl?ufe der Personen, die im Falle der Zuschlagserteilung bei der Erfüllung des Auftrages voraussichtlich eingesetzt werden, mit mindestens folgenden Angaben: (1) Ausbildung, Studium und Studienabschl?sse; (2) Dauer der Berufserfahrung im Bereich Informationstechnologie; (3) Angaben zu den Projektleitungserfahrungen; (4) Dauer der Festanstellung beim Bewerber bzw. beim Mitglied der Bewerber-gemeinschaft oder Tätigkeit für diese; (5) Angaben zu den englischen und deutschen Sprachkenntnissen; (6) kurze Beschreibung der wichtigsten Projekte (einschließlich Auftraggeber), an denen der Mitarbeiter während seines Berufslebens aktiv beteiligt war und die dem hier geplanten Projekt (Errichtung eines Hochleistungsrechners) vergleichbar sind, höchstens jedoch fünf Projekte; Zur Individualisierung und Überprüfbarkeit muss jeder Kurzlebenslauf den Namen und das Geburtsdatum der Person enthalten; d) Angabe zu aktuellen Referenzinstallationen, die noch nicht abgenommen bzw. übergeben wurden und die mit dem hier zu vergebenden Auftrag (Erstellung eines Hochleistungsrechners) vergleichbar sind. Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft hat bezüglich der Personen, für die Kurzlebensl?ufe eingereicht werden (siehe oben lit. c), die im Folgenden aufgeführten Mindeststandards zu erfüllen (die vorstehende Formulierung "Möglicherweise geforderte Mindeststandards" entstammt den vorgegeben Formularen und bedeutet nicht, dass die Mindeststandards nicht erfüllt werden müssen oder dass ein Ermessen der Bewerber, der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder des Auftraggebers besteht): (1) mindestens 2 Personen, für die Kurzlebensl?ufe eingereicht werden, müssen sowohl über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich Informationstechnologie als auch über Projektleitungserfahrungen verfügen,; (2) sämtliche Personen, für die Kurzlebensl?ufe eingereicht werden, müssen über gute deutsche oder gute englische Sprachkenntnisse (konversationssicher) verfügen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Das Verfahren wird unter anderem deshalb als beschleunigtes Verfahren geführt, weil es sich um ein großes ?ffentliches Investitionsprojekt handelt (siehe die Mitteilung IP/08/2040 der Kommission vom 19.12.2008 sowie das Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vom 27.1.2009, Az. IB3-260500/37) und damit der Hochleistungsrechner so rechtzeitig betriebsfähig hergestellt werden kann, dass eine Teilnahme an den Anfang Mai 2010 anstehenden Linpack-Tests, entsprechend den Richtlinien der "TOP500"- Liste, möglich ist.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Zahl und Leistungsfähigkeit der gemäß Ziffer III.2.3 lit. a angegebenen Referenzinstallationen, wobei die Leistung je Referenz nach den folgenden Kriterien bemessen wird: a) Installierte Peak-Rechenleistung (Teraflop/s); b) Anzahl der Rechenknoten; c) Mittlere Netzwerklatenz (Mikrosekunden); d) Aggregatbandbreite Netzwerk (TB/s); e) Zeitspanne zwischen dem vertraglich vereinbarten Beginn der Installationsleistungen und der ?bergaben bzw. Abnahme der Leistung; f) Energieeffizienz (GFlop/s pro Watt); Gewicht dieses Auswahlkriteriums: 50 Prozent; 2. Anzahl der sich aus den Kurzlebensl?ufen gemäß Ziffer III.2.3 lit. c ergebenden Projekte, die mit dem hier geplanten Projekt (Errichtung eines Hochleistungsrechners) vergleichbar sind, Gewicht dieses Auswahlkriteriums: 50 Prozent.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
9.40.16 BA1-CSC-01-09.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
8.1.2010 - 14:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
13.1.2010.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die Vergabeunterlagen werden für die Interessenten kostenfrei, ausschließlich auf elektronischem Wege übermittelt. Interessenten werden deshalb gebeten in Ihrem Teilnahmeantrag, der bis spätestens zum 8.1.2010 (14:00) einzureichen ist, das Aktenzeichen: 9.40.16 BA1-CSC-01-09 und eine e-mail Adresse anzugeben. Aufwendungen des Bewerbers zur Angebotserstellung und Vorlage, zur Teilnahme an Verhandlungsterminen und Teststellungen, werden nicht erstattet. Fragen der Bewerber zum Verfahren, den geforderten Nachweisen, etc. sollen vorzugsweise per eMail gestellt werden. Die Verhandlungen mit den zu den Verhandlungen zugelassenen Bietern werden in der Zeit vom 25.1.2010 bis zum 29.1.2010, geführt. Es ist beabsichtigt, den Auftrag in der 10 Kalenderwoche 2010 zu erteilen. Der Hochleistungsrechner soll wie unter II.3 angegeben, spätestens zum 7.5.2010 betriebsfähig (Linpack-Tests) hergestellt sein. Nach den Linpack-Tests kann die endgültige, abnahmefg?hige Fertigstellung erfolgen. Näheres hierzu ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Die Bewerber unterliegen mit der Abgabe ihrer Angebote auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (? 27 VOL/A). Nachr. HAD-Ref.: 86/206. Nachr. V-Nr/AKZ: 9.40.16 BA1-CSC-01-09.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt, DEUTSCHLAND. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der in Ziff. VI.4.1 genannten Stelle schriftlich mit Begründung (Geltendmachung von Rechtsverletzung, Darlegung von aktuellen oder drohenden Schäden des Antragstellers) unter Angabe eines Empfangsbevollm?chtigten im Inland vor Zuschlagserteilung beantragt werden. Das Verfahren vor der Vergabekammer richtet sich nach den ?? 107 ff. GWB. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit wird ergänzend mitgeteilt: Der Antrag ist unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung (Antragsfrist) gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind. Der Antrag ist ebenso unzulässig, sofern der Antragsteller den ger?gten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) gerügt hat. Erweist sich der Antrag nach ? 107 GWB oder die sofortige Beschwerde nach ? 116 GWB als von Anfang an ungerechtfertigt, ist der Antragsteller oder der Beschwerdeführer verpflichtet, dem Gegner und den Beteiligten den Schaden zu ersetzen, der ihnen durch den Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts entstanden ist. Ein Missbrauch ist es insbesondere, ? die Aussetzung oder die weitere Aussetzung des Vergabeverfahrens durch vorsätzlich oder grob fahrlässig vorgetragene falsche Angaben zu erwirken, ? die Überprüfung mit dem Ziel zu beantragen, das Vergabeverfahren zu behindern oder Konkurrenten zu schädigen, ? einen Antrag in der Absicht zu stellen, ihn später gegen Geld oder andere Vorteile zurückzunehmen. Erweisen sich die von der Vergabekammer entsprechend einem besonderen Antrag nach ? 115 Abs. 3 GWB getroffenen vorläufigen Maßnahmen als von Anfang an ungerechtfertigt, hat der Antragsteller dem Auftraggeber den aus der Vollziehung der angeordneten Maßnahme entstandenen Schaden zu ersetzen.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
22.12.2009.
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